Sequential kündigt Prophet 12 Desktop-Synthesizer ab

23. Februar 2021

Laufen Hybrid-Konzepte bald aus?

sequential prophet 12 desktop

Fast 8 Jahre nach seiner ersten Ankündigung (die übrigens während eines AMAZONA.de Interviews erfolgte), gibt Sequential bekannt, dass der tastaturlose Synthesizers Prophet 12 Desktop nicht länger produziert wird.

Der 12-stimmige Prophet 12 Desktop ist die Pult-Version des Prophet 12 Keyboards, die seinerzeit noch unter dem Label DSI (Dave Smith Instruments) entwickelt und vertrieben wurden. Allerdings verfolgt die Desktop-Version ein gänzlich anderes Bedienkonzept und besaß deutlich weniger Regler als das Keyboard, welches wiederum auch schon seit Ende 2018 nicht mehr hergestellt wird. Dort wurde der Abgang aber mit einer Sonderversion gefeiert. Zusammen mit der monophonen Variante Pro 2 gehört somit die gesamte Produktfamilie nun der Vergangenheit an.

Dave Smith mit Prophet 12 Rack

Dave Smith mit Prophet 12 Desktop bei der ersten Ankündigung

Es sieht so aus, als ob ein Generationenwechsel bei Sequential stattfindet. Hybride Klangerzeugung scheint nicht mehr der zukünftige Weg zu sein, nur noch der Prophet X/XL und der Pro 3 / SE verfolgen ein derartiges Konzept. Letztes Jahr wurde ja auch die Drummaschine Tempest vom Markt genommen, zugegebenermaßen nach einem langen Produktionszeitraum. Inzwischen dominiert aber wieder die analoge Fraktion bei Sequential, wo Digitaltechnik nur zur Steuerung, Speicherung und bei Modulation zum Einsatz kommt. Und gerade erst zur NAMM wurden die Desktop-Versionen von analogen Synthesizer Prophet-5 und Prophet-10 vorgestellt. Man darf abwarten, wie die Entwicklung sich fortsetzen wird.

Bei verschiedenen Händlern sind noch einige Sequential Prophet 12 Desktop verfügbar oder in Backorder. Wer sich für diesen Synthesizer interessiert, sollte nicht allzu lange überlegen.

Forum
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    Henrik Fisch  AHU

    Bitte korrigiert mich, wenn ich bei den folgenden Ausführungen falsch liege. Es sind quasie »nur« meine rohen Gedanken, die ich hier zum Ausdruck bringen möchte.

    Ich habe das Gefühl, dass Dave Smith es bei seinen Hybriden Synthesizern irgendwie immer nicht so ganz trifft, was so einen Synthesizer ausmachen könnte. Der »Prophet X« hätte ein Wunderwerk werden können, stattdessen ist er irgendwie … hm … also irgendwie … naja. Mein Traumgerät ist es nicht. Der »Tempest«, ein an und für sich großartiges Gerät, aber ohne die Möglichkeit Samples nachzuladen (und das bei einem Drum-Synthesizer). Der »Pro 2«, Wavetables, ja, aber auch diese nicht änderbar. Der »Pro 3« mit einem Oszillator weniger als beim »Pro 2«, weshalb letzterer nach wie vor auf meiner Wunschliste steht.

    Ich weiß nicht, irgend etwas ist bei seinen digitalen Hybrid-Geräten immer, was da nicht so passt.

    Ach so, nur dass ihr mich nicht falsch versteht: Trotzdem hätte ich – bis auf den »Prophet X« – alle oben genannten Geräte gerne in meinem – hust, hust, ähem – »Studio«. Im Moment habe ich ein bischen mehr als nur das übliche bischen an Kohle übrig, und grübele gerade, ob es ein neuer »Waldorf Iridium« wird, ein gebrauchter »Tempest« oder ein gebrauchter »Pro 2« werden soll.

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      SynthNerd  AHU 1

      Ich stimme dir zu. Vielleicht ist das der Grund, warum es bisher kein Sequential in meinen Gerätezoo geschafft hat. Ein Prophet 10 könnte mich schon reizen, aber dessen Preis liegt etwas über meiner Schmerzgrenze.

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      moinho  

      Umgekehrt kann man es auch so sehen, daß noch niemand den Stein der Weisen gefunden hat, was „hybrider Synthesizer“ angeht. Klar gibt es Keyboardburgen voll von „digital mit analogen Filtern“, und etwas kleinere Burgen mit „analog mit Digitaloszillatoren dazu“, alles andere ein recht wenig bestelltes Feld.

