Software-Gitarre für EDM und Pop
Im Rahmen seiner Session Guitarist-Serie erweiterte Native Instruments sein Portfolio im letzten Dezember um die virtuelle Gitarre Native Instruments Electric Neon Essentials. Ab sofort ist nun die erweiterte Version Native Instruments Electric Neon Deluxe erhältlich.
Native Instruments Electric Neon
Mit Electric Neon bekommt die Session Guitarist-Reihe des Herstellers den passenden Zuwachs für charttaugliche Gitarrenparts aus den Bereichen EDM und Pop.
Electric Neon wurde laut Native Instruments mit einer „Strat-inspirierten Gitarre“ aufgenommen und bietet neben Lead-Sounds auch rhythmische Patterns und atmosphärische Klänge. Während die bereits im letzten Jahr vorgestellte Essentials-Version lediglich 120 Patterns mit genrebezogenen Grooves umfasst, bietet Neon Deluxe mit 240 Grooves für verschiedene Musikgenres fast doppelt soviel Material und Sounds. Dazu bietet die Deluxe-Variante spezielle Plektrum- und Fingertechniken.
Wie gewohnt, bietet das Software-Instrument zwei Arbeitsmodi. „Melody“ für einzelne Töne in vier Artikulationen (Open, Muted, Flageolet, Tremolo) und der Zweite für die vorgefertigten Patterns. Insgesamt über 140 Patterns hat Native Instruments für seine neue Software-Gitarre aufgezeichnet.
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Darüber hinaus bietet Native Instruments Electric Neon eine große Effekt-Sektion. 30 Effekte von unterschiedlichen Amps und Cabinets über Distortion, Reverb, Delay und Modulation bietet das Software-Instrument. Diese wurden von den Entwicklern zu zahlreichen Presets zusammengestellt, können aber auch individuell angeordnet und genutzt werden.
Während Neon Essentials bereits seit Dezember 2025 zum Preis von 79,- Euro erhältlich ist, kommt die Deluxe-Version gerade erst auf den Markt und kostet 149,- Euro. Klangbeispiele findet ihr hier (Essentials) und hier (Deluxe).




































Eigentlich sind die Kontakt Akustikinstrumente bezahlte Plugins, die ich normalerweise fast nie benutze. Warum bezahlt? Weil es im Bundle enthalten ist. Jetzt habe ich mich mal hingesetzt um einen Song mit genau diesen Instrumenten zu kreieren. Die Sequenzen gelten nicht als typische Audioloops und man hat also freie Fahrt im Netz zur Veröffentlichung. Aus dem Grund bin ich so hin – und hergerissen bei dem neuen Electric Neon. Dieser ist mit Sicherheit im nächsten Bundle included. Ich vermute sogar je nach Bundle gibt es entweder Neon Standard und Neon Deluxe! Hoffnung macht mir der Zusatz: „Ist für EDM und Pop kreiert worden“! Heißt, ich kann es eventuell sinnvoll verwenden, als wie zum Beispiel eine NI Kontakt Session Guitar für Dient oder gar Dark Metal. Das würde mir wenig nutzen. Was ich aber nicht so ganz verstehe: Effekte recht und schön, aber es gibt doch den überfetten Guitar-Rig und diverse Stock-Plugins? Jeder hat ein Delay und haufenweise Equalizer! Warum also schon wieder die ganzen Bodentreter, Audio-Effekte und Cabinets? Gut, es wird individuell auf Presets gesetzt. Immerhin! Dennoch: Man darf gespannt sein! Mir reicht es definitiv mit dem nächsten Bundle. Allerdings freue ich mich auf andere Plugins mehr…Trotzdem auch auf Electric Neon.
@Filterpad Ich hatte mir vor gefühlt 15 Jahren mal Guitar Rig installiert. Soweit ich weiß funktioniert das nur in Verbindung mit einer echten Gitarre und den darin enthaltenen Effekten. Wie gesagt ist das schon ne Ewigkeit her. Ist evtl. ja in der heutigen Version anders.
Hier eine schöne Videoreihe wie es damals mit gesampleten Gitarren anfing:
https://youtu.be/secEeHXvVow?is=ONXFZ1isxNdsAoEJ
@MPC-User Ich verstehe was du meinst und es war bestimmt so! Es galt als Cabinetsimulation für echte Gitarren. Bei GR6 und der neuen Version 7 gibt es auch Presets speziell für Synthesizer. Diese sind nett, aber reißen die Bude nicht ein. :D Aber wenn eine E-Gitte, so wie im HALion zu mau klingt (wie leider vieles in HALion), kann man es mit dem Stock-Plugin Amp-Simulator oder eben Guitar-Rig aufpeppen. Ich benutze es leider auch viel zu selten (in meinem Fall für Synthesizer). Die Optik ist inzwischen schön, wenn auch etwas verspielt wirkend (farbig). Auch andere Effekte von NI stehen dort zur Verfügung wie Delays, Compressor oder Hallplugins. Es gibt mehrere Sortieroptionen wie zum Beispiel nach Interpreten, Instrumente (Gitte oder Synthesizer) und natürlich Eigenschaften für das gewünschte Klangverhalten per se wie clean, distortion etc.
@MPC-User Guitar Rig funktioniert natürlich mit allen Signalen, warum sollte das auch anders sein. Das Ganze wird für viele User unter Wert verkauft. Ja, man kann es auf Gitarren anwenden aber es kann so viel mehr. Es gibt auch Presets für Vocals und Synthesizer, das ist eher ein riesiger Multi-FX Baukasten.
Einfach mal einen simplen Sound nehmen und die Presets durchsteppen. Man kann sie ja auch super nach Signalen oder Effektarten sortieren.
Die Session Guitarists sind immer ganz geil, die Electric Sunburst Deluxe ist immer meine To-Go-Gitarre wenn ich Gitarrensound brauche. Daher gehe ich mal davon aus, dass die Electric Neon auch gut ist.