Roland TB-303 - Vom Flop zur Acid-Legende
Lange Zeit hatte ich die Roland TB-303 gar nicht auf meinem Schirm. Ich bevorzugte einfach Synthesizer mit Tasten. Das änderte sich, als ich in einem Proberaum zwei kleine, graue Boxen in einem Regal liegen sah. Auf die Frage, was das für Dinger seien, kam als Antwort: „Eine Roland TB-303 und eine Roland TR-606. Kannst du gerne mitnehmen.“
Roland TB-303 Bass-Line
Hersteller: Roland Corporation (Japan)
Erscheinungsjahr: 1982
Merkmale: monophoner Synthesizer zur Erzeugung von Bass-Sounds
Klangerzeugung: diskreter Aufbau, Saw oder Pulse, 18 bzw. 24 dB Filter (siehe Artikel) mit Resonanz, sehr eingeschränkte Editiermöglichkeiten
Besonderheiten: Step-Sequencer; ursprünglich als „elektronischer Bass-Spieler“ gedacht wurde die TB-303 in Musikstilen wie Acid-House, Techno oder Acid-Techno legendär.
Gebrauchtpreis: ab 2.400,- Euro (2026)
Inhaltsverzeichnis
Roland TB-303 Bass Line
Und seither ist sie als Leihgabe bei mir zu Hause! Die Roland TB-303 Bass Line erschien 1982. Die Intention des damaligen Roland-Entwicklers Tadao Kikumoto war es, einen Synthesizer zu entwickeln, der das Spiel eines echten Bassisten imitieren sollte. Der monophone Synthesizer der TB-303 wurde mit einem Step-Sequencer kombiniert und fertig war das Konzept der Bass Line.
Um eine komplette Rhythm-Section zu haben, kam fast gleichzeitig die Roland TR-606 (Drumcomputer) auf den Markt, die optisch der TB-303 ähnelt. So konnte man quasi zwei Brüder auf der Bühne stehen bzw. liegen haben. Verbunden oder synchronisiert wurde zwar mit einem 5-poligen DIN-Kabel, jedoch war das kein MIDI-Standard, sondern DIN Sync-24. Die Maschine empfängt über diese Schnittstelle lediglich „So schnell läuft der Master“ und „Jetzt starten oder stoppen“.
Verbunden werden kann die TB-303 nicht nur mit der TR-606, sondern auch mit anderen Maschinen von Roland wie z. B. der TR-707, 808 oder 909.
PS: Ich verwende in diesem Bericht immer den Artikel „die“ für die Roland TB-303.
Klangerzeugung der TB-303
Der diskret aufgebaute, monophone Synthesizer der TB-303 liefert eine Sägezahn- und eine Rechteckschwingung, wobei die Rechteckschwingung gar keine echte ist. Die TB-303 hat nämlich keinen eigenen Rechteck-Oszillator. Sie erzeugt einen Sägezahn und schickt ihn durch einen Komparator (Quelle: Frank Hahn von Kreuzberg Audio). Ca. drei Oktaven Tonumfang schafft der eingebaute Step-Sequencer. Mittels eines kleinen Schalters auf der Rückseite schaltet man zwischen den beiden Schwingungsformen um.
Dazu kommt ein einfacher VCA und eine Hüllkurve (nur Decay). Die Hüllkurve wirkt auf das Filter und kann in der Intensität eingestellt werden. Der VCA reagiert auf den Decay-Parameter und auf die Accent-Funktion.
18 dB oder doch 24 dB?
Das Filter ist ein 18-dB/Oktave-Dioden-Ladder-Lowpass-Filter. Diese Filterschaltung orientiert sich prinzipiell an der von Moog, arbeitet aber mit Dioden anstelle von Transistoren. Durch die Dioden können Verzerrungen im Sound entstehen und die Resonanz klingt schärfer und etwas unsauberer. Das Filter ist auf jeden Fall für den eigenständigen Sound der TB-303 verantwortlich.
Auch andere Roland Synthesizer wie z. B. Roland SH-2000 oder das System 100 arbeiten mit dieser Diodenfilterschaltung. Laut meiner Internetrecherche soll es sich doch um kein 18-dB-Filter handeln. Dazu gib es diesen Artikel https://www.amazona.de/die-geschichte-der-vcfs-in-roland-juno-jupiter-synthesizern/
Ich habe den Entwickler des KA-303 Acid-Synthesizers Frank Hahn von Kreuzberg Audio um eine kleine Stellungnahme dazu gebeten:
Ich glaube, beide Lager haben Recht, sie reden nur über verschiedene Dinge. Dass die 303 ein Vierpolfilter hat, stimmt natürlich und vier Pole ergeben asymptotisch immer 24 dB pro Oktave. Wer „18-dB-Filter“ als Aussage über die Topologie versteht, liegt falsch.
Nur liegen die vier Pole eben nicht aufeinander. C18 hat ungefähr den halben Wert der anderen drei, sein Pol sitzt damit rund eine Oktave höher. Im Übergangsbereich knapp über der Grenzfrequenz, also genau da, wo man den Sweep hört, wirken praktisch nur drei Pole, und dort misst man dann auch seine 18 dB pro Oktave. Erst weiter oben nähert sich die Kurve den 24 an.
„18 dB“ ist also keine falsche Messung, sondern eine falsche Erklärung einer richtigen Messung. Und die Asymmetrie ist alles andere als ein Detail. Sie ist mit ein Grund, warum das Filter nicht von selbst schwingt und warum es so klingt, wie es klingt.
Es ist eigentlich eh egal (außer man ist Techniker und möchte ein TB-303-Filter bauen), das Filter klingt einfach sehr knackig, knarzig und cool.
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Bedienelemente
Die Roland TB-303 ist zwar spartanisch, aber dennoch mit dem Notwendigsten ausgestattet. Zur Klangregelung gibt es genau fünf Regler. Mehr kann die Maschine auch nicht. Der erste Regler sorgt lediglich für das Tuning.
Dann gibt es
- Cutoff-Frequenz
- Resonance
- ENV Mod
- Decay
- Accent
That‘s it. Der Regler Accent gehört somit auch nicht zur Klangregelung, da er nur wirkt, wenn der Sequencer läuft. Lustigerweise haben alle Regler bei 12 Uhr eine Mittenmarkierung, obwohl nur der Tuning-Regler hier seine 0-Position hat. Alle anderen beginnen bei Anschlag links. Aber vielleicht dachte man sich: Schaut schöner aus so.
