News: Korg Germany – neues Entwicklungszentrum mit Tatsuya Takahashi & Maximilian Rest

19. Dezember 2019

Bald mehr Synthesizer „Made in Berlin“?

In Berlin entsteht mit Korg Germany ein neues Zentrum, das sich unter Führung von Tatsuya Takahashi (CEO) und Maximilian Rest (COO) der Entwicklung von Instrumenten widmen wird.

Korg Germany

Tatsuya Takahashi hat sich bei Korg unter anderem mit der Entwicklung der Monotron-Serie, Monotribe, der Volca-Serie, Minilogue und Monologue einen Namen gemacht und Korg damit in die neue Analog-Ära gebracht. Vor einigen Jahre verließ er die Korg-Zentrale in Tokyo und Japan überhaupt und ließ sich in Deutschland nieder. Doch der Kontakt zu Korg blieb bestehen und findet nun in der neuen Germany-Division den nächsten Schritt.
Maximilian Rest ist durch das Erfindungsbüro Rest & Maier, kurz E-RM, und den dort entwickelte MIDI-Clock-Synchronizer und das Oszillatormodul Polygogo bekannt.

Korg Germany will ein Kernteam aufbauen, wofür man aktuell weitere Ingenieure, Entwickler und Programmierer sucht, aber auch für verschiedene Projekte mit externen Partnern kooperieren. Interessant in diesem Zusammenhang war die Meldung im August, dass Korgs Chefentwickler Hiroaki Nishijima zum in Tokyo neu gegründeten Entwicklerteamvon Behringer wechselte. Die Analogszene ist offenbar ziemlich in Bewegung.

Bei der Expertise von Tatsuya Takahashi und Maximilian Rest dürfte der Fokus auf Synthesizern, Modulen und kleinen Groove-Maschine liegen. Wann und welche konkreten Projekte bzw. Produkte entstehen werden, ist noch nicht abzusehen. Wir erwarten jedoch spannende und kreative Ergebnisse!

Tatsuya Takahashi & Maximilian Rest

Tatsuya Takahashi & Maximilian Rest

Forum
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    Emmbot  AHU

    WOW! Tolle Überraschung. Tats hat sich auf der Superbooth auch für den Korgstand interessiert im speziellen für den NTS 1.

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    SynergyMan  

    Wenigstens nimmt Korg die Herausforderung vom MusicTribe an und reagiert darauf. Konkurrenz belebt das Geschäft. Bei Moog ist man so „far far away“, dass es vielleicht irgendwann zu spät sein könnte.

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      Hectorpascal  AHU

      Da bin ich zu 1000% bei dir. Du kannst dein Überleben nicht sichern in dem du immer wieder dieselbe Leier spielst. Ich dachte beim Matriarch investierst du etwas Geld und bekommst dafür etwas richtiges. Pustekuchen! Da wurden so viele handwerkliche Fehler gemacht das ich den Eindruck habe, die hauen bei Moog einfach was hübsches raus und die Fanbase feiert während Bella Donna sich zur Extase dudelt. Thema Sub25: Einen abgespeckten Sub37 der kaum 200€ günstiger ist ins Rennen zu schicken, ist wie selber sein Grab schaufeln und alle gucken dabei zu. Meine Vermutung: Die Strukturen, Denkweisen und Möglichkeiten sind so begrenzt, die können einfach nicht anders. Korg hingegen hat wohl doch einige Fehler bei sich erkannt und Tatsuya trotz Querelen wieder ins Boot geholt. So geht das! UDO z.B. läßt den analogen Teil von einer mir unbekannten US-Firma fertigen und holt sich so Kompetenzen ins Boot die sie selber nicht haben. Auch Waldorf übernimmt Projekte und führt sie zur Produktreife. Bei Moog? Alles Feinde! Wir sind das Original und Ende der Diskussion. Schade das nun ein Moogfest ausfällt und man sich nicht mehr selbst feiern kann.