      Abgesehen von einem kleinen architektonischen Detail (das als Kritikpunkt eher ideologischer Natur ist) finde ich aus dem Haus Smith den Evolver richtig fein für das was er ist. Und der Pro3 wäre, wenn ich denn einen Riesensack Geld für nen Monosynth ausgeben wollte, sicher aus meiner Perspektive ne bessere Option als ein, sagen wir, Moog.

      Aber auch da gehen die Geschmäcker freilich auseinander.

      (meint jemand, der, wenn man SCI, Dave Smith Instruments und die alte Wavestation auch noch zusammenrechnet, doch ein paar schöne Smith-Produkte hat)

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        Henrik Fisch  AHU

        > Umgekehrt kann man es auch so sehen, daß noch niemand den Stein der Weisen gefunden hat, was „hybrider Synthesizer“ angeht. […]

        Ja, stimmt. Aber hier mal eine aus der Hüfte geschossene Liste an Synthesizern, die meiner Meinung schon recht nahe dran sind:

        — Waldorf »Q+« mit dem analogen Filter-Board
        — Waldorf »Quantum«
        — Novation »Peak« (jetzt vor allem mit eigenen Wavetables)
        — Novation »Summit«
        — Dave Smith Instruments »Evolver«-Serie

        Den von Dir ebenfalls erwähnten »Evolver« habe ich bewusst mit in die Liste aufgenommen, weil die Dave Smith mit diesem und seinen Varianten selber schon einen bis heute grandiosen Synthesizer erdacht hat, den er nur ein wenig weiter denken müsste. Der »Pro 2« ist meiner Meinung nach bereits eine Evolution des »MonoEvolver«. Und Novation bekommt ja einen 60-Sekunden-Sample-Speicher bereits im »Circuit« hin (was nebenbei bemerkt gerade mal so rund 1/2 MB ist).

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      hijack  

      Und auf einen Neuaufguss eines Prophet VS würde ich mich immer noch freuen. Weiss nicht weshalb Dave einen so grossen Bogen um die Vector-Synthese macht. Oder auch nur die Möglichkeit eines aufnehmbaren loopbaren Joystick für Modulationsmöglichkeiten.

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    justme  

    Ich halte den Aufmacher dieses Artikels für deutlich übertrieben.
    Dave Smith nimmt lediglich ein 8 jähriges Gerät aus seinem Portfoglio
    und die Hybriden sind mit dem Prophet X wohl extrem gut verteten !
    Mal sehen, was da noch so kommt aus der Schmiede…

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      cosmolab  

      …ohh, dann darf ich sagen:
      Trotzdem danke für die Meldung!

      Seit ein paar Jahren „scharwenzele“ ich immer mal wieder um das Gerät herum. Eigentlich hauptsächlich aus Neugier (und der Vorstellung heraus, „auch mal einen Synthie von DSI besitzen zu dürfen“). Die Tastaturversion hatte ich mir mal im Laden angespielt und war damals recht angetan vom Bedienkonzept. Die Desktop- Version hatte ich mir auch angesehen, die ist zwar völlig anders, schien mir aber dennoch durchaus clever gemacht.
      Nur der Grundsound kam mir immer etwas „zu scharf“ vor. Das mag aber von DSI wohl auch so gewollt sein – auch andere DSI- Geräte klingen für mein Gefühl etwas zu „neumodisch“, da geht mir oft ein bissl die Wärme ab. Was mich aber dann tatsächlich ein wenig abgehalten hat, war der recht aufschlußreiche Test des Gerätes von Mr.Goldschmitz im Jahre 2014 hier auf AMAZONA.

