Chaos regiert
Pura Belia Fragua stellt Chaos-Oszillator in den Mittelpunkt
Pura Belia Fragua ist ein polyphoner Chaos-Synthesizer als Software-Plugin (Mac & Windows), der neun Klanggeneratoren auf Basis deterministischer Strange-Attractor-Mathematik kombiniert. Patches entwickeln sich organisch weiter und bleiben dennoch vollständig reproduzierbar – chaotisch klingend, aber exakt wiederholbar.
Pura Belia wurde von Ribé gegründet, einem DJ und Produzenten mit langjähriger Erfahrung in Modularsynthese und Performance. Seine internationale Karriere führte ihn zu Labels wie Kockworks und PoleGroup, wo er Seite an Seite mit Künstlern wie Ben Klock und Oscar Mulero arbeitete.
- Konzept: Kein subtraktiver Synth – Fragua erzeugt Klang durch chaotische Systeme (Turbulenz, Reaktions-Diffusions-Felder, Partikel-Schwärme), die sich Note für Note lebendig verhalten.
- 9 Engines, jede einzigartig:
- Enjambre – Schwarm-Oszillatoren, schimmernde Obertöne oder glasiger Ton
- Pozo – Doppelbrunnensystem, springt zwischen tonal und chaotisch
- Hilo – 3D-Fluss, sinuöse Orbits bis Turbulenz
- Confluencia – Lorenz + Rössler-Attraktoren gemischt
- Arena – fraktale Karten, granular und impulsiv
- Arco – Chua-Schaltkreis, Bässe, Pads, Leads
- Mitosis – Reaktions-Diffusions-Feld, zellteilungsartige Muster
- Crisol – 32 Sinus-Partials, gesteuert durch Lorenz-Attractor
- Telar – 2D-Morph-Wavetable als granulare Wolke
- Polyphonie: Bis zu 3 Engines pro Note stapelbar, jede mit eigener Hüllkurve, Filter und EQ.
- Modulation: 8 LFOs, 4 zeichenbare Vektorhüllkurven, 4 Attractor-Modulatoren, vollständige Modulationsmatrix mit MIDI/MPE-Unterstützung.
- Mastering-Kette integriert: 5-Band-EQ pro Engine, Master-Chain mit EQ, Sättigung, Kompressor, Stereobreite, Limiter, True-Peak-Metering sowie drei serielle FX-Busse.
- Visualisierung: Live-Oszilloskope auf allen Lanes, 3D-Spektrum auf dem Master, Modulation direkt auf den Fadern sichtbar, abtrennbare Editor-Fenster für Zweitmonitore.
Verfügbarkeit
Pura Belia Fragua kostet 129,- EUR (Mac & Windows) und es gibt ein kostenlose 10-Tage-Testversion, für die ihr allerdings eure Email-Adresses hinterlegen müsst.






























Etwas dünnhäutig dieser Beitrag…nichtmal Soundbeispiele gibt es mehr.
Dafür ist der Synth umso fetter. Sowas wünsch ich mir als Hardware.
@Sogyra Warum dünnhäutig? Das ist eine banale Meldung in der Kategorie „News“. Wenn der Hersteller kein vernünftiges Preview liefert, kann die Redaktion auch nix dafür.
@fitzgeraldo Naja…Lizenzen…Aktivierung…Systemanforderungen…das muß man sich alles selber suchen.
Sowas wäre allerdings bei einem Preview nötig finde ich.
Ich hab mir das alles im Handbuch auf der Herstellerseite angesehn.
Mal schaun ob ich das Plugin auf einem RasperryPI installieren kann…
@Sogyra Wär’s ein Preview, hättest du recht.
Isses aber nicht …
Man möchte der Herstellerfirma freundlich zurufen: Wenn Ihr meine 129€ wollt, dann stellt doch bitte ein Produktvideo zur Verfügung, das länger ist als 35 Sekunden (s. Website des Anbieters Stand heute, 10.08.26)! Und wenn Ihr schon dabei seid, dann lasst das Video bitte mehr beinhalten, als den Soundtrack zur Apokalypse. Vielleicht ein kleines Tutorial…. Ich denke nämlich, dass dieser Synth durchaus erklärungsbedürftig wäre. 🤷♂️
@UAP Da muss ich dir 100% Recht geben. Eine Software zu programmieren und diese dann auch noch optimal zu präsentieren, sind halt zwei verschiedene Sachen….
Und dann klingt die Sounddemo auch noch so, als wenn ich mich für 35 Sekunden an die Baustelle der U5 in Hamburg hinstellen würde. Ist halt Chaos ok, aber es geht bestimmt auch anders….😉
@UAP Hier wird er etwas erklärt. Knapp 5 min: https://www.youtube.com/watch?v=0qBEe3zJ0nQ
Immer mehr Synths mit aus der Physik entliehenen Ideen diese als Oszillatoren zu nutzen !
Ich finde das durchaus spannend, aber es klingt für mich nichts überzeugend.
Das zeigt, dass sich die vorhandenen Ideen über Jahre mit unserem Ohr entwickelt haben und einfach passen.
@Spectral Tune Ich finde es auch sehr spannend…vor allem klanglich! Es muß nicht jeder Sound im Vordergrund stehn…es darf auch mal hinten/seitlich ein wenig grunzen und blubbern 😀
Wäre auch cool, wenn man das GUI von den Farben her anpassen könnte. Mir sind da zu viel Brauntöne dabei, ich find es sieht anstrengend aus.
Ich finde das Teil irgendwie spannend. Experimentell auf jeden Fall. Auf Insta habe ich noch etwas gefunden. https://www.instagram.com/reels/Daa4-XQSrOR/ , und hier https://www.instagram.com/ribe_music/reel/DbEUsZDR4Lj/ Ich habe mir die 10 Tage Demo angefordert, aber bis jetzt noch keine Mail bekommen. ( https://www.instagram.com/purabelia_official/)