Cineastische Sounds für die DAW
Mit Odes stellt Native Instruments ein neues Software-Instrument vor, das rhythmusgetriebene Klanglandschaften auf Basis akustischer und elektronischer Instrumente bietet. Native Instruments Odes ist ab sofort zum Einführungspreis von 149,- Euro erhältlich.
Native Instruments Odes
Odes wurde vom Team von Evolution Series entwickelt, die u.a. auch für die beiden Software-Instrumente Lores und Fables verantwortlich zeichnen.
Basis von Native Instruments Odes sind Sounds und Samples von klassischen Orchester-Instrumenten wie auch Ethno-Klänge, von denen bis zu drei miteinander kombiniert werden können. Egal ob eine Nyckelharpa, der Klang einer Shakuhachi, oder ein Tenorsaxofon, Odes kombiniert eine Vielzahl bekannter und weniger bekannter Instrumente zu einer Klanglandschaft, bei der vor allem der Rhythmus im Vordergrund stehen soll. Je Instrument lassen sich dazu drei Artikulationen kombinieren.
Das GUI von Native Instruments Odes basiert auf den o.g. Kontakt-Instrumenten Lores und Fables. Dies wurde für Odes an einigen Stellen erweitert. Neben einzelnen Parametern für jedes der drei Instrumente, lässt sich Odes auch per Modulation und Expression in Echtzeit steuern. Dazu gibt es mit Power, Boost, Reverb und Noise weitere Parameter, die sich per MIDI automatisieren lassen und den Gesamtklang des Instruments beeinflussen.
Mit integrierten Mixing-Features für unterschiedliche Mikrofonpositionen, einem Convolution Reverb und diversen weiteren Effekten lässt sich der Sound von Odes direkt im Software-Instrument anpassen und detailliert bearbeiten.
Eine schöne Übersicht, was mit Odes möglich ist, findet ihr im folgenden Video:
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Wie eingangs erwähnt, gibt es Native Instruments Odes ab sofort zum Einführungspreis von 149,- Euro. Später wird das Software-Instrument 199,- Euro kosten. Für Odes benötigt ihr den kostenlosen Kontakt Player oder die Vollversion des Software-Samplers Kontakt.
Klangbeispiele und weitere Videos zu Odes findet ihr hier.




































Ohjee! Wieder ein Native Instruments Sampleplayer und kaum editing, für undefinierbare Genres jenseits unseres Daseins. Offiziell auch noch für 199€, wo man für weniger die geilsten Softwaresynthesizer ever bekommt. Das Gui ist ansprechend, aber das war es auch schon meiner Ansicht nach – Der neuere dreteilige Film Dune (der Wüstenplanet) lässt grüßen. Fazit: Warten bis zum nächsten Komplete Bundle. Dann ist es eh dabei und man kann ein wenig damit rumspielen und ist weniger enttäuscht, das es in keinen Song passt. 😉 Da macht für mich das aktuelle Dopamine mehr Sinn. Der hat zumindest kommerzielle Synthesizerklänge und schaut wirklich „clubmäßig fett“ ansprechend aus – Ich kann nicht mehr Leute!
Es scheint, als wäre der Markt etwas übersättigt.
Bis wirklich alle Synthesizer, die ich auf der Platte habe vollständig ausgereizt sind, werden wohl Jahre vergehen können. Soll nicht heißen, dass ich übermäßig viele Software habe sondern vielmehr dass, jeder einzelne bereits unglaublich viele Möglichkeiten, jenseits des Presetsurfing bietet.
Immer mehr Content auf dem Softwaremarkt sorgt nicht unbedingt für mehr Vielfalt, sondern befeuerte m.E. eher zunehmend die Quantität. Das wohl wertvollste Instrument heutzutage scheint „Zeit“ zu sein, um etwas neues zu erschaffen.
@Mixit «Das wohl wertvollste Instrument heutzutage scheint „Zeit“ zu sein, um etwas neues zu erschaffen.»
Was für ein schöner Satz. 👌
Spannendes Instrument! Bin zwar immer noch mit Lores und Fables bestens bedient, aber ich freue mich schon drauf, mich damit zu beschäftigen. Aber erst nächstes Jahr – das Musikbudget 2025 ist bereits erschöpft …