Kleine Rack-Mixer mit großer Ausstattung
Mit den PreSonus StudioLive Series III SE 16R, 24R und 32R gibt es nun eine neue Generation digitaler Rack-Mixer. Die drei Modelle richten sich an Anwender aus den Bereichen Live-Sound, Monitoring, Recording, Streaming und Installation. Im Mittelpunkt stehen vor allem die kompakte Bauform, umfassende Fernsteuerungsmöglichkeiten und eine große DSP- und Routing-Ausstattung.
Da die Serie als reine Rack-Lösung konzipiert ist, verzichtet sie auf eine klassische Bedienoberfläche mit Fadern. Stattdessen erfolgt die Steuerung über die herstellereigene Software per Computer, Tablet oder für die Monitor-Steuerung auch über das Smartphone. Das 16er-Variante ist als 1-HE-Gerät ausgeführt, die übrigen beiden Varianten belegen im Rack jeweils 2 Höheneinheiten.
Presonus StudioLive Series III SE Rack-Mixer
Das Presonus StudioLive Series III SE 16R arbeitet mit 16 Eingangskanälen mit XMAX-R Preamps, 10 Mixbussen und 6 FlexMixes, die sich beispielsweise als Aux-Wege, Subgruppen oder Matrix-Mixe nutzen lassen. Hinzu kommt der Main-Bus im Stereo-Format. Die größeren Modelle Presonus StudioLive Series III SE 24R und SE 32R bieten entsprechend mehr Eingangs- und Ausgangskanäle.
Auch bei der Signalbearbeitung fällt die Ausstattung der neuen Serie recht umfangreich aus: Bei der 16er-Version stehen insgesamt 130 simultane Prozessoren zur Verfügung, bei den größeren Modellen sind es 286. Zur Standardausstattung gehören beispielsweise mehrere Kompressoren, Limiter, parametrische EQs und 31-Band-Grafik-EQs. Dazu kommen Fat-Channel-Plug-ins mit modellierten Kompressor- und EQ-Varianten auf allen Eingängen und Ausgangswegen. Für Hall und Delay sind je nach Modell zwei oder vier FX-Slots vorhanden.
USB-Recording, SD-Aufnahme und AVB-Netzwerk
Die Modelle der neuen Rack-Mixer-Serie lassen sich optimal für Recording-Aufgaben nutzen. Das Presonus StudioLive Series III SE 16R ist beispielsweise mit einem 18×18-USB-Audiointerface ausgestattet, die größeren Modelle mit einem 40×40-USB-Interface. Alle drei Mixer verfügen zusätzlich über einen integrierten Stereo-SD-Recorder. In Verbindung mit Capture sind auch Funktionen wie ein virtueller Soundcheck möglich.
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Ein weiterer Schwerpunkt ist die Netzwerkanbindung, denn die Geräte unterstützen Milan-zertifiziertes AVB-Audio-Netzwerk. Dadurch lassen sich weitere StudioLive-Mixer, NSB-Stageboxen oder EarMix-16M-Systeme einbinden. Laut PreSonus können die Geräte je nach Anwendung auch als reiner Monitor-Mixer oder Stagebox arbeiten. Optional ist zudem eine Dante-Anbindung über die PreSonus AVB-D16-Bridge möglich.
Die neuen PreSonus-Modelle sind technisch recht breit aufgestellt und bieten gleichzeitig eine kompakte Rack-Lösung für Anwender, die ohne klassisches Mischpultult arbeiten möchten. Vor allem die Versionen SE 24R und SE 32R sind mit ihrer umfangreichen Struktur und dem 40×40-USB-Interface sehr interessant für anspruchsvollere Produktionen, während das kleinere SE 16R die optimale Lösung für kompakte Monitoring- oder Recording-Anwendungen ist. Alle Modelle sind bereits verfügbar.





























Also sehr innovativ sind sie nicht. Ein paar Specs verbessert, das war’s. Keine Ahnung, warum ich mir das hier anstatt eines Behringer Wing Racks kaufen sollte. Schon allein das Touch Display beim Wing Rack ist Gold wert.
Ich finde, da müsste einiges mehr passieren, damit Presonus im Digital Mixer-Bereich wieder ganz vorne mit dabei ist.
@dr noetigenfallz Also mir springt als erstes ins Auge, dass das Presonus zwei Main-Outputs und ZUSÄTZLICH 16 weitere Outputs hat. Damit ließen sich z.B. 8 Stereo-Inear-Mixes erstellen. Schon allein das ist Gold wert.
Das Behringer hingegen hat lediglich 8 Ouputs – ohne separate Main-Outputs. Die zusätzlichen Stereo-Klinkenbuchsen-Ausgänge sind parallel zu den XLR-Outs verdrahtet, bieten also keine zusätzlichen Ausgänge. Auf das Touch-Display kann ich getrost verzichten, ich mache alles am PC / Laptop.
Deshalb Daumen hoch für das Presonus!