Report: Gitarristen, die Geschichte mach(t)en: Jeff Hanneman

27. Mai 2017

Slayer of Strings

Jeffrey John „Jeff“ Hanneman war einer der absoluten Pioniere des Thrash Metals und legte mit seinem Spiel und seinem unvergleichlichen Sound den Grundstein für unzählige spätere Spielarten des Metals und Hardrocks. Sein technisches Können und seine ungewöhnlichen und verstörend genialen Kompositionen sowie die brutalen Texte sollten Generationen von Metalheads beeinflussen und trugen dazu bei, seine Band Slayer zu einer der größten und wichtigsten Metalbands aller Zeiten zu machen. Grund genug, Jeff Hanneman endlich in unsere Serie „Gitarristen, die Geschichte mach(t)en“ aufzunehmen!

— In jungen Jahren in der Unterwelt (Credit to Jeff Hanneman) —

Das Leben und die Karriere des Jeff Hanneman

Jeff Hanneman wurde im Januar des Jahres 1964 in Oakland, Kalifornien geboren und wuchs mit seinen Eltern und Geschwistern in Longbeach auf. Schon als kleiner Junge interessierte sich Jeff für harte Musik, als er zum ersten Mal die Platten seiner älteren Schwester zu hören bekam und mit Musik wie Black Sabbath und anderen Rockgrößen der Siebziger in Berührung kam. Das Interesse an der Musik wuchs und auch der Drang, Texte über sein Leben und seine Familiengeschichte zu schreiben, wurde mit der Zeit größer. Sein Vater, Großvater und seine Brüder waren alle beim Militär und hatten in unterschiedlichen Kriegen gekämpft. Sein Vater war nach einigen seiner Angaben deutscher Widerstandskämpfer. Hanneman war vom Militarismus beeinflusst und geprägt, was sich auch in seinen späteren Texten widerspiegeln sollte.

Von seinem ersten Geld, das er sich als Telefonist und mit Hausarbeiten in der Nachbarschaft verdiente, kaufte er sich seine erste Gitarre und begann damit, Rock und Hardcore-Punk zu spielen. Als er in einem Proberaum vor sich hinklimperte, traf er auf den ebenfalls jungen Kerry King, der gerade bei einer anderen Band vorgespielt hatte. Zufällig kamen die Beiden ins Gespräch und fingen an miteinander Gitarre zu spielen und sich ein wenig zu unterrichten. Die Vorspieltermine bei anderen Gruppen liefen eher weniger erfolgreich und so gründeten die beiden kurzerhand ihre eigene Band mit dem Namen Slayer. Sie sollte eine der größten und bekanntesten Metalbands der Welt und einer der Pioniere für Thrash Metal, jene kompromisslos schnelle und komplexe Musik mit verzerrten Stakkatorhythmen und omnipräsenter Doublebassdrum werden und das Genre nachhaltig beeinflussen.

— Gar nicht so böse: Slayer in den frühen Achtzigern —

Slayer veröffentlichte bis 2009 zusammen mit Hanneman insgesamt zwölf Studioalben, die Band galt als eine der einflussreichsten Metalbands der achtziger Jahre und setzten in Technik und Auftreten neue Maßstäbe. Auf der anderen Seite wurde die Band und insbesondere Jeff Hanneman immer wieder kontrovers diskutiert, da man ihnen faschistoide Tendenzen und die Verherrlichung des Dritten Reiches und einzelner Personen wie Josef Mengele vorwarf, die sie in ihren Texten thematisierten. Hinzu kam, dass Hanneman ein großer Fan von Devotionalien aus dem Dritten reich war. Er bestritt die Vorwürfe aber immer wieder vehement und erklärte die Faszination für das Thema mit seiner Familiengeschichte.

Im Mai des Jahres 2013 starb Jeff Hanneman überraschend an Leberversagen. Ob daran die lange anhaltenden gesundheitlichen Probleme durch einen Spinnenbiss oder ein schleichendes Alkoholproblem schuld waren, konnte nicht eindeutig geklärt werden.

Der Gitarrenstil des Jeff Hanneman

Das Gitarrenspiel Hannemans ist mit einiger Zielsicherheit aus einer Kakophonie mehrerer gleichzeitig spielender Gitarristen herauszuhören und hatte zweifellos einen bedeutenden Einfluss auf viele Metalbands späterer Generationen und auf die, sich ins Unendliche ausdehnenden Subgenres. Sein schnelles und präzises Picking und die technisch sowie harmonisch anspruchsvollen Riffs waren aber besonders für den Thrash Metal Stil prägend und sollten Gitarristen und Metalfans weltweit erstaunen. Für die Rhythmuspassagen und Riffs Hannemans war dabei vor allem sein Alternate- oder Tremolo-Picking von großer Bedeutung, bei dem er auf der meist heruntergestimmten E-Saite ein möglichst schnelles und gleichmäßiges Stakkato anstimmte und einzelne Noten durch stärkere Anschläge oder das Einbeziehen weiterer Saiten betonte und so den Rhythmus herausarbeitete.

