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Fazit

Der Pokketmixer ist ein rundum empfehlenswertes Produkt, das durch sein stromloses Design nicht nur für Party-DJs sehr spannend ist, sondern auch für das stylische Teilen von Musik mit Freunden, auf der Zugreise, beim Bootfahren oder sonst wo ermöglicht. Nicht zuletzt kann er aber auch schlicht und ergreifend den Gig leichter machen, nicht nur was das Gepäck angeht, sondern vor allem, wenn mal ein Anschluss mehr gebraucht wird, man sonst aber keine Möglichkeiten zum Mischen von Signalen hat oder die vorhandenen Signale in ihrem Frequenzspektrum noch etwas anpassen möchte. Das gilt aufgrund der Rauscharmut des Pokket auch fürs Studio, für das mobile sowieso. Da die Anschlüsse aber nicht symmetrisch sind, sollte Kabellängen von mehr als 6 m aber vermieden werden.

Um noch ein Praxisbeispiel zu nennen: In meinem Live-Set ist die Sherman Filterbank 2 zentral. Sie hat zwei Ausgänge. Filter 1 und die Summe von Filter 1 und 2. Wer das Gerät kennt weiß, je nach Eingangssignal können kleinste Einstellungen ziemlich drastische Konsequenzen haben. Das macht das Gerät auch noch nach Jahren so interessant. Deswegen benötige ich aber auch immer noch eine zusätzliche Kontrolle der beiden Ausgänge, wenn ich mit anderen Musikern performe. Mit dem Pokketmixer kann ich nun ganz einfach meinen Kopfhörer-Submix mit der Sherman machen, ohne erst zum Mischpult und dann wieder zurück zu müssen bzw. noch ein aktives Mischpult mitschleppen zu müssen. Das ist ein Szenario unter vielen, in denen ein kleiner Mixer, der keine eigene Stromversorgung benötigt, sehr hilfreich sein kann. Auch schnell mal noch ein Delay und einen Phaser einschleifen ist kein Problem. Und die Equalizer sind dann noch die Kirschen auf der Sahne.

Zwei Kritikpunkte gibt es allerdings. Der eine ist die Notwendigkeit eines kleinen Schlitz- Schraubenziehers oder Ähnlichem zum Einstellen der Impedanz. Vor allem, wenn man den mobilen und flexiblen Einsatz betrachtet, ist es sehr wahrscheinlich, oft mit unterschiedlichen Kopfhörern konfrontiert zu werden und dann kann die ständige Suche nach diesem passenden, flachen Gegenstand nervig werden. 1 EuroCent ist nämlich leider zu dick.
Der zweite Punkt ist die Lautstärkeregelung des Kopfhörerausgang. Sie ist sehr schwergängig und auch nicht so besonders gut zu erreichen. Klar, wenn man auf dem Gig etc. alles so eingestellt hat, wie man es möchte, soll es auch so bleiben. Aber zuviel des Guten ist trotzdem zuviel.
Diese Kritikpunkte fallen aber nur deshalb so sehr auf, weil die verbleibenden Aspekte des Pokket so nahtlos perfekt sind und sollten deshalb auf keinen Fall vom Kauf abhalten. Die Nominierung für den German Design Award 2014 zeigt, dass auch andere die Qualitäten des Pokket zu schätzen wissen. Wenn doch nur alle Party-Gags so gut wären.

Plus

  • benötigt keine Stromquelle
  • einfach
  • flexibel
  • genial

Minus

  • Kopfhörerregler zu schwergängig und nicht optimal erreichbar
  • Impedanzregler nur mit Hilfswerkzeug einstellbar

Preis

  • 89,95 Euro von Pokket GmbH
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Dj-Somee

    Coole sache … bin mir sogar am überlegen mir einen zuzulegen für kleinere „gigs“ wie z.B. Beachsession mit Kollegen …

    • Profilbild
      Dj-Somee

      Sollte doch möglich sein mit einem Splitkabel und einer geeigneten IOS App damit „aufzulegen“ …

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