News: Sixty Four Pixels Noodlebox, glücklicher Zufall im Sequencer

6. Oktober 2019

Bislang nur Sneak Preview

Der auf MIDI-Devices spezialisierte Hersteller Sixty Four Pixels kündigt mit Noodlebox einen Hardware-Sequencer an, bei dem der Zufallsfaktor wohl als ein positives Element agieren wird. Jedenfalls hat man den bezeichnenden Begriff „serendipity“ dafür gewählt.

Sixty Four Pixels Noodlebox

Sixty Four Pixels Noodlebox – Quelle: Synthtopia.com

Eigentlich hat nicht Sixty Four Pixels selbst diese Ankündigung gemacht, sondern die Kollegen von Synthtopia. Auf den Webseiten des Herstellers sind bislang noch keine Informationen zu finden. Es gibt nur diese eine Bild und ein paar spärliche Informationen, die jedoch neugierig machen.
Noodlebox erzeugt offenbar vier Spuren, die über MIDI und über analoge Ausgänge, die mit A, B, C, D und 1, 2, 3, 4 bezeichnet sind, ausgegeben werden. Die Ausgänge im Miniklinkenformat sind für CV- und Gate-Signale und lassen sich möglicherweise konfigurieren. Sixty Four Pixels hat mit diversen MIDI/CV-Wandlern bereits das nötige Know-How im Programm.
Noodlebox besitzt ein großes Feld mit einer LED-Matrix als Anzeige. Davon lässt sich eine maximale Patternlänge von 32 Steps ableiten. Die Werteeingabe erfolgt mit einem einzelnen Regler bzw. Encoder. Mittels der Tasten kann man unter anderem auf Funktionen wie Loop, Random und Layer zugreifen.
Eine Reihe von Punkten ist noch nicht bekannt, wie zum Beispiel die Höhe Speicherkapazität, welche Play-Modi gibt es, sind Clock-Teiler und Länge pro Spur einstellbar, ist der MIDI-Eingang nur zur Synchronisation oder auch für Noteneingabe und Transposition nutzbar? Solche und weitere Fragen werden hoffentlich in Kürze beantwortet sein.

Laut Synthopia ist mit der Sixty Four Pixels Noodlebox erst Anfang nächsten Jahres zu rechnen, der Preis könnte bei 220 GBP, also rund 250,- Euro liegen. Doch diese Angaben sind inoffiziell.

Forum
  1. Profilbild
    Henrik Fisch  

    Im ersten Moment habe ich gedacht, da hat jemand ein Stück unbekannter Musik-Hardware gehackt und »missbraucht«, um ein »Shoot-em-Up«-Spiel zu programmieren (sorry, meine Spiele-Vergangenheit schlägt wieder zu). Aber das hier ist deutlich spannender.

  2. Profilbild
    Hectorpascal  AHU

    Sieht aus wie mein CV.OCD mit Display. Als Kreativsequencer zum raushauen einiger Modularsounds bestimmt erste Wahl. Muss man sehen wie intuitiv und schnell das Ding ist. Ein „Touchscreen Pattern-Editor“ wäre cool aber ist der überhaupt mit touch?

  3. Profilbild
    Roller  

    Wobei serendipity nicht unbedingt etwas mit dem Zufall zu tun hat. Es ist mehr so etwas wie eine unerwartete Erkenntnis. Zwar ist jedes zufaellige Ereignis per definitionem unerwartet (Gluecksspieler moegen mir da widersprechen), aber nicht jedes unerwartete Ereignis zufaellig ;)

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