Vieles davon lässt sich mit den galoppartigen Rhythmen von Judas Priest, Iron Maiden und entfernt auch einigen Led Zeppelin Songs vergleichen, nur dass Hanneman natürlich schneller, brutaler und härter war. Ebenfalls gerne von ihm eingesetzt wurde auch ein beständiges Downpicking mit abgedämpften Saiten, das er ebenfalls mit deutlicher rhythmischer Betonung anreicherte und in dem er es zu einem hohen Level an Können und Akkuratesse brachte. In seinen Riffs bediente er sich oft ungewöhnlicher Skalen und Intervalle, die mit dem beinahe konstanten Tremolo-Picking kombinierte.

Musikalischer Background

Die Aussage „I fucking hate happy music, it makes me sick. I hate when People sing about good stuff and joy and I absolutely fucking hate happy sounding music“ lässt erahnen, warum Jeff Hanneman so viel Gefallen an den teilweise eher diabolisch bis ungemütlich klingenden Skalen hatte. So nutzte er für seine Kompositionen oft den besonders schräg klingenden Tritonus und baute oft überraschende und nicht ganz den Hörgewohnheiten entsprechende Wechsel verschiedener Kirchentonleitern ein. Viele seiner Texte seien ein Resultat von „Hass und Wut“, zu der es zwar keinen bestimmten Anlass gäbe, die ihn aber immer wieder inspiriert habe und das zeigt sich auch in seinen Kompositionen, die oft unbequem bis anstrengend verschränkt wirken und in jedem Fall von Power und Geschwindigkeit getrieben wurden.

Dies erreichte er auch in Zusammenarbeit mit dem zweiten Gitarristen der Band Slayer, Kerry King, die oft Riffs so gegeneinander versetzten, dass die besonderen Harmonien entstanden und hervortraten. Dabei wurde es aber nie unmusikalisch oder kakofonisch. Hinter den Kompositionen steckt immer ein breites und fundiertes musikalisches Verständnis und ein Konzept, das weit von einer zufälligen Anordnung schräger Töne entfernt war.

— Hanneman wurde allseits für sein Genie und seine Leistung gefeiert. So auch in der „Guitar“ —

Das „verrückte Genie“ von Jeff Hanneman fand aber vor allem in seinen Soli und Melodieverläufen für Intros Ausdruck. Er war damit einer der ersten Metal-Gitarristen, die sich fast vollständig von den gängigen Pentatonik-Skalen und klassischen Vorbildern der Sologitarre entfernten und die Gitarre als Soloinstrument stellenweise neu definierten. Oftmals erreichte er durch den Einsatz von extremen Bendings, „Scratches“ und „Divebombs“ Klänge, die melodisch und rhythmisch erst einmal nicht viel mit dem eigentlichen Song zu tun hatten, ja ihm sogar entgegen wirkten, sich nach einer kurzen Phase der Verwirrung aber in teilweise genialen Melodieverläufen auflösten, nur um diese wieder mit dem nächsten Soundeffekt zu garnieren, der an Schreie oder metallisches Quietschen erinnern sollte. Man höre sich die Soli in „Angel of Death“ an. Da wird dann auch deutlich, welch technische Virtuosität Hanneman an den Tag legte – von Tappings über alternate Picking bis Sweeping vereinte er viele der gängigsten Spieltechniken in einer bis dato beinahe unerhörten Geschwindigkeit und Perfektion.

Der Jeff Hannemann-Sound

Unterstrichen wurde dieses Können auch von seinem stets unverzeihlich direkten, trockenen und höhenlastigen Gitarrensound, den er über seine gesamte Karriere kultivierte. Nicht nur verzeiht dieser kaum Fehler beim Spielen, er transportiert auch jeden Anschlag und jedes Pull-Off oder Hammer-On so direkt zum Hörer, dass man sich seiner Sache schon sicher sein sollte, wenn man ihn nutzen möchte. Jeff Hanneman konnte dem aber eigentlich immer gerecht werden und der harsche und brutale „Kreissägensound“ wurde sein wichtigstes Klangmerkmal. Und wie bekommt man seinen ganz persönlichen Sound auf die Bühne und auf Platte? Na klar, mit dem richtigen …

