Was macht ein "Acoustronic Flux Oscillator"?
Mit dem Sonicware Liven Evoke kündigt der japanische Hersteller erneut einen Synthesizer für Ambient, Cinematic Sounds und kreative Klänge an. Mit dem bekannten Konzept der bisherigen Live-Serie und einer neuen Klangerzeugung werden diesmal Musiker angesprochen, die atmosphärische Soundscapes und ungewöhnliche Instrumentenklänge suchen.
Sonicware Liven Evoke für Ambient & Cinematic Sounds
Evoke mutet wie eine Mischung aus Liven Ambient Ø und Liven Texture Lab an. Kernstück der Klangerzeugung ist der „Acoustronic Flux Oscillator“, der mit Fragmenten akustischer Instrumente arbeitet und mit einer granularen Effektsektion kombiniert ist.
Der Oszillator bietet zum einen 34 gesampelte Instrumente wie Piano, Strings, Bläser, div. Saiteninstrumente, die jeweils in 256 „Time Fragments“ unterteilt sind. Mit der Backtide Modulation lassen sich vor- und rückwärts laufende Bewegung im Klang erzeugen. Dazu gibt es andere 22 „Digital Waves“, die auf 128 Harmonic-Tables basieren und sich als Suboszillator einsetzen lassen. Im Prinzip handelt es sich also um Wavetables. Dazu kommen zwei Noise-Generatoren mit eigener Filteroption.
Zur Bearbeitung der Sounds sind ein Multimodefilter, zwei AR-Hüllkurven und zwei zuweisbare LFOs pro Spur vorhanden.
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Mit Grain FX steht ein granularer Prozessor zur Verfügung, der bis zu 12 Grains gleichzeitig erzeugen kann. Er verfügt über eine harmonische Pitch-Quantisierung (diverse Skalen), besitzt mehrere Parameter und Presets. Auch Grain FX ist pro Spur und zusätzlich auf externe Signale über den Line-Eingang nutzbar.
Weiterhin verfügt das Gerät über einen Reverb-Effekt mit 10 Algorithmen, darunter die Ambience „Mirage“ für cineastische Sounds. Der dichte Sound des Reverbs lässt sich laut Hersteller sehr gut mit Grain FX kombinieren.
Der Sequencer entspricht den bisherigen Liven-Geräten. Es gibt vier Spuren für die vier Layer. 128 Patterns mit einer Länge von bis zu 64 Steps sind speicherbar. Es gibt Parameter-Locks, Note-Probability, Random-Playback, Echtzeit- oder Step-Eingabe, Chord Modes und einen Arpeggiator-Modus.
Evoke ist dank optionalem Batteriebetrieb und eingebautem Lautsprecher mobil einsetzbar. Das Gerät verfügt über MIDI-I/O (5-Pin DIN), Sync-I/O, Stereo Line-In und -Out sowie eine Kopfhörerbuchse.
Sonicware Liven Evoke soll in Kürze verfügbar sein. Der Preis beträgt 279,- Euro.
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merkwürdig diese Firma. gefühlte 20 geräte die sehr ähnlich sind
@Numitron Das scheint halt alles auf der gleichen Hardware zu basieren. Nur die Farbe und Firmware unterscheiden sich. Klanglich sind die aber schon recht unterschiedlich. Ich denke, beim Evoke wird man, wie auch schon beim Ambient 0, ohne Schablone auskommen. Klanglich ist das sehr interessant, was hier geboten wird.
@SynthUndMetal stimmt wahrscheinlich!
aber wenn ich einen gekauft hätte, und dann kommen 3 die mir auch taugen? etwas mühsam 😀
@Numitron Deshalb habe ich schon drei… 😅
@d_eric haha
Die Bedienung der Liven Geräte ist für mein empfinden immer sehr anstregend gewesen. Aber das scheint ja fantastische Klänge zu schichten. Out of the box Film Score ist interessant.
@[P]-HEAD ja, und dann oft eine Schablone 😁
Da steht aber nichts von sample instrumenten / rompler etc sondern eher von:
synthesized acoustic instruments and a hypnotic granular effect.
Interessant finde ich hier den Ansatz, dass die Sounds auf Samples von akustischen Instrumenten basieren. Für mich hört sich das unheimlich organisch und natürlich an. Man bekommt einen sehr speziellen, multitimbralen Synth/Groovebox mit 4 parts für 279€. Eigentlich unglaublich für den Preis.