      Vielleicht lohnt es sich trotzdem??
      Einfach mal abzuwarten, bis sich am Gebrauchtmarkt was bewegt…? ;-)

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    fanatic  

    Beim Barte des Propheten!
    Mich langweilt einfach schon die Namensgebung immens. PROPHET!, es gab Zeiten da ist man vor Ehrfurcht erstarrt, Prophet 5, Prophet 10! Gott, wie unerreichbar fern für normale Synthesizerfans. Sagenumwoben, fast mystisch. Dann Prophet 600…., Dann kamen die Sampler Prophet 2000 und 2002, ok, auch geil. Dann Prophet VS…. Konnte man natürlich so nennen. Danach irgendwann DSI Widergeburt des Propheten. Dann Neustart Sequential. Und weiter geht‘s mit den Prophets…

    Möchte nicht langweilen, aber mich als Endverbraucher langweilt sowas.
    Es wirkt wenig inspirierend und mich interessieren plötzlich auch keine Details mehr zwischen Hybrid A und Hybrid B.
    Belanglosigkeit schwingt mit….
    ( und sowas von einem Tanzmucker;)
    Meine 0,5 cent

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      cosmolab  

      …tjaaa, so GANZ kann man da nicht einmal widersprechen. ;-)
      Aber wenn wir den bösen Verdacht weiter spinnen dürfen: Der Chef dort ist jetzt so etwa 71 Jahre alt und macht offenbar genau das, was ihm am meisten Spaß macht und was er am besten kann – nur vielleicht mit dem Unterschied zu früher, dass dabei am Ende jetzt auch was für ihn rumkommt (nämlich Penunze). Für ihn passt´s also – soll sich doch die Generation nach ihm mit „Innovationen“ befassen… wenn sie denn den Laden mal weiterführen wollen. :-)

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        fanatic  

        Du hast aus der Sicht völlig recht. Soll er sie doch nennen wie er mag. Innovative Inginieurskunst möchte niemand Herr Smith absprechen, er hat wahrlich genug für die Musikwelt getan. Das langt für 10 Leben. Einzig die (für mich) teilweise gefühlte Beliebigkeit der neueren Modelle untereinander stört mich. Irgendein Detail fehlt immer zum Knallergerät. Schade

        Vielleicht gibt‘s ja mal einen Pamphlet 5?

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          cosmolab  

          Na, sagen wir mal so: Hinter Deinem Spott mit dem Namen steckt ja eigentlich noch ein schwerer wiegender Vorwurf, nämlich der der mangelnden Innovation. Etwa nach dem Motto „inzwischen sollten alle verstanden haben, was man denn für einen guten klassischen Subtraktiven Synthie so braucht und was nicht“ ist die Story eigentlich auch bei Sequential / DSI inzwischen erzählt.
          Und damit hättest du Recht: Glücklicherweise gelingt es gerade allgemein, über die Retro-Schiene noch interessant zu bleiben, aber eigentlich….
          Wenn wir ehrlich sind, stehen doch fast alle Anbieter vor demselben Problem. Es fehlt „the next big thing“ – wie es in den 80ern gleich zweimal vorkam mit FM und dann Sampling. Insofern hat die Sache mit den immer gleichen Namen bei Sequential/DSI ja fast noch was Ehrliches. ;-)

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            fanatic  

            Ja, das Thema: the next big thing! …………….Freut man sich doch nunmehr schon seit 20(?) Jahren über die „total abgefahrene“ Granularsynthese als frischen Wind, wird es wirklich düster. Oft bestimmte die Technik ja den musikalischen Trend und damit ist nunmehr auch seit 25 Jahren Schluss. Wir drehen uns im Kreis. Böses Thema. Hundsgemein

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      Henrik Fisch  AHU

      Ich sehe das Argument … aber, och … ich sähe das gar nicht sooo dramatisch. Dave Smith hat ein legendäres Instrument Ende der 70ern erschaffen, dessen Namensnennung bis heute die Branche wohlig erschauern lässt; also seit über 40 Jahren. Onkel Dave wäre doch schlecht beraten, wenn er den Namen nicht für sich und seine – übrigens nicht allzu große Firma – nutzen würde. Ich denke daran, dass er dadurch Geld macht, und weiterhin tolle Instrumente für uns alle entwickeln kann. Also ist doch eigentlich alles gut, oder? 😉

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      Everpure  AHU

      Naja, wenn es dich langweilt, dass es nach dem Pro One und dem Prophet 5 dreißig Jahre später plötzlich „dutzende“ Prophets vom Chef höchstselbst gibt… Dann ist die Diskussion ja direkt auch schon wieder beendet.