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      TobyB  RED

      Hallo,

      was sollte Korg den von Behringer lernen? Und welche Herausforderung von MusicTribe siehst du? Was MusicTribe macht ist betriebswirtschaftlich sinnvoll aber nicht innovativ. Okay, das die vorher mit Salesforce die Gemeinde fragen, was wollt ihr, ist marketingtechnisch interessant. Mein Rat an Korg und Roland, bleibt innovativ und gebt den Leuten Plattformen an die Hand. Und wenn sie sich selber clonen möchten, macht das bitte innovativ.

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        AMAZONA Archiv

        GENAU! Für Behringer und Konsorten zählt nur der ROI (Return on investment).

        Das ist NIEMALS kreativ, geschweige denn innovativ. Behringer klont, und das ist super – aus betriebswirtschaftlicher Sicht, wird aber in 100 Jahren noch KEINE relevante Geschichte geschrieben haben.

        Schade ist aber schon, dass Behringer genug Kohle hätte, um mal was richtig Gutes und Großes zu machen und ins Risiko zu gehen. Aber das ist halt in diesen Sphären der Neureichen so, die wollen halt immer mehr Kohle machen, betriebswirtschaftlich aber in jedem Fall Verluste vermeiden.

        Ob MOOG da alles richtig macht, kann ich nicht beurteilen. DIe sind ja schon höherpreisig, aber Geld muss überall verdient werden. Und die haben sicher nicht die Erträge aus dem CHINA Billig Kram wie Behringer in der Hnterhand.

        Aber ich finde bisher KEINEN Behringer Synth irgendwie interessant, weil entweder ALT (geclont) oder einfach nur BILLIG.

        Sorry, ich würde ja gerne, aber nach dem gelben WASP kommt dann der FROG in grün und der BLUB in Blau und alles für 300 EUR. Auf derselben Plattform billig rausgehauen. Ok, ich geh auch mal gerne zu ALDI. Aber warś das wirklich ?

        Behringer denkt primär in der 150-300 EUR Kategorie. Sicher, ein CS 80 Remake würde -auch von Behringer- mehr als 2000 EUR kosten. Aber das wär doch mal was.

        Solange von Behringer nichts Relevantes kommt, muss man notgedrungen auf die üblichen Verdächtigen der letzen 50 Jahre zurück greifen, aber ich denke die liefern schon einiges.

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          k2600

          Ein Derringer kommt mir nicht in den Audiopfad. In den Demos ist gut zu hören, daß der Poly Dora manchmal ein bisserl ähnlich wie ein Moog klingt, dafür dann aber etwas unbrachial und unspannend. Die Oscs pur klingen nach Tischorgel, Dr. Behm oder so, da schwebt nix, da ist keine Hochspannung und keine Elektrizität im Ton, außer Gleichstrom. Mit dem Korg Sound (MS-20, Minilogue) konnte ich mich auch noch nie anfreunden, da fehlen mir persönlich immer die letzten 20%. Sub 37 hat mich mit MF104M voll überzeugt, Grandmother weniger, brauch ich nicht. Mein Kurzweil K2600 inspiriert noch immer. Ein gutes Instrument ist deshalb gut, weil´s den Instrumentalisten weiterentwickelt, spannend bleibt und nicht anödet direkt nach dem Einschalten.

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    Anthony Rother  

    Coole Sache was Korg da voran treibt und das auch öffentlich macht. Das unterstreicht die gute Arbeit von Korg im Bereich Synthesizer, bin gespannt was da noch so passiert bei Korg.

    Das Moog „far far away“ sein soll sehe ich nicht. Moog ist ein lupenreiner Synthesizer Hersteller mit dem ambitionierten Anspruch analoge Synthesizer in Spitzenqualität zu entwickeln und anzubieten.

    Wenn das was Moog macht vom Kunden so nicht mehr gewollt sein sollte, dann ist das dann halt leider so.
    Ich denke Moog wäre nicht dafür verantwortlich das die Kunden keine Spitzenqualität mehr haben wollten.

