Kombination aus Controller und Tastatur
Der Hersteller Polyend bedient mit seinen Produkten die unterschiedlichsten Sparten. Drums, Grooveboxen, Synthesizer oder Gitarren-Effekte, all das gehört zum Sortiment des Unternehmens. Mit Polyend Keys bringt die Firma nun eine neuartige Kombination aus Computertastatur und MIDI-Controller auf den Markt.
Polyend Keys
Das die neueste Entwicklung von Polyend, die sich aktuell noch im Prototypen-Status befindet, nicht zwingend im Heim/Tonstudio zum Einsatz kommen muss, zeigt bereits der Ort, an dem Polyend Keys erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird. Die polnische Firma hat hierfür nämlich die Gamescom in Köln ausgewählt, ihres Zeichens die größte Messe für Computerspiele. Aber als MIDI-Controller darf und soll Keyboard natürlich auch bei Musikern zum Einsatz kommen.
Die Grundidee ist einfach: Statt neben der Computertastatur zusätzlich einen MIDI-Controller auf dem Schreibtisch unterbringen zu müssen, kombiniert Polyend Keys beide Funktionen in einem Gerät. Die mechanische QWERTY-Tastatur dient dabei wie gewohnt zum Arbeiten am Computer, lässt sich gleichzeitig aber auch als spielbarer MIDI-Controller für DAWs, Software-Instrumente und externe MIDI-Hardware einsetzen.
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Eine Besonderheit ist die dreioktavige Klaviatur, die der Hersteller dort untergebracht hat, wo bei herkömmlichen Tastaturen Zahlen- und Funktionstasten sitzen. Hierüber können Melodien direkt über die Computertastatur gespielt und aufgenommen werden.
Zwischen Computer- und MIDI-Funktionen lässt sich unkompliziert wechseln. Über USB-C oder Bluetooth kann Polyend Keys mit einem Computer verbunden werden. Und dank integriertem Akku ist auch der kabellose Betrieb möglich.
Für den Einsatz mit externem Equipment verfügt das Gerät über einen TRS-MIDI-Ausgang. Damit kann Polyend Keys direkt mit Synthesizern, Drumcomputern und anderen MIDI-Geräten verbunden und unabhängig vom Computer als Controller eingesetzt werden.
Für die Steuerung von Software und Hardware bietet Polyend Keys neun frei zuweisbare Drehregler. Sie können mit MIDI-CC-Befehlen belegt werden und ermöglichen bspw. die direkte Kontrolle von Software-Synthesizern oder Hardware-Instrumenten.
Alternativ können die Regler auch für die täglichen Computerfunktionen genutzt werden, bspw. zur Einstellung der Lautstärke, für das Scrollen im Browser oder die Bildschirmhelligkeit. Ein integriertes Display liefert dabei direktes Feedback zu den gewählten Einstellungen.
Polyend setzt bei Keys auf ein hochwertiges Gehäuse, das aus einem einzigen Stück Aluminium gefertigt wird. Zum Einsatz kommen Low-Profile-Schalter, die sich im Falle eines Defekts einzeln austauschen lassen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Anpassbarkeit. Polyend plant, die Firmware von Keys als Open Source bereitzustellen. Damit soll die Community die Möglichkeit erhalten, eigene Tastatur-Layouts, Controller-Modi, MIDI-Tools und sogar Sequencer-Funktionen zu entwickeln.
Keys wird auf der diesjährigen Gamescom in Köln erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei Polyend Keys derzeit noch um einen Prototypen. Bis zur Serienproduktion kann es also durchaus noch Änderungen geben.





































für nur wenig mehr raum von größe links und rechts
man bekommt sicher so auch noch faderset construiert.
aber so idee ist gut man alles in umfeld hat.🙂
sonst es fliegen controller nur herum wie cigarettenschachtel.
giebt es viele kleine controllers aber in schöner größe man
alles an dem start zu haben gefällt mir sehr.bitte weiter planen.👏
Könnte durchaus praktisch sein. ich nutze tatsächlich meine Tastatur öfter mal um einfach nur ein paar Noten zu spielen, dann in Cubase mit der virtuellen Klaviatur.