Equipment des Jeff Hanneman

Für viele Hardrockfans und Frühmetaller kam zu Anfang der achtziger Jahre meist nur ein Modell (es gab natürlich aus Ausnahmen) infrage: die gute alte Les „Paula“ Paul aus dem Herzen der USA. Mit ihrer Ausstattung von zwei Humbuckern, der Stoptail-Bridge und einer kurzen Mensur war der „Baseballschläger mit aufgezogenen Saiten“ das Instrument der Wahl für Fans guter Bespielbarkeit und druckvollem Sound. So auch für den jungen Jeff Hanneman, der in den ersten Jahren seiner Karriere eine Paula spielte, die er sich als Teenager mit Rasenmähen und Putzen verdiente. Später modifizierte er die Gibson, um seinen Ansprüchen an eine Gitarre gerecht zu werden – indem er ihr optisch zu ein paar „Blutspritzern“ verhalf und sie in Ketten legte.

Wichtiger für seinen Sound und sein Spiel war aber das Kahler Pro Vibtratosystem, das er in die Gitarre einbaute und der neue Joe Barden Two/Tone Stegpickup, der ihm den gewünschten „Ouhmpf“ gab. Anlässlich seines Todes wurde die Gitarre von der The New York Times dokumentiert und dürfte von Slayer-Fans weltweit wie eine Reliquie gefeiert werden.

— So in etwa dürfte die erste Paula Hannemans ausgesehen haben, natürlich vor seinen Modifikationen —

Mit dem Aufkommen des Metals in dieser Zeit reagierten auch die Gitarrenhersteller zunehmend auf die Bedürfnisse der neuen „Guitarheroes“ an leicht bespielbare Gitarren mit gutem Ansprechverhalten und klarem, kraftvollem Sound. Langsam kristallisierten sich die sogenannten „Superstrats“ und andere spezifische Heavygitarren als Metaller-Axt heraus und verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Pioniere auf dem Gebiet und bis heute stark mit der Musik verbunden ist B.C.Rich, die seit den späten Siebzigern immer mehr hardrockorientierte Gitarren mit exotischen Tonhölzern und aufwendiger Ausstattung bauten. Auch Jeff Hanneman war von dem Rezept überzeugt und kaufte seinem Bandkollegen Kerry King eine B.C.Rich Rich Bich mit DiMarzio Super Distortion Pickups ab, die er einige Jahre lang spielen sollte. Auch King spielte die Gitarren von B.C. Rich sowie spätere Inkarnationen der Rich Bich bis in die späten Achtziger hinein. Beide nutzten ab dem Jahr 1986 auch immer wieder aktive EMG-Pickups.

–Rich Bich von B.C. Rich – Metalgitarre der ersten Stunde und Instrument der Wahl der Slayer Jungs —

Auch Jackson war einer der Hersteller, die früh spezifische Metalgitarren bauten. Insbesondere das Modell Soloist war in den späten Achtzigern ein Muss für viele Shredder, da sie eine sehr gute Bespielbarkeit mit einem kräftigen Sound kombinierte und unter Metal-Heads sehr beliebt war. Auch Jeff Hanneman lies sich davon überzeugen und spielte ab 1988 oft eine Jackson Soloist für die Stücke mit extremen Tunings und später immer mehr auch für normalere Settings. Für die nächsten zwölf Jahre sollte diese, mit aktiven EMG-Humbuckern ausgestattete Gitarre, sein Hauptinstrument werden. Er wurde mit unzähligen Exemplaren versorgt, die er auch immer wieder optisch modifizierte, indem er sie mit Aufklebern oder Custom-Lackierungen versah oder versehen ließ. Besonders bekannt wurde aber seine erste, von ihm selbst gekaufte Soloist mit verschiedenen Punkrock-Motiven aus den späten Achtzigern. Er beklebte sie mit angesammelten Aufklebern und machte sie so zu einem der bekanntesten Einzelstücke der Firma.

— Die Jackson Soloist , allerdings in ihrer Grundform und mit passiven Pickups —

Noch ein paar weitere Wegbegleiter

Eine weitere Firma, die den Trend recht früh mitmachte, war ESP. Vor etwas mehr als vierzig Jahren in Japan gegründet verkaufte die Firma anfangs vor allem Ersatzteile für andere Hersteller wie Charvel und Kramer, stiegen dann aber mit ihren eigenen Superstrats in den Markt ein und wurden über die Jahre immer beliebter. Jeff Hanneman, der nach einiger zeit mit seiner geliebten Jackson Soloist auf der Suche nach einem Zweitinstrument war, konnte keinen richtigen Gefallen an den anderen Jackson Gitarren finden. Sein erstes Modell wurde noch von den absoluten Meistern in Kalifornien gebaut, denn alles andere schien ihm nicht zu genügen. Da trat ESP an Hanemann heran und gemeinsam entwickelten sie die Jeff Hannemann Signature, die sich komplett an der einen, seiner Soloist orientieren sollte. Anfangs wurde die Gitarre mit einem Floyd Rose Vibrato ausgeliefert, was die wahren Fans natürlich nicht gelten lassen wollten: Jeff hatte schon immer Kahler-Vibratos gespielt und so musste das natürlich auch an die frei verkäufliche Heldenaxt dran!

