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Rezension: Vangelis Rosetta, Music for an ESA-Mission

Vangelis im Studio während der Arbeit an Rosetta

Vangelis im Studio während der Arbeit an Rosetta

VANGELIS ROSETTA – Die Musik zur ROSETTA-MISSION

Wie auch immer der Entschluss gereift sein mag, ausgerechnet für dieses Raumfahrtprojekt ein Konzept-Album zu komponieren, so ist es dennoch von enormer Bedeutung, die Fakten hintern den Vangelis-Kompositionen zu kennen. Erst die Symbiose aus Musik und die Umstände ihrer Entstehung sowie die Quelle der unzähligen Inspiration, die diese Mission, aber auch der Stein von Rosetta mit sich bringt, verschmelzen zu einem faszinierenden Gesamtwerk, dem man sich nur schwer entziehen kann.

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Und offensichtlich konnte sich auch Vangelis der Magie dieser Mission nur schwer entziehen. Mark McCaughrean, leitender wissenschaftlicher Berater der ESA, schrieb über die Mission:

„Die großartige Reise von Rosetta und ihrem Landegerät Philae war nicht nur eine wissenschaftliche und technische Meisterleistung, sondern hat auch das Vorstellungsvermögen von Menschen auf der gesamten Welt weit über die Wissenschaftsszene hinaus beflügelt.“

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Wer also in diesen Punkten der Argumentation folgen kann und es schafft, zu den Vangelis-Klängen vor dem geistigen Auge die faszinierende Rosetta-Mission ablaufen zu lassen, der wird seine wahre Freude an dem Album haben.

Zweifellos wird das Album aber auch polarisieren, denn Vangelis hat (zum Glück) nicht versucht, sich neu zu erfinden oder irgendeinen musikalischen Zeitgeist zu treffen, wie es gerade Jean-Michel Jarre getan hat. Vangelis ist sich schlechtweg treu geblieben, bis hin zu den harmonisch, melancholischen Melodie-Themen wie im titelgebenden Stück Rosetta. Mag sein, dass dies dem ein oder anderen zu „banal“ oder gar „kitschig“ erscheinen mag, aber es sind gerade diese eingängigen „Themes“, die in den Jahrzehnten seiner Schaffensphase zu unverkennbaren Meilensteinen der elektronischen Musikgeschichte geworden sind.

Vangelis is back und mit ihm ein Album, das direkt aus einer griechischen Seele in die Spären der Unendlichkeit geboren wurde.

Vangelis im Einklang mit seiner Musik

Vangelis im Einklang mit seiner Musik

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Forum
  1. Profilbild
    Synthfreak  AHU

    Den Stein von Rosetta kannte ich, die Sonde nicht, und das Album erst recht nicht. Vielen Dank für diesen Text, ich freue mich immer wieder darüber, etwas ,für mich neues, zu entdecken.

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    Violator  

    Ich respektiere die Arbeit von Vangelis – aber mir waren seine Lieder immer etwas zu kommerziell, und konnten mich weder musikalisch noch soundtechnisch so richtig begeistern und überzeugen.

    Trotzdem ist meiner Meinung nach Vangelis eine wichtige Station in unserer elektronischen Musikwelt, an der man nicht achtungslos vorbeigehen sollte!

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      Stenberg  

      Zu kommerziell? :)

      Schon mal Beaubourg, Mask oder Invisible Connection gehört? Damit kann man Mainstreamhörer sehr effektiv aggressiv machen und schlussendlich in die Flucht schlagen. :D

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        Violator  

        ok ok ok – bei diesen Songs trifft kommerziell nun nicht zu – aber, die sprechen mich trotzdem nicht an.

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          Stenberg  

          Ich kenn alles von Vangelis und er ist über die Jahre schon recht abwechslungsreich unterwegs gewesen. Wobei von Heaven and Hell bis Mitte der 80iger so der gefühlte Höhepunkt seines Schaffens war.

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        iggy_pop  AHU

        Gemessen an den von Dir genannten Alben fällt „Rosetta“ mächtig ab — das ist im Vergleich Avantgarde für Reihenhäuser mit Gartenzwergen im Vorgarten.
        Ich frage mich angesichts der erschreckend banalen Musik und den noch banaleren Klangfarben, ob die Öffentlichkeit diese Musik immer noch als grandios wahrnehmen würde, wenn *nicht* Vangelis als Urheber aufgeführt wäre, sondern der bekannte Fruity Loops Musikant Kalli Schranz aus Oer-Erkenschwick mit seinem Aldi-Notebook auf den Knien.
        Wahrscheinlich würde dann kein Hahn danach krähen.

