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News: reFX Nexus3 – auf allen Ebenen besser, schneller und voll abwärtskompatibel

29. November 2019

Neue Version des Software-Synthesizers

reFX Nexus3 ist die komplett überarbeitete, neue Version des vor allem in der EDM-Szene beliebten Software-Synthesizers mit seinem üppigen Angebot an Sample-Pack Expansions für Trance, Trap und vieles mehr.

Nexus3 - neue FX-Page

Nexus3 – neue FX-Page

Was ist neu im reFX Nexus3 ?

Die Oberfläche des Plugins wurde neu gestaltet, es gibt keine Anlehnung an eine Hardware-Workstation mehr. Der Librarian verfügt nun über Zähler für Ordner, Kategorien und Presets. Es gibt farb-codierte Tags, Bookmakrs, Favoriten und einen separaten Speicherort für User-Preset. Außerdem sind eine Instant Sound Preview, Search-while-you-type und Kategoriefilter integriert.

Der Arpeggiator wurde komplett überholt. Alle sechszehn Layer können mit einem eigenen, editierbaren Arpeggiator arbeiten, zusätzlich zum Main Arpeggiator. Die Pattern-Länge kann bis zu 256 Steps betragen. Die Editierung wurde wesentlich besser zugänglich gemacht und erlaubt nun mehr experimentieren. Ganz neu ist der Sequencer, der eine Programmierung eigener polyphoner Pattern mit individuellen Velocity-Werten pro Step erlaubt.

Nexus3 - der neue Sequencer

Nexus3 – der neue Sequencer

Auch die Effektsektion ist komplett neu gestaltet und gibt nun ein visuelles Feedback zum Signalfluss. Es gibt vier Insert FX, vier Equalizer, Filter, Reverb, Delay, Impulse und einen finalen Limiter. Auch diese Sektion ist für eine übersichtliche, schnelle Bedienung farb-codiert und kann über eine Seite bedient werden.

Die weiteren Neuerungen hatten wir schon berichtet (siehe unten). reFX Nexus3 ist in drei Versionen mit unterschiedlichem Content-Umfang erhältlich, da es mittlerweile mehr als 130 Expasions gibt. Die Starter-Version mit 2.750 Presets (18 GB Samples) kostet 250,- Euro. Die Value-Version mit 8.500 Presets (50 GB Samples) kostet 1.399,- Euro. Und schließlich gibt es die Complete-Variante für 1.999,- Euro mit allen Expansions, was satte 16.000 Presets (130 GB Samples) beinhaltet.

Ab hier die ursprüngliche Meldung:

Die Informationen zum Nexus3 werden von reFX nur kleckerweise veröffentlicht, doch inzwischen sind schon mal die wichtigsten Eckpunkte bekannt. Den Rest sowie Screenshots reichen wir nach, sobald dies verfügbar sind.

Für Besitzer der Versionen 1 und 2 ist es natürlich essentiell, das Nexus3 vollständig abwärtskompatibel ist und alle bereits erworbenen Sound Expansions (die nicht billig waren) problemlos weiter genutzt werden können.
Das GUI soll komplett neu gestaltet, skalierbar und Vektor-basiert sein. Die CPU-Performance wurde deutlich erhöht, laut Hersteller um bis zu 94 %. Das Laden von Presets geht im Vergleich zur Version bis zu 8 mal schneller.
Alle Arpeggiatoren und Trance-Gate sind in allen Layern vollständig editierbar. Der Arpeggiator bekommt einen neuen Sequencer-Modus, mit dem Chords und komplexe Pattern mit bis zu 256 Steps gespielt werden können.
Die Library wurde um über 350 Presets erweitert und es gibt mehr als 80 weitere Impulse Responses für die Effektsektion.

