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OMG Instruments BlueARP DM, 8-Track Arpeggiator

30. Januar 2022

Ein Plug-in wird Hardware

omg instruments bluearp dm units

OMG Instruments BlueARP DM ist ein 8-facher Arpeggiator, der auf dem Plug-in BlueARP (erste Version von 2012) basiert. Vier Jahre Entwicklungszeit und ein Jahr Betatesting haben daraus ein Hardware-Gerät gemacht, das trotz des Namens in zwei Gehäusefarben angeboten wird: halb-transparentes Blau und Weiß.

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BlueARP DM (DM steht für Desktop Module) beherbergt acht unabhängige Arpegiator-Einheiten, von denen jede quasi einer Instanz des Plug-ins entspricht. Basis des Gerätes ist eine Cortex M4 ARM CPU, die laut Entwickler ein sehr stabiles Timing garantieren soll.
Das Gerät verfügt neben dem USB/MIDI-Port auch über zwei MIDI-Eingänge und vier MIDI-Ausgänge (DIN) sowie vier analoge Ausgänge, die wahlweise für CV- oder Gate-Signale genutzt werden können. Dazu kommt ein analoger Eingang für ein Puls- bzw. Clock-Signal von einem Modularsystem bzw. analogen Sequencer. Für die Speicherung und den Austausch von Presets ist ein Slot für SD-Cards vorhanden.

omg instruments bluearp dm connect

Die Anschlüsse von BlueARP DM

Intern können bis zu 128 Programs pro Instanz gespeichert werden. Ein Program beinhaltet ein Pattern mit einer Länge von bis zu 64 Steps. Innerhalb einer Instanz lassen sich bis zu 16 Chains mit maximal acht Patterns erstellen. Übergeordnet können daraus 16 Meta-Chains mit mehreren Chains aus jede Instanz kombiniert werden.

BlueARP DM verfügt über zwei 256×64 OLED-Displays, in denen die Parameter der Arpeggio-Patterns angezeigt werden. Zur Programmierung sind 16 Tasten mit Lauflicht-LEDs vorhanden. Die Editierung erfolgt über Funktions- und Steuertasten sowie einen Encoder. Die Display-Anzeige fungiert auch als MIDI-Message Monitor für CC-, RPN- und NRPN-Daten. Das BlueARP Plug-in kann via USB auch als Editor für das Hardware-Gerät verwendet werden.

omg instruments blue arp plugin gui

Das BlueARP Plug-in kann auch als Editor für BlueARP DM verwendet werden.

OMG Instruments BlueARP DM soll voraussichtlich ab Februar 2022 verfügbar sein. Der Preis beträgt 730,- Dollar (ca. 649,- Euro) zzgl. Versand- und Importkosten. Die weiße Version wird dann im April 2022 folgen und 760,- Dollar kosten, zzgl. Versand und Import.
Den hohen Preis erklärt der Entwickler Oleg Mikheev (a.k.a. Graywolf = OMG) mit dem Entwicklungsaufwand und das jede Einheit von Hand gefertigt wird. Die Auflage des kreativen Gerätes wird deshalb wohl auch recht überschaubar bleiben.

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Preis

  • 730,- Dollar (zzgl. Versand / Import)
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Forum
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    nativeVS AHU

    Schoen zu sehen das Oleg es jetzt endlich zum markt geschafft hat. Jetzt ich nur noch die schwere entscheidung zu treffen ob ich auf die weisse version warte oder sofort zugreife….

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    teofilo

    BlueArp gibt es erst seit 2012? Dann war ich ja ein „early adopter“;o)
    Wenn das Plugin original hardwarisiert ist, dann kann ich denen, die lieber haptisch arbeiten, das Gerät nur empfehlen.

  3. Profilbild
    Filterpad AHU

    Da würden mir einige Plug-ins einfallen, die ich gerne „hardwareisiert“ hätte. Aber auch Hardware, dass man sofort als Plug-in oder auch in Boutique-Serie nehmen würde. Da ist noch nicht alles umgewandelt wenn man so will. Apropos gefällt mir hier der weiße am besten. Der blaue ‚untransparent‘ würde mir allerdings noch besser gefallen. ;) Wer die Wahl hat…..

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    Marco Korda AHU

    Ach schade, dass es doch etwas teuer geraten ist. Die Ausstattung ist klasse, man hat an fast alles gedacht, würde ich sagen. Großartig.

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    Klang X

    Ich verfolge das Projekt seit Anfang an und konnte es kaum erwarten den BlueArp käuflich zu erwerben.
    Nun hat mich der Preis dann massiv abgeschreckt, 700€ sind mir dann doch zu teuer.

    Z.B. kostet der Conductive Labs NDLR nur 398€

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    Emmbot AHU

    Ein Jahr Betatest ist schon amtlich aber auch nötig. Dann kann man davon ausgehen, dass das Gerät auch ordentlich suportet wird.

    Hut ab, vor dieser Leistung. Die Programmierung über das Plugin ist auch ne super Idee. Leider ist der Preis außerhalb meines Budget.

  7. Profilbild
    tantris

    Anstatt mich mit kleinen Tasten und Mini-Display durch das Menu-WirrWarr zu fummeln, würde ich eher das Plugin zur Steuerung verwenden wollen. Aber dann stellt sich die Frage, wozu man das Gerät noch braucht. Es sollte wesentlich preisgünstiger sein, einfach nur ein USB-Interface mit den nötigen CV- und Midi-Interfaces zu bauen. Die Performance der PC-CPU wird sicher ausreichen, die Firmware des Geräts in das Plug-In zu integrieren.

    • Profilbild
      Marco Korda AHU

      Solche gibt es ja auch schon. Du hast durchaus recht. Allerdings mag ich lieber echte Regler anfassen. Aber nicht zu diesem Preis für ein derartiges Gerät.

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