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      SynergyMan  

      Naja auf die Gefahr, gesteinigt zu werden: Moog ist ein Spitzenname, aber keine Spitzenqualität (mehr). Die allermeisten Geräte werden in China vorgefertigt und in USA erfolgt die Endmontage. Das ist legitim und muss keinesfalls schlecht sein. Aber es gibt eben einen Herausforderer, der die Endmontage auch in China macht und die Marke mit legalen Kopien preislich angreift. Da hätte ich eine Reaktion von Moog dazu spannender gefunden. Der Matriarch verkauft sich nicht ohne Grund unter den Erwartungen.

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        Anthony Rother  

        Spitzenqualität und Fertigung in China ist doch heutzutage kein Widerspruch mehr.

        Und deine Aussage — das sich der Matriarch unter den Erwartungen verkauft —

        Da würde ich bitte gerne von Dir wissen

        A: Woher weißt Du was Moog für Erwartungen hatte ? Kennst Du jemand bei Moog der Dir das gesagt hat?

        B: Woher weißt Du welche Stückzahlen vom Matriarch weltweit verkauft wurden ? Hast Du die Verkaufszahlen von Moog erhalten ?

        Ja eine Reaktion von Moog hätte ich mir auch gewünscht. Aber manche Wünsche gehen leider nicht immer in Erfüllung.

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          SynergyMan  

          Von Moog direkt habe ich keine Informationen, aber von europäischen und US Händlern, was den Verkauf betrifft. Der Matriarch wurde von anfang an limitiert. Trotzdem gibt es keinen mir bekannten Händler, der nach der ersten Charge nachbestellen musste, noch das der Matriarch nun sein Limit erreicht hat und daher ausverkauft ist. Im Gegenteil es gibt auch Rückläufer wegen Qualitätsproblemen. Das ist nicht gut für Premium. Der Matriarch ist bei allen großen Händlern sofort lieferbar. Beim Model D war das anders und die geplanten Stückzahlen mussten nach oben korrigiert werden. Aber richtig Sorgen mache ich mir auch noch nicht, der Moog One und andere Geräte laufen ja gut. Noch. Aber wie gesagt aus meiner subjektiven Sicht wird Moog (und andere) im Moment herausgefordert und ich sehe keinerlei Reaktion – im Gegensatz zu Korg.

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            Anthony Rother  

            Hey cool das du geantwortet hast.

            Auch Premium kann defekt sein. Das kennt man auch von allen anderen Firmen.
            Das der Matriarch jetzt noch lieferbar ist, kann doch jetzt noch kein Kriterium sein, er ist doch noch nicht lange im Handel.
            Und man sollte den Matriarch nicht mit dem Smash Hit Synthesizer Klassiker Minimoog Model D vergleichen.

            Meine persönliche Meinung ist im Moment, das die Herausforderungen durch andere Firmen für Moog anscheinend schon sehr lange bestehen und Moog damit gelassen umgehen kann, so scheint es zumindest.

            Was da genau vor sich geht darüber habe ich auch keinen Einblick. Ich hoffe das beste, denn Moog Synthesizer finde ich schon cool…

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            vlkr  

            wieso limitiert? das ist doch Quatsch… Es gab eine limitierte Auflage zum Moogfest (mit Tasche und Buttons) von 250 Stück.. Die dürfte schon weg sein und von einer weiteren Limitierung der regulären Version steht nirgendwo was..

            Ausserdem ist er sowohl beim T als ich bei MS grad ausverkauft und beim T in den Top 10 und zwar als das Instrument mit dem mit weitem Abstand höchsten Preis. Auf diese Zahlen kann man zwar jetzt auch nicht so viel geben aber die Behauptung das Ding würde sich schlecht verkaufen ist doch eine Unterstellung.

