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Confirmed: Pioneer XDJ-XZ, All-In-One DJ-System

12. November 2019

Die 4-Deck-Maschine, die 2 x 2 Kanäle macht...

Pioneer XDJ-XZ

Pioneer XDJ-XZ

UPDATE: 12.11.2019: Pioneer bestätigt den Pioneer XDJ-XZ als neue All-in-one DJ-Sytem

Nach dem Leak (die Nennung des Produkts auf der Homepage) und den ersten News anhand eines Bildes gibt es jetzt richtige Fakten. Der Pioneer XDJ-XZ wird ein All-in-one DJ-System werden als Alternative zu einem CDJ & DJM Setup oder als größerer XDJ-RX2, dabei jedoch mobil. Ausgerichtet ist das Gerät natürlich auf die Nutzung mitsamt USB-Speichermedien.

Mittig wird ein 4-Kanal Mixer zu finden sein, der dem Layout des Flaggschiffs, dem DJM-900NXS2 entspricht. Vier volle Kanäle, Sound Color FX mit 6 Effekten (Space, Dub Echo, Sweep, Noise, Crush, Filter), Beat-FX mit 14 Effekten, zuweisbar auf alle Kanäle mitsamt wählbarer FX Frequency.

Pioneer XDJ-XZ

Das neue Flaggschiff

Die Anordnung der Kanäle ist 3, 1, 2, 4. Für Kanal 3 und 4 kann die Eingangs-Quelle ausgewählt werden, USB, Line- und Phono-Zuspieler stehen zur Verfügung. Heißt, externe Geräte können auf diesen beiden Kanälen angeschlossen und genutzt werden. Doch an dieser Stelle stolper ich: Wie kann ich dort nur USB, Line oder Phono auswählen? Nicht USB? Ja, nicht USB. Die 4-Kanal-Maschine kann vom USB-Stick kommende, im Idealfall per Rekordbox voranalysierte, Tracks nur auf den mittleren zwei Kanälen abspielen, nicht auf allen vieren. Es ist also eine 4-Kanal-Maschine, die bei Nutzung von USB im Rekordbox-Universum nur zwei Kanäle kann. Pioneer DJ selbst bezeichnet es so, dass zwei interne Kanäle mit zwei externen Kanälen gemixt werden können. Dafür gibt es rückseitig Netzwerk
Wiederum kann man offenbar mit angeschlossenem Laptop und einer DJ-Software wie Rekordbox DJ oder Serato DJ Pro (ab Anfang 2020) auch nur zwei Kanäle bespielt werden.

Pioneer XDJ-XZ

Die Rückseite des Pioneer XDJ-XZ bietet auch Anschluss für externe Geräte

Oben sitzt das 7-Zoll Farbdisplay mit Touch-Funktion wie man es von den CDJ-2000NXS2 und XDJ-1000MK2 bereits kennt, ebenso vom XRJ-RX2.

Die Control Decks bieten primär das große Jog-Wheel, welches ebenso vom CDJ-2000NXS2 und Vorgängern bekannt ist, mitsamt farbigem Display mittig. Ansonsten sind die Bedienfunktionen wie an den CDJ-Playern,  zudem aber gibt es acht Performance Pads pro Decks für Hot Cues, Beat Loop, Slip Loop und Beat Jump.

Links an der Oberseite finden sich wie schon erwähnt in der vorherigen News zwei Kanalzüge für zwei Mikrofone mitsamt Level, 3 Band EQ und An-/Aus-Schalter und zuschaltbarem Feedback Reducer mit zwei Intensitäten.

Auf der rechten Seite befindet sich das Master-Metering mitsamt einem 3-Band EQ für den Master-Out. Ebenso befinden sich hier die beiden USB-Slots für USB-Speichermedien, von denen Tracks gespielt werden können – aber auch auf welche aufgenommen werden kann.

Preislich wird das System laut UVP bei 2199,- € liegen.

Pioneer XDJ-XZ

Der Pioneer XDJ-XZ im großen Setup mit externen Zuspielern

UPDATE: 09.11.2019 – Es gibt das erste richtige Bild vom Pioneer XDJ-XZ

Pioneer XDJ-XZ

Pioneer XDJ-XZ

Der Leak ist ja schon einige Tage alt, nun gibt es wie es scheint das erste Bild des neuen Pioneer XDJ-XZ. Aufgetaucht ist dies passenderweise in einer Facebook-Gruppe für Denon DJ Prime 4, gepostet vom Nutzer Christo Gil. Wo genau dieser das Bild her hat ist nicht geklärt, dem Eindruck des Bildes nach zu Urteilen handelt es sich nicht um ein Photoshop-Mokup, sondern um das erste Bild der neuen All-In-One-System-Waffe.

Gehofft hatte sicher nicht nur ich, dass das neue System die Antwort auf den Denon DJ Prime 4 sein würde, vielleicht sogar der Prime 4 Killer. Das wäre zumindest das, was ich von Pioneer DJ erwartet hätte.

Das, was nun dort allerdings zu sehen ist, das wirft Fragen auf. Oder, wie es der Kollege, der das Bild gefunden hat trocken schrieb „Wenn das kein Fake ist, ist es ganz furchtbar“.

