Der nächste Drum-Champ?
Polyend Drums soll in die Oberliga vorstoßen. Die hybride Drum-Maschine im typisch schlichten Polyend-Design vereint mehrere Syntheseformen mit einem mehrreihigen Sequencer und Effekten. Auf der Superbooth 26 kann man die Maschine am Stand W320 antesten.
Polyend Drums – hybride Drum-Maschine
Analog, digital, Samples – auf acht Kanälen kann Drums unterschiedlichste Drum-Sounds generieren. Bis zu vier analoge Sounds können in einem Kit enthalten sein, der Rest (oder auch alle Slots) kann mit digitaler Synthese bzw. mit Samples arbeiten.
Die analogen Sounds basieren auf Schaltungen mit SSI-Chip. Als Klangquellen stehen zwei VCOs, ein Noise Generator zur Verfügung. Als Ergänzung ist hier zusätzlich ein digitaler Oszillator vorhanden, den man mit den VCOs layern oder für FM nutzen kann. Mit einem Multimodefilter und einem VCA wird der Sound dann final geformt.
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Den digitalen Teil bestereitet einen Dual-Core CPU ( 32 Bit floating point bei 96 kHz) mit 24 Bit, 96 kHz AD/DA-Wandlung. Für die digitalen Synth-Sounds gibt es unterschiedliche Modelle von Drums und Percussion. Insgesamt sind mehr als 40 Instrumente in Drums enthalten, die jeweils eine eigene Sub-Mutation besitzen. Was darüber hinaus geht, kann mit Samples gelöst werden.
Jeder der acht Kanäle besitzt eine kleine OLED-Anzeige, die das gewählte Instrument und die dazugehörenden Parameter visualisiert. 10 Regler übernehmen festgelegte und pro Instrument variierende Aufgaben.
Der Sequencer ist mit vier Reihen à 16 Step-Tasten ausgestattet. Man kann die Reihen zwischen zwei Gruppen für die acht Kanäle umschalten. Ebenso lassen sich längere Patterns mit bis zu 64 Steps über die vier Reihen programmieren.
Drums besitzt drei Effektgruppen: Send-FX für gemeinsame Nutzung, Insert-FX pro Kanal, die sich mit dem Sequencer rhythmisch steuern lassen, und eine Master-Effektkette zum Abrunden des Gesamtklangs.
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Neben dem Master-Ausgang sind auch acht Einzelausgänge für die Kanäle vorhanden. Alternativ kann Audio auch via USB-C ausgegeben werden. Dazu kommen zwei Audioeingänge, Phones und ein MIDI-Trio (3,5 mm TRS).
Polyend Drums wird in Silber oder Schwarz angeboten und kann ab sofort vorbestellt werden. Der Preis beträgt 2.699,- Euro. Wer jetzt ein Gerät reserviert, muss 500,- Euro anzahlen. Die Auslieferung soll in drei bis vier Monaten erfolgen.




















































Was für ein Flagschiff.. Preislich liegt das hier schon wieder bei der TR1000..
Ob diese dann nicht die bessere Wahl ist.. hmm.. 8 statt 10 Kanäle..
Generell finde ich aber echt interessant wieder mehr Drumcomputer angeboten zu bekommen…
@luap ich stehe mehr auf die kleinen feinen!
auch gezwungenermaßen wegen dem Budget.
seit 2 Jahren liebe ich die Roland tr6s.
bald hab ich eine Elektron cycles und den Roland p6 minisampler. weniger ist mehr.😃
ich denke bei der tr1000 ist die Bedienung am Anfang sicher ziemlich Tricky.
sind ja immerhin irgendwie mehrere Maschinen in einer.
@Numitron Ich bin ganz deiner Meinung. Ich mag auch eher die kleinen Geräte. Vorallem Preislich ist mir das noch zu teuer.. Klar die großen könnten die kleinen in Funktionen usw ablösen, aber das trifft halt nicht immer zu.
Der Tr6s ist schon was feines.. Cycles auch schon öfter angeschaut…
Den Roland P6 schaue ich mir momentan auch immer wieder auf youtube an… Gestern wieder auf Kleinanzeigen gestöbert… 😄 hast du dir den schon bestellt? Denke so der P6 wäre perfekt für die Jackentasche unterwegs..
Etwas muss man beim P6 aber beachten, die Samples welche Global sind und man über mehrere Pattern benutzt, darf man nicht ändern, sonst hast du die Änderung auf allen Pattern. Und im SampleSlice wird es noch schlimmer, wenn man Sample-Start – Ende ändert, dann änderst du alle deine Pattern damit.
@luap ja, warte schon lange auf den cycles und p6.
hoffentlich kommen die bald.
danke für die hinweise.
da muss ich dann aufpassen
hab die sp202 und sp404sx.
sind schon lustig die Dinger.