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            Hectorpascal  AHU

            @SynergyMan: Moog hat mit Grandmother und mit dem Matriarch reagiert indem man mehr Richtung „old school“ Model 15 etc. gehen wollte. Da kann man eigentlich nix bei falsch machen und der Grandmother trifft den Punkt sehr gut. Beim M hingegen keine konsequente Midi-Implementation für z.B. Split oder Nutzung als CV-Interface, kein einfaches dual-mono, festgelegte Hüllkurven, einphasiger LFO ohne Retrigger oder irgendein modernes Feature, kein separater Ext-In beim Mixer und zuletzt ein fix am VCA gebackenes Delay, womit du gleich die ganze VCA-Sektion in die Tonne schmeißen kannst und externe Module bemühen musst, wenn du ein Dry-only Signal aus dem M bekommen willst. Soll ja vorkommen das ich dieses Delay für andere Zwecke nutzen möchte und der M nur einen Chorus verpasst bekommen soll. Den Ringmodulator per Attenuator basteln hätte auch nicht sein müssen. Ich finde beim M wurden die Möglichkeiten einer semi-modularen Struktur schlecht genutzt oder sogar gegen die Wand gefahren. Mögen andere das anders sehen.

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            Dave the Butcher  AHU

            Du kriegst in Deutschland keinen einzigen Matriarch lieferbar. Hab meine Bestellung storniert beim T, weil im verpennten Österreich noch ein Händler vor dem 37.Dezember liefern konnte, da lagernd.

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        a.jungkunst  AHU

        Ich bitte um die Stückzahl, die von Moog erwartet wird und ebenso um die Anzahl der bisher verkauften Einheiten. Die Differenz kann ich dann unter Zuhilfenahme des kleinen Einmaleins selbst ermitteln. Danke.
        Oder ist das einfach eine Behauptung ohne Belege?

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          Hectorpascal  AHU

          Behauptung ohne Belege? Geht nicht! Ich finde eher, Moog war unsicher ob genug Kunden diesen Synth überhaupt kaufen würden. Deswegen hat man testweise nur wenige produziert und muss nun nachlegen. Ein Name mit Ruf hilft eben beim Absatz. Dann werden kluge Köpfe blind und viele andere kaufen sowieso alles was bei 3 nicht auf dem Baum ist. Nun aber wieder zurück zu Korg…… ;)

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            TobyB  RED

            Man muss immer im Kopf haben, das Korg als Company aus Japan anders tickt, wie Moog in den USA. Da gibts einmal kulturelle Unterschiede und organisatorische. Deswegen erachte ich es nicht sinnvoll Korg und Moog vergleichen zu wollen, weder bei den Produkten noch der Art des Verkaufens. Alleine die Vertriebe von Moog und Korg in Deutschland sind komplett anders organisiert. Von der Logistik fang ich erst gar nicht mal an. Und genauso verschieden sind die Marketing Strategien der beiden. Das kann man wirklich nicht immer in einen Topf werfen. Sorry, funktioniert so nicht.

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              Hectorpascal  AHU

              Hört sich so an als ob die beiden sich zusammentun sollten. Moog, ARP und Korg unter einer Flagge, das hätte was. Die M.A.K. Group als Gegenentwurf zum Music Tribe.

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                TobyB  RED

                Ich sehe da 2 Herausforderungen, Moog gehört den Mitarbeitern. Korg hat ein Board mit einem Präsidenten und 3 Direktoren. Korg hat eine dicke Kriegskasse und den Vorteil eines kleinen Teams, 290 MA. Die Organisation von Korg ist straff und effizient. Da prallen mit Moog Welten aufeinander, das ist nicht kompatibel ;-)

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                Dave the Butcher  AHU

                Es braucht keinen Gegenentwurf. Alles wird parallel laufen. Hoffe ich, und bei den derzeitigen Billigsynths mach ich mir keine Sorgen um Moog. Bei praktisch jedem Behringer review liest man, nach der Aufzählung der soundtechnischen Unzulänglichkeiten: aber bei dem Preis darf man nicht Jammern. Der Unsatz des Jahres, würd ich sagen.

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      Hectorpascal  AHU

      Sorry, bei allem Respekt vor Dir und allen Leistungen von Robert Moog.
      „Moog ist ein lupenreiner Synthesizer Hersteller mit dem ambitionierten Anspruch analoge Synthesizer in Spitzenqualität zu entwickeln und anzubieten.“
      Sicher, in 2019? :)
      Apropos, was macht eigentlich Bob Yannes? Der könnte Moog doch mal Impulse geben.
      https://www.youtube.com/watch?v=toJQ9JCAdSI

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        Anthony Rother  

        Ich möchte nicht als unkritischer Fürsprecher von Moog missverstanden werden. Moog macht sicher nicht immer alles richtig, so wie alle anderen Firmen auch.

