Special: Studio-Gesangsmikrofone Teil 3, Oberklasse bis 1500,- Euro

30. November 2014

Die dritte Runde

GesangsMikro Special_3

Leute, wie die Zeit vergeht! Da war doch nun recht viel vorzubereiten: Mikrofonauswahl treffen, Vertriebe kontaktieren, Versand organisieren, Sänger suchen und buchen, Studiotermine klar machen, Aufnahmen erstellen und bearbeiten, Texte verfassen …

Doch nun ist es geschafft, mit der heutigen Folge schließen wir den großen Studio-Gesangsmikrofontest ab. Zum Einsatz kommen auch diesmal wieder acht Kandidaten, die sich im Preisbereich von 750,- bis 1500,- Euro tummeln. Da darf man schon von der Oberklasse reden und eine gewisse Erwartungshaltung an den Tag legen.

Jeder Preiskategorie haben wir einen eigenen, ausführlichen Teil gewidmet, die Sie HIER finden und direkt anklicken können:

 

Vorstellung

Sontronics Saturn

Mehr Retro geht nicht. Vor diesem Mikrofon fühlt sich jeder in die 50er zurück versetzt. Dabei sind die technischen Angaben durchaus auf der Höhe der Zeit.

Das Saturn arbeitet mit zwei 1″ Kapseln, die fünf Richtcharakteristiken zur Verfügung stellen. Sowohl LowCut mit 75 und 125 Hz wie auch Pad mit -10 und -20 dB sind zweifach schaltbar.

Ungewöhnlich geformt ist auch die Spinne, die dem Mikro im Alukoffer auf schwarzem Samt beiliegt. Nach Registrierung gewährt die Firma lebenslange Garantie auf ihr Produkt. Für 777,- Euro soll das Saturn den Besitzer wechseln.

Audio-Technica AT4080

Eine Ausnahme im Test bildet das AT 4080, ist es doch das einzige Bändchenmikrofon. Wie alle Bändchen ist die Richtcharakteristik eine Acht. Audio-Technica hat viel Mühe in die Entwicklung gesteckt und kann mit so mancher Innovation aufwarten.

So konnte der bauartbedingt eingeschränkte Frequenzgang in den Höhen auf 18 kHz angehoben werden. Auch der normalerweise niedrige Grenzschalldruck der Bändchen wurde hier auf sagenhafte 150 dB erhöht. Durch die aktive Elektronik lässt sich das AT 4080 mühelos auch an pegelschwächeren Preamps betreiben.

Das Zubehör entspricht anderen Audio-Technica Mikrofonen: Kunststoffbox für das Mikrofon, die übliche Spinne, Umverpackung aus Pappe. Bei Registrierung wird auch hier, wie für alle Produkte der 40er-Serie, lebenslange Garantie gewährt. Der Preis beträgt 888,- Euro.

Mojave MA 301fet

Hinter den Entwicklungen des amerikanischen Mikrofonherstellers, der in den USA fertigt, steckt die Mikrofonlegende David Royer, dessen berühmte Bändchenmikros unter seinem eigenen Namen vertrieben werden.

Das MA 301 ist die FET-Variante des MA 300 Röhrenmikrofons. Drei Richtcharakteristiken stehen mit den beiden 1″ Membranen zur Verfügung. Schaltbar sind Pad bei -15 dB und LowCut bei 100 Hz mit ungewöhnlichen 6 dB Steilheit. Erwähnenswert sind noch die hochwertigen Jensen Übertrager.

Das Mojave ist schlicht und klassisch aufgebaut. Auch das Zubehör ist mit stabiler Spinne im Transportkoffer übersichtlich und funktional. Mit 899,- Euro befindet sich das Mikro noch im unteren Anschaffungsbereich dieses Tests.

Klangbeispiele
Forum
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    whitebaracuda  

    Na dann mach ich doch mal den Anfang, schliesslich habe ich mich trotz jahrelangem AMAZONA lesen extra dafür Registriert.

    Erst einmal herzlichen Dank für diesen ausführlichen Artikel. Diesem Finale habe ich mit grosser Spannung entgegengesehen da ich mir in nächster Zukunft ein Gesangsmikrofon fürs Studio zulegen will.
    Meine Vorliebe geht in richtung TLM107 aber ich werde mir das TLM103 und TLM49 sicher auch noch anhören.

    Die Arbeit die in diesem ausführlichen und interessant geschriebenen Test steckt ist enorm. Chapeau!

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      Armin Bauer  RED

      Dann danke ich dir dafür.

      Wenn es Neumann sein soll, ich habe im Moment noch einen TLM 193-Test in der Mache, könnte auch noch eine Alternative für dich sein.

      Gruß
      Armin

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        whitebaracuda  

        Danke für den Hinweis, auf den TLM193 Test bin ich gespannt.

        Vor deinem Test war ich mir eigentlich sicher dass es ein Neumann sein soll.
        Je mehr ich mir aber das Phantera und Brauner als Firma ansehe je mehr fange ich an daran zu zweifeln.

        Viele Grüsse
        Martin

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          Armin Bauer  RED

          Hi whitebaracuda,

          da bin ich mal gespannt, was es bei dir wird, um eigene Tests wirst du da ja nicht herum kommen.
          Bitte daran denken: Auch die Kombi MikroPreamp ist wichtig, gerade recht färbende Mikros vertragen sich da nicht mit allem.