In späteren Jahren spielte Hanneman immer öfter die ESP Gitarren, während auf den meisten Studioaufnahmen noch seine erste Soloist zu hören ist. ESP gab sich viel Mühe, den Slayer-Gitarristen auch optisch zu repräsentieren. So gab es die ESP Jeff Hanneman Signature in vielen verschiedenen Custom-Ausführungen und extravaganten Lackierungen. Ein Beispiel dafür ist sein grün-schwarz-rotes Hanneman-Logo im Stile einer bekannten niederländischen Brauerei. Da lacht das Festivalbesucherherz!

— Die aktuelle Jeff Hanneman Urban Camo Signature ESP —

Die Verstärker von Jeff Hanneman

Wechselten die Gitarren ja nach Laune und Tagesform, gab es in Sachen Verstärkung für Hanneman nur eine richtige Maschine, na klar: Ein Marshall musste es sein und na klar: das Modell JCM 800 2203. Als eines der stärksten aber schlichtesten Modelle der Marshall-Familie bot der Amp einen klaren und direkten Sound ohne Firlefanz und störende Extras. Lediglich ein Kanal, kein Reverb, kein FX-Loop, aber dafür 100 Watt und den ersten bei Marshall verbauten Mastervolume-Regler. Dieses Rezept überzeugte viele Hardrock- und Metalmusiker und so spielte Hanneman auch fast ausschließlich seinen geliebten Briten und das mit dem größten Erfolg.

— Marshall JCM 800 2203 —

Auch die Ausgabe des Sounds wurde von Marshall übernommen, genauer von den JCM 800 Vintage 1960 Cabinets mit verschiedenen Celestion Speakern.

— JCM 800 mit passendem 1960 JCM Cabinet —

Später kamen eine Reihe Mode Four Marshall Cabinets hinzu, die vor allem in Livesituationen Einsatz fanden und dort zu den klassisch martialischen Speaker-Wänden aufgebaut wurden. Doch nur vier der insgesamt 18 (!) hinter ihm aufgeschichteten Boxen waren auch mit Celestion G12T-75 Lautsprechern ausgestattet und aktiv. Der Rest der Kisten war leer und diente rein der Show. Aber auch vier der Teile können auf der Bühne schon ordentlich Dampf machen.

— Das Live-Setup mit Mode Four Cabinets macht deutlich, dass hier kein Soft-Pop gespielt wird. (Foto: Jaakonam, creative commons licence) —

Die Effekte von Jeff Hanneman

Meistens setzte Hanneman nur relativ wenige Effekte ein und bevorzugte wie zuvor schon angesprochen einen recht trockenen und „cleanen“ Sound, natürlich nicht im Sinne der Verzerrung, die omnipräsent und heftig war. Aber er setzte im Allgemeinen nicht auf große Effekthascherei und so fiel auch sein Pedalboard, oder genauer sein Rack, vergleichsweise simpel aus. Einer der wenigen Effekte, der öfter in seinem Spiel zu hören war, ist der Eventide H3000S Harmonizer, mit dem er Soli und Intros anreicherte, wenn sein Gitarrenkollege King gerade zu beschäftigt war oder wenn es wirklich schräg klingen sollte.

— Eventide H3000S Harmonizer —

Für Echos, Hall und andere leichtere Modulationseffekte sowie Kompression war einziger Effektprozessor in Gestalt des Yamaha SPX-90 verantwortlich. Meist wurden diese auch eher dezent eingesetzt, aber das SPX 90 bot dafür die richtige Feinabstufung und Klangqualität.

— Yamaha SPX90 —

Um den extremen Sound wieder etwas zu bändigen, setzte Hanneman einen Rocktron Super C HUSH ein, um Brummen und andere Artefakte aus dem Sound zu filtern und ein MXR Smart Gate sorgte dann für absolute Ruhe, wenn sie gewünscht wurde und verlieh den harten Riffs und Stakkatos eine Extraportion Biss und Kontrast. Es wurde als sehr viel Wert auf den Grundsound und dessen saubere Übertragung zu den Speakern geachtet. So setzte er auch einen Boss RGE-10 10-Band-Equalizer ein, um die volle Kontrolle über den Sägezahnsound zu haben, der sein Spiel so sehr charakterisierte.

— Boss RGE-10 —

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