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OpenAI ChatGPT-4, großes Update des KI-Dienstes

Künstliche Intelligenz für jeden zugänglich

15. März 2023
Chat GPT 4

OpenAI ChatGPT-4, großes Update des KI-Dienstes

Der Chatbot ChatGPT ist aktuell in aller Munde. Das auf KI basierende Tool arbeitet als sprach- und textbasierter Chatbot und soll in der neuen Version sogar Songs komponieren können. Erhältlich ist ChatGPT in zwei Versionen. Und mit dem neuen Update nutzen die beiden Versionen auch unterschiedliche KIs. Nur mit dem kostenpflichtigen Modell können User auch den GPT-4 Modus nutzen. Die kostenfreie Version wird dagegen weiter mit dem aktuellen Modus arbeiten.

ChatGPT – um was geht es hier überhaupt?

Wer bisher noch nie etwas von ChatGPT gehört hat, findet im folgenden Video eine kurze Erklärung und Beispiele zu den Anwendungsgebieten des Tools:

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Mehr Informationen

KI-Update: ChatGPT-4

Nach der Registrierung und Anmeldung lässt sich ChatGPT kostenlos nutzen. Allerdings kann es vorkommen, dass das System bei regem Zugriff an der Kapazitätsgrenze arbeitet und man auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet wird. Nutzt man die kostenpflichtige Version und zahlt 20,- US-Dollar im Monat lässt sich dies umgehen, ein ständiger Zugriff auf das KI-Tool wird damit von den Entwicklern gewährleistet.

Mit der neuen ChatGPT-4 Version soll das Tool nun über ein deutlich fortgeschrittenes Denken verfügen, mit komplexeren Anweisungen umgehen können und insgesamt mehr Kreativität bieten – auch wenn die Entwickler einräumen, dass dem Tool sicherlich einige Logikfehler unterlaufen können. Oder dass die Fragen für das System zu komplex sind und die Antworten nicht zufriedenstellend sind.

Auch Bilder können als Input genutzt werden und der User kann Fragen dazu stellen bzw. das System auffordern die Bilder zu beschreiben:

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chat gpt 4

Dass das alles bei weitem keine Zukunftsmusik ist, sondern mittlerweile längst im „echten Leben“ angekommen ist, zeigt die Tatsache, dass Microsoft die neue Version GPT-4 bereits in seiner Suchmaschine Bing einsetzt – einer milliardenschweren Investition in OpenAI sei Dank. Auch bei der Sprachlern-Software Duolingo kommt GPT-4 bereits zum Einsatz, wodurch Dialoge von Usern in unterschiedlichen Sprachen realitätsnah geübt und trainiert werden können.

Und wenn man mit diesem Tool Texte erstellen kann, sind Songtexte natürlich auch kein Problem.

Hier das Video zu den neuen Features von ChatGPT-4:

https://youtu.be/oc6RV5c1ydo

Wohin uns das Ganze in einigen Jahren führen wird, ist sicherlich noch komplett offen. Auch der Einfluss auf den Kompositions- und Produktionsprozess von Musik wird davon sicherlich nicht verschont bleiben.

In einem separaten Artikel werden wir uns bald dem Thema ChatGPT widmen und das KI-Tool mit Blick auf den Einsatz in der Musik untersuchen.

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Forum
  1. Profilbild
    liquid orange AHU

    „In einem separaten Artikel werden wir uns bald dem Thema ChatGPT widmen und das KI-Tool mit Blick auf den Einsatz in der Musik untersuchen.“
    Cool, auf den Artikel freue ich mich. Auch wenn andere KI-Tools vorgestellt werden die in der Musikindustrie eingesetzt werden (könnten), da kommt echt was auf uns zu dass enormen Einfluss auf vieles in unserem Leben haben kann. Ob positiv oder negativ entscheiden wir selbst, jede neue Technologie hat Vor- und Nachteile.

    • Profilbild
      FLTRHND

      @liquid orange Das Problem ist wenn man von Aufgaben lebt die die KI übernimmt entscheiden wir nicht selbst welchen Einfluss das auf unser Leben haben wird. Man selbst kann sich nur entscheiden ob man die KI nutzt. Aber bei allen anderen Aspekten entscheiden wir alle nichts….