Mit der richtigen Anordung und dann 3 Oktaven könnte das cool sein, würde bei mir dann eventuell den Keystep ersetzen, der bei mir erstmal angeschlossen und vervorgeschoben werden muss.
Allerdings wird das vermutlich wieder recht teuer sein und mir sind die Tasten denke ich viel zu flach.
Ist das Teil eigentlich anschlagdynamisch? Es gibt ja Tastaturen bei denen WASD den Druck ermitteln können, zb für Rennspiele, damit es nicht nur stehen und fahren gibt sondern auch alles dazwischen. Das als Velocity könnte cool sein, sieht aber nicht danach aus, als dass es geht.
sehr schöne idee, damit hat ja wohl niemand gerechnet…
eine tastatur mit MIDI-befehlen belegen – das kann man doch einfachst mit jeder tastatur machen. muss ich dafür hardware kaufen? bleiben nur die paar drehregler. ist das schon innovativ?
@mdesign das ging schon im fast tracker 2 zb….😄 vor mehr als 30 Jahren
@Numitron Aber damals wäre so eine Tastatur der Hammer gewesen 🙂
@lugosi kommt auf den Preis an 😃
Ja, anscheinend streiten sich die Geister über diese neue Innovation. Ist es überhaupt eine Innovation? Ich kann mir das Konzept sehr gut vorstellen, glaube aber nicht, dass es eine echte Klaviatur ersetzen kann. Was es mehr kann als eine herkömmliche Tastatur, muss ein Test zeigen, auf den ich sehr gespannt bin. Aber passt das wirklich zur Gamescom oder doch eher zur Superbooth? Die Antwort: 42.
@Filterpad Ich finde die Idee gar nicht mal so schlecht.
Leute mit wenig Platz hätten sicherlich Spaß daran.
Wenn die oberen Keyboard Tasten noch Aftertouch hätten wäre das perfekt.
warum?
ist das ein Witz? 😁
@Numitron Nein, die neueste Innovation im PC-Bereich mit der MIDI-Technologie kombiniert.
@Filterpad oje 😕
da kann man ja nicht gut spielen 😄
naja, Grad ein verbilligtes keystep mk1 gekauft
😄
@Numitron Gute Entscheidung. 🎹
Vom Design und gedanklichen Ansatz her wirklich sexy für mich. Wenn ich mir aber die Komponenten anschaue, wird das hübsche Teil vermutlich die 300 EUR Marke deutlich übertreffen.
Ab da bin ich allerdings raus und nutze einfach das, was eh schon im Übermaß rumsteht.
Ich nutze den Bome-Midi-Translator zusammen mit einem Pedalboard und bediene vieles über Fuß-Shortcuts und einem Keystep 37.
Copy and Paste ging nie einfacher… ;-)
@lookandlisten muß es nicht immer sexy sein nur functionieren.
Die Idee find ich gut. Wenn es Encoder mit hoher Auflösung sein sollten, haben sie mich.
Wenn es wieder nur stumpfe 0-127 Anschlag-Potis sind, bei denen dann bei den Midi-Werten wieder gesprungen oder skaliert oder abgeholt wird, bin ich raus.
Ich finde die Idee gut. Ist natürlich ein Nischenprodukt, das aber sicherlich den einen oder anderen Anwender anspricht. Wenn dann der Verkaufspreis nicht dreistellig wird, wäre das angemessen
@AntonAmazona Alleine die verwendeten Bauteile und Materialien liegen angeblich lt. Materialliste schon über 125,00 EUR. Unter 250 EUR VK wäre es schon eine kleine Sensation.🤐
Nicht vergessen, es soll Anschlagdynamik UND Aftertouch bekommen.