Report: DJ Andreas Thiessen aka Pleasure Bar

8. August 2005

DJ Andreas Thiessen

48 Stunden im Leben von DJ Andreas Thiessen aka Pleasure Bar

Name: Andreas Thiessen aka PLEASURE BAR
Musiclover since: 1973

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Kurz-Biographie
Andreas Thiessen ist bereits seit mehr als zehn Jahren als DJ anspruchsvoller (vornehmlich der amerikanischen Seite zugewandter) House-Music aktiv und spielte in seiner bisherigen Laufbahn in allen Top-Clubs der Republik. Dazu gehören der Münchner Promi-Club „P1“ ebenso wie das architektonische Meisterwerk der nationalen Clublandschaft, der „Cocoonclub“ in Frankfurt, sowie der „Sage-Club“ in Berlin. Seinen heutigen Sound beschreibt der in München aufgewachsene 32-jährige mit den Worten „magical, soulful & twisted“.

Als Produzent des Projekts „Pleasure Bar“ erschienen Club-Hits, wie „Feel The Need“ oder „You Got Me“ auf Deutschlands wohl populärstem Houselabel „Milk&Sugar Recordings“. Auch als Remixer konnte er sich im Laufe der letzten Jahre einen angesehenen Namen machen, steckte er Tracks von internationalen Top-Größen des Musikgeschäfts, wie Erick Morillo, Sabrynaah Pope oder Milk&Sugar in ein neues Gewand und war so mehrfach in diversen Dance-Charts vertreten! Seit dem Jahr 2000 ist Andreas Thiessen auch regelmäßig bei den „Houseclub-Hottest“ des Frankfurter Radiosenders Planet-Radio zu hören. Die erste Single „The Vibe“ seines neuen Latinhouse-Projekts „Timbalestics“ erscheint im Sommer 2005 auf dem Label der Hamburger House-Helden „Syke´n´Sugarstarr“ und wird im Laufe der anstehenden Ibiza-Saison sicherlich auf vielen Tanzflächen für Aufsehen sorgen!

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48-Stunden Report – Mai 2005
Eigentlich beginnt mein Tag völlig unspektakulär wie der von allen anderen auch. Es ist ca 7.30 Uhr und ich begebe mich frisch geduscht und meist motiviert an den Rechner um Emails zu checken und zu beantworten, die im Laufe der Nacht eingegangen sind, oder mich sonstiger Büroarbeit zu widmen, die so anfällt. Oder ich muss mich, wie zum Beispiel heute, darum kümmern, dass der von mir mitorganisierte Event „Pleasure Club“, der seit Frühjahr diesen Jahres regelmäßig in Darmstadt stattfindet, gut durchorganisiert sein wird.

Es ist inzwischen 13.00 Uhr und ein kurzer Termin beim Veranstalter steht an – es gibt diverse Dinge, die zu klären sind, wie zum Beispiel den Aufbau der Bar am Abend oder der „Stylingbühne“, die das Friseurteam benötigt, welches am Abend der Veranstaltung die Gäste stylen wird. Die dabei verwendeten Produkte, sowie Give-aways während und vor der Veranstaltung werden uns vom Darmstädter Konzern Wella zur Verfügung gestellt. Klar, dass wir vor jedem Date eine Menge mit der Marketing-Abteilung abzuklären haben, wie auch heute um 16.30 Uhr.

Wir arbeiten im Rahmen dieser Party-Reihe mit mehreren Partnern zusammen, daher ist es oftmals sehr zeitaufwändig und kompliziert, sämtliche Fäden zusammenlaufen zu lassen und so steht um 17.30 Uhr noch ein weiterer Termin an. Natürlich arbeite ich daran nicht alleine – neben meiner Freundin, die sich zudem intensiv um meine Booking-Angelegenheiten sowie die anfallende Pressearbeit kümmert, gibt es hier und da zusätzliche Belange, wie zum Beispiel Vertrags- und Rechtsgeschichten, die dann von meinem Management erledigt werden.

Morgen begebe ich mich dann wieder ins Studio, um entweder an neuen, eigenen Tracks oder an Remixaufträgen zu schrauben. Ich arbeite sowohl alleine, als auch mit befreundeten Produzenten, wie Erick Decks, Jesse Funk oder Stereorama zusammen, so dass einzelne Stücke und Mixe oftmals in unterschiedlichen Studios entstehen. Ich kann daher nicht von nur „einem“ Arbeitsplatz sprechen, möchte im Folgenden aber auf mein persönliches Studioequipment eingehen.

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Andreas, der Producer: 
Es ist mittlerweile so, dass ich, wie viele Produzenten, größtenteils auf „virtueller Ebene“ arbeite, da man so sehr viele Komponenten nah und übersichtlich zusammen hat, die sich inzwischen in den meisten Fällen gut miteinander kombinieren lassen und einige Software-Synths auch klanglich die alten „Originale“ deutlich in den Schatten stellen – zudem hat man vielmehr Möglichkeiten direkt ins jeweilige Arrangement einzugreifen, was eine ziemliche Erleichterung im Rahmen einer Produktion ist!
Das Herz meines Studios ist ein PC mit Athlon1800 Prozessor und 512 MB Arbeitsspeicher, den ich aber in Kürze aufstocken werde, da all die virtuellen Instrumente und Plug-Ins´s enorm viel Rechenleistung beanspruchen und mir die Kiste dann nicht mehr so häufig in die Knie geht, wenn mal sehr viele Spuren mit Effekten belegt und Automationen versehen sind.

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