Zu diesen sechs kleinen Drehreglern gibt es noch vier große, wobei zwei davon Schalter sind. Ganz links und ganz rechts befinden sich der Tempo- und der Lautstärkeregler, der gleichzeitig der Ein- und Ausschalter ist. Das Tempo kann nicht nach MM-Zahl eingestellt werden. Also schnell mal Tempo 120 anwählen, geht nicht. Man kann das nur ungefähr machen.
Die beiden Schalter sind zur Auswahl der Patterns und Tracks bzw. zur Auswahl des Modus (programmieren oder abspielen).
Des Weiteren gibt es 24 Taster, die für den Step-Sequencer zuständig sind bzw. als rudimentäre Ein-Oktaven-Tastatur verwendet werden.
Rückseite
Nichts, wovon man sich fürchten sollte. Line Out, Kopfhörer Out, Sync In, Mix in (einfacher Audio-In), CV und Gate (Steuerung durch einen externen Sequencer), DC-9 V In und besagter Saw-Puls-Wahlschalter.
Ich verwende immer ein originales Boss PSA230 P-Netzteil. Bitte nicht vergessen, trotz Netzteil Batterien in das Batteriefach zu geben (6x C-Batterien), weil sonst keine gespeicherten Daten im Gerät bleiben, wenn man das Netzteil entfernt.
Die ersten Schritte
An meine ersten Schritte mit der Roland TB-303 kann ich mich noch gut erinnern. Ich würde mich schon als Synth-affin bezeichnen, jedoch habe ich ohne Bedienungsanleitung nichts aus der Box rausgebracht. Wenn man mit den kleinen Tastaturschaltern spielen möchte, muss man vorher auf den Pitch-Mode-Taster drücken. Sonst läuft mal gar nichts. Dann kann man spielen und um zu hören, was genau vor sich geht, wenn man die Regler dreht.
Und das ist dann doch anders, als man es von einem gewöhnlichen monophonen Synthesizer erwarten würde.
Wenn alle Regler nach links gedreht sind und das Filter zwar geschlossen ist, hört man trotzdem einen Ton. Also gehe ich davon aus, dass es nicht ganz geschlossen ist. Der Ton klingt immer nach ca. fünf Sekunden komplett aus. Man ist eben davon ausgegangen, dass ein Bassist den Ton ja auch nicht länger halten kann. Die Anhebung der Lautstärke bei aufgedrehtem Filter ist schon ziemlich krass. Es heißt, immer auf der Hut zu sein, seine Soundkarte bzw. den Eingang nicht zu übersteuern.
Bei voll aufgedrehtem Filter ist die Sägezahnschwingung locker um 3 dB lauter als die Pulsschwingung. Auch hier muss man wieder auf den Gain achten. Was die Resonanz betrifft, lese ich oft von Selbstoszillation des TB-303-Filters. Mir fällt das allerdings nicht auf. Hört euch doch die Klangbeispiele an.
Der Sound der TB-303 kommt eigentlich immer mit einer sehr kurzen Attack daher. Das Ganze klingt, als wäre ein Kompressor einfach sehr knackig eingestellt. Die 303 klingt auch dann so, wenn der ENV-Mode-Regler auf null steht. Wenn man nun bei den vier Klangreglern dreht, geht’s ans Eingemachte. Es ist ein Genuss zu hören, wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Am besten und intuitivsten ist es, wenn man mit beiden Händen „schraubt“.
Was hat sich Roland nur dabei gedacht?
Des Öfteren hatten Entwickler von Musikinstrumenten ursprünglich etwas anderes im Sinn, was den Einsatz ihrer Kreationen betrifft. So liest man in Registrierungsbüchern von Hammond-Orgeln, doch niemals alle Zugriegel herauszuziehen, weil das einen fürchterlichen Sound ergeben würde. Ernst Zacharias hat sicher auch nicht an verzerrte Wah-Pedal-Sounds gedacht, als er das Hohner Clavinet erfunden hatte. Und ich glaube, so ähnlich war es bei Roland.
Hier ein Notenbeispiel aus der Bedienungsanleitung der Roland TB-303
Das erste Beispiel passt eher zur Oberkrainer-Musik und nicht zu Acid.
Hier ein paar Klangbeispiele von Roland.
Was die beiden Electric-Bässe betrifft, liegt Roland ziemlich daneben. Der Akousikbass klingt zwar nicht nach Upright, aber immerhin nach einem E-Bass.
Effekte
Effekte gibt es bei der originalen TB-303 (natürlich) keine. Die sind ursprünglich sicher nicht gewollt gewesen, sollte die TB-303 z. B. zur Polka-Begleitung eingesetzt werden. Ich frage mich, ob das jemals stattgefunden hat.
Jedoch haben sich Verzerrer, Delay und Kompressor bzw. Limiter für die Roland TB-303 mittlerweile etabliert. Durch den Verzerrer kann sich das Klangbild komplett verändern (nona). Und obwohl das Teil eh schon so knackig klingt, sorgt ein Kompressor für noch mehr Knack! Das Delay wird eher zur Ergänzung bzw. Erweiterung des Grooves oder von rhythmischen Elementen verwendet.
Abschluss Teil 1
Jetzt werden sich die meisten fragen: Und wo bleibt der Sequencer? Tja, auf den werde ich im zweiten Teil dieses Roland TB-303 Berichts eingehen. Es gibt bereits einige Artikel zur TB-303 bzw. zu diversen Klonen hier auf AMAZONA.de. Diese werden selbstverständlich verlinkt.
Vor Kurzem habe ich einen Bericht über den sehr gelungenen KA-303 Acid-Synthesizer von Kreuzberg Audio geschrieben. Dieser geht (meilen-)weit über die Möglichkeiten einer originalen TB-303 hinaus. Trotzdem hat mich die alte Kiste wirklich in ihren Bann gezogen – das hätte ich mir als alten Tasten-Freak nicht gedacht. Vielleicht ist es ja gerade die (vermeintliche) Einfachheit der kleinen, grauen Plastikbox, die mich so fasziniert. Den aktuellen Gebrauchtpreis für eine originale TB-303, der weit über 2.000,- Euro liegt, wäre ich aber nicht bereit zu bezahlen.
































