Dieses KI-Pedal könnte alles verändern
Das KI-basierte Project LYDIA von Roland geht in Phase 2! Dahinter verbirgt sich der Prototyp eines experimentellen Audio-Effektgerätes, das KI-Modelle direkt in ein performancetaugliches Hardware-Format bringt. Das Roland Project LYDIA leistet damit Pionierarbeit in Sachen Sounddesign.
Roland Project LYDIA Phase 2
Auf der diesjährigen Superbooth 2026 in Berlin war es endlich soweit. Roland stellte die zweite Phase seines Project LYDIA vor, das zusammen mit dem japanischen KI-Technologieunternehmen Neutone entstanden ist.
Zu den Anfängen des Projekts haben wir euch bereits hier berichtet. Dank direktem Feedback von Live Demos und Showcases stellen das Roland Future Design Lab und Neutone jetzt die neueste Evolutionsstufe ihres wegweisenden AI-Pedals vor.
Diese bringt neben einem überarbeiteten Hardware-Design mit erleichterter Installation von Raspberry Pi 5 auch USB-MIDI-Funktionen. Zusätzlich neu ist das vollständig integrierte Audio-I/O. Damit entfällt die Notwendigkeit eines externen USB-Interfaces.
Der wohl größte Neuerungsfaktor ist ein Onboard-LCD-Display, welches nun präzises Echtzeit-Feedback und eine einfachere Navigation ermöglicht. Außerdem können jetzt User-Einstellungen gespeichert werden.
Anschlussseitig wurde das System um MIDI-Anschlüsse erweitert, was die Einbindung in komplexe Live-Rigs und die Automation von Parametern erlaubt.
Musiker sind von Roland immer noch eingeladen, bei einer Umfrage, die ihr hier finden könnt, Ideen und Anregungen einzubringen.
































Lustig, „String Instrument“ kommt in der Umfrage nicht vor ;)
ich werde es auf jeden Fall NICHT kaufen…
nein, danke zu ki müll…
traurig..
@Numitron Na, immerhin sind offensichtlich keine Gene oder Atome drin. Von daher uneingeschränkte Kaufempfehlung 😂
@MatthiasH haha.
wohl wahr.
@Numitron Das ist jetzt nicht DAS, was man normalerweise meint, wenn man KI kritisiert…das Gerät erstellt ja keinen KI-Slop, und keine Deepfakes.
Ich sehe das als etwas intelligentere, zielgerichtete Random-Funktion, und sowas ist eigentlich IMMER interessant…
@mort76 So sehe ich das auch. Ich empfinde es eher als ein Tool, das Kreativität anregt, anstatt einfach kreative, menschengemachte Kunst durch KI zu ersetzen.
@mort76 kann sein.
bin aber generell schon sehr allergisch.
Bisher nur viel müll gesehen und gehört.
@Numitron Letztens habe ich auf SpiegelTV eine Reihe von dokumentationen gesehen, die so offensichtlich mit KI übersetzt waren, und einen KI-Sprecher hatten…man merkte es eher subtil an falsch ausgesprochenen Worten und zu wörtlich übersetzten Redewendungen, aber sowas löst bei mir echt Abscheu aus…instinktiv.
Auf YouTube gestolpert über diese „Videos“, wo jemand zufällig ein wildes Tier rettet, mit nach Hause nimmt, es irgendwann wieder auswildert, und nach einer gewissen Anzahl von Monaten kommt es dann zurück- mit Familie…und genau DIESES Skript findet man in überrachend vielen Videos…immer das selbe, nur leicht abgewandelt…aber sogar DIE Szenen, wo jemand zufällig einen Babywolf oder sowas im Schnee findet, sind IMMER perfekt gefilmt!
KI-Videos wie ein Autounfall…es ist zum kotzen.
Ich verstehe noch nicht genau, was macht jetzt dieses Pedal konkret und wie klingt es? Verändert es Klänge gezielt, willkürlich, dezent oder gar extrem? Ich kann mir noch keinen Reim daraus machen. Aber ich stimme vielen zu: Eine verhältnismäßig sinnvolle und klare Art, KI zu verwenden, im Vergleich zu dem Quatsch namens Suno und sonstigen Kram, was die (Musik-)welt eher negativ beeinflusst. Die KI bleibt „im Kasten“ wenn man so möchte.
@Filterpad dynamische Faltung ist das Stichwort
dynamischer IR Einsatz
Roland pr nennt das manchmal „vocoder“
was macht das ding nu?
du spielst dem ding eine stunde lang samples vor, daraus wird ein „model“ erstellt das einen dynamischen „Klangstempel“ macht dem du jedem Audiosignal aufdrücken kannst.
was da klanglich rauskommt ist davon abhängig womit man das „model“ gefüttert hat.
als demo gibts 808 wird zur Hangdrum zuhören. 🙂
der „ki“ aspect beschränkt sich darauf das man da nicht irgendwie aufwendigst samples mappen muss, sondern die kiste von den samples die du ihm vordudelst „lernt“ …
und dann auf pitch, lautstarke – weiß der Himmel was – vom Eingangssignal reagiert …
Was soll dieses Blech mit dem revolutionären Display eigentlich machen!
Ich weiß nicht, ob das Gerät gut oder schlecht ist, aber ich freu mich, dass man bei Roland erstmal die Displays aus den 90ern aufbraucht, bevor neue geordert werden 🙂