Nexus3 - der neue Preset-Browser

Nexus3 – der neue Preset-Browser

Nexus3 wird die Schnittstellen VST2, VST3, AU und AAX unterstützen, aber nur als 64 Bit Version. Besitzer, die Nexus2 nach dem 1. August 2019 erworben haben, können kostenlos auf die neue Version upgraden. Wurde Nexus2 nach dem 2. Mai 2019 erworben, kostet das Upgrade 49,- Euro, für alle anderen 99,- Euro. Der Preis für den Neuerwerb ist noch nicht bekannt gegeben worden.

Preis

  • Starter 250,- Euro
  • Value 1.399,- Euro
  • Complete 1.999,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    teofilo  

    Schön, wenn gute Produkte weiterentwicklet werden. Wäre jedoch auch schön, wenn den Alt-Usern wenigstens in der Einführungsphase updatepreismäßig etwas entgegengekommen würde (parallel betreibt man eh nicht beide). refx hat grundsätzlich eine gute/faire Produktpolitik (wenn auch nicht so gut, wie imageline „lifetime free updates“).

    • Profilbild
      teofilo  

      Leider nein. Gleicher Preis für Neue, wie für Altbesitzer (die die Weiterentwicklung erst ermöglicht haben…). Dann ebend „nur“ Avenger und den alten Dongel-Nexus.

  2. Profilbild
    defrigge  

    So richtig hab nie verstanden, wozu man so einen Synthsound-Sampleplayer brauchen sollte, wenn man stattdessen gleich die direkter und für für mein Empfinden auch etwas klarer und druckvoller klingenden Synth-Originale (wie Serum, Sylenth etc etc) verwenden kann. Außerdem kann man mit den Originalen neben dem Einkauf von (oft preiswerteren) Preset-Packs zusätzlich auch viel besser Sounds von Grund auf selbst schrauben oder gründlich editieren.
    Das einzige, was sich mir erschließt, ist der Vorteil für Synth-unkundige User mit einem großen Geldbeutel, schnell passende Instant-Sounds aus einem breiten Vorrat zu finden – vorausgesetzt, dass man man viel Geld für genügend Sample-Packs rausgeballert hat. Für mich entfällt dieser Grund, weil eine breite Auswahl an Soft- und Hardware-Synths mir mehr als genug bietet.
    Aber vielleicht kennen die Nexus User ja noch Vorteile, die mir bisher entgangen sind…

    • Profilbild
      teofilo  

      Serum ist doch auch nur ein Wavetable-Rompler;o)
      Entscheidend ist, was als Sound rauskommt, egal wie die Einzeltöne erzeugt werden.
      Nexus ist für einen leichten Einstieg mit hoher Lernkurve sehr geeignet: Filter, Effekte jeweils mit vielen Parametern, LFOs, Arpeggiator, Trancegate, Midi ansteuerbar und das bei minimaler CPU (Serum!) allerdings zu einem hohem Preis.

      • Profilbild
        defrigge  

        Danke für die Antwort: das mit der niedrigen CPU-Last ist ein gutes Argument! Klanglich gefällt mir Serum und andere immer noch besser als die Nexus-Demos, auch wenn ich nicht weiß, woran das liegt.

        Bleibt die Hürde der hohen Preise, nicht nur für das Basis-Programm, sondern vor dann auch für jedes einzelne Ergänzungs-Paket. Das ist ja atemberaubend, was sich da bei ein paar Addon-Käufen schnell an Preis aufhäufen würde.

    • Profilbild
      Tascany

      Also, ich habe Serum, Sylenth und den Nexus, kann aber nicht bestätigen, das Serum oder Sylenth klarer klingen sollen, wie Nexus.
      Ist doch abhängig von dem jeweiligen Sound. Es gibt Sounds im Nexus, die kann man mit Serum oder Sylenth gar nicht reproduzieren, da sie zum Teil von analogen Synth gesampelt wurden.
      Im Gegenzug gibts aber natürlich auch im Serum Sounds, die findet man im Nexus nicht.
      Aber klar und druckvoll klingen alle drei.

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