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Overload Audio Moodysix, Synthesizer Plug-in

Emulation des Korg Polysix zum "Fair Price"

18. Mai 2026

Overload Audio Moodysix Synthesizer am

Overload Audio Moodysix ist eine Emulation des Korg Polysix, bei der die Interessenten selbst bestimmen können, ob und wie viel sie dafür bezahlen. Aber das ist nicht das Einzige, das das Synthesizer-Plug-in zu bieten hat.

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Overload Audio Moodysix – Emulation mit Modifikation

Wie sein Vorbild ist auch das Plug-in sechsstimmig polyphon. Neben der Standard-Polyphonie mit einem Oszillator pro Stimme gibt es auch 2-Voice und 3-Voice Unison-Modi.

Der Oszillator verfügt über PWM mit einem eignen LFO und kann durch einen Sub-Oszillator unterstützt werden. Das 24 dB Tiefpassfilter ist dem originalen SSM2044-Chip nachempfunden. Eine ADSR-Hüllkurve und ein Modulation Generator (LFO) können auf VCO, VCF und VCA geroutet werden.

Für den typischen Polysix-Sound dürfen natürlich die Effekte Ensemble (Triple BBD), Chorus und Phaser nicht fehlen. Auch der Arpeggiator, Hold-Funktion und Chord Memory sind vorhanden. Das Plug-in ist speicherbar und beinhaltet die 32 Factory-Presets.

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Moodysix verfügt auch über drei der beliebtesten Modifikationen, die es für den Korg-Klassiker gibt. NoisySix fügt der Klangerzeugung White und Pink Noise hinzu und erweitert den Modulation Generator um Triangle, Saw up, Saw down, Square (PWM), Sample & Hold sowie Noise. Polysex ermöglicht eine „Pitch Envelope Modulation“ mit regelbarer Polarität sowie modulierbares Voice Spread durch Hüllkurve und LFO. Und ModPoly ermöglicht ein weiches Portamento/Glide für alle Stimmen, einschließlich Unison.

Overload Audio Moodysix ist in den Formaten VST3 und AU (macOS, Windows). Der Preis kann, von 0,- beginnend vom Käufer unter „Name a fair price“ selbst festgelegt werden. Den Programmieraufwand sollte man, wenn man mit dem Plug-in zufrieden ist, zumindest mit einem kleinen Obolus honorieren.

Unter diesem Link haben wir eine Vintage-Story zum Korg Polysix und zu einer Panning-Modifikation für euch.

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Über den Autor
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der jim RED

Ich habe viele Seiten der Musikbranche und Technik kennengelernt: Handel, Vertrieb, Entwicklung, Konzeption, Produktion, Beta-Tests, Programmierung, Studioarbeit, Live-Gigs... daher betrachte ich einen Testkandidaten immer aus mehreren Blickwinkeln.

Forum
  1. Profilbild
    Filterpad AHU

    Einen selbstbestimmten Preis bezahlen für die Emulation eines Korg Polysix? Das klingt in der Tat Fair und hat definitiv einen Obulus verdient. Generell sollte man kein schlechtes Gewissen haben für Produkte zu bezahlen. Meine Anfänge damals waren sehr viele kostenlose Softwaresynthesizer. Alle mehr schlecht als recht! Irgendwann habe ich mich davon komplett befreit und diverse Softwaresynthesizer eingekauft. Leider ist die Preispolitik von Software extrem unübersichtlich und man kann schlecht einschätzen ob etwas fair, überteuert oder als günstig einzuordnen ist. Dummerweise zahlt man man für das eine oder andere Update erneut. Nur eines ist klar: Die Mage sei anscheinend relativ schlecht für Musikhäuser wurde mir mal verraten. Aber ich schaue mal nach, ob es Klangbeispiele des Overload Audio Moodysix gibt und wie er sich zum Mitbewerber Korg Polysix Softwaresynthesizer schlägt. Ja, auch der original Hardwarebauer bietet inzwischen in seiner V-Collection eine Software des Polysix an. Daher ist diese Selbstwahl des Preises eine durchaus schlaue Idee und erfreut ebenso den eigenen Geldbeutel.

    • Profilbild
      janschneider AHU

      @Filterpad “ auch der original Hardwarebauer bietet inzwischen in seiner V-Collection eine Software des Polysix an”. Inzwischen?. Du bist lustig 😄. Der Korg Polysix kam mitsamt der ersten Korg Collection so vor circa zwanzig Jahren heraus, zusammen mit dem MS20 und dem Monopoly (und dem MS20-MIDI-Controller). Und die waren damals klanglich recht weit vorne (und den Polysix mag ich immer noch)
      Da muss ich übrigens wirklich mal Korg loben, die Plugins werden immer noch supportet und weiterentwickelt zB mit Unterstützung von Vst3 und skalierbarer grafik, mittlerweile in version 3, und ich habe keinen cent für updates bezahlt bisher. Und sesssionkompatibel zu alten Projekten sind die neuen Versionen auch. Eins mit Sternchen, da können sich viele Entwickler ne Scheibe von abschneiden.

      • Profilbild
        Filterpad AHU

        @janschneider Ok interessant und ich bin echt davon ausgegangen das dies was neueres sei als ich das las. 😎

    • Profilbild
      Tai AHU

      @Filterpad „ Ja, auch der original Hardwarebauer bietet inzwischen in seiner V-Collection eine Software des Polysix an.“

      Von Anfang an. Habe ihn für das iPad gekauft.

  2. Profilbild
    UAP

    Leider gab es weder hier noch auf der Herstellerseite irgendwelche Soundbeispiele.

    Dieses Jutjuub-Video hier scheint mir Abhilfe zu schaffen, wenigstens was die Presets angeht: https://youtu.be/9KJThq5yF5M?si=bBb_25tLtB5L1D7u

    Springt mich jetzt nur nicht soooooo unmittelbar an, muss ich sagen. Aber es ist natürlich immer schön, wenn eine klassische Synth-Architektur zum günstig(st)en Preis als Plugin zur Verfügung steht. Mit etwas FX angereichert, bekommt man bestimmt auch aus dem Ding was Ansprechendes raus. So wirklich nötig brauchen tut das aber wahrscheinlich niemand.

  3. Profilbild
    Tai AHU

    Polysix war eigentlich ein ziemlich uninteressanter Synth. Aber ein erfolgreicher. Das lag
    am Preis. Aber verglichen mit dem etwa gleichzeitig erschienenen Juno 6/60 redet eigentlich niemand mehr davon. Er war schlicht der erste Polyphone mit einem Preis unter 4000 DM UND Speicherplätzen. So was wie ein Prophet 5 für Arme. Das hielt an, bis der DX7 alles wegfegte. Damals fand ich den gleichzeitig erschienenen Mono/Poly völlig uninteressant und hätte den Polysix vorgezogen. Heute würde ich den Polysix auch nicht geschenkt nehmen, den Mono/Poly finde ich prima. Same für die PlugIn Versionen.

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