hab Grad eine violette td3 von behringer (der einzige Behringersynth den ich momentan besitze).und und die taugt mir. mehr als 100€ würde ich nie zahlen.
der Sound ist geil aber klassisch „one Trick Pony“ der sequencer ist wirklich wie aus der hölle obwohl es noch schlimmere gibt (kennt noch wer das Yamaha qy10 zb?l
ich hatte die Mode Machines xoxbox und die behringer td3 mo.
die hatte ich vor der normalen td3, kann ich nur empfehlen wenn man eine normale hat.
sie kann viel aber verliert viel von dem klassischen 303 Sounds dadurch bzw. ist es schwer den einzustellen.
hab zufällig den Bass Big Muff von ehx entdeckt.
klingt sehr nach „da Funk“ von daft punk.
ich muss weg!
hab den 70€ FM1 bekommen!
echt gut!
@Numitron violett okay ich klaue sie dir ab martin😉
td3 B. hat mich sehr überzeugend.
klang ist sehr schön und alternative weil besser in hardware
geht es nicht.
ich mag und ich verteidigen vintage aber
hier giebt es wenig oder sogar kein
argument mehr..td3 sie klingt für dem zweck einfach sehr gut
aber thx für test!:)
PS: yamaha Qy series sind programerhölle ja
aber haben gewiße etwas
@Viertelnote ja, sehr schön in violett!
es gibt Zuwenig in violett finde ich.,😃
kennst du den FM1?
ein 70€ synth quasi dexed mit Akku und Bluetooth Midi.. echt gut.
meiner ist rosa mit violetten Pads.
gibt’s bei AliExpress zb.
leider hab ich es noch nicht geschafft dx7 Patches zu laden.
hab die Sakamoto (yellow Magic Orchestra).patchbank
@Viertelnote Mein QY-20 hab‘ ich geliebt damals und komplette und komplexe Songs damit erstellt. Note für Note, oft um ein paar 96stel versetzt für das ‚human feeling‘ und dabei möglichst Loops vermieden. Hat zugegeben viele Zeit gebraucht, hat aber Spaß gemacht. :-)
@Ragutini ja qy series sind toll.
habe ich großen qy700 steuert alles.
kleine sind sie auch schön pocket nur
eben ist da display ohne backlight
@Numitron Die TD-3 MO hatte ich sogar mehrmals. Auch in schwarz. Sehr schlecht zu bedienen im dunklen Studio Licht.
@MPC-User ja. leider!
werde mir wahrscheinlich die gelbe holen.
eigentlich kein Fan von Gelb aber zum Smiley passt es super und zur violetten td3. 😎
@MPC-User was ist da modding micha? mehr als wie devil fish🙂
kann man auch da wieder standart schalten?
YT klingt nicht schön:( overdrive ist da verändern?
@Viertelnote Die MO soll ja wie die DevilFish sein. Umschalten zur normalen TD-3 ist nicht.
Man muss sich rantasten um an den normalen 303 Sound zu kommen.
Die MO klingt für mich generell anders als die normale TD-3
Alleine der Cutoff geht sehr sehr tief runter Thirza
@MPC-User dankeschön!🙂
@MPC-User ja!
ich würde die mo nur empfehlen, wenn man eine normale hat.
klingt halt deutlich anders, aber der suboszillator und anderes sind fein.
@Viertelnote Hi, es gibt für die TD3 MO auch einen Regelweg, welcher der normalen TD3 ähnelt. Da muss man aber im Internet suchen. Ich habe mal ein Bild gehabt, bei der waren die Regelwege eingezeichnet und man konnte sehen, von wo bis wo der Regelweg im Rahmen der normalen TD3 verläuft.
Die TD3 MO kann ja ihren Filter komplett schließen.
Die TD3 selbst hört man immer etwas noch raus.
Bei der TD3 MO kann man auch den Cutoff Regler per Midi automatisieren…
Was ich wirklich begrüße…
@luap Here it is
https://youtube.com/shorts/UVa13FXQpA0?si=FAynoKXV8vOgAFgB
@MPC-User Mega… hast es gefunden…
Hier für die Modded Freaks unter uns 😀
@Numitron Die Programmierung ist mega öde, aber Behringer hat für seine TD-3’s einen kostenlosen Midisequenzer zum Download parat. Funktioniert exakt wie eine DAW-Pianoroll. Damit ist das ein Kinderspiel. Nachteil ist das eben der Rechner etc. an sein muss.
@Filterpad eben. noch gar nicht probiert ehrlich gesagt 😁
@Filterpad Der Midisequenzer wie Du sagst ist in der Synthtribe App. Der importiert sogar ABL Files von gleichnamigen Synth PlugIn
@Filterpad Ich habe heute früh wieder was neues bzw für mich was neues angezeigt bekommen…
td3-studio.com
da gibt es auch wieder eine Oberfläche zum Programmieren von der TD3. (TD3 und TD3 MO)
Klar Rechner ist Vorraussetzung, aber hier gibt es wieder mehr bzw andere Möglichkeiten zum Programmieren… Zum Vorhören einen Simulator.
Ich selbst hab es noch nicht probiert, sondern nur die Videos angeschaut…
@luap klingt zumindest nach einer lukrativen Alternative. Aber ist das nur zum programmieren der TD-3 oder ein kostenloses 303 VST, weil man es vorhören kann? Würde sich doch perfekt als Softwaresynthesizer eignen.
@Filterpad Hi, ich habe das nicht probiert und weiß auch nicht wie gut die Simulation klingt.
Es steht für TD3 und TD3 MO dabei…
Der Sound weicht bei MO natürlich dabei etwas ab.
@Numitron Am besten eine normale TD3 und eine TD3 MO holen.. Dann hat man alles abgedeckt…
Generell ist die 303 wirklich mega gut.. Aber eben alles 80 Jahre…
Ich möchte gerne eine Analoge 303 mit komletter Midi Implementierung haben…
Und einen besseren Sequencer, welchen ich nicht anhalten muss, wenn ich Sie programmiere…
So Avalon Bassline hat es mal vorgemacht…
Aber träumen darf man ja…
@luap MIDI wäre ein Segen. Das Teil synchron zu bekommen ist triggi. Daher mein Tipp, abgesehen von 303 Softwareprodukten. Beim Behringer definitiv das kostenlose Pianoroll runtergeladen oder was ich auch schon gemacht habe: Einen kurzen Loop aufnehmen und vielleicht noch zurechtschneiden. Diesen kann man dann endlos in Schleife kopieren. Funktioniert ganz gut. Aber ich bin immer wieder erstaunt, wie dieses ursprüngliche Fehlprodukt zur Legende geworden ist und bis heute eingesetzt wird. Die besten Geschichten schreibt eben immer noch das Leben. Ich persönlich besitze natürlich ebenfalls die TD-3, habe sie aber für unendliche Zeit verliehen. xD
@Filterpad Na ja so kompliziert eine alte 303 synchron zu bekommen ist jetzt auch nicht.
