French Four Voice
Mit dem NRSynth Quatuor kündigt der französische Boutique-Hersteller einen 4-stimmigen Synthesizer an. Dieser basiert auf den hauseigenen Solo-Modulen, die wiederum vom Oberheim SEM inspiriert wurden. Somit kann Quatuor als eine moderne Version des Oberheim Four Voice angesehen werden.
NRSynth Quatuor – 4x Solo
Der monophone Synthesizer NRSynth Solo orientiert sich konzeptionell als auch technisch am Oberheim SEM. Die Adaption von NRSynth hat einerseits die Schaltung für Oszillatoren, 12 dB Multimode-Filter und LFOs vom Vorbild akribisch übernommen und mit durchkontaktierten Bauteilen umgesetzt. Andererseits wurden aber auch ein paar Erweiterungen und Modernisierung vorgenommen. Für die Hüllkurvengeneratoren stand der Sequential Pro-1 Pate, da diese laut Entwickler mehr „Punch“ besitzen.
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Für Quatuor wurden vier Solo-Module zusammengenommen und mit einer 5-Oktaven-Tastatur von Fatar, die über Velocity und Aftertouch verfügt, zu einem polyphonen Synthesizer kombiniert. Die vier Solo-Module sitzen wie beim Four Voice als separate Einheiten nebeneinander und können unterschiedlich eingestellt werden. Die Patch-Felder wurden nach oben verlegt. Quatuor verfügt natürlich über MIDI.
Das Keyboard ist mit einer Steuereinheit ausgestattet und anscheinend etwas verkleinert. Welche Play-Modi und Funktionen es für diese Sektion gibt, hat der Entwickler noch nicht mitgeteilt.
Angaben zu Preis und Verfügbarkeit des NRSynth Quatuor gibt es noch nicht. Interessenten sollten sich sowieso persönlich an den Entwickler, denn NRSynth produziert nur in kleinsten Stückzahlen und auf Bestellung.
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preis wird glas mit essig sein🙂
4 polyfonic stimmen…okay das reicht zwar so bedingt nur aus.
aber das panel sieht nach 4 gänge menue aus…ich brauch es nicht.aber es wird
einige glücklich machen.🙂okay kleine edition
danke für schönes review!
@Viertelnote Er ist im Grunde genommen keine neue Erfindung, sondern ein Mixed-Getränk aus SEM-Modul, Pro-1- und Four-Voice Klangarchitektur sowie dem klassischen Prophet-5-Design. Ich schätze, er ist ähnlich dem Sequential OB-6, der ebenfalls eine Mischung aus Sequential (DSI) und Oberheim ist. Etwas mehr Funktionalität dürfte der NRSynth Quatuor vielleicht besitzen, wenn man sich das Board anschaut. Ebenfalls sieht man ein moderneres Display und natürlich MIDI. Preislich schätze ich ihn mindestens in der Nähe des Prophet 10 ein. Nichtsdestotrotz ein wirklich sehr schönes Gerät. Quasi ein typischer Traumsynth für Freunde von Vintage-Synthesizern. Falls er auf der Superbooth ist, wird die Schlange zum Anstehen sehr lang werden. Mir gefällt alles an dem Synthesizer vom ersten Eindruck her! Auch wenn der Klang streng genommen seit den 70ern fast unverändert ist. „Alter Wein durch neue Schläuche?“ – Man wird sehen! Er wird definitiv seine Abnehmer finden.
@Filterpad ja du hast recht martin..ein cocktail. würde sagen so mitte aus GinTonic+Margarita.🙂dazu einige Saltsticks.
layout stark erinnert es mich an crumar DS-2. preis okay da biete ich mehr als prophet 10.
6.000,00 $? schätze ich da ist immer schwer. encoder btw. könnten auch anfällig werden.
Oberheim sem ja nur hier ist cremig etwas weiter weg.aber original hab ich oberheim nur matrix klang im ohr.und der ist ganz weit weg aber mag ich ihn.🙂rackversion hier so wird meist ja gefragt würde ich eher nicht denken.aber ein schöner edelstein.auch design ist hier
ganz mit geschmackvoll.
