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Soma Laboratory Reflex, polyphoner Synthesizer in der Entwicklung

1. Juli 2021

Spiel und Klangsteuerung wird eins

soma laboratory feflex prototype

Mit der Hand am Synthesekern

Soma Laboratory Reflex ist ein neuer Synthesizer von Vlad Kreimer – man sollte besser sagen „wird ein neuer Synthesizer“, denn das Gerät befindet sich noch in der Entwicklung. Doch Kreimer lässt uns bereits in dieser Phase an seinem Schaffen teilhaben.

Reflex wird als digitaler Synthesizer mit sechs Stimmen vorgestellt. Das ist an sich noch nichts Besonders, aber das Konzept wird sehr speziell werden – und im Grunde genommen ist das für ein Gerät von Soma Laboratory auch nichts Besonderes.
Die Idee hinter Reflex ist es, einen sehr umfangreichen Zugang zur Klangsteuerung zu erreichen, indem das Spielen von Noten und die Erstellung von Sounds in einen gemeinsamen Prozess zusammengefasst wird. Man verspricht sich davon eine neue Dimension an Flexibilität und Ausdruckskraft.
Wie dieser philosophische Ansatz in der Praxis umgesetzt werden soll, wird von Vlad Kreimer auf der Website ausführlich erörtert und in einem Video bekommt man eine erste Idee davon. Es soll einen direkten Zugriff auf den Synthesekern geben, wo zusammen mit den Noten auch Klangfunktionen im wahrsten Sinn des Wortes, gespielt werden. Dafür wurde ein multidimensionaler Sensor-Controller entwickelt, der aus 16 kleinen Halbkugeln besteht. Diese sind ergonomisch angeordnet und können gleichzeitig mit den Fingern einer Hand erreicht werden. Jede Halbkugel lässt sich mit mehrere Syntheseparametern verknüpfen. Schon kleinste Bewegungen werden registriert und erlauben subtile Manipulationen.
Dafür wurde eine neuartiger Synthesealgorithmus entwickelt, der nichts mit Wavetables, Samples oder sonstigen gespeicherten Klangereignissen zu tun hat, sondern auf verschiedenen mathematischen Gleichungen basiert. Zusammen mit den Halbkugelsensoren soll ein Spielerlebnis möglich sein, das einem traditionellen Instrument recht nahe kommt.
Pro Stimme wird es eine eigene FX-Sektion geben, die mit jeder gespielten Noten individuell gesteuert werden kann und sich über Feedbacks in den Syntheseteil integrieren können.
Es wird nur 17 Knöpfe geben, die alle feste Funktionen haben. Mehrfachbelegung und Menüs werden bei Reflex nichts zu finden sein. Die Firmware von Reflex wird Update-fähig sein, um neue Algorithmen in das Gerät laden zu können.

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Wie bereits erwähnt, befindet sich Soma Laboratory Reflex noch in der Entwicklungsphase, so dass es noch keine Angabe zu Verfügbarkeit oder den Preis gibt.

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Forum
  1. Profilbild
    herw  RED

    Naja, letztlich wird der elektrische Widerstand der Haut zur Modulation benutzt. Das ist nicht unbedingt neu, aber sehr experimentell. Planbar für eine kommerzielle Nutzung ist dies eher fraglich. Die Variationsmöglichkeiten sind zu sehr vom individuellen Benutzer abhängig. Ich fände es schwierig, das in einen allgemein verständlichen Synthesizer zu packen. Dementsprechend „chaotisch” sind die Modulationen im Video.
    Trotzdem ist es natürlich wichtig, solche Nischenprodukte im Auge zu behalten. Es ist sinnvoll, dass man neben einer normalen Tastatur auch mit sonstigen Bedienelementen immer wieder experimentiert.
    Ob man die linke Hand nun an vorgegebenen eindeutigen Reglern dreht oder den Hautwiderstand mit Hilfe von Metalllinsen nutzt, ist die Frage? Ich würde Makro-Regler bevorzugen.

    • Profilbild
      toneup  RED

      Naja, Soma Entwicklungen sind aber nur zum Teil Nischenprodukte, der fantastische Pulsar 23 Drumcomputer ist nicht lieferbar weil so wie es aussieht ausverkauft.

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