Ist es das wirklich?

Pioneer DJ XDJ-XZ

Quelle: Facebook, User Christo Gil in der Denon DJ Prime 4 Gruppe (LINK)

Zu sehen gibt es, was erwartet wurde, ein All-In-One-System mit vier Kanälen am Mixer und sicher demnach auch Kontrolle über vier Decks. Es gibt acht Performance-Pads pro Deck, zudem offenbar zwei volle Kanalzüge für zwei Mikrofone. Effekt im Mixer gibt es sowohl in Form der Beat-FX, wie aber auch der Soundcolor-FX. Und, wer genau hinschaut, findet oben rechts in der Ecke ein Serato Logo. Serato standalone auf dem XDJ-XZ. Es ist nicht bestätigt aber man munkelt, dass das ab Anfang 2020 möglich sein soll.

Soweit so gut, bis dato ist es also ein aufgebohrter XDJ-RX2. Knackpunkt wird die Steuerung sein, denn bei dieser hat Denon DJ mit dem Prime 4 und dem riesigen Touch-Display einfach einmal dick vorgelegt.
Da war die Hoffnung allerdings größer als das Ergebnis. Scheinbar wird es nur ein aufgebohrter XDJ-RX2 sein, denn das Display ist noch immer das kleine 7-Zoll Touch-Display, bei dem mir böses schwant, wenn ich daran denke, wie rudimentär noch immer die Nutzungsmöglichkeit des Touch-Displays an einem CDJ-2000NXS2 und co ist. Da muss was gemacht werden liebes Pioneer DJ Team. Aber dringend.

Der Knackpunkt wird am Ende auf jeden Fall der Preis sein. Realistisch würde ich sagen…1400,- € / 1500,- €. Da wird Pioneer das Gerät vermutlich platzieren, somit unter dem Denon DJ Prime 4.

Wir sind sehr gespannt auf den ersten Test und hoffen, dass das endgültige Release in den kommenden Tagen stattfinden wird.

Folgend die ersten News zu dem Leak:

Pioneer XDJ-XZ

Ist das der Leak des Pioneer XDJ-XZ?

Pioneer DJ gehört nicht unbedingt zu den Firmen, bei denen regelmäßig ein Leak für neue Produktankündigungen sorgt. Eigentlich. Nun aber ist eine Kleinigkeit aufgetaucht, was aber ein solches ankündigt: Bald dürften die News zu einem Pioneer XDJ-XZ kommen.

Die Infos dazu sind  noch sehr spärlich. Finden konnte man die Info zu dem neuen Produkt eine kurze Zeit auf der Seite von Pioneer DJ bei Tutorials, Anleitungen und Dokumenten. Unter dem Unterpunkt „All-In-One-DJ-System“ war hier neben dem XDJ-RR und dem XDJ-RX2 auch ein XDJ-XZ gelistet – jedoch ohne weitere Verlinkungen. Derweil ist dies wieder verschwunden.

Ein Screenshot davon ist noch zu finden auf dem Instagram-Account von Teotormo.

Pioneer XDJ-XZ

Der Hinweis zum Pioneer XDJ-XZ auf dem Instagram-Account

Klar dürfte aber sein, dass dieser kleine Fehler zugleich die sichere Zusage ist, dass von Seiten Pioneer DJ eine neue All-In-One-Maschine kommen wird mit dem Namen Pioneer XDJ-XZ.

Ein weiterer Hinweise findet sich auf de Homepage Productspec.ul.com. Dort findet man hinsichtlich der Produkte der Pioneer DJ Corporation auch bereits das Model XDJ-XZ gelistet als All-In-One DJ-System.
Was könnte es sein ist natürlich nun die Frage. Nun, ich vermute es wird ein standalone DJ-System ähnlich des XDJ-RX2, nur massiver. Ein Pendant zum Denon DJ Prime 4, demnach mit vier Kanälen im Mixer, großen Decks für die Steuerung der virtuellen Decks (sicherlich ebenso vier Stück), große Jog-Wheels und hoffentlich auch ein solides und voll-funktionables Touch-Display. Also quasi der Pioneer DDJ-1000 als standalone Unit mit großen Display und folglich guter Übersicht aber auch Steuerung de Gerätes per Touch?

Sieht so der neue XDJ-XZ aus? Es ist nur eine Photo-Montage, könnte aber viel Wahrheit beinhalten!

Wir sind gespannt, wann Pioneer DJ den Vorhang lüften und das neue Produkt vorstellen wird.

Forum
  1. Profilbild
    Meiko

    Das obere SW Bild entspricht der Wahrheit. Schalter für Deck 3 u 4 – PC-Line-Phono. Also nur extern? Oder per Schalter doch durch beide Decks steuerbar? Jogwheels sind wie auf DDJ-1000. Der Screen wird nicht größer, leider.