@Viertelnote Gut möglich. Vor etwa 6 Jahren war der Synthi Baloran – The River der heiße Shit am Markt. Dieser war weder Serienmodell noch Einzelanfertigung. Irgendwas dazwischen eben. Man konnte aber damals das zu verwendete Material der Seitenteile wählen. Also jeder „River“ wurde in gewisser Weise persönlich angefertigt. Der Preis war 5k. Durch Inflation etc. sind beim NRSynth Quatuor 6k oder 7k durchaus denkbar und wären nicht verwunderlich. Von der Firma Baloran hört man aktuell wenig. So wird auch NRSynth immer Boutiquesynthesizer der Extraklasse anfertigen und nicht ständig präsent zeigen wie die üblichen Marktführer, die ständig etwas veröffentlichen. Dem Schweizer Uli Behringer wird es schon in den Finger jucken bei dem Gerät. – […] „Ich hetti würkli Luscht, das Grät z’klone….
@Filterpad wie schmitt synthesizer in D
@Viertelnote Es gäbe ja durchaus Alternativen, die nicht eine Niere und einen Arm kosten: Ich denke da an den »PERfourMER MKII« von Vermona. Oder der »DMNO« von Udo Audio (da allerdings nur mit zwei parallelen Kanälen).
Oder man holt sich ein MIDI-Interface, welches von selbst die Noten auf verschiedene Kanäle splittet (oder macht das per PlugIns in Reaper/Ableton Live/Bitwig Studio), und schließt dann mehrere Hardware-Synthesizer an. Ich könnte mir vorstellen, dass mein Blokas »Midihub« das kann.
Dann kauft man sich vier Module zum Beispiel vom Korg »Minilogue XD«; da ist man so bei EUR 2.200, was sicherlich günstiger als der »Quatuor« wäre. Geht natürlich auch mit allen möglichen Modulen von Behringer und so (Tim Shoebridge hat das mal mit einem Behringer »Model D« versucht). Eigentlich sogar mit absolut allen Synthesizern.
Wenn wir alles in Software machen, wird’s noch einfacher: Da brauchst Du ja »nur« ein PlugIn, welches die Noten auf verschiedene Instanzen verteilt. Ich schreibe »nur« bewusst in Anführungszeichen, weil ich spontan auch nicht wüsste, wie ich das machen soll. Müsste ich erst mal erforschen.
Alle diese Lösungen haben den Vorteil, dass sie a) deutlich flexibler als ein »Quatuor« wären und b) auch noch deutlich günstiger (wenn man nicht gerade vier oder mehr »Moog One« verkoppeln möchte). Sieht nur nicht so schick aus! 🙂
@Flowwater weißt du, softwaresynthesizer fehlt mir zugang oder anders sagen es inspiriert mich nicht.
funke ist da nicht da okay cubase le und wavelab komme ich klar weniger oder mehr.aber
damit ich zufrieden bin. das ist nur andere arbeitsweise die man sich aneignen kann.da lerne ich gern muß ja zielführen sein.
Vermona performer ja das ist auch ein schöner klang nur hört sich so nach 70s an aber da
zählt geschmack.aber total recall via computer ist elgance. da ist problem brummschleife oder rauschen minimiert aber was komisch ist brummschleife ist mal da und mal nicht.
das nervt.kabel sind aber okay.seltsames eigenleben bei mir🙂okay bin wieder off topic!
@Viertelnote
> […] aber was komisch ist brummschleife ist mal da und mal nicht. das nervt. […]
Dazu habe ich eben gerade zufällig genau das passende Video gefunden:
https://www.youtube.com/shorts/hoNhTJMFPsQ
😅
@Flowwater 😄nicht ganz so schlimm bei mir .aber lachflash.so süs
armer siebenschläfer sieht wie ron williams aus. aber kurz in arm
nehmen dann kriegt er die kurve und doch noch seine session
PS: electric muß complet erneut gemacht werden. ich hab leider noch diese fuses / schmelzsicherung in rot.ich hoffe im argen bin ich dann raus ist auch gefährlich sonst.