Dafür gibts das hier
https://www.thomann.de/de/doepfer_msy2.htm
@MPC-User Sehr interessant!
@Filterpad Hi was meinst du mit Synchron bekommen?
Ich nutze die TD3 mit meiner MPC zusammen und bisher läuft alles einwandfrei…
Ich meinte mit MIDI, dass ich alle Regler programmieren könnte..
Das wäre das beste was ich mir vorstellen kann.. Die TB03 macht es vor, weil digital ist… unsere Kiste ist aber auf Live Tweaking ausgelegt.. wie in den 80er halt…
Das Quietschen und der Charakter sind Wiedererkennungswert pur…
Außerdem klingt die super elektronisch.. Wenn du nen Track baust und dir denkst da fehlt der Elektro Character.. TD3 an und los gehts…
Leider macht sich auch langsam eine Sättigung bemerkbar..
Ich lege momentan auch viel auf.. und da skippe ich schon teilweise die Tracks mit 303… Sry, aber musste ich zugeben…
Der Hype generell bzw dieses Haben-wollen-weil-Unerrreichbar hat Behringer bei mir wieder gedämpft… 😅
Außerdem bin ich da schon sehr lange mit am Start und früher sogar extra auch die ACID Flash CD Alben gekauft… Falls die noch jemand kennt 👏
@luap Hol dir die RE-303. Die hat alles inkl. Midi
Ok die Avalon Bassline kann etwas mehr, aber auf Ewigkeiten nicht mehr lieferbar. Dieses Jahr tauchte eine mal auf Kleinanzeigen auf. War dann auch schnell wieder weg.
Acid rules the World😎
Danke Franz für den wundervollen Artikel. Diese Kiste zieht sich schon seit über 30 Jahren wie ein roter Faden durch mein Leben.
Angefangen damals mit der BassStation 1 und einen Big Muff. Die 303 war damals schon zu teuer für mich.
Im laufe der Jahre kamen noch einige Clone hinzu bis hin zur RE-303. Im Herbst letzten Jahres hatte ich dann Gelegenheit mit eine 303 anzuschauen. Sie stand zum Verkauf. Der Preis war attraktiv. Aber die Silverbox war leider nicht mehr Original. Sie hatte nicht mehr die Original CPU drin. Somit auch die Programmierung völlig anders. Dies schreckte mich ab.
Ob ich es längst bereut habe nicht zuzuschlagen? Ja
Zur Programmierung: Ja am Anfang ist eine sehr steile Lernkurve zu bewältigen. Mit ein bisschen Übung geht das aber irgendwann sehr fix von der Hand🙂 Ich möchte dazu nicht zu viel verraten, denn es kommt ja von Franz dazu noch ein 2. Teil😉
Wer weiß irgendwann bekomme vielleicht ich doch noch eine. Ich gebe die Suche nicht auf.
@MPC-User nice auch Big Muff!
ohne Acid wäre das Leben langweilig!
und ich kaufe immer mehr Smiley Artikel 😁
wie Magnete zuletzt😎
Weltkulturerbe. Einschalten und Gänsehaut.
@justcloseyoureyes Ja in der Tat. Aber das macht sie auch dann leider sehr teuer auf dem Gebrauchtmark😩
Ich freue mich aber über jeden der eine besitzt.👍
@MPC-User Die 303 hat es nun sogar in seichte ZDF-Filme geschafft!
Vor kurzem habe ich dabeigesessen, wärend ein ZDF-Film lief, über eine Kellnerin in Bayern, die wohl DJane werden wollte…und die sollte sich dann mit irgendeinem Konkurrenz-DJ unterhalten, und das klang dann folgendermaßen:
„Mir hat jemand einen tollen Baßsynthesizer gezeigt. Eine TB303…“
Antwort: „Ja, der ist toll.“
Daraufhin hat sie einen 08/15-4/4-Beat für 4 Takte laufen lassen, in dem GARNICHTS passierte, und der Kommentar war: „Du hast ein tolles Rhythmusgefühl…“
@mort76 Ich meine das war die Mini-Serie ‚München Beats‘. Die Geschichte über den Kunstpark Ost München. Ich sah leider erst den zweiten Teil am darauffolgenden Tag.
@Filterpad in der ZDF Mediathek kann man sich alle vier Teile noch mal anschauen…
oder bei Mediathekviewweb.de herunterladen
@mort76 „Mir hat jemand einen tollen Baßsynthesizer gezeigt. Eine TB303…“
Antwort: „Ja, der ist toll.“
Ja habe ich auch gesehen.
Genaugenommen hatte sie 3hundert3 gesagt.
Da habe ich erstmal geschmunzelt 😁
@MPC-User , ich fand die Serie zum Schmunzeln, bzw. ich hab etliche Mal laut gelacht. Allein der Plot. Papa baut Kartoffeln an, die (an Pfanni geliefert) zu Klössen werden. Tochter Linda verliebt sich im Laufe der Handlung in den Sohn der Pfanni Familie und entdeckt auf einem Rave die Liebe zur elektronischen Tanzmusik. Und der Dreihundertdrei. Während Linda als DJ aufsteigt, steigt Pfanni ab. Kunstpark Ost entsteht.
@TobyB Finde es immer wieder zum totlachen wenn Filmschaffende irgendwas zum Thema anreißen und davon null Ahnung bzw. schlecht recherchiert haben.
Oder irgendwas im Film zweckentfremdet wird.
Siehe den Quasimidi Technox in einem Tatort.
@MPC-User , ein Oberheim DMX lässt eine Enterprise fliegen. Das ist ein Unterhaltungsfilm. Mehr nicht. Also wenn ich mich an München in den 90ern erinnere, dann war bis 1996/1997 um 22:00 immer Sperrstunde. München Beats hätte es sich gut getan, wenn man weniger Kartoffeln und Knödel/Klöße in die Story gepackt hätte. Wenigstens hat man bei der 303 aufgepasst.
@MPC-User ahhhh wie eine KI..
mir wurde 1997 eine für 750mark angeboten… leider hatte ich die als 14jähriger Schüler nicht 😓
Wenn mir heute einer zum gleichen Preis anbieten würde, würde ich 5 nehmen 😂
Aber die roland tb03 und die behringer td3 erfüllen auch ihren dienst. Plus phoscyon.
