SuperStarSaw Plug-In von NI und AG Cook
Native Instruments SuperStarSaw für PC und Mac
Native Instruments bringt Super*Saw (gesprochen Native Instruments SuperStarSaw) heraus, einen Synthesizer entwickelt mit A. G. Cook (PC Music-Gründer, Charli xcx-Produzent, Grammy- und BRIT-Award-Gewinner).
Konzept von Super*Saw:
- Verwandelt Cooks signature „Supersaw“-Sound (bekannt aus Produktionen für Charli xcx, Beyoncé, Caroline Polachek, Oklou) in ein spielbares Instrument
- Bisher nur durch Multi-Instance-Layering erreichbar – jetzt in einem Plugin
- Zwei Jahre Entwicklung, direkt aus Cooks eigenen Patches/Sessions abgeleitet
Features:
- Zwei unabhängige 16-Saw-Oszillator-Bänke
- 4-Corner X/Y Morpher: vier Patch-Zustände, live überblendbar
- Chord-, Scale- und Quantize-Tools für harmonische Kontrolle (plus gezielte Off-Grid-Dissonanz)
- Per-Voice Glide/Offset für Stereo-Bewegung
- Chorus, Delay, Reverb integriert
- Filter: LP/BP/HP, 2-Pole und 4-Pole
- Mono/Poly umschaltbar (Leads, Bässe, Stacks, Chords)
- Komplete Kontrol- und Maschine-Integration
- Design (Logo, Morpher-Grafik) von Simon Whybray
Super*Saw auf YouTube
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Nicht noch ein Supersaw-Softwaresynthesizer kann man hier nur sagen! Nicht weil ich den Klang nicht mag, nein, man hat schon die besten Softwaresynthesizer mit dem Sound. Gut, dieser scheint etwas erfrischender zu sein und kann mehr als nur „Klischeedance“. Gut so, dann kann man ihn auch einsetzen. Andere Supersaw-Plugins von NI klingen leider unglaublich schlecht und besitzen nicht mal einen normalen Filter, siehe Synths und Utopia der Play-Series. Cuttoff, Resonanzfilter und Verstimmung der Waveforms sind bei dem Klang oberste Pflicht – Fehlt dementsprechend! Vielleicht kommt deswegen ein seperates Plugin heraus. Was mache ich nur mit soviel Supersaw? Da warte ich definitiv auf das nächste Bundle und eigentlich könnte ich dann auch etwas verkaufen. Braucht jemand einen? Aber meine Sorge ist auch hier wieder der schlechte Sound mit kaum Editiermöglichkeiten. Außerdem gibt es sehr gut klingende Supersaw-Teile umsonst wie Vital und JE-8086. Hätte NI einfach vor drei Jahren ein richtig gutes Supersaw-Plugin veröffentlicht, wäre dies meiner Ansicht nach die klügere Entscheidung gewesen. Also vor dem Arturia Teil und dem kostenlosen JE-8086 und dutzend weitere in allen Preisklassen, wie die Teile von Adam Szabo. Eine der ersten der diesen Trend erkannt hat, Supersaw günstig anzubieten. Das schlimme daran: Ich kaufe trotzdem wieder das nächste Bundle. Dann habe ich zuviel Moogsimulationen und Supersaw Softwaresynthesizer. – Echt, echt schlimm!
@Filterpad Man kann zu den Play Series plugins stehen, wie man will, aber es ist einfach falsch was Du dazu schreibst. Offenbar hast Du die Edit Page bei den Play Series Instrumenten noch nicht gefunden.
Dort findet man (pro layer) alle Synthparameter. Es gibt Samples, Wavetables, mit coarse/fine tune, verschiedenste Filtertypen, LFOs usw. Auf der Hauptseite findet man halt nur die Macros. Aber selbst diese kann man bei Bedarf anders zuweisen und editieren.
@hoshigoshi Teils teils! Ich habe mal zur Kontrolle nachgeschaut: Der Kontakt Player Synths, der einen Trancesound besitzt, hat einen Cutoff, aber keine Resonanz. Die Verstimmung lässt sich nicht verändern und die Hüllkurve ist unbrauchbar und nur rein für die Lautstärke gedacht. Andere Wellenformen gibt es nicht. Allerdings gehört dieser nicht zur typischen Play-Series, die diese Eigenschaften (wie Hüllkurven) besitzen. Es ist einfach ein Sähezahn-Synthi mit relativ wenig Einstellmöglichkeiten. Der Utopia, der rein zur Play-Series gehört, hat all diese Möglichkeiten in den von dir beschriebenen Einstellungen, bis auf die Verstimmung gegeneinander. Diese muss man dann mit Chorus, feintunig etc. bewerkstelligen. Mein Fehler war, den Kontakt Synth zur Play-Series hinzuzuzählen, was zugegeben so nicht korrekt ist.
@Filterpad Ah jetzt verstehe ich die Verwechslung. Danke für die Aufklärung. :)
Verstimmung gegeneinander in Utopia ist vorhanden, wie bei allen anderen Play Series Instrumenten auch. Dazu nutzt man einfach fine tune auf dem „Sound“ Tab, wie Du auch angemerkt hast,
Die Play Series Instrumente sind halt keine Synthesizer wie zB Massive X oder Absynth oder Super*Saw etc. sondern so etwas wie ein Rompler framework auf Kontaktbasis. Utopia ist kein Supersaw Synth. und hat keine VA Oszillatoren. Das Kontakt-Instrument benutzt zB. Supersaw als Samples oder eben Wavetables als Ausgangsmaterial. Deswegen gibt es auch keine SAW detune parameter. Das kann man schlecht vergleichen.
Das Erfrischenste, was ich seit langem von NI gehört und gesehen habe. Und ja – auch wenn es schon viele Supersaw-Optionen gibt, ist hier der Ansatz ja doch ein etwas Anderer und die Steuerelemente laden ein, viel schrägere Dinge auszuprobieren. Ich finds ganz cool.
@Basicnoise Im Nachhinein muss ich auch dir recht geben. Er kann typischen EDM-Sound, aber er kann viel, viel mehr. Das GUI ist simple und dennoch interessant. Ich dachte an eine belanglose Trancemachine, da ich von Play-Series Synths und Utopia vorbelastet bin und den Vergleich mit anderen (z.B. Dune 3) habe. Vor allem ist es anscheinend wieder ein richtiger Softwaresynthesizer und kein einfach neues Teil der Play-Series. Eben an so etwas dachte ich zuerst, da es mir eben logischer erschien. Anstatt Abneigung freue ich mich eher auf den neuen Softwaresynthesizer. Trotzdem warte ich bis zum Bundle und wenn er nicht enthalten ist, dann ist es eben so. Also es ist keine typische Trancemachine. Gott sei Dank muss man vielleicht an dieser Stelle sagen. Für was frisches, neues wurde es langsam Zeit bei NI wenn es so sein sollte. Man darf gespannt sein.