        Aber Moog ist Spitzenqualität auch im Jahre 2019… Daran gibt es keinen Zweifel.

        Wir alle verwechseln leider manchmal Qualität mit Geschmack.

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          Hectorpascal  AHU

          Stimmt! Das Erinnert mich immer wieder an Kaufgespräche mit meiner Frau. Während ich mich schon auf eine Siemens Spülmaschine mit einigermaßen Bedienbarkeit und Funktionen festgelegt habe, kommt am Ende so ein vernichtender Kommentar wie: „Diese hier sieht aber viel besser aus!“ Ein Nachbarpärchen stimmt schlimmstenfalls noch zu und der Verkäufer sieht den höheren Verkaufspreis und sagt: „Da hat ihre Frau recht!“.

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          nativeVS  AHU

          Naja, die qualitaet mag ja meistens sehr gut zu sein, aber deren preispolitik kann ich leider nicht verstehen: warum kann ich mir zwei Grandmothers kaufen fuer weniger als eine Matriarch? Minitaur und Siren auch etwas fragwuerdig. Und die modular preispolitik ist mir voellig unverstaendlich; selbst Synth-Werk, die im 5U markt leicht ueberdurchschnittliche preise haben, sind immer noch halb (wenn nicht weniger) als das was Moog vordert.

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            Anthony Rother  

            Bei so vielen Fragen könntest Du ja einfach mal bei Moog nett nachfragen, vielleicht Antworten sie Dir und es gibt dann für dich mehr Klarheit. Ein Versuch wäre es wert.

            Und Du könntest netterweise uns allen dann davon erzählen was Moog gesagt hat, da es ja mit Sicherheit den einen oder anderen hier auf Amazona auch eventuell interessiert.

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            a.jungkunst  AHU

            Zwei Grandmother ergeben nicht einen Matriarch, ein Grandmother steckt nicht komplett als Teilmenge im Matriarch. Ich möchte jetzt aber nicht in Einzelheiten gehen, die Aufzählung der Unterschiede würde doch einiges beinhalten. Ich bin sogar der Meinung, dass die zwei Modelle noch nicht einmal vom Klangcharakter her völlig deckungsgleich sind, dafür sorgen schon die Audiopfade ab der Filtersektion ungeachtet der jeweiligen Effektsektion. Zur Preispolitik der MU-Hersteller äußere ich mich lieber nicht im Detail, aber bei einigen habe ich das Gefühl, dass über den gehobenen Preis Dinge vermittelt werden sollen, die man auch günstiger bekommen kann. Dabei lege ich aber zugrunde, dass das Innenleben der MU für mich keine Rolle spielt, das klangliche Ergebnis ist für mich das eigentliche Entscheidungskriterium.

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            Hectorpascal  AHU

            @nativeVS: Das Problem ist nicht so richtig die Preispolitik sondern eher das Produkt. Die Grandmother ist ein lupenreiner Bass/Lead/FX-Synth der ein paar Extras hat. Trotz Patchpunkte würde ich den eher standalone sehen als im Eurorack-Verbund, weil dazu erweiterte Steuermöglichkeiten fehlen.
            Für derzeit knapp über 800€ ist das total ok!

            Nun kommt der Matriarch und natürlich erwartet man mindestens 2 Grannys mit extensiven Steuermöglichkeiten für CV/Eurorack. Die Wirklichkeit ist, der M bietet zwar viele Anschlußmöglichkeiten, bleibt aber nie mehr als eine Stereo-Grandma mit Delay anstatt Hall. Was habe ich von netten Panning Effekten, 90 Patchpunkten, Stereo-Filter und 4 Oszillatoren wenn es im Kern nur ein aufgebohrter Bass/Lead-Synth mit amputierter Polyphonie ist? Das hätte besser gelingen können und müssen!
            Es wurde ganz offensichtlich auf die kritische 2000€ Schwelle hingearbeitet die einen guten Verkauf sichern soll. Leider.