@dflt …schade, dass ich so sachen immer irgendwann wegschmeiß. Aber so wie sich andere heimlich nen Playboy gekauft haben, hab ich „Kataloge“ von Herstellern und musikhäusern angefordert. Und ich bin mir sehr sicher, dass die Einzelgeräte 2stellig kosteten gegen Ende – also 150 Mark im Duo. Ich hatte damals nur keinen Plan, ob das Spielzeug oder Instrumente waren. Man wollte als schüler ja auch kein Geld zum Fenster rausschmeißen.
Wäre ich Marty McFly gewesen, hätte ich mir 10 TBs gekauft und damit Anfang 90er ein Neues Auto finanziert. Aber so läuft das Spiel nunmal nicht. 😉
Aber gerade der kryptische Sequenzer hat doch zu unzähligen abgefahrenen Lines beigetragen. Weil mensch eben nicht genau weiss, was man da tut. Von daher bin ich froh, dass Behringer den so übernommen hat. Allerdings war die Erklärumg beim der originalen Anleitung viel verständlicher als bei B…
Hab eine Blaue und eine silberne MO mit silbernen Knöpfen :)
@Herr Rorschach da hast du Recht.
gestern die FM1 bekommen, diesen 70€ FM synth! unabsichtlich etwas ähnliches wie das Twilight Zone Intro gemacht 😀
@Numitron Dieses FM 1 Ding interessiert mich definitiv auch :)
@Herr Rorschach echt gut! 😁
falls keiner einen Test macht, kann ich ja bei Bedarf wieder eine Leser Story machen 😃
@Numitron Ja mach bitte mal. 👍
Evtl. stimmt mich das dann mal wieder um mir erneut einen FM Synth zu kaufen.
Ich mag ja eigentlich diese Synthese nicht besonders. Hatte mal den Digitone 1 und ihn wieder verkauft.
@MPC-User ausgezeichnet!
Ich eigentlich auch nicht so.
aber seit Kindheitstagen ist in der Family ein Yamaha PSS 470 mit abgespecktem 2 OP Chip ähnlich wie in den alten Sound Blaster Karten und dem mega Drive.
manche FM Sounds finde ich furchtbar.
aber so knackige kurze Bass oder Drumsounds taugen mir sehr!
hab die Sakamoto (yellow Magic Orchestra) patchbank gefunden!
leider hat das reinladen noch nicht funktioniert.
werde recherchieren.
@Herr Rorschach Ja das macht doch gerade den Reiz 303 aus. Ein Sequenzer mit unvorhergesehenen Ergebnissen.
Denn nach Gehör programmieren ist nicht.
Ich habe damals die Behringer TD-3 SL noch für 150€ gekauft. Es dürfte vermutlich die erste Charge gewesen sein. Bedienungszettel war noch keiner dabei. Behringer hat aber eines erkannt: Die Leute wollen keine „ähnliche 303“! Daher waren auch die digitalen Nachbauten von Roland ein mäßiger Erfolg, wie auch der Rest was auf den Markt geschmissen wurde. Die TD-3 sieht eben aus wie ein original, klingt wie ein original und fühlt sich an wie ein original. Daneben ist es für jedermann bezahlbar. Ich habe meine für Ewigkeit verliehen, daher spiele ich mit dem Gedanken eine weitere zu ordern. Streng nach dem Motto: „Erverybody needs a 303“!
@Filterpad Bei Kleinanzeigen bekommt man die um für 80€. Eigentlich müsste man sich ein paar holen für irgendein lustiges Kunstprojekt.
@Herr Rorschach Ja, so denke ich eben auch. Oder einfach mal vier gleichzeitig anschalten. Eine in einen rustikalen Holzrahmen bauen und an die Wand hängen, im eigenen Homestudio, als „Gemälde“ sozusagen. – Eine neue ist dafür zu schade, aber wenn man eine gebrauchte wie du erwähnt hast für n‘ Fuffi oder so bekommt, why not! Warum ist eigentlich noch keiner auf die Idee gekommen, ein kaputtes Roland original billig zu orden und eine TD-3 Platine einzubauen, um diese dann für 4k zu verchecken! Ich weiß, meine Idee ist haarsträubend und grenzt an rigoroser Illegalität. xD
@Filterpad Als ich mir die 303 zum Kauf angesehen hatte, schiess mir das tatsächlich durch den Kopf. Kauf ich hier für 2000 € ne Kiste und stelle dann nachher fest, dass alles andere statt Roland drin werkelt.😆
@Filterpad echt?
bei mir war eine Recht dicke „klassische“ Anleitung aus Papier dabei.
hab die aber erst seit letztem Jahr.
vielleicht gabs Beschwerden.
auf jeden Fall ungewöhnlich für die letzten Jahre bei behringer.😁
@Numitron Das war vermutlich nur bei der ersten Charge bzw. Auslieferung so.
setup ich habe es so nicht
aber ich denke:
korg electribe blue für sequence und 2mal td3
kann spaß man so haben
aber ist OT
Der Klang der 303 hat sich in den 90ern tief in mein Gehirn geschraubt…
Und ich meine tatsächlich nur den Sound beziehungsweise was manche daraus gemacht haben.
Wahrscheinlich werde ich das nie wieder los aber ich bin ja zum Glück nicht alleine :)
The music was new black polished chrome
And came over the summer like liquid night
😎
@lugosi Moooment den Text kenn ich……….
Turkish Bazar……..Yes 👌👌
Das bekommst Du nie wieder los, stimmt👍
@MPC-User Zum Glück 😃
Wobei der Text ursprünglich von Jim Morrison stammt
@lugosi Hehe Emanuel Top auf Petit Prince
Bauw
@lugosi Wow da kommen wieder Erinnerungen hoch…
Danke 🙂
Wie klein und limitiert diese silberne Box doch ist … und dennoch bringt die so viel Leben in Songs und man echt viel Spaß haben damit.
Ich gebe auch ganz ehrlich zu seit dem ich eine TD-3 habe muss ich auch keine Originale 303 mehr haben.
Die 303 ist mMn der einflussreichste Synth. CS-80, die Jupiters, die Oberheims und wie sie nicht alle heißen haben Musikgeschichte geschrieben. Aber welcher Synth kann schon von sich behaupten eigene Genres geprägt zu haben: Acid-Techno, Acid-House, etc.
