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Report: 40 Jahre BOSS Jubiläum im House of Vans, London

17. Oktober 2017

BOSS Pedals Jubiläum in London

40 Jahre BOSS Jubiläumsfeier, Workshops und Ausstellung im House of Vans London, 08. – 17. September. Die Japaner laden ein zur Ausstellungseröffnung und Amazona.de ist natürlich dabei! Zumindest zur Ausstellungseröffnung am 08.09.2017. Hier bekommt ein kleiner Kreis den ersten Einblick auf die Produkte der letzten 40 Jahre und auch auf die zwei aktuellen Neuveröffentlichungen des Unternehmens.

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Gleich zu Beginn ein wichtiger Hinweis:

Die Menge an AMAZONA.de-Artikeln rund um Effektpedale, vor allem auch von Boss, ist enorm umfangreich. Hier eine kleine Auflistung der wichtigsten Reportagen und Workshops zu den beliebten Effekt-Pedalen – sowohl für Gitarristen, aber auch für Keyboarder und Liebhaber modularer Systeme.

BOSS, die Tochter vom japanischen Mutterkonzern Roland, hat sich seit 1977 auf Gitarreneffekte und Groove-Produkte spezialisiert und verkaufte seitdem über 15 Millionen Bodeneffektpedale weltweit. Das gleichbleibende Gehäuse veränderte sich nur in der Farbe, Aufdruck und elektronischem Inhalt.

Der Austellungsraum

— Der Ausstellungsraum —

Den 40. Geburtstag feiert das Unternehmen mit Livemusik, Workshops und einem Rückblick auf 40 Jahre der Firmengeschichte. Der Austragungsort ist kein anderer als das legendäre House of Vans im Zentrum von London unterhalb der Waterloo-Station. Eine wunderschöne, relativ kleine Venue, in der zum Beispiel schon Metallica, Foo Fighters, Bring me the Horizon, Public Enemy und viele andere gespielt haben. Der Keller teilt sich in vier Gewölbe: ein Ausstellungsraum, eine Bar mit kleiner Bühne, ein Konzertsaal und ein Skateboardpark mit Restaurant.

Boss Cause And Effects

— Boss Cause And Effects —

Die zweiwöchigen Feierlichkeiten sind die ersten ihrer Art um die Produkte der letzten vier Jahrzehnten von Roland und Boss in Szene zu setzen. Die Besucher der Ausstellung erwarten unter anderem Tape Echos aus den 70ern, seltene Gitarrensynthesizer aus den 80ern, Sammlerstücke und die gesamte BOSS Kompaktserie mit allen 119 Pedalen, zusammengestellt aus Beständen von Freunden, Sammlern, Künstlern, Museen sowie aus Regalen und Studios auf der ganzen Welt. Schon gleich zu Beginn wurde ein neues Boss-Pedal vorgestellt. Das BOSS JB-2 Angry Driver, eine Kollaboration mit dem amerikanischen Boutiquepedalhersteller JHS Pedals.

Alle 119 BOSS Pedale versammelt

Kurz nach dem Eintreffen geht es direkt in den Ausstellungssaal, um die ersten Objekte zu begutachten. In einem überschaubaren Rahmen finden sich viele Geräte wieder, die mich in den letzten 30 Jahren begleitet haben, aber auch einige für mich unbekannte Effekte und Instrumente. In Glasvitrinen und an Stellwänden installiert werden sie in Szene gesetzt.

Hier mal ein kleiner Rundgang durch die Ausstellung.

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Bevor es dann zum kulturellen Abendprogramm übergeht, bekomme ich einen kurzen Moment, um hinter den Kulissen die zwei neuen Produkte für uns unter die Lupe zu nehmen.

Ich möchte mal behaupten, dass das JB-2 Angry Driver Pedal den interessanteren Teil übernimmt. Nicht dass die V-BDN-BLU-VG-Strandberg V Gitarre weniger Aufsehen erregen würde, ist sie aber mit einem UVP von 4.949 Euro und einer weltweiten Limitierung von 80 Exemplaren eher den wenigsten von uns vergönnt. In Europa werden es wohl 28 sein, die in den Verkauf gehen.

BOSS V-BDN-BLU

— BOSS V-BDN-BLU —

Die Strandberg Boden gibt es bereits ohne das BOSS „Upgrade“, selbst da muss man 1.300 – 4.000 Euro auf den Tisch legen. Was die V-BDN-BLU von der ursprünglichen Strandberg unterscheidet, sind in erster Linie der eingebaute GK-Pickup und die integrierten Synthesizersounds. Ich wage mal zu behaupten, die Traditionalisten werden dieses Modell verschmähen,  andere sehen hier vielleicht die Gitarre der Zukunft. Ich muss zugeben, nach kurzem Anspielen war ich mehr als begeistert. Vielleicht kein Augenschmaus, aber das Handling und der Ton, natürlich und in der Synthese, befinden sich auf höchstem Niveau. Das sollte man bei diesem Preis aber auch erwarten können.

Der JB-2 Angry Driver

Hier haben wir ein neues Overdrivepedal mit großer klanglicher Bandbreite, entwickelt von BOSS und JHS Pedals. Kombiniert werden hier der BD-2 und der Angry Charlie von JHS Pedals. Mit drei Doppeldrehreglern kann man beide unabhängig voneinander im Drive Tone und Level verändern. Der Modus-Schalter regelt eine individuelle Auswahl des Overdrive-Typs – zwei serielle Verbindungen für gestackte Sounds oder parallele Verbindung für Neukreationen.

Boss JB-2

— Boss JB-2 —

Ein Modus zum Umschalten zwischen BOSS und JHS Overdrive mit dem integrierten Pedal-Switch, dazu kann man noch einen optionalen Fußschalter anschließen zur Fernsteuerung von Pedal-Modi und Bypass. Die LED zeigt mehrfarbig, was gerade aktiv ist: BOSS-Modus (blau), JHS-Modus (rot) oder im kombinierten Modus (lila). Das Ganze gibt es mit fünf Jahren Garantie.

Verfügbar sind beide Produkte ab Oktober/November 2017, das Pedal ist mit 219 Euro (UVP) schon etwas günstiger als die V-BDN-BLU Gitarre.

Schon geht es weiter zum Showprogramm an diesem Abend. Der Booker hat hier jedenfalls interessante Musiker eingeladen. Fern vom Mainstream finden sich im Laufe des Abends drei besondere Solokünstler auf der Bühne wieder.

Grace Savage macht den Anfang und weiß mit ihren „On the Fly“ Looper Kreationen und bis zu vier Layer Beatbox-Grooves zu überraschen.

Grace Savage UK Female Beatbox Champion

— Grace Savage UK Female Beatbox Champion —

Nach kurzen Umbaupausen, begleitet durch einen Dj, spielt als nächstes Singer/Songwriterin und Music-Blogger Mary Spender auf. „Tricky“ Gitarrenspiel kombiniert mit Fingerpicking und Bassläufen, dazu eine schöne Stimme!

Mary Spender Singer/Songwriter

— Mary Spender – Singer/Songwriter —

Last, but not least betritt am Ende noch Zane Carney die Bühne, beeindruckender etwas in Richtung MUSE orientierter Gesang mit jazzigen Popmelodien. Seine Aura nimmt dazu den ganzen Saal ein. Verständlich, dass er schon mit John Mayer spielen durfte und wohl auch gerade mit Avril Lavigne am Songschreiben ist.

Zane Carney

— Zane Carney —

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