      • Profilbild
        Tai AHU 3

        @FLTRHND Als Anfang der Achtziger die Drummaschinen auf breiter Front verkauft wurden, beklagten sich sie Drummer, sie würden arbeitslos werden. Die schlaueren Drummer kauften sich eine Box und loteten das Feld aus.

  2. Profilbild
    Richarde

    neulich in einem Podcast zu dem Thema sagte ich nicht ohne Hoffnung „Ich denke es wird in Zukunft niemand auf eine Party gehen auf der Ihre Lieblings-KI Musik macht“
    Da ist aber wirklich viel Hoffnung dabei, denn die Möglichkeiten sind endlos – perfekte Energiekurven, Kameragesteuerte Echtzeitreaktionen auf das Publikum, Interaktionsmöglichkeiten für das Publikum… sobald die Masse vergisst das da kein Dj ist oder das akzeptiert, ist sowas möglich.
    Keine Vorstellung für die ich mich erwärmen möchte, aber vorstellbar.

    • Profilbild
      liquid orange AHU

      @Richarde Man sollte nicht nur Angst vor neuen Technologien haben, sondern die Chancen sehen. So viel mal wurde der Untergang von etwas beschworen weil eine neue Technologie massive Veränderungen brachte, aber immer wieder hat sich gezeigt, dass es weiter geht. Und gerade bei Künstlern bin ich sicher, dass das alles einen positiven Einfluss hat. Denn die KI wird zwar massenkompatiblen Mist zusammenschwarten, aber die guten Künstler werden sich genau davon unterscheiden.

      • Profilbild
        Flowwater AHU

        @liquid orange Genau so sehe ich das auch: Ich selber habe große Sorgen davor, in wie weit KIs in unsere tägliches Leben eingreifen werden, Massen manipulieren, vielleicht sogar Politik beeinflussen. Zumal Firmen wie Google, Apple und Microsoft vor allem den Profit sehen, den sie aus einer KI ziehen könnten … und diese vermutlich dann auch genau dahin trainieren werden. Schon heute ist für mich die Google-Suche kaum noch brauchbar, weil alles mittels SEO-Texten hin optimiert wurde und man kaum noch gezielt Interessantes findet. Es sei denn, tja, wenn ich etwas KAUFEN will … dann ist Google unschlagbar.

        Allerdings gibt es bei der Suche Alternativen (ich nutze schon seit zwei Jahren nur noch »DuckDuckGo«). Und genau so wird es zu den großen KIs Alternativen geben, die dann zum Beispiel pfiffige Künstler zu nutzen wissen.

        Die von Richarde angebrachte Idee finde ich sogar ganz witzig:

        »Ich denke es wird in Zukunft niemand auf eine Party gehen auf der Ihre Lieblings-KI Musik macht.«

        Wieso eigentlich nicht? Die japanischen »Idorus« gehen ja schon in genau die Richtung. Und schon heute kann man sich von Amazons Alexa generatives Gedudel vorspielen lassen, welches sich nie wiederholt.

  3. Profilbild
    dr w

    „…wenn man mit diesem Tool Texte erstellen kann, sind Songtexte natürlich auch kein Problem….“
    also damit waer ich vorsichtig!

    mary applegate, mit der wir seit jahren zusammenarbeiten und die eine der erfolgreichsten texterinnen im bereich pop / rock musik ist, hat aus spass eingegeben:
    „lyrics fuer jennifer rush mit dem thema „the power of love“
    (mary hat den text fuer the power of love fuer jennifer rush / celine dion geschrieben und hatte damit weltweit dutzende nummer eins charts erfolge)
    und chat gpt praesentierte ihr den text the power of love von huey lewis. ohne jegliche authorenangaben. als ob chat gpt den text mal schnell generiert haette.

    haette man jetzt diesen text verwendet, dann waeren schadensersatzklagen im bereich mehrerer hunderttausend euro und mehr ins haus geflattert.

    vielleicht waer ja mal ein artikel darueber unterhaltsam und spannend……

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