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              a.jungkunst  AHU

              Nicht man erwartet, sondern Du erwartest zwei Grandmother mit „extensiven“ Steuerungsmöglichkeiten für CV/Eurorack. Zumindest entnehme ich das deinen Worten, hier und an anderen, vielleicht angebrachteren Stellen. Ich (nicht man!) habe einen Standalone Synthesizer erwartet, der durch externe Module/Geräte in seinen Möglichkeiten erweitert werden kann und zudem schon einiges an Möglichkeiten mitbringt. Also ist die Perspektive entscheidend bei der Beurteilung des Geräts. Und dazu muss man es gar nicht erst kaufen, das kann man vorher erkennen. Ich sehe nicht, dass deine Erwartungshaltung bei den Planungen des Matriarch eine größere Rolle gespielt hat geschweige denn in der Spezifikation erkennbar ist.

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                Hectorpascal  AHU

                Nun, selbst wenn alle Specs und Handbücher im Netz offen liegen, es wird eben auch vieles verschwiegen oder als normal vorrausgesetzt. Hat was von „Stand doch im Kleingedruckten“, deine Argumentation. Speziell bei Midi/CV hätte ich im Traum nicht daran gedacht, das bei unabhängiger Triggerung einer Hüllkurve über Gate, Midi immer noch mitredet. Das und anderes passt einfach nicht zusammen. Du kannst aber dir natürlich alles schönreden und natürlich war der M genau so wie du ihn dir vorgestellt hast.

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                  a.jungkunst  AHU

                  Es gibt nichts Kleingedrucktes im Manual. Und was erwartest du, wenn gleichzeitig CV-Gate und MIDI-Gate eintreffen? CV-Gate kannst du durch eine totes kabel unterbrechen, MIDI-Gate durch Maßnahmen am Sendegerät. Was soll da nicht zusammenpassen? Es tut mir leid, ich verstehe dich und deine Erwartungen nicht. Vielleicht reicht auch mein Intellekt nicht aus.

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                      a.jungkunst  AHU

                      Mir geht es nur um die Korrektur sachlich falscher Darstellungen oder das Hinterfragen unverständlicher Andeutungen. Eine Diskussion, was technisch im Allgemeinen machbar ist und ob es sich musikalisch als brauchbar erweisen könnte, haben wir zwei noch nicht geführt. Und ich werde jetzt und hier auch nicht damit anfangen.

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    phil_dr110  

    Oh ja, da bin ich sehr gespannt!
    Die Volcas von Tatsuya Takahashi waren brilliant. Die späteren Volcas haben sehr gut nachgelegt, nur der NuBass konnte mich leider nicht überzeugen…

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      lightman  AHU

      Geht mir ähnlich, beim NuBass hats bei mir auch noch nicht geklickt, hauptsächlich weil ich derzeit keine Basskiste brauche, aber auch sonst finde ich den nicht so überwältigend, da ist mir der originale Bass lieber.

      Wie gesagt, toll, daß Tats wieder an Bord ist, ich mag seine Ideen und Stil. Manche Leute mögen über die von ihm ersonnenen „Tischhupen“ und kompakten Synths die Nase rümpfen, aber da entgeht ihnen was, das sind geniale Teile, die authentischen Sound und eine viele kreative Funktionen bieten, und das für jedermann/frau/fräulein. Ich sage mal so, mit den Volcas und den *logues wurden seit ihrem Auftreten garantiert mehr geile Tracks gemacht, als mit all den dicken Boliden zusammengenommen.

      Venceremos! ;)

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    Henrik Fisch  

    Geil! Saugeile Idee!

    Ich wünsche den beiden viel Erfolg und ich bin jetzt schon gespannt, welche kommenden Korg-Synthesizer auf meiner »Haben Wollen«-Liste landen werden (auf der Korg, neben Waldorf und Sequential, bisher häufig anzutreffen ist).