Einfach eine Acidkiste, etwas Compression, Delay und ein Hauch Reverb und schon kann man magische Welten erschaffen.
Danke für den Artikel, freue mich sehr auf Teil 2.
@Trance-Ference DX7, M1 und Synclavier in der Popmusik würde ich vorschlagen…die haben da auch schön den Sound eines Jahrzehnts geprägt.
Und wenn man es nicht so verbissen sieht in der Definition: Die Hammond im Jazz?
Folgende Videoserie zur 303 kann sehr empfehlen
https://youtube.com/playlist?list=PLT6tb-rZ1JIwKQeD-BDNz5ruF7Z8egzpP&si=c18G2DSAgV91Bd6-
Die TB 303 ist für mich das beste Beispiel dafür, nicht nach einem Instrument mit bestimmten Sounds zu suchen. Ich bin mir ziemlich sicher, die, die als erste den neuen Sound Ende der Achtziger entwickelten, nahmen die 303, weil die wirklich keiner haben wollte und sie daher sehr billig war.
Und wie ich mir ideale Musiker vorstelle, nahmen sie die Plastikkiste, hörten sich die wenigen klanglichen Optionen an und machten daraus was. Sie reagierten auf den Klang und den Sequenzer, fertig. Ich kann mich noch gut erinnern, als die Meinung zur 303 kippte. Ich war damals im Instrumentenverkauf und bekam mit, wie ein Alleinunterhalter sich diebisch freute, das Ding endlich für ein paar Kröten los zu sein und ein anderer sich über das Schnäppchen freute. Win Win.
@Tai War bei der 909 übrigens nochmal exakt genau so. Dagegen war die 808 eine akzeptierte, jedoch teure Drummaschine, damals waren ja auch kaum Konkurrenten da.
In meiner Wahrnehmumg änderte sich das mit dem Erscheinen der Yamaha Drummies RX-11 und 15, die heute kaum mehr Beachtung finden, sie klangen einfach sehr echt. Mehr nicht. Hatten aber schon MIDI. Fast gleichzeitig erschien die 707/727. Diese Geräte wurden bis zum Erscheinen der der HR16 sehr gut verkauft. Die Korg DDDs, die Kawais und die Casios waren eher 2. und 3. Reihe.
@Tai >>Fast gleichzeitig erschien die 707/727. Diese Geräte wurden bis zum Erscheinen der der HR16 sehr gut verkauft. Die Korg DDDs, die Kawais und die Casios waren eher 2. und 3. Reihe.<< . Ich finde ja, dass auch die 707 kein wirklich gutklingendes Instrument ist, zumal wenn man sie mit Linndrum, Oberheim DMX etc. vergleicht.
Die 303 Clones sind alle brauchbar für ihren Zweck. Die Roland TB-03 Bass Line ist schon gut und nach meiner Erfahrung gehts auf dem Dancefloor immer stark ab, wenn es „quietscht“ und „zwitschert“.
Das Original für über 2000€ braucht man nicht.
Die 303 hat einfach gesagt einen Kult-Charakter, der immer bleiben wird. Welcher Synth kann das schon von sich behaupten?
@Dayflight Der MS20 zum Beispiel. Da kommen selbst ALLE Neuauflagen nicht an den Soundcharakter ran. Und ja, ich hatte mal in den 00er Jahren einen frisch restaurierten MS20 für ein paar Tage geliehen bekommen. Den wollte ich auch unbedingt haben, aber leider wollte er damals schon 1000 Tickitackis, und ich hatte nur 800 zusammen gespart. Trauerfeier bis heute
@Sogyra Ich habe keinen Vergleich, aber die Neuauflage 2020 ist doch ganz cool! Es klingen vermutlich alle Neuauflagen alter Vintage-Klassiker etwas „frischer“, weil es neue und ggf. verkleinerte Bauteile gibt. Ich habe mich bewusst für die Neuauflage entschieden wegen USB, MIDI und natürlich weil ich keinem 50 Jahre alten Synthesizer mehr über dem Weg traue. Diese Dinge, allen voran USB und MIDI waren mir persönlich weitaus wichtiger als die Tatsache, dass er etwas frischer klingt wie das Teil aus den 70ern. Aber selbstverständlich muss das jeder mit sich ausmachen. Aber da ich DAW-bassiert arbeite, ist MIDI und USB unumgänglich.
@Filterpad ich hab schon einen Vergleich. Nämlich eine laaange Audiodatei über 1,5 Stunden wo ich den MS20 in allen Variationen aufgenommen habe. Ein Zeitzeuge eben gg
Diesen Klangcharakter hab ich bislang mit keinem neuartigen Synthesizer mehr gehört. Sowohl HW als auch SW.
Am meisten enttäuscht war ich auch beim K2-obwohl ich mir da zugegebenermaßen einiges erwartet hatte. Dann noch dieser gräßliche Filter Bug den man zwar mit einem PC-Lüfter beheben kann(siehe YT) aber das ist dann doch schon ein etwas größerer Aufwand. Des weiteren kann man ihn mit einem Overdrive Pedal noch etwas lebendiger machen, und die beiden Vol-Regler sollte man auch nicht über 7 einstellen, aber am Ende ist es trotzdem noch eine ganz andere Hausnummer als der originale. Ein MS20 wird man nie mehr 1:1 hinbekommen, zumal es damals Bauteile gab, die es heute gar nicht mehr gibt, und geben wird/darf. Und diese ganzen SMD Bauteile sind von den Messungen her alle „viel zu brav“ um es musikalisch zu beschreiben. Das hört man in der Summe dann auch.
Dennoch sind das alles Musikinstrumente mit denen man am Ende weit kommen kann. Entscheidend ist eben was man damit macht. Da kanns dann auch die alte Emu von Korg direkt sein.
Ja, MIDI und vor allem USB ist heutzutage bei vielen wichtig. Mir nur MIDI. Den Rest erledigt das Midex8. Ich arbeite da noch hybrid in allen Variationen. Auch Audio rein/raus…mehrfach…und trotz 2 Stk FF800 auch mit Mischpult. Aber am Ende zählt für mich immer der Klang.
@Sogyra Hallo Sogyra,
den MS20 habe ich nie besessen und mir reicht die Roland TB-03 Bass Line völlig aus.
Und einen originalen MS20 für tausend Euro oder mehr zu ergattern, da fällt mir besseres ein.
@Dayflight Hallo, ja gut…aber wenn du mal die selbe Erfahrung mit einem echten MS20 gemacht hättest, würdest du vermutlich anders denken.
