Test: Pioneer XDJ-RX, DJ-Media-Player

Dieses liefert die Daten, die uns bereits vom CDJ-900Nexus und vom CDJ-2000Nexus bekannt sind – folglich mitlaufende Wellenformen, Trackübersicht, Zeiten, BPM-Zahl, Tracktitel, die Playlisten in auf dem Speichermedium und weiterführende Infos wie Tonhöhe, Pitch oder allgemeine Einstellungen.
Was nun auf einem CDJ in einfacher Form vorhanden ist, bietet der XDJ-RX folglich in doppelter Anzahl.

Gute Übersicht ist in jedem Fall gegeben

Gute Übersicht ist in jedem Fall gegeben

Das Ganze auf dem 7-Zoll Display (im Vergleich: CDJ-2000Nexus und CDJ-900Nexus: 6-Zoll Display) unterzubringen, sorgte natürlich für kleinere Einschränkungen.
Das Display ist nun so aufgeteilt, dass oben die beiden Wellenformen der Tracks untereinander parallel verlaufen, während an den Seiten wie unten weiterführende Informationen zu finden sind.
Links findet sich die Auswahl der Quelle, also USB 1 oder USB 2 zu jeweils Deck1 oder Deck 2, die Tonart sowie ein runterlaufender Countdown zu gesetzten Cue-Punkten. Rechts findet sich ein Feld mit Infos und Parametern zu der Effekt-Einheit des Mixers: Effekt-Auswahl, Kanalzuweisung, BPM-Zahl sowie entsprechende Länge in Millisekunden oder halt die Angabe der Beat-Anzahl. Klein aber fein, es reicht, um einen guten Überblick zu haben, wie die Effekte eingestellt sind.

Unten im Display finden sich die Informationen zu den einzelnen Tracks. Dies beginnt bei der Tracknummer sowie dem Tracktitel, der Übersicht über den gesamten Track sowie der Zeit, einstellbar zwischen Elapsed und Remain, der BPM-Zahl auf eine Stelle nach dem Komma genau sowie gleichzeitig die visuelle Rückmeldung, welches Deck im Master- und welches im Sync-Modus ist. Um dies zu erkennen, muss man nicht einmal den gleichen Master-Schriftzug unter der BPM-Zahl lesen, farblich wird dies dargestellt durch einen sehr gut sichtbaren Rahmen um die BPM-Zahl herum: weiß = Sync-Modus, orange = Master-Modus. Schon bekannt von den Modellen der CDJ-Reihe und wunderbar funktionell. Wichtige Funktionen und für mich mit die ersten, die ich checke, wenn ich mich an einen CDJ im Club stelle sind: Quantize an- oder ausgeschaltet? Pitchrange auf 6%? Automatischen Setzen des ersten Cue-Punkt angeschaltet? Auch zu diesen beiden Punkten findet sich um unteren Teil des Display zu jedem Deck eine kleine Info. Klein trifft es in der Tat – wirklich ins Auge stechen diese Informationen nicht – muss aber auch nicht, schließlich stellt man diese auch nur einmal ein pro Set – würde ich zumindest behaupten.

Eine letzte kleine Information verbirgt sich hier weiterhin, zu der ich später noch einmal komme: die Loop-Länge – die hätte wirklich ein wenig größer sein können.

Nutzt man das Display einmal nicht in der klassischen Ansicht der laufenden Tracks, sondern in der Browser-Ansicht zum Beispiel, bietet es ohne Frage einen guten Überblick und erlaubt auch das angenehme Durchscrollen von längeren Playlisten. 8 Tracks untereinander finden sich dabei auf dem Display, so dass das Suchen auch in längeren Listen wirklich gut von der Hand geht.

Das große Display macht sich positiv bemerkbar

Das große Display macht sich positiv bemerkbar

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