  2. Profilbild
    Basti H.

    Typisch Pioneer, viel Geld für doch wieder die gleiche Leistungsschwache Hardware… Nach der Hersteller Seite macht es den Eindruck das das Gerät im Stand Alone Modus wieder nur 2 Decks abspielen kann. Wenn es anders wäre, würde Pioneer das definitiv bewerben. Man kann Stand Alone halt andere Player anschließen, das können aber alle Controller mit 4 Deck Mixer und externen Inputs, gut , es geht über den Link, aber den sollten eigentlich alle Geräte von Pio haben, ohne es groß zu bewerben. Da wird einfach versucht blind was auf den Markt zu werfen in der Hoffnung Konkurrenzfähig zu bleiben, da hätten die Jungs von Pioneer lieber noch ein Jahr die Luft anhalten sollen um was zu entwickeln das sie wirklich wieder nach vorne bringt…

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      Bolle  RED

      Das ist korrekt ja. Vom USB-Medium können 2 Decks / 2 Kanäle bespielt werden, nicht 4.

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    miro momo

    Im Standallone-Modus nur zwei Kanäle, ja; aber ich hab ja auch nur zwei Transport Devices links und rechts. Klar könnte man jetzt die „CDJs“ links und rechts noch jeweils layern/Stapeln mit einem A/B Button, so richtig praktikabel ist das aber auch nicht….nice to have wäre es aber schon.
    Ich frage mich wie das ist wenn ich einen Laptop mit RB im Performancemode angeschlossen habe, kann ich da Kanal 1 & 2 über Stick Speisen und an Kanal 3 & 4 die zwei zusätzliche Decks über Rekorbox PM? Wenn ja, wie werden die „Controlled“? Per Maus am Laptop oder vielleicht mit einem XP1/2?
    Wie sieht das aus wenn ich das Ding komplett nur als Controller nutze – laut Pioneer Specs alle vier Kanäle möglich – sind dann die CDJs Controller gelayert für Deck 3/1 & 2/4, oder braucht es da auch sowas wie den XP1/2?
    Geil wäre es auch wenn andere Controller wie z.B. X1 von NI funktionieren würden….die Mappingfunktionen von RB sind zwar sehr übersichtlich, für schlichte Transportfunktionen und Pitchbending sollte es aber reichen.
    Fragen über Fragen die hoffentlich bei einem Test, der auch über den Tellerrand, jenseits von Pioneers beworbenen Funktionen, hinausgeht, beantwortet werden. :)
    Egal, auf den ersten Blick bekommt man einen NXS2 Setup für 2200€ anstatt 7500€….und hat auch noch 8 Performancepads and den „Playern“. ☺️

    • Profilbild
      Bolle  RED

      Viele Frage.
      Also, soweit ich das verstanden habe geht bei Nutzung von Software und dem XZ als Controller nur 2 Decks auf den äußeren beiden Kanälen. Denn zum Umschalter der Decks gibt es keine Funktion. Auch gibt es für die mittleren beiden Kanalzüge keine Option zum Umschalten von USB auf „Interface/Laptop“. Heißt: Die mittleren beiden Kanalzüge können nur für USB-Medien genutzt werden.
      Laptop+Software also auch nur zwei Decks. Möglich natürlich die mitteleren Beiden Kanäle mit den Decks von USB bespielen und zwei externe Zuspieler oder Software (DVS mit Plattenspielern / per Controller steuern).
      Das wird man sich alles fragen können, wenn das Gerät vor einem steht zum Testen :)

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        miro momo

        Auf der Pioneer Homepage steht
        „Decksteuerung: 2 (4 als MIDI-Controller)“

        Darunter verstehe ich, dass eben auch 4 Decks gesteuert werden. . …wir werden es sehen. ☺️

        Die zwei mittleren sind immer USB Stick/RB-Laufwerk, die zwei äußeren Phono, Line oder USB. Mit USB ist wohl das/der Laptop gemeint mit RB im Performancemode. Wie steuere ich dann die zwei Decks?

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          Bolle  RED

          Wurde mir eben auch bestätigt, Software und Link-Steuerung aka MIDI kann 4 Decks. Decks können dann per Doppel-Klick auf Shift umgeschaltet werden.

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            miro momo

            Ja, coole Sache ☺️

            Jetzt sollte man nur wissen wie die 2 Decks, die vom Laptop (RB Performancemode) kommen und Durch die zwei äußeren Kanäle gesendet werden, gesteuert werden können.

            However….finde das jetzt schon eine runde Sache.

            So schade das NI kein Interesse mehr am DJ – Markt zeigt.

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              Bolle  RED

              Mit den Decks? Wenn man zwei Decks hat und man kann zwei Decks je zwischen zwei Decks hin und herschalten kann, macht das 2 x 2 = 4!

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                miro momo

                Hmmm, dann verstehe ich echt nicht weshalb Pioneer nicht auch vier Decks vom Stick spielen? Kann ja nicht nur am kleinen Didplay liegen; angeschlossene CDJs werden ja auch in verkleinerter Form angezeigt.
                Mir gefällt das Ding dennoch immer mehr.

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                  Bolle  RED

                  Ich denke es liegt an der Engine im Inneren, zu wenig Kapazität für vier Decks. Das Processing etc. wird nur auf zwei Decks ausgelegt gewesen sein.

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