      Aber die Verkaufszahlen bei Dave Smith Instruments und nun wieder Sequential (nicht Sequential Circuits, wohlgemerkt) geben ihm ja recht, dass es nicht so falsch gewesen sein kann, die „Marke“ Prophet so zu nutzen. Die Mophos sind ja mit Sicherheit auch nix anderes als „Monophonic Prophets“. ;)

      Der Mangel an Knöpfen beim Prophet 12 Module war meiner Meinung nach (und ja, ich weiß, dass ich da ziemlich alleine bin) eigentlich nie wirklich ein Problem. Ganz ehrlich, wie viele Knöpfe dreht man denn so gleichzeitig, wenn man an einem Synth den Sound verändert? Egal ob im Studio oder Live. In Verbindung mit dem Display und dem extrem übersichtlich aufgedruckten Signalpfad war doch alles nur einen Knopfdruck entfernt.

      Und ich finde, gerade Dave Smith kann man nun wirklich nicht Mangel an Innovation vorwerfen. Ich behaupte mal, dass gerade (Poly) Evolver, Tempest und Prophet 12 solchen Synths wie dem Novation Peak erst den Boden bereitet haben.

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        fanatic  

        Ich wollte zu keiner Zeit Dave Smith fehlende Innovation vorwerfen. Wer bin ich kleiner Knöpfchendreher? Langt gerade mal zu einem Prolet 5 AU bei mir…..
        Für mich ist einzig der Name historisch zu fett und bedeutend um ihn durch 30 Geräte zuteilen. Gibt auch keine 30 minimoogs oder 30 fairlights….
        Aber marketingtechnisch ist es NATÜRLICH mehr als verständlich.

        Die Ausgangskritik ging darum, das gerade ein unglaublicher Name wie Dave Smith (in meinen Augen!!!!) einige Geräte auf den Markt bringt wo gelegentlich ein Quäntchen fehlt zum Hammergerät und manchmal eben ganz unverständliche Sachen. Wie beim Tempest den ich seit Jahren gerne hätte…..
        Wir sprechen hier von Dave Smith, nicht U. Behringer.
        Der Anspruch ist einfach gigantisch in dem Fall.

        Und jetzt tief Luft holen.
        Wollte den Meister wie gesagt nicht angreifen.

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          Everpure  AHU

          Ich bin im Prinzip auch ganz bei dir, was die manchmal fehlenden Details bei Daves Synths angeht. Vielleicht haben wir nur unterschiedliche Sichtweisen? Ich finde, da sind so viele irre gute Synths dabei, dass das bisschen hier und da (meiner Meinung nach) verzeihlich ist. Und ja, ich hatte die Tempest auch drei mal versucht und drei mal wieder verkauft, weil es doch irgendwie nicht geklickt hat. Den Pro-2 auch zwei mal… Was soll man machen? Ich freue mich einfach, dass es Sequential gibt und dass es viele Musiker und Produzenten gibt, die mit seinen Instrumenten geile Musik machen. :)

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            fanatic  

            …….. „Ich freue mich einfach, dass es Sequential gibt und dass es viele Musiker und Produzenten gibt, die mit seinen Instrumenten geile Musik machen“…..

            Schöner Abschlußsatz

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        justme  

        “ Ganz ehrlich, wie viele Knöpfe dreht man denn so gleichzeitig, wenn man an einem Synth den Sound verändert? “
        Schonmal mit OB 6 Prophet 6, Prophet 5 gearbeitet …?
        Ich weis schon, was Du meinst, und klar, es geht wie von Dir beschrieben und auch gut. Trotzdem ist die superdirekte Bedienung bei den von mir genannten einfach nochmal komplett anders. Es erwirkt einfach eine unglaubliche Spontanität, eine Leichtfüssigkeit, man muss schon fast aufpassen, sich nicht an der Begeisterung des Knobbings an sich zu verlieren.
        Bei REV2 und X hat D.Smith auch einen irren Spagat zu Vielfältigkeit der Optionen bei immer noch äußerst direkter Bedienung hinbekommen. Aber selbst das ist in Teilen schon wieder weit von der Direktheit der oben genannten Synths entfernt.
        Der 12 wäre bei mir alleine deswegen heute schon raus.
        Aber ein besonderer Synth war´s auf jeden Fall, denn zu der Zeit war der Hype großer Synthesizer, von dem wir heute partizipieren, noch nicht wirklich absehbar und Dave Smith war einer von wenigen Kreativgeistern, der auch mit diesem Synth eine Menge Mut und wirtschaftliches Risiko einging !

