Schaumige Klänge
NOMN FOAM simuliert Blasenphysik
NOMN FOAM ist ein Synthesizer-Plugin, das auf physikalischer Echtzeit-Modellierung von Blasenakustik basiert – einer in der Klangsynthese bislang nahezu unerforschten Methode. Jede Blase ist eine lebendige Physikformel, kein Sample. Das Plugin vom japanischen Label NOMN (Polytope KK) simuliert über 11 akustische Lebensphasen einer Blase und erzeugt chaotische Klänge von zarten Einzeltropfen bis zu dichten Rauschwänden.
- Stimmenanzahl: Bis zu 16.384 simultane Stimmen mit Kaskaden-Modellierung (Parent-Bubbles lösen Ketten von Child-Bubbles aus)
- Emitter-Modi (Froth Gen): 6 Varianten – Poisson, Nucleation, Foam Raft, Turbulent, Melodic, Harmonic
- Flüssigkeits-Presets (Liquid Identity): 10 Materialien – Wasser, Meerwasser, Seifenlösung, Glycerol, Honig, Olivenöl, Quecksilber, Ethanol, Melasse, Custom – plus manuelle Steuerung von Dichte, Oberflächenspannung und Viskosität
- Schaumtopologie: Foam Age, Wetness, Stress, Yield, Jamming, Burstiness, Aging Rate
- Surge-Modulator: 5 Hüllkurvenformen (Wave, Pummel, Roil, Gush, Burst), Dauer 1–30 Sekunden, einstellbare Tiefe
- Tonhöhensteuerung (Pitch Gravity): 76 Tonleitern inkl. mikrotonaler und xenharmonischer Systeme, Root-Transposition, einstellbare Scale-Conformance
- MPE: Vollständige Unterstützung – Pitch Bend, Slide und Pressure pro Note; Mapping auf Blasengröße, Pitch Sweep, Ring Time, Emissionsrate und Amplitude
- Dynamik/Mix: 8-Band-Parallelkompressor (63 Hz–8 kHz), Gain Scaling, Freq Summing, Transient-Kontrolle, Drive
- Modulation: Chaos (Jump- & LFO-Modus, per-Knob-Lock per Rechtsklick), Drift (Brownian Random Walk), Scatter (stimmenbezogene Zufallsverteilung)
- Extras: GPU-beschleunigte Echtzeit-Visualisierung, MIDI-Learn per Rechtsklick, OSC-Output für externe Applikationen
- Presets: Nutzer-Preset-System mit zeitbasiertem Morph zwischen Presets; werksseitig statistisch distinkte Timbre-Startpunkte
- Trial: Kostenlose Testversion nach Account-Registrierung direkt im Plugin aktivierbar
- CPU: Konfigurierbarer Governor (max. Bubble-Anzahl), Multi-Thread-Verarbeitung (Thread-Anzahl anpassbar)
Verfügbarkeit
NOMN FOAM ist erhältlich als VST3, AU und Standalone für macOS (Apple Silicon + Intel) und Windows und iPad. Ihr könnt es direkt auf der Webseite des Herstellers herunterladen oder über den Apple App Store für die iPad-Version. Die Vollversion kostet ca. 70,- EUR, es gibt auch ein Einführungsangebot von ca. 50,- EUR.
FOAM auf YouTube
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.





























Man müsste sich den genauer anschauen, aber der Sound im Video ist jetzt echt nichts besonderes. Meistens sind diese Produktvideos völlig übertrieben und haben in der Regel ein professionelles Soundgefilde. Arturia hat hier immer mächtig geklotzt. Aber dieses Video befeuert meiner Ansicht nach nicht mal die einsame Gerbera auf dem Küchentisch, obwohl mir die wolkige Optik und die Idee des Softwaresynthesizers durchaus zusagt. Ich muss mir hiervon wirklich ein anderes Video anschauen.
@Filterpad Da gebe ich Dir Recht – die Soundänderungen sind sehr … ähm … subtil. 😅 Ich habe erst gedacht, da passiert eigentlich überhaupt nichts. Mit Kopfhörer habe ich dann vor allem Änderungen im Bassbereich wahrgenommen, die auf mich ziemlich unkontrolliert und willkürlich wirkten. Aus musikalischer Sicht: Warum sollte man so etwas wollen, frage ich mich? Aber als klassischer Songwriter, als der ich mich verstehe, ist das vielleicht auch einfach nicht meine Welt. Experimentalmusiker werden hieran mehr Freude haben, und holen vielleicht auch mehr aus dieser Software, als das Firmenvideo uns zeigt.
In dem Video hier ist das ein bisschen anschaulicher ;)
https://www.youtube.com/watch?v=voOkrraHNFk