Vermesst euer Studio und legt ein Kopfhörer-Profil dafür an!
Mit seiner SoundID Reference hat Sonarworks bereits vor einigen Jahren eine sehr gute Möglichkeit entwickelt, akustische Probleme in nicht optimalen Räumen per Software in den Griff zu bekommen. Mit Sonarworks SoundID Reference Virtual Monitoring PRO geht die Firma nun einen Schritt weiter und ermöglicht es, einen Raum zu vermessen und dessen akustische Eigenschaften auf einen Kopfhörer zu übertragen.
Sonarworks SoundID Reference Virtual Monitoring PRO
Das Ganze klingt sehr spannend, denn mit Sonarworks SoundID Reference Virtual Monitoring PRO könnte es also möglich sein, den eigenen Abhörraum oder auch jeden anderen Raum akustisch einzufangen. So könnte man zumindest über Kopfhörer an jedem Ort so abhören, wie man es aus dem eigenen Raum her kennt.
Für die Messung liefert Sonarworks in seinem Virtual Monitoring PRO Paket binaurale In-Ear Mikrofone mit, mit denen ein individuelles Monitoring-Profil, basierend auf Raumakustik und Kopfform, erstellt werden kann. Der ganze Vorgang dauert zwischen 10 und 15 Minuten, danach wird von der Software ein akustisches Profil angelegt, das in der SoundID Reference App oder dem zugehörigen Plug-in geladen werden kann. So lassen sich auf Wunsch auch unterschiedliche Räume als Profil speichern und unterwegs, nachts oder einfach zu Hause auf der Couch nutzen.
Darüber hinaus bietet Sonarworks SoundID Reference Virtual Monitoring PRO vorgefertigte Presets von drei unterschiedlichen Speaker-Simulationen, sieben Consumer-Geräte und drei Auto-HiFi-Umgebungen.
Weitere Informationen gibt es im folgenden Video:
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Einsetzen könnt ihr Sonarworks SoundID Reference Virtual Monitoring PRO unter macOS und Windows. Das Plug-in liegt in den Formaten VST, AAX und AU vor.
Wer SoundID Reference von Sonarworks bereits besitzt, benötigt für Virtual Monitoring PRO ein Upgrade, das 225,- Euro kostet. Darin enthalten ist die entsprechende Software und die In-Ear-Mikrofone. Das komplette Paket inkl. SoundID Reference, Virtual Monitoring PRO und den In-Ear-Mikrofonen kostet 289,- Euro.































Sehr interessater Ansatz mit In-Ear-Mikrofonen.
Das ist zukunftsweisend.
Ich würde gerne wissen, wie das genau funktioniert. Ist das nun ein Luxus-Crossfeed-Plugin mit Frequenzanpassung für unterschiedliche Lautsprecher bzw. Räume? Oder wird da eventuell sogar die eigene HRTF gemessen, um den Effekt der Räumlichkeit zu verbessern.
Eine Kopfhörerversion meiner schlechten Raumakustik brauche ich nun sicherlich nicht. Aber mit den bisherigen Studiosimulationen hatte ich meist das Problem, dass die Phantommitte meist auf meiner Nasenspitze saß und nicht 1m vor mir, wie es die virtuellen Lautsprecher erwarten ließen.
Aber bei meinem letzten Test mit der aktuellen Version von Realphones konnte ich es tatsächlich hinbekommen, dass die virtuellen Lautsprecher da waren, wo meine realen Lautsprecher stehen. Aber nur, wenn ich den rechten oder linken Kanal solo gehört habe. Die Phantommitte war zwar jetzt auch deutlicher vor meinem Kopf, aber nicht zwischen den Lautsprecher, wo sie ja eigentlich hingehört.
Wenn man das aber mit so einer Messung hinbekommen könnte, wäre das tatsächlich interessant.
@jan1973 Hallo. Vielen Dank für Deine Nachricht. Auf die Fragen werden wir in unserem Test näher drauf eingehen können, aktuell warten wir noch auf unser Testgerät.