Test: Re-Compose Liquid Notes, Kompositionstool

Einrichtung

Unter Windows installiert das Setup zusätzlich zu Liquid Notes das Programm LoopBe30, eine Art virtuelles MIDI-Kabel, das es erlaubt, verschiedene MIDI-fähige Programme miteinander zu verbinden. Hierüber kommuniziert auch Liquid Notes mit dem Sequencer. Unter OSX erfüllt das systemeigene Core MIDI diese Funktion.

LoopBe30

LoopBe30

 

Im Sequencer weist man die MIDI-Eingänge der einzelnen Spuren jeweils einen der virtuellen Ports zu. Nun erstellt man ein MIDI-File seiner Komposition. Hierbei ist eine „Harmony“-Spur (mit Akkorden) nach meiner Erfahrung zwingend notwendig. Idealerweise existieren zusätzlich Bass und Melodiespuren.
Die MIDI-Datei importiert man dann in Liquid Notes. Hierbei gibt man an, ob die jeweilige Spur eine Melodie-, Harmony- oder Basspur ist, und weist jede Spur dem mit der entsprechenden Sequencer-Spur korrespondierenden Eingang zu. Anschließend müssen im Sequencer alle Spuren auf „Record“ geschaltet werden, damit das MIDI-Signal die Instrumente im Sequencer ansteuern kann.

Trackzuordnung

Trackzuordnung

Liquid Notes funktioniert auch Stand-Alone. Allerdings stehen hier nur GM-Klänge zur Verfügung und die Performance für den Live-Betrieb ist aufgrund der Latenzen nicht optimal. Allerdings kann man, wenn man die Software ohne Sequencer benutzen möchte, stattdessen ein VSTi, z.B. einen Sampler ansteuern und so das Latenzproblem umgehen.

Klangbeispiele
Forum

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