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Roland Project LYDIA, KI-Effektgerät Prototyp

Wie könnte Musik in Zukunft mit Hilfe von KI klingen?

28. November 2025
Roland Project LYDIA

Roland Project LYDIA

Mit dem Roland Project LYDIA stellt Roland den Prototypen eines experimentelles Audio-Effektgerät vor, das KI-Modelle direkt in ein performancetaugliches Hardware-Format bringt. Damit knüpft Roland an seine DIY-Wurzeln an, die bis zu AMDEK (Analog Music Digital Electronic Kits) in den frühen 80ern zurückreichen. Musikerinnen und Musiker basteln seit jeher eigene Instrumente. Project LYDIA greift nun genau diesen Forschergeist auf.

Das Roland Project LYDIA

Gemeinsam mit der japanischen Firma Neutone entstand ein Prototyp, der eine Raspberry-Pi-Plattform mit trainierbarer KI verbindet und zeigt, wie weit DIY-Audio-Innovation heute gehen kann. Die Idee: Nutzerinnen und Nutzer sollen eigene Klänge aufnehmen, daraus ein lernfähiges Modell erstellen und in Echtzeit kreativ einsetzen.

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Roland Project LYDIA

Morpho, die zugrunde liegende Engine, lernt dabei den Klangcharakter beliebiger Geräuschquellen und verwandelt ihn in ein spielbares Audio-Modell. Neutone nennt diesen Prozess „neural sampling“. Dabei kann praktisch alles als Trainingsmaterial dienen: Instrumente, Alltagsgeräusche oder Naturklänge. So können Herzschläge zu Kickdrums werden oder Kaffeemaschinen zu Breakbeats. Somit ermöglicht der Ansatz vollkommen neue Effektkonzepte für kreative Transformationen.

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Das Design kombiniert ein kompaktes Gehäuse, ein reduziertes Bedienpanel und aktuell eine externe USB-Audio-Lösung, die später integriert werden soll. Das Gerät ist als Hardware-Mockup bereits im Einsatz. Project LYDIA ist ein „Technology Preview“ und dient Roland dazu, neue Hardware-Ideen, DIY-Ansätze und KI-basierte Workflows gemeinsam mit der Community weiterzuentwickeln.

Roland Project LYDIA

Preis und Verfügbarkeit

Project LYDIA ist kein fertiges Produkt, sondern ein offenes Experiment und vielleicht ein Ausblick darauf, wie zukünftige Effektgeräte gestaltet sein könnten. Roland lädt daher mit einer Umfrage alle Musikschaffenden dazu ein, Ideen und Anregungen einzubrignen.

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Über den Autor
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Matze Franz RED

Mit Lenny Kravitz und Coldplay aufgewachsen und dann zum Jazz gefunden. Bachelor und Master Studium Jazz Gitarre in Würzburg und Mannheim. Danach den Fokus wieder auf die Musik gelegt, mit der ich groß geworden bin und jetzt als Live- und Studio-Gitarrist mit allen möglichen deutschen Pop-Acts unterwegs. Ich habe mit ClockClock, LEA, Laith Al-Deen, Lotte, Marie Bothmer, Bengio, Tiemo Hauer und vielen weiteren Künstler*innen und Bands zusammengearbeitet. Große Momente in meiner Karriere ...

Forum
  1. Profilbild
    Spectral Tune AHU

    Die Wandlung beliebiger Geräuschquellen in ein spielbares Audio-Modell hat für mich noch nichts mit KI zu tun. Synplant macht es schon vor Klänge auf Basis eines Grundmodells zu modellieren. Das geht dann iterativ durch Variation der Parameter. Auch eine KI braucht eine Grundlage die dann durch Mustererkennung optimiert wird. Die Grundlage ist für mich die spektrale Verteilung in Abhängigkeit von der Zeit bei Variation der Tonhöhe, Intensität und gespielter Modulation.
    Ach ja, ich warte mal ab was da kommen mag. Es dürfen ja auch komplett neue Ansätze sein.

  2. Profilbild
    EinGuter

    Wichtig ist natürlich dass man alles heute irgendwo als KI präsentieren kann.
    Sonst bekommt man wohl keine Aufmerksamkeit mehr.
    Sehr viel KI kann das aber nicht sein wenn da ein Raspberry als Basis verwendet wird.
    Mehr Marketing als Technologie

  3. Mehr anzeigen
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