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    Larifari  AHU

    Tatsuya hab ich mal an einer Supermarktkasse getroffen.Wir haben ca. 1 Stunde gequatscht und er hat mich zutiefst beeindruckt. Die News freuen mich sehr, für ihn – für alle, und ich bin sehr gespannt was da kommt.

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    Dave the Butcher  AHU

    Ich hab meinen Matriarch vor 5 Stunden ausgepackt, und siehe da: Ein Synth, der mich noch lange forschen lässt, locker Klänge raushaut, die andere nicht mal ansatzweise bringen und mit dem Eurorack kommuniziert: Muttersprache ;)
    naja, ich werde (wieder mal) als naiver markengläubiger, rückwärtsgewandter Statusschnösel hingestellt werden, aber das is bei so einem synth wurscht.

    KORG ist aber auch cool, ich finde all ihre neuen analogen super und kauf die auch. Versteh den hate auf moog nur nicht. Nur weil 1,2 features nicht drauf sind, die man unbedingt wollte… Also bitte. Man kann ja den massive x am Rechner bedienen, wenn man will.

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      Henrik Fisch  

      > […] naja, ich werde (wieder mal) als naiver markengläubiger, rückwärtsgewandter Statusschnösel hingestellt werden, aber das is bei so einem synth wurscht. […]

      Nein, zumindest nicht von mir. Im Gegenteil: Ich halte die Synthesizer von Moog auch für, ich sage mal, »stimmgewaltige« Maschinen. Ich würde mich durchaus für einen »Subsequent 37« oder einen »Voyager Rack« interessieren. Meine private persönliche total subjektive Meinung ist zwar, dass die Synthesizer von Moog alle ein bischen langweilig und altbacken sind … aber das ist eben nur meine eigene Meinung. Ich lasse mich da auch gerne eines besseren belehren.

      Vor allem finde ich aber Deine Aussage spannend, dass Du den Synthesizer heute ausgepackt hast, während anderswo im Thread behauptet wird, der Moog »Matriarch« wäre in ganz Deutschland nicht lieferbar. Komisch. ;-)

      Und zum Thema »markengläubig«: Ja, Du meine Güte, das hat doch was, wenn auf der Bühne oder im Studio ein echter Moog steht. Diesem Nimbus von »Geschichtsträchtig« und »Soundgewalt« kann auch ich mich nur schwer entziehen. So gesehen bin ich auch markengläubig. Nur stehe ich eher auf die Geräte von Korg, Sequential (Dave Smith) und Waldorf.

      P.S.: Viel Spaß mit Deinem »Matriarch«! :-)

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        Dave the Butcher  AHU

        Wie oben erwähnt hab ich den Matriarch bei einem Deutschen Shop vorbestellt gehabt, dann aber einen Österreichischen entdeckt, der ihn auf Lager hatte. Innerhalb von 2 Tagen war er da. Believe it or not.

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        Hectorpascal  AHU

        Nach dem ganzen Gerede über altbackene Synths die seit 1960 so oder ähnlich auf dem Markt sind, können wir von Korg nun wieder andere Dinge erwarten.
        Warum er wieder im Boot ist kann viele Gründe haben. Nach der Abwanderung von Experten zu Behringer war Korg vielleicht einfach dazu gezwungen. Steckt nun dahinter nur eine Imagekampagne (Berlin ist ja hip) oder gar ein ganz klar formulierter Auftrag wie z.B. die Erfolgsreihe Volca weiterzuentwickeln? Ein neues Volca MK2 Konzept wäre mit Sicherheit das spannendste. Z.B. Geräte mit doppelter Volca-Größe oder eine noch kleinere Micro-Serie mit ganz speziellen Eigenschaften. Dazu eine Schnittstelle für Synthese mit der ich LFO’s, Hüllkurven, Oszis etc. geräteübergreifend ansteuern kann ohne tausend Strippen ziehen zu müssen. Mal schauen, in Berlin scheinen sich derzeit mehr Experten die Hand zu geben als in Trumansburg in 60 Jahren. Hach, der musste sein. :)

