Kanalzug aus der 4000 G-Konsole
Solid State Logic SSL 4K G ist ein Channel Strip Plug-in, das einen Kanalzug aus der hochwertigen Mix-Konsole 4000 G von 1987 emuliert. Damit bekommt man Preamp, EQ, Kompressor und VCA als bestmögliche Software-Version für die eigene DAW.
Solid State Logic SSL 4K G
Emulationen von SSL-Geräten, inkl. der 4000 G-Konsole, gibt es zwar schon, jedoch kommt dieses Plug-in von den Entwicklern des Originals. Die sollten ihr Handwerk verstehen. So basiert das Plug-in auf einer akribischen Modellierung der Bauteile und einer genauen Befolgung der ursprünglichen Schaltpläne.
Zu den Highlights des Plug-ins gehören die realistische Emulation der beliebten EQ-Sounds „Pink 292” und „Black 242” sowie der analytische Klang der Dynamiksektion. 4K G verfügt außerdem über eine Emulation des VCAs des Output-Faders, die dem gesamten Channel Strip eine charakteristische Sättigungsebene hinzufügt.
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Für den Mikrofonvorverstärker gibt es die Optionen eines Modells des Jensen-Übertragers aus der SSL 4000 E-Serie mit regelbarer Sättigung sowie eine variabler Eingangsimpedanz nach Vorbild des Outboard-Gerätes FX383 G. Diese Möglichkeiten eignen sich laut SSL zur kreativen Klangformung, etwa für Lo-Fi-Drum-Crunching.
SSL 4K G lässt sich nahtlos in das SSL 360° Plug-in Mixer-EcoSystem integrieren und ist vollständig über die Hardware-Controller UC1, UF1 und UF8 steuerbar.
Solid State Logic SSL 4K G ist ab sofort erhältlich und wird derzeit zum Einführungspreis von 119,- Euro angeboten. Danach kostet das Plug-in 177,- Euro. Eine 14 Tage lauffähige Demoversion steht beim Hersteller zum Download bereit.
































Ich hab nachgeschaut: SSL hat jetzt 4 verschiedene Kanalzüge im Angebot. 3 davon mit verschiedenen Emulationen der 4000er Mischpulte und eine von der 9000er Serie. Dann kann man innerhalb jedes Software -Channelstrips wieder zwischen verschiedenen EQ- Charakteristika und Software-Transformatoren wechseln.
Mich würde interessieren, ob es Menschen gibt, die sich reinhängen und das alles vergleichen – und dann auch noch nutzen.
Bei so was bin ich innerlich raus.
Gibt’s wirklich Leute, die das alles nutzen?
Also 2 verschiedene kann ich noch mitmachen: clean und mehr dirty – aber 4 Channelstrips , die wiederum verschiedene EQ-Charakteristika integriert haben?
@dr noetigenfallz Ich bin immer hin- und hergerissen, für wen solche Plugins heute noch sind.
Sind diejenigen angesprochen, die früher noch auf Konsolen gearbeitet haben und deshalb die Klangsignatur kennen? Das sollten altersbedingt und wegen des Preises solcher Konsolen nicht allzu viele Leute sein.
Oder sind es Neueinsteiger, die denken, so etwas wäre notwendig? Das würde mich auch irgendwie wundern, da heute doch die Meisten von vollkommenem „in-the-box“ geprägt sein sollten.
Also, ich weiß es auch nicht so richtig…
@dr noetigenfallz Wie Du sagst, wird es bestimmt Leute geben, die aufgrund ihrer Erfahrungen mit den HW Versionen wissen, was sie für ganz spezielle Charakteristika von den verschiedenen Varianten erhalten.
Es gibt Leute die sagen, sie nutzen die 4000er (welche Subvariante auch immer) wegen der drastischer geformten Kurven für Drums und die 9000er für den Rest. Und dann gibt es die Superprofis wie Michael Brauer der rein auf die 9000er schwört, weil sie halt logischerweise die ultimative Weiterentwicklung der Serie ist und am differenziertesten und edelsten klingt. Lo-Fi lässt sich ja auch anders erzielen.
Ich für meinen unbedeutenden Teil nutze die 9000 Emulation die mit dem UC-1 kam. Weil ich die Art von intuitivem, schnellem Arbeiten welche diese HW ermöglicht sehr schnell schätzen gelernt habe. Aber eine Sammlung aller Varianten lege ich mir jetzt auch nicht an und werde diese neue G-Serie trotz des günstigen Promo-Preises nicht kaufen.