@Numitron Wow die Sp202 würde gut zu meiner Dr202 passen 😄
Ich kenn die Teile… hatte die 404 auch mal gehabt…
Mega, ein Sampler Sammler würde ich sagen. Lofi und los gehts…
@luap cool, hab auch die dr202.😃
hast du beide probiert zusammen?
man kann ja den sp vom sequencer des Dr ansteuern lassen.. 😁
@Numitron hi, ja ich hab mit der dr202 meine hardware reise begonnen und irgendwann dann im handbuch die externe sequencer spur entdeckt und damit meinen an1x sequenziert und weiteres equipment. aufgenommen auf hardware recorder, spur für spur. Dann auf die sp202 aufmerksam geworden. leider früher zu lange rausgezögert eine zu kaufen. irgendwann waren kaum welche mit smart media karten da und dann aus den Augen verloren. aber videos auf youtube von manchen artits sind echt gut. Auch alleine aus nostalgie müsste dieses setup zusammen sein. meine dr202 steht lm regal und war gefühlt 5 jahre mein hauptsequencer. für mich ein mega teil. Glaub zusammen wäre das ein mega setup gewesen.
@luap ha, nice!
ich hab damals bei Conrad eine smart Media gekauft. 4mb war relativ teuer
😃
leider hat sie ja eine sehr niedrige Polyphonie, zumindest im Hifi und Standard Modus.
hab damals leider wenig von Lofi gehalten. 😄
den an1x hab ich 2004 gekauft! mein Keyboardlehrer und mein Bruder hatten auch einen.
meiner ist noch immer da!
bekommt bald eine neue Speicherbatterie!
liebe die digitalen 90s Pads! 😁
die mc303 hab ich auch noch.
aber ewig nicht benutzt 😜
Den Preis ist heftig und sieht dabei nicht mal besonders hübsch aus.. Eher wie „DIY“.
Im Prinzip finde ich ja so ein Drumcomputer mal ganz interessant, bin da aber eher unbeholfen, wie das ganze sich in mein Setup einbinden lassen könnte und am Ende mag ich dann doch eher die „flexible Begleitung“, also Arranger-Keyboard oder eben EZDrummer am PC.. Überhaupt finde ich die Behringer-Clone die BMX und LM Drum weitaus interessanter, weil ich den Klang sehr mag.
Apropos: Hat so ein Gerät wie dieses oder der TR1000 am Ende eigentlich einen so viel besseren Sound, als „normale“ Sample-Basierte Drumcomputer wie der TR6s oder TR8s?
@Andreas TR6s und TR8s sind ja auch nicht Sample-basiert, sondern Virtuell-Analog-basiert ;)
Meiner Meinung nach /kann/ virtuell-analog so gut klingen wie analog.
Bei dem Polyend Drums fällt allerdings auf, dass das Gerät in den Demos eher nach 270 Euro klingt, und da würde ich persönlich lieber zum TR1000 greifen, das schon eher nach 2700 Euro klingt.
@Jeanne ja, wobei Samples kann man reinladen.
aber die Presets sind acb.
finde die sehr gelungen 😁
bei der tr1000 hat man ja noch 808 und 909 in analog.
wobei sogar der Rolandpräsentator meinte „man hört keinen Unterschied zu acb“ 😉
@Numitron in übrigens: P6 ist lustige kiste thx for tip:)
auch minimoog book english👍
@Viertelnote cool!.wieder Tipps für dich 😁
@Jeanne Kann ich nur zustimmen. Hatte bisher keine Drum Maschine die so gut klingt wie die TR1000.
🤟
@Rhein Ruhr Electric hab tr 1000 nicht zu dinner eingeladen.korb:))
aber mus am ende schön klingen.egal was quelle auch
so ist.
@Rhein Ruhr Electric aber mit schlechtem sync.. naja, anscheinend eine fehlplanung von Roland.
obwohl „4 Jahre in Entwicklung…“
total unverständlich.
@Numitron Sync Probleme sind mit dem Updates behoben worden. Die TR 1000 läuft bei mir prima mit Ableton Live als Slave und als Master… 🚀
Fehlplanung ? Nope ! Beste Drummachine at the Moment !
@Rhein Ruhr Electric oh, wow!
es passieren noch Wunder!😂
2699 €, hui, da rechnet man mit einem Gerät im Bereich der üblichen Polyend-Preise und dann das. Ich glaube, da bleibe ich, wenn es um Drums geht, lieber bei Tracker+ und UNO Drum.
Für mich als ehemaliger Besitzer aller bisherigen Polyend Geräte: Poly Bugs (for the half of the Bucks) at the End.
Verstehe die Polyend Leute nicht. Wenn Du den Preis auf das Level einer TR 1000, dann musst du als Nichen – Anbieter eigentlich ne Schippe drauflegen zum Marktteilnehmer… das erkenne ich aber nicht, heißt, würde ich so viel Geld auf den Tisch legen, dann für ein TR 1000.
Ich hätte die Polyend Drum bei max 1.500 verortet.
Ich habe es während der Messe zweimal getestet; trotz einiger Fehler fand ich den sehr intuitiven Workflow großartig. Der Ausgangskompressor verändert den Klang enorm und macht ihn sehr aggressiv, fast wie bei einem Perkons.