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          Stenberg  

          Was ist erschreckend banale Musik? Was sind noch banalere Klangfarben? Gibt es dafür eine wissenschaftlich exakte Definition?

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            Coin  AHU

            Hi Stenberg.
            Erschreckend banal ist für mich,
            wenn eine Viertel Stunde lang
            nur ein Geräusch zu hören ist.
            Hab die ersten 15 Minuten von dem
            Rosetta Album durchgehört und bin von
            den langatmigen Soundscapes gelangweilt.
            Dafür gibt es kein Geld von mir.
            Hat Vangelis keinen Rhythmus im Blut?
            (Kenne nur klassische Sachen von Ihm)
            Grüße

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              Stenberg  

              15 Minuten mit einem Geräusch eine Spannung aufbauen ist nicht banal, wenn das einer schafft ist das schlicht und einfach genial. Die Geräusche am Anfang von „Spiel mir das Lied vom Tod“ von Sergio Leone sind da nah dran. ;)

              Die ersten 15 Minuten vom Rosetta Album sind eigentlich sehr abwechslungsreich, unverwechselbar der Sound von Vangelis.

              Dass man eine mehrjährige Reise einer Sonde durchs All nicht mit hektischen Rhythmus Attacken untermalt, versteht sich eigentlich von selbst. Und wenn einem nach den „klassischen“ Werken gelüstet, hört man diese einfach an. Ich brauch keine ewige Wiederholung eines eng definierten Musters. Das ist langweilig.

              • Profilbild
                Coin  AHU

                Ja, wenn Spannung aufkommt,
                ja dann ist es genial.
                Es kommt aber keine auf.
                Jedenfalls nicht bei mir.
                Ich glaube dass jeder, mit dem nötigen technischen
                Grundwissen, einen solchen Klangteppich
                erzeugen kann.
                Dazu muss man nicht Vangelis sein.

                Hier kam das Wort „einzigartig“ auf…
                Für mich aber hat sowas keinen künstlerischen Wert,
                weil wie gesagt, jeder Musiker sowas kann.
                Ja, der Weltraum ist öd und leer.
                Deswegen muss man ihn aber nicht so interpretieren.

                • Profilbild
                  Andreas Stadelmann  AHU

                  Einzigartig passt deswegen, weil es vielleicht einige nachmachen können, aber sie klingen dann eben wie Vangelis. Es ist quasi unmöglich diese Art von Musik zu machen ohne nur eine Kopie zu sein. Elektronische Musik ist sehr vielfältig und es gibt immer wieder interessantes Neues, aber dieses Stil hat Vangelis für sich allein ;-).
                  Es gibt noch viele Andere: Hans Zimmer, Tangerine Dream, Aphex Twin, Prodigy …
                  Alle haben einen Stil geprägt und dürfen dieses Genre für sich beanspruchen.

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                    Kosh  

                    da bin ich nicht deiner meinung. niemals kann ein musiker oder eine band ein genre für sich beanspruchen. zum einen gibt es in der entstehungszeit eines genres im regelfall eben nicht nur einen musiker oder eine band, die das genre entwickelt, sondern eine ganze reihe davon. bestes beispiel: tangerine dream und berliner schule, falls du mit tangerine dream auf berliner schule anspielst und nicht auf „schlechter pink floyd-verschnitt mit unpassendem flöten-gedudel“. und auch berliner schule hat sich weiterentwickelt: hör dir mal redshift an, da sagen die mehrzahl der kommentatoren, dass es sich so anhört, wie sich tangerine dream hätte anhören sollen (oder wollen) ;) vangelis hat einfach einen eigene stil, da gebe ich dir recht, aber du wirfst einfach genre und stil in einen topf, und das ist falsch….

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                      Andreas Stadelmann  AHU

                      Ich möchte das ja nicht in Stein meißeln :-)
                      Aber es ist nunmal so, dass es im Falle Vangelis unmöglich ist einen typischen Leadsound mit Melodie auf ein Pad zu legen ohne das uns Musikern sofort Vangelis in den Kopf kommt. Genauso verhält es sich, wenn jeder x beliebige ARP/Sequenzer seine UP/DOWN Melodie losrattert … da denkt man nicht an 1000de Musikstücke in denen das gekonnt umgesetzt wurde, sondern erstmal an die alten TD Tracks. Nicht an Redshift oder Klaus Schulze oder JMJ!
                      Wie ich schon erwähnt habe ist das ja kein Gesetz sondern ein emotionaler Reflex. Unser all so beliebter Leadsound läßt uns an Vangelis denken, genau wie eine laufende Nase uns an TEMPO denken lässt und nicht an irgendwelche anderen Papiertaschentücher.

