Steinberg MR816 CSX und MR816 X
Mit dem MR816 CSX und dem MR816 X stellt Steinberg zwei neue FireWire Audio Interfaces vor, die mit einer erweiterten Integration in Cubase/Nuendo aufwarten können. Neben flexiblen Audio I/O Optionen und DSP-basierten Onboard-Effekten, inklusive des Yamaha REV-X Reverbs, bieten beide Geräte eine nahezu latenzfreie Recording- und Monitoring- Umgebung. Hier die Features:
- True Integrated Monitoring: Kaum Latenz, DSP-basierte Effekte und Cubase Control Room Unterstützung inklusive unabhängiger Studio-Mixe
- Cubase User Interface Integration: Zugriff auf Einstellungen in Cubase ohne externen Software-Mixer oder andere zusätzliche Applikation
- 8 analoge Mic Preamps mit kombinierten XLR- und TRS-Analogeingängen, umschaltbarer Phantomspeisung für jeden Kanal, zusätzlich digitale ADAT und S/PDIF I/Os
- Quick connect: Dynamische 1:1 Hardware/Software Spiegelung und Plug&Play Integration mit Routing der Eingänge auf Cubase Kanäle per Knopfdruck an der Hardware
- DSP Power für Cubase: Bis zu 8 simultane DSP-basierte Onboard-Effekte inklusive Kompressor mit "Sweet Spot Morphing"-Technologie, EQ und Rev-X Reverb – direkt verfügbar in Cubase während des Mischens (nur CSX Version)
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SM Pro Audio V-Machines
Eine weitere Überraschung lieferte uns SM Pro Audio, die bislang für analoge und günstige Studiohardware bekannt waren. Mit der neuen V-Serie wird es – ähnlich wie beim Muse Research Receptor – möglich sein, VST PlugIns ohne PC laufen zu lassen. Dabei werkeln kleine Embedded-PCs mit Celeron Processoren in den Geräten, die ein angepasstes Linux verwenden, um VST-DLLs zu laden. Konfiguriert werden die Boxen mit einem angeschlossenen Computer, um dann später live eingesetzt zu werden. Das große V-Rack soll sogar zur Entlastung bestehender Computer dienen. Die Frage ist nur, wer das bei den günstigen DualCore und Quadcore Rechnern wirklich braucht. Den echten Anwendungsfall sehen wir im Live-Bereich, wo es auf die Betriebssicherheit ankommt.
Fraglich ist zur Zeit noch, ob alle PlugIns auf diesen Systemen laufen. Denn der Kopierschutz dürfte in diesem Fall hin und wieder einen Strich durch die Rechnung machen. Laut Peter Schloßnagel von SM Pro Audio funktioniert bereits der Synchrosoft Key und es gibt Gespräche mit Native Instruments und iLOK um diese Problematik anzugehen.
























