Du kommst natürlich mit einem Golf genauso ans Ziel wie mit einem Ferrari, aber das Erlebnis ist einfach ein anderes. Du verstehst…
So aus der Ferne würd ich wahrscheinlich auch so denken.
Die Roland TB-03 ist natürlich auch ein schönes Gerät. Nutzt du einen Overdrive/Distortion Effekt?
Also ich bin mit „Rebirth“ und in weiterer Folge „Phoscyon“ groß geworden. Quasi zum Spaß hab ich mir mal die TD3 (ohne MO) in schwarz geholt. Nach ca 1 Stunde herumspielen war die schneller wieder im Karton als ich sie ausgepackt hab.
Für Nostalgiker und andere mag das sicher eine gute Wahl zu sein…für mich is das nix, und die originale würd ich um einen 1000er hergeben wenn ich eine hätte. Schnelles&gutes Geld das ich lieber in gute Plugins oder Raumakustik investieren würde. Wobei Raumakustik bei mir eh schon passt.
Was ich allerdings viel spannender finde, sind die verwendten Effekte dahinter. Gut…Delay und Reverb gibts ja schon wie Sand am Meer, und das meiste davon ist gut brauchbar, aber Overdrive/Distortion find ich immer sehr spannend! Da bin ich auch sehr kritisch was meien Ansprüche betrifft. Auf dem Pluginmarkt hab ich bislang noch nichts passendes gefunden, aber Phoscyon raus aus dem Fireface800 direkt in ein BadMonkey ist für mich der heilige Grahl in Punkto 303 Sounds. Richtig eingepegelt klingts dann richtig goldig 😄
Da kann nichtmal mein selbst gebautes (ECHT ANALOGES!) Zendrive-Dumble-Pedal mithalten, obwohl der Sustain ohne Ende hat.
@Sogyra Probier mal das hier
https://www.thomann.de/de/boss_bd2_blues_driver.htm
Nutze ich an meiner RE-303.
Auch nicht übel an der SH-101
@MPC-User Ich hatte schon einige dieser Pedale…sowohl neu als auch gebraucht gekauft.
Geblieben sind lediglich BadMonkey (NUR für 303!) und das selbst gebaute Zendrive(für so manch anderes).
Allerdings hab ich die Erfahrung gemacht, das das BM nur in Kombination mit dem Phoscyon super klingt. An der TD3 nicht so. Es wird wohl an dem ausgeprägteren Hochtonbereich liegen den das Plugin liefert. Da ist das TD3 dagegen eher unterbelichtet wenn man so will.
Aber am Ende zählt ja: gut ist was man als gut empfindet, und so gibt es sicher so viele Kombinationen wie kreative Köpfe 🤟
@Sogyra Bei mir geht das in einen Pod XT…
@mort76 Kenn ich nicht, aber wenn das in der Kombi gut klingt dann ist das gut so.
Was man immer bei den Gitarrenpedalen beachten muß: den Eingang vom Synth drastisch runter regeln, sonst übersteuert es schon im Eingang. KANN aber auch gut klingen, tuts aber selten wenn man direkt vergleicht.
Bei einigen YT Videos hab ich schon gesehn, das die Synths mit Vollanschlag in das Pedal reingehn…klingt für mich furchtbar. Auch bei den Drums muß man da runterregeln. So maximal bei 1,5-2 von 10, und dann das Pedal seine Aufgabe machen lassen.
@Sogyra Jetzt hab ich mal eine Frage zum Thema.
Wie schließt Du Deine Pedale an das AudioInterface an?
Habe ja das Boss Overdrive direkt an meine 303 dran. Damit auch andere Geräte in den Genuss kommen möchte ich es ans Audio Interface anschließen. Und dann über Ableton Live routen.
Denn da gehen alle meine Geräte per Audio In den Interfaces rein.
Habe bis jetzt noch keine passendes Tutorial gefunden.
@MPC-User „Wie schließt Du Deine Pedale an das AudioInterface an?“
Na mit einem simplen Audiokabel(welche ich mir selber löte). Wie denn sonst? Dazu braucht man doch kein Tutorial. Jedes Pedal hat: Audio IN und Audio OUT. Bei Audio IN verkabelst du mit deinem Synth und bei Audio OUT verkabelst du mit deinem Audiointerface. Ganz einfach.
Im Rechner bzw in Ableton mußt du dann die entsprechenden Audiokanäle vom Interface zuweisen. Wie das in Ableton funktioniert weiß ich nicht, ich hab nur Cubase. Aber grundsätzlich sollte es in allen DAW’s genauso funktionieren.
Auf die schnelle hab ich das Video für dich gefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=ACkqGPAgqL0
So richtest du das Audiointerface in Ableton ein. In Cubase ist das prinzipiell genauso, nur hat man da deutlich mehr Einstellungen. Das ist schon eine andere Liga als Ableton was ich so sehe. Und wie das bei mir konkret mit den Verkabelungen und in Cubase aussieht…das willst du nicht wissen gg Das erscheint dir viel zu kompliziert 🙂
Wenn du noch eine Frage hast, dann will ich gern versuchen dir zu helfen…antworte einfach-ansonsten: Viel Spaß und Frohes Schaffen 😎
@Sogyra Danke Dir.
Aber ich glaube ich hatte mich wohl nicht deutlich ausgedrückt.
Wie das Interface mit der DAW verkabelt wird lassen wir mal aus. Die Basics wissen wir alle.😉
Was ich möchte ist, das das Pedal ins Interface und der DAW eingebunden wird, auf das alle externen Geräte zugreifen können..
Vielleicht versteht man mich jetzt🙂
@MPC-User Ach so…na dann hab ich dich falsch verstanden-sorry!
Grundsätzlich kann ich natürlich nur für Cubase sprechen, weil ich eben nur Cubase nutze. Ok, eventuell auch über FL Studio, aber das nutze ich nur als Drumsampler in Cubase als VST-Instrument mit allen 16 Ausgängen.
Grundsätzlich ist dein Vorhaben realisierbar. Sowas nennt man „externe Effekte“ in der DAW.
Ich hab für dich ein Video gefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=MbrOcCScHCE
Den Effekt kannst du sowohl als Insert als auch als Send in einem separaten Effektkanal nutzen. Bei Distortion geh ich eher von Insert aus. Kann aber auch als Send als paraleller Effekt genutzt werden. Pre/Post sollte auch machbar sein.