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                    Kosh  

                    von sich kollektiv auf alle andere zu schließen und plakativ von einem „wir“ zu reden ist selten eine gute idee… ;)

                    • Profilbild
                      Andreas Stadelmann  AHU

                      Mea culpa …Mache seit 35 Jahren elektronische Musik, habe 1000de Stunden in Studios mit zahlreichen anderen Musikern verbracht. Wenn du es anders siehst, dann bist du gesegnet mit der Gabe unvoreingenommen zu sein. Das soll ein Kompliment sein, denn ich bin leider mitten im Klischee ;-).

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          Tyrell  RED 113

          Schön provokativ aber falsch. Demnach wäre nämlich jemand der Photoshop beherrscht und Bilder von Marilyn Monroe verfremdet, ein Künstler wie Andy Warhole.
          Kalli Schranz gibt es unzählige, aber nur einen Vangelis. Und wieviele Hähne krähen, war noch nie ein Maßstab um Kunst bewerten zu können ;-)

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      Tyrell  RED 113

      Ichglaube, dass Vangelis nicht der wirtschaftliche Erfolg im Vordergrund stand, sondern die Verwirklichung seiner Ideen. Ich sehe ihn daher nicht als „kommerziell“. Seine Musik ist sicher oberflächlich betrachtet „leichte Kost“, aber das trifft auch auf Kraftwerk zu. Um sein Werk zu beurteilen, muss man wahrscheinlich den Begriff kommerziell neu definieren ;-)

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        Stenberg  

        Kommerziell ist wirklich der falsche Begriff. Die Musik von Vangelis ist emotional, und zwar in jeder Schattierung. Mask wird von emotional oberflächlichen Menschen als Depressionen auslösend bezeichnet. Für mich ist es eines der wuchtigsten Werke von ihm, eine emotionale Tour de Force durch alle Gefühlslagen. Die andere Seite von ihm kann man ganz klassisch als die Schönheit der Musik bezeichnen. Majestätisch, edel, pure Harmonie. Dieser Teil wird dann oft als kommerziell und seicht abgestempelt, was es aber nicht ist. Wer schon mal die Untiefen der New Age Ecke erlebt hat, der weiß, was wirklich seicht ist. Das holt mich emotional überhaupt nicht ab. Dann gibt es die wenigen schwer verdaulichen Alben, die in Richtung Avantgarde gehen und emotional kalt und unnahbar sind. Dann gibt es die wirklich kommerziellen songorientierten Sachen, da hat er trotzt Kommerzialität einige Perlen abgeliefert, aber auch viel unterdurchschnittliche Nummern. In den 70iger war noch des öfteren der jazzige Einschlag von seinen Anfängen als Musiker zu spüren, in den letzten Jahren der Hang zu orchestraler Musik.

        Der Wendepunkt war sicher Direct. Da fing er an, möglichst spontan alles einzuspielen. 1492 – Conquest of Paradise, Mythodea, El Greco, Alexander oder Rosetta sind da sicher die Highlights aus der Ära.

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    Son of MooG  AHU

    Meine Leidenschaft für den Weltraum wurde durch die letzten Gemini-Flüge und das Apollo-Programm geweckt; das berühmte Foto von der Erdhalbkugel über der Mondoberfläche (geschossen von Bill Anders während der ersten bemannten Mondreise durch Apollo 8) hatte mich nachhaltig beeinflusst. Seit SF-Filmen wie „Forbidden Planet“ wurde EM immer wieder mit „Weltraum-Musik“ umschrieben, was in manchen Fällen auch zutraf. Reale Missionen wurden meines Wissens nach erstmals mit Eno’s „Apollo“ verarbeitet. Die „Earth Views“ der SpaceNight auf B3 ließen weitere Elektronik erklingen.
    Noch eine kleine Korrektur: 67P ist ein Komet, kein Meteorit oder Asteroid, und einer seiner Entdecker ist erst vor kurzem verstorben. Wenn Vangelis mit seinem Album die Erinnerung an diesen Wissenschaftler wachhält, hat er meine Anerkennung verdient, egal, was ich sonst von seiner Musik halte…

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    AMAZONA Archiv

    Auf Vangelis bin ich das erste Mal in den frühen 80ern durch Carl Sagans COSMOS Serie aufmerksam geworden. Die frühen Alben The Unknown Man, Albedo 0.39, Spiral sind einfach fantastisch. Blade Runner ist ein Meilenstein der Filmmusik. Der weit weniger bekannte Bounty Soundtrack ebenso. Leider muss ich sagen, dass je mehr technische Möglichkeiten dazukamen, die Musik immer belangloser wurde. Und das sagt jemand der wirklich jede Vangelis Scheibe zu Hause hat. Aber Vangelis wird immer einer der ganz großen Elektronikpioniere bleiben und er hat für viele andere den Weg erst geebnet.