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          Everpure  AHU

          Ich weiß – natürlich ist es immer super, so viele Funktionen wie möglich (oder „sinnvoll“) direkt mit Knöpfen und Reglern bedienen zu können. Und natürlich macht es einen Unterschied, ob ich 6 oder 46 Knöpfe habe. Auch wenn ich nur maximal zwei gleichzeitig bedienen kann – es sei denn, jemand spendiert mir noch 44 weitere Arme. ;)

          Ich wollte damit auch nur etwas überspitzt darauf hinweisen, dass das Bedienprinzip beim P12 Module schon sehr gut durchdacht war. Dass es nicht für alle Use Cases gleich gut funktioniert, ist klar. Und ja, ich habe mich allein wegen der Möglichkeit, spontan an allen möglichen Reglern drehen zu können, am Pro-2 immer wohler gefühlt, als am P12 Module.

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            KrauTronicA  RED

            RE: „… dass das Bedienprinzip beim P12 Module schon sehr gut durchdacht war.“

            Richtig; und ASM hat das bei ihrem Hydrasynth in vergleichbarer Form übernommen. Es ist natürlich ein Kompromiß und den Kosten geschuldet.
            Trotzdem bietet es so aus meiner Sicht aber immer noch wesentlich direkten & intuitiveren Parameterzugriff als viele Midi-Controller [Vielleicht sind einige da heute etwas ausgereifter. Ich war es irgendwann leid, mir immer erst selbst eine für mich passendere Konfiguration „programmieren“ zu müssen]. Ein Druck auf den entsprechenden Taster des jeweiligen Funktionsmoduls beim P12 Modul und schon sind im Display die dazugehörigen Parameter sichtbar und per Encoder einstellbar.

            Das entspricht dem Anspruch von Dave Smith musikergerechte Instrumente und Bedienoberflächen zu gestalten.

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    Maxi  

    Wenn man einen Synth in diese Richtung sucht, ist Novation’s Peak wahrscheinlich das ergiebigere Instrument, allerdings mit 8 statt 12 Stimmen und nur monotimbral. Was ich so an Beispielen gehört habe, hat mir der Grundklang vom Prophet 12 Desktop besser gefallen. Seine wenigen direkten Zugriffsmöglichkeiten (Bedienungskonzept) fand ich allerdings eher nachteilig. Also eine etwas gemischte Bilanz. Dave sagte in mehreren Interviews, dass der Prophet 12 sein „persönlicher Favorit“ o. ä. sei. Dann muss er sich jetzt wohl einen neuen suchen …

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    KrauTronicA  RED

    Hab‘ die zahlreichen Kommentare hier gelesen, und kann das bzgl. “… wo gelegentlich ein Quäntchen fehlt zum Hammergerät…“ (Zitat von fanatic) aus Kundensicht und Anwender nachvollziehen.

    Aber – und mit Blick auf all das was Dave Smith bisher an technischen Innovationen geleistet hat: ist das Zufall, nur den Kosten geschuldet oder etwa Unaufmerksamkeit?

    Ich sehe dahinter auch einen guten Geschäftsmann. Es ist doch bemerkenswert und fast schon amüsant, welche interessanten features seine jeweiligen Synths eben gerade (wieder) * nicht * (!) enthalten. Hier fehlt der Sub-Oszillator, dort die dritte envelope; und wo ist der Hochpaß (z.B. gerade beim Prophet XL !!!) geblieben?
    Das Ganze dabei völlig transparent aufgelistet in einer Gegenüberstellung auf der firmeneigenen homepage um sehr schön zu zeigen, was einem eigentlich noch so in der Sammlung fehlt ;-). Tatsächlich bietet der Prophet-12 in der Hinsicht die umfangreichsten features [uupps; äähmm, wo ist dort der Sequenzer ? ;-)].

    Im Original-Ton Süd ;-) wäre das passende Kompliment (!) zur Geschäftstüchtigkeit „A Hund is‘ ja scho‘, da guade Dave“.

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      fanatic  

      Und, ja. Deine Sicht der Dinge lässt mich meine Äusserungen nochmal überdenken. Ich lerne als alter Sack gerne dazu. Dave Smith war mir sowieso schon ewig sympatisch. Rein vom Gefühl. Bob und Dave. Tom auch…..Uli nicht so🌷

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        KrauTronicA  RED

        RE: „… alter Sack …“ – ist’s so schlimm? LoL
        Nenn’s doch einfach „Golden Ager“; schon sieht die Welt wieder viel freundlicher aus, und Herzlich Willkommen im Club ! ;-)

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