Und wenn du mehrere Spuren/Geräte gleichzeitig mit dem Pedal nutzen willst, dann erstelle eine Gruppenspur. Beispiel: Audio/Instrumentenspur A geht in die Gruppe 1 mit dem Distortionpedal als Insert, auch Audio/Instrumentenspur B geht in die Gruppe 1 und man kann das quasi unendlich so weiter machen. oder du nutzt den externen Effekt auf der Summe. Oder du kannst sogar den externen Effekt auf einem anderen Effektkanal als Zusatz nutzen. Zum Beispiel wenn du einen Flanger mit dem DistortionPedal effektieren willst. Zumindest ist das in Cubase so, das du sogar eine Gruppenspur in eine andere Gruppenspur routen kannst. Du mußt nur den externen Effekt einmalig in Ableton einrichten und auch extern entsprechend verkabeln und dann kannst du den laden wo du ihn hin haben willst. Routenwahnsinn deluxe gg
P.S.: achte auf die Latenzkompensation! In Cubase kann ich die sowohl erkennen lassen, als auch manuell ändern.
@Sogyra Ja so habe ich es gemeint.👍
Danke Dir.
@MPC-User Bitte gern…freut mich wenn ich dir weiterhelfen konnte 👍
Die 303 ist einfach Kult. Wir haben alle von der 303 geträumt…
Dank Behringer wird Sie einem schon gebraucht für knapp 50 Euro nachgeworfen…
Das hätte sich niemand vorstellen können.
Das sind schöne Zeiten…
😎
@luap Hatte ja gehofft dass die Preise der 303 anhand von Behringer etwas nach unten gehen.
Aber träumen darf man ja noch…….😁
@MPC-User Ich weiß noch als die Besitzer der Roland 303 immer wieder in Foren usw gepostet haben, dass Behringer das alles schlecht macht. Hier Unterschied zu hören und hier usw…
Jeder hat sich gedacht, die gebrauchten Originale werden billiger…
Originale zu haben wäre bestimmt was cooles, alleine nur aus Nostalgie und Ursprung der 303…
@MPC-User Hi, bei Syntaur(com) wird eines angeboten
Hab nur mal case tb 303 in der Suchmaschine eingegeben…
@MPC-User Ich habe schon den Eindruck das die Preise nach unten sind, da das Original nun nicht mehr alleine dasteht. Trotzdem ist selbst der niedrigste Preis noch jenseits von gut und böse und der Zustand aufgrund des lackierten Plastiks und der billigen Bauweise meist verhältnismäßig katastrophal. Merkwürdigerweise strebt der Mensch immer nach dem Original. Aber dank einiger Nachbauten (nicht nur von B.) kann man das Thema meiner Ansicht nach inzwischen vergessen (bezüglich des kaufes eines Originales). Der Franz hat mit dem Thema ein Fass geöffnet, so das es vermutlich wieder um die 100 Kommentare werden. xD
@Filterpad Ja warte mal bis Teil 2 kommt, dann geht’s auf die 150 mindestens zu😉
Bin jedenfalls begeistert das die kleine Kiste immer noch Thema ist.
Manche finden eine abgerockte 303 sexy.😁
@luap solange niemand den Uli in den Roland einbaut
😁
@Numitron das PCB Layout ist anders als das der Originalen…
Das haben sich bestimmt schon viele gedacht.. Vorallem 150 Euro ein Ersatzgehäuse für die Roland 303 kostet… 🤑
@luap Die RE-303 passt ins originale Case.
Ich hatte mir schon überlegt es in meine TT-303 V1 einzubauen😎
schade, dass hier wieder mit der 18db vs 24db debatte für Verwirrung gesorgt wird, das Thema wurde schon vor etlichen Jahren von Tim Stinchcombe mathematisch mit der transferfunktion des filters abgehandelt. es wurde auch auf das thema „aber ein pol sitzt höher“ eingegangen und am ende des tages bleibt das filter der 303 24db 4-pole, zu sagen „es ist 18db, weil“ – ist schlicht und einfach falsch.. https://www.timstinchcombe.co.uk/index.php?pge=diode
@Bassline Surfer Ich habe ca. 85 Synthesizer bzw. keys mit Filtern in verschiedensten Ausführungen. Für mich klingt das 303 Filter definitiv anders, als das der meisten 24dB Geräte dich ich habe. Als technischer Laie habe ich aber keine Ahnung vom Inneneben einer 303 (ich bin hauptberuflich Musiker). Also befragte ich einen Experten.
In diesem Fall bitte ich dich, mit Frank Hahn
https://kreuzberg-audio.com/ueber-kreuzberg-audio/
von Kreuzberg Audio Kontakt aufzunehmen (er ist auch im Artikel verlinkt) und ihn darauf hinzuweisen, dass er in Deinen Augen bzw. in denen von Tim Stinchcombe schlicht und einfach falsch unterwegs ist.
Ich bin keine Experte und werde auch keinen weiteren beauftragen. Ich habe einen um Stellungnahme gebeten und diese habe ich in den Artikel geschrieben.
@Franz Kreimer Keys Hi Bassline Surfer, hi Franz,
ich schalte mich mal kurz in die Diskussion ein, denn ihr habt beide Recht, wenn man den Standpunkt wechselt:
Technisch betrachtet, also von der Art der elektronischen Schaltung her, ist es ein 24 dB/Okt. 4-Pol-Filter. Daran führt kein Weg vorbei, so ist es implementiert und unter dem Link, den Bassline Surfer gepostet hat, ist das auch wunderbar gezeigt. Da muss man auch kein Elektrotechniker sein, um im Diagramm das 4-Pol-Filter als solches zu identifizieren und bis vier zu zählen.
Klanglich betrachtet verhält sich das 24 dB/Okt. 4-Pol-Filter atypisch und klingt eben ähnlich wie ein 18 dB/Okt. Filter, was es technisch betrachtet aber nicht ist. Dass Roland das selbst so bezeichnet hat, könnte verschiedene Ursachen haben, u. a. auch rechtlicher Natur. Ist aber auch irrelevant.
Wir können also festhalten: Technisch 24 dB/Oktave 4-Pol-Filter. So gehört es in die technische Dokumentation. Klanglich aber eher 18 dB/Oktave, so gehört es in die Beschreibung des Klangs. Die meisten Musiker dürfte eher der Klang interessieren als die technische Implementation. Just an educated guess.
Also: Kein Grund für Bassline Surfer oder Franz das weiter auszudiskutieren, denn Franz schaut als Musiker drauf, Bassline Surfer mit der technischen Brille.