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      Tyrell  RED 113

      Nach all den berühmten Klassikern hatte ich das zunächst auch so gesehen. Umso grösser der zeitliche Abstand ist, umso mehr faszinieren mich auch seine jüngeren Alben. Mit Oceanic konnte ich zB 1996 nur sehr wenig anfangen, inzwischen gehört es zu meinen Favoriten.

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        Violator  

        das stimmt – auch bei „Jean Michel Jarre“ ist das so. Da ist bei mir der Schnitt nach der „Revolutions“, denn dort sind schon ein paar wenige „Nase-Rümpf-Tracks“ mit drauf, was zuvor nie der Fall war und dann auf „Waiting for Cousteau.“ leider immer mehr wurde. Und alles was dann folgte, finde ich öde und langweilig.

        Auch seine Live-Show brauche ich nicht, mit der er jetzt gerade unterwegs ist.
        Aber macht nichts, ich freue mich immer wieder seine „Meisterwerke“ aus den 70er und 80er Jahren genießen zu dürfen.

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          Violator  

          … und inzwischen gefällt mir „Electronica 1 – The Time Machine“ richtig gut – da war ich letztes Jahr noch Meilen weit davon entfernt!

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    calvato  

    …mal was anderes: was für dinger hat er denn auf/um sein keyboard aufgebaut? weiß jemand etwas über sein aktuelles equipment? normalerweise interessiert mich sowas eher weniger, aber bei ihm…..

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        calvato  

        ich hab versucht es zu lesen, ich muss aber zugeben, dass ich nicht wirlich verstanden habe, was die dinger machen & warum man so viele davon braucht..?

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Calvato,

      du meinst jenes Video hier? https://youtu.be/4zzkalHmY10?list=RDI2PMvdfOIIU

      Das dürften Einzelanfertigungen von Midiprozessoren sein. Und damit steuert er seine Rack und sonstigen Synths. Tonarten, Akkorde betrachtet der Musiker ja als Abfolge von Noten. Und in seinen „Geräten“ werden die nun zu Zahlen, die du addieren, subtrahieren, transponieren usw. kannst. Damit kannst du dann durch Vorgabe einer Tonart und spielen dann halt ein komplettes Ensemble orchestrieren. Quasi Bontempi Deluxe mit MIDI und einmal Alles.

  6. Profilbild
    Andreas Stadelmann  AHU

    Zum Einen sind da die Hörer ohne „musikalischen Hintergrund“. Die hören Vangelis und wenn man sie danach fragt, dann bekommt man die subjektiven Antworten zur Musik. Schön, emotional, ergreifend … u.s.w.. Diese Hörer kennen aber meist auch nur die bekannten Titel. Für diese Hörer ist das Rosetta Album wahrscheinlich nahtlos mit Vangelis verbunden und wird gefallen.
    Dann gibts noch uns: :-)
    Musiker welche die Musik hören und zwangsläufig darauf achten wie jede einzelne Note gespielt wird, mit welchem Sound, mit Sequenzer oder ohne u.s.w. Für die meisten von uns ist Rosetta dann eben ein „sehr typisches, musikalisch nicht euphorisches Album, dass wie ein Medley aus 40 Jahren Vangelis rüberkommt.
    ABER: Vangelis ist eben EINZIGARTIG, das muss so sein. Genau diese Musik erwarten wir, wenn wir ein Album wie Rosetta hören. Wenn die ESA mit einem Musiker wie Vangelis kooperiert, dann haben alle Verantwortlichen genau diese Art von Musik im Hinterkopf.
    Wenn man als Musiker einen Mainitel wie ORIGINS komponiert und ausschliesslich jeder sofort erkennen kann, dass dies VANGELIS ist, dann hat man deutliche Spuren in der Musikwelt hinterlassen!
    Für mich ein wirklich sehr schönes hörbares Werk vom Meister.

    • Profilbild
      Stenberg  

      Exakt. Kennt kaum jemand, der Vangelis nur oberflächlich kennt, aber in jeder Hinsicht ein Meisterwerk.

    • Profilbild
      fitzgeraldo  

      Da gebe ich dir absolut recht. Als ich das Album damals – vor vielen Jahren – gekauft habe, konnte ich kaum etwas damit anfangen. Jahrelang verstaubte es im Schallplattenregal, bis ich mich dann doch wieder mal „drüber traute“. Und seitdem gehört es zu meinen Vangelis-Top-Ten-Alben. Großartige Musik!

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