@Flowwater „Wenn wir alles in Software machen, wird’s noch einfacher: Da brauchst Du ja »nur« ein PlugIn, welches die Noten auf verschiedene Instanzen verteilt. Ich schreibe »nur« bewusst in Anführungszeichen, weil ich spontan auch nicht wüsste, wie ich das machen soll. Müsste ich erst mal erforschen.“
Pluginguru Unify kann das zB.
@ollo Ahhhh … ! Danke für den Tipp. 😃
@Flowwater Also der PERfourMER ist natürlich auch nett, aber – gerade im vierstimmigen Betrieb – doch deutlich eingeschränkt gegenüber diesem Teil. Wie Ollo unten schon anmerkt, wäre 2x Behringer 2-XM eine naheliegende Alternative, damit kommt man für wenig Geld dem Four Voice wohl schon recht nahe.
Ansonsten: Manch ein neuerer Mono-Synth hat Poly-Chain, das sollte ausreichen, um z.B. einen vierstimmigen Synth aus Model D, Kobol, Cat und Pro-1 zu bauen. Oder mensch nimmt ein polyphones MIDI-to-C/V Interface (z.B. Doepfer A-190-5, Vermona Modular qMI2) und steuert damit die Monos über C/V an.
Und dann gibt es noch die pragmatische Überlegung, dass die grundsätzliche Idee mit „ein unterschiedlicher Sound pro Stimme“ jenseits leichter Variationen sich als Theorie besser anhört als in der Praxis – könnte seinen Grund haben, warum sich sowas nie durchgesetzt hat. Und Speicherbarkeit ist bei polyphonen Synthesizern doch ganz nützlich, womit wir dann wieder beim Prophet-5 und allen seinen „Nachfahren“ sind.
@chardt
>[…] „ein unterschiedlicher Sound pro Stimme“ jenseits leichter Variationen sich als Theorie besser anhört als in der Praxis […]
Automatisch klingt das natürlich nicht besser oder interessanter. Damit muss man schon experimentieren. Und da sind wir dann – meiner bescheidenen Meinung nach – bei dem eigentlichen Problem, denn kaum einer will das. Ist halt Arbeit und »sich hineinknien« und auch mal »für die Katz« arbeiten usw. Sind für die meisten bestimmt echt uncoole Aussichten. 😉
@Flowwater Es lebe der Nerd, dem es um verbastelte, verschraubte, verlötete, verprogrammierte Lebenszeit nie zu schade ist, weil er einfach Freude daran hat, dabei lernt und im besten Fall etwas zu Stande bringt! Aber selbst wenn nicht: Hauptsache Ihr/wir habt/haben Spaß (nicht nur im MediaMarkt)!!! 😉
@SynthNerd result / Ergebnis sind aber oft so sehr schöne mods.🙂
Der Klang ist absolut überzeugend !
Fantastische Arbeit.
Toller Sound.
Auch dieser Synth wird sehr teuer werden, das steht fest
Was macht denn der blaue Quasimidi Raven da im Hintergrund?
Dass ich den nochmal sehe.
Gibts da bald einen Klon? 😎
Mit dem hat’s bei mir damals angegangen👍
Ich verstehe diesen Hype um die x-ten Auflagen historischer Geräte inzwischen gar nicht mehr. Sieht schick aus, scheint gut zu klingen, gab es aber gefühlt schon hundertmal. Gibt es denn gar nichts Neues mehr? Nicht meine Tasse Tee.
Brauch ich den ? Sicher nicht.
Aber er sieht schon lecker aus – Meine Augen sehen die Knöppe und Meine Hände wollen am liebsten sofort anfassen und schrauben – merkwürdiger Reflex 🙂
@SynthNerd brauchen nicht okay aber begehren schon🤩
aber hast du recht nüchtern so gesehen 4 voice polyfonic ect.
also featureliste okay minilogue kann da auch was.
aber der mensch will es luxeriöse und so vergist er den eigentlichen nutzen oder
was reicht – nur was reicht schon“. da.sind wir so bei ansprüchen und verwendung und
da tickt jeder anders aber ist ein wundervolles geticker dann🙂wie freier LFO tictac…
mh – Ich kann die Euphorie für Oberheim-ähnliche Klangerzeuger nicht verstehen.