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          Henrik Fisch  

          Ist mir persönlich völlig wumpe, ob Korg sich dazu »gezwungen« fühlt, weil Behringer mit dem ganzen Billig-Kram auf den Plan tritt, oder ob es nur eine »hippe« Image-Kampagne ist. Selbst wenn letzteres der Fall wäre, ist es trotzdem witzig. Der kühl kalkulierende Herr Behringer würde so etwas vermutlich nicht machen. Behringer kommt mir (so gut wie ) nicht ins Haus (Ausnahme evtl. »DeepMind«), Korg dagegen unbedingt (und Moog auch sehr gerne). Ich warte fingerscharrend auf den »Korg NTS-1«, den ich deutlich spannender finde, als alles, was Behringer im Programm hat (Ausnahme: siehe oben).

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      Larifari  AHU

      Ich seh das ähnlich. Meiner Meinung nach hat sich Moog nicht zurückentwickelt, sondern Korg eher weiterentwickelt. Und das ist letztendlich ne geile Sache für alle.
      Viel Spaß mit dem Matriach

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      k2600

      Das war doch schon immer so. Wer sich keinen Moog leisten konnte, kaufte Korg oder irgendwas anderes in den 70ern und 80ern und heute Derringer, wegen des Preises.
      Einfach nur ALDI Mentalität, Geiz ist geil – der Neid der Besitzlosen :)

      Gute Instrumente sind selten billig, dafür machen sie lange Freude, viel Spaß mit dem Matriarch!

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    Joerg  

    Off-Topic…oder auch nicht. Mir egal:
    Wenn es schon einen Vergleich K. gegen/mit B. gibt. Hier meine Erfahrungen.
    Hatte DM6 und MinilogueXD ein paar Wochen bei mir zuhause parallel laufen.
    Der DM6 ging zu Kleinanzeigen, der MiniXD wurde mein Lieblingsspielzeug :-)
    Keine Chance, auch nur ansatzweise, für den DM6.

    Teste ich einen Prologue 8 / 16 gegen einen DM beim MS in Kölle, dann legt sich mir bei den Korg-Maschinen ein breites Grinsen aufs Gesicht. Bei B. nichts.

    Dabei ist mir ein Faktor extrem wichtig: das Gefühl
    Ein anderer völlig unwichtig: der Preis

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    nativeVS  AHU

    Was ich gerne von Korg sehen wuerde ist eine weiterentwicklung des Wavestation A/D konzept in einer relativ preiswerten und einfach bedienbaren form.
    Oder, wo wir in der modular hochburg Berlin sind, vielleicht einfach nur ein oscillator module das in die richtung geht.

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      Joerg  

      Oh ja, an die Wavestation denke ich manchmal immer noch gern zurück :-)
      Eine der Kisten, mit der es wirklich Spaß gemacht hat zu ihrer Zeit.
      Einen Wave-PrologueXD mit erweiterten Wavesequenz-Funktionen (die man natürlich, am besten am PC / MAC mittels Editorsoftware, voll editieren oder von Grund auf selber erstellen und bearbeiten kann), das wärs.
      Natürlich mit Sample-Import und kompletter Einbindung in die Klangerzeugung. 3 Oszillatoren, von den jeder frei belegbar ist (also 2 x analog plus 1 x Sample / Wavesequenz z. B.). Jeder Oszi im Panaroma frei verteil- und steuerbar, dahinter einen coolen Multimodefilter (oder 2) und ne nette Effektsektion. Zweifacher Multimode, jeder Part kompl. autark bei 16 Stimmen (will ja nicht übertreiben ;-) ).
      Eine Modulationsmatrix, die an Quellen und Zielen Ihresgleichen sucht.
      2 Ausgangspaare in Stereo für die beiden (Multimode-)Parts.
      Bitte

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        Hectorpascal  AHU

        Korrekte Idee! Die kompletten Wavesequenzen aus der Wavestation SR im XD wäre der Hammer. Mit Bitcrusher und Wavefolder bitte! Das sollte sofort machbar sein.

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