Entsprechende Demosounds klingen immer ähnlich und sind extrem wenig innovativ.
Einen satten Basssound, dessen Klang durch immer denselben händischen Cutoff-Verlauf des Filters und unglaublich einfallslosen LFO ständig eierernd eingespielt wird, kann nach 5 Jahrzehnten doch nicht wirklich begeistern.
Vielleicht liegt es auch daran, dass die Vorführenden hauptsächlich die schwarzem Tasten des Keyboards greifen.
Vintage kann ja schön sein, aber eine Vergötterung finde ich übertrieben.
@herw Sehe ich ziemlich genau so. Der Trick bei diesen Synthesizern ist ja eher, dass man die einzelnen Module eben nicht auf den selben Sound stellt, sondern jeweils einen leicht bis stark veränderten. Dann erklingt beim Spielen einer einfachen Sequenz bei jeder angeschlagenen Note eben ein anderer Sound, was sehr reizvoll sein kann. Das ist, glaube ich, genau der Grund für den Erfolg des »PERfourMERs« von Vermona.
Es gibt leider nicht viele Synthesizer, die das können. Ich schiele da auch auf meinen geliebten »Pro2«, der einen Modus besitzt (wenn ich’s richtig in Erinnerung habe), mit dem man pro angeschlagener Note einen Schritt im Sequenzer weiter schalten kann, und jeder Schritt ändert dann Parameter des Sounds. Evtl. müsste das der Korg »MS2000« auch können.
Was für ein Aufwand. Für vier Stimmen
Ich denke bei so einem Gerät wären MIDI-Trio und USB angebracht um solch einen Klang auch zeitgemäß zu verwenden. Mal abwarten ob es dabei ist. Aber dies sollte heutzutage Standard sein, gerade bei solch einem hochpreisigem Synthesizer. Selbst die günstigsten haben es oftmals.
Sowas wird eigentlich erst so richtig interessant, wenn man von einer Stimme die Einstellungen auf die anderen Stimmen kopieren und dann minimal abändern kann. Oder dass man einstellt, dass der Filtercutoff für alle Module gelten kann.
Und sowas geht halt in Software um Welten besser. Beispiele wären GForce Oberheim OB-E oder als günstigere Alternative Cherry Audio Eight Voice.
Ansonsten: 2 Behringer 2-XM machen den gleichen Job. Oder man kauft sich 4 Behringer Protons, Neutrons usw und hat auch sowas. Mit dem Vorteil, dass man bei den halbmodularen Synthies noch die ganzen Patchverbindungen hätte für abgedrehtes Zeug.
@ollo und funcionierende polaroid…🙂
Bin seit Jahren kurz davor, zwei PerFourmer zusammenzuschrauben und damit wenigstens ein achtstimmiges Gerät zu schaffen. Oder ich warte und hoffe, dass der Mephisto doch noch kommt. :-)
Der NRSynth schaut nett aus, ist mir zuviel Fläche und Platz für nur vier Stimmen. Ich weiss noch, als ich das erste Mal ein Bild vom MatrixBrute gesehen habe um dann enttäuscht festzustellen, dass der max. duophon kann. Heute stosse ich selbst bei meinem PolyBrute 12 manchmal an die Polyphoniegrenzen.
Aber gut: Luxusprobleme
@Elmar Weigand kann man perfourmer cascade?
@Viertelnote Nein, Ansteuerung geht nur jeweils über MIDI und/oder CV/Gate. Habe schon überlegt, Thomas Haller von Vermona zu fragen, ob er eine Spezialanfertigung machen könnte.
Doch ich schweife ab.
Die Soundbeispiele vom NRSynth finde ich gelinde gesagt langweilig. Das ist generell mein Problem mit den SEMs. Kein white noise, kein Sinus, rudimentärer LFO – da geht NRSynth wenigstens ein paar Schritte weiter.
@Elmar Weigand okay…thx für info!
@Elmar Weigand Ich hätte auch nichts dagegen, wenn Korg mal dem Prologue 16 einen Nachfolger (gern mit Poly-AT oder wenigstens channel-AT und mehr Modulationsoptionen) gönnen würde…