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            whitebaracuda  

            Hi Armin

            Dass zu einem guten Mikrofon auch ein ebenbürdiger Preamp gehört ist mir bewusst.
            Leider wird sich mein Geldbeutel nach der Mikrofoninvestition etwas erholen müssen.
            (Spare in der Zeit dann hast du in der Not auch nichts;-)

            Dennoch denke ich dass ich auf lange Sicht besser fahre erst ein für meine Verhältnisse teures Mikro zu kaufen, zu sparen und mir später einen anständigen Vorverstärker dafür zu zu legen.

            Darf ich fragen was du für den 3. Test verwendet hast?

            Viele Grüsse
            Martin

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              Armin Bauer  RED

              Ich meinte auch nicht unbedingt, dass du den Preamp gleich mitkaufen musst, aber wenn du da schon eine Vorauswahl triffst, hör dir die Kombinationen gleich mit an, dann erlebst du hinterher keine böse Überraschung.
              Ich habe, wie fast immer, meine TLAudio A1 benutzt, Röhre bleibt ausgeschaltet. Dann sind die recht neutral und ich habe 4 Kanäle davon und kann so schnell mehrere Mikros direkt vergleichen.

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    markamazon  

    Wie immer ein super Test/Artikel von Armin !
    Bin echter Fan geworden,und warte gespannt auf neue Ausgaben ! :-)

    Gruss aus Essen

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    FloH

    Dass das AKG C414 XLII ein auf Gesang abgestimmtes C414 ist, ist leider nichts anderes als oft ungefragt übernommenes Marketingblabla. Und leider wird es deshalb oft in solchen Tests verwendet anstatt des C414 XLS. Das C414 XLS ist in jeder Hinsicht das bessere Mikrofon … auch für Gesang. Einfach mal mit den Entwicklern sprechen … nicht mit der Marketingabteilung.

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      Armin Bauer  RED

      Sorry,

      ein Paar schöne, alte ULS, der Vorgänger des XLS, habe ich seit über 20 Jahren im Dauerbetrieb, ich liebe die Beiden, wenn es neutral sein soll, gute räumliche Auflösung, perfekte Fokussierung auf das Klangereignis.
      Habe ein ULS natürlich im Test mitlaufen lassen, wie ich es eigentlich immer mache.
      Wenn die Stimme etwas Charakter mitkriegen soll und sich weit vorne platzieren soll, wie es bei Gesang eben gefordert wird, ist das XL2 in diesem Segment die bessere Waffe. Für Universalanwendungen und Klassik nur das XLS, klar.
      Übrigens, Entwickler sind oft Ingenieure, die mehr ihren Diagrammen vertrauen als ihren Ohren, habe ich schon oft genug erlebt (was nicht heissen soll, dass Marketingleute da neutraler urteilen :-)

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    Muckeopa  

    Zitat Armin Bauer: Zum Schluss die, wenigstens für mich, schlechte Nachricht: Ich hatte gehofft, es vermeiden zu können, gerade das preisintensivste Testobjekt auf meiner Anschaffungsliste eintragen zu müssen. Shit happens!

    Ewigkeiten erfreue ich mich am TLM 49, bis ich eben dieses Brauner hörte und mein Geldbeutel sparen musste. Es zahlt sich heute mit jeder Aufnahme aus und macht immer wieder Spaß.

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      Armin Bauer  RED

      Hi Muckeopa,

      mein Bedauern hält sich in Grenzen, wieso soll es anderen Leute besser ergehen wie mir?
      Scherz beiseite, Gratulation zu deiner Entscheidung!

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    Mike321

    Herzlichen Dank für diese Mega-Special!

    Schön, einmal umfangreich Vergleichshören zu können, was für ein Aufwand… Kommt für mich auch zur rechten Zeit, da eine Neuanschaffung ansteht.

    Was ich immer wieder feststelle bei solchen Tests, ist das sie doch sehr „Pop/Rock-lastig“ sind, d.h. die Mikrofone sind teilsweise fast schon eher geschmacklich zu unterscheiden bei diesem eher „soften“ Gesang. Im Gegensatz dazu stehen z.B. Anforderungen, die bei klassisch ausgebildeten Sängern/-innen, Pianisten (Flügelaufaufnahmen) etc an die Mikros auftauchen. Viele Mics fangen dann schlicht und einfach an zu zerren, auch wenn man sich noch weit weg vom Grenzschalldruck befindet. Hier wäre es irgendwann mal schön zu sehen, wo sich die Spreu vom Weizen trennt. (keine Kritik am Test!)

    Da ich genau vor dieser Frage stehe, sollte es bei mir vermutlich ein AKG C414 XLS werden, durch diesen Test sind nun noch das TLM 107 und das AT4050 in die engere Auswahl gewandert.
    Vielleicht hat ja der Autor noch einen Tipp aus seiner Erfahrung hierzu?

    Nochmals danke und Grüsse,

    Mike

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      Armin Bauer  RED

      Hallo Mike321,

      danke für´s Lob.
      Ich habe mich bei der Auswahl der Sänger bemüht eine etwas andere Richtung einzuschlagen. Oft ist ja das aus Castingshows bekannte Pseudo-Soul-Gejammer zu hören. Hmm, Klassik wäre natürlich auch noch eine Überlegung gewesen, wieso nicht, vielleicht beim nächsten Mal.
      Instrumente kamen nicht zum Einsatz, das hätte eindeutig den Rahmen gesprengt.
      Viele Mikros hatten wir ja auch schon im Einzeltest, da ist oft dazu was zu finden.

    • Profilbild
      Armin Bauer  RED

      Ach so, Tipp habe ich vergessen.
      Ich mag alle drei Kandidaten gerne. Das AT ist am günstigsten, die anderen Beiden lösen aber einen Ticken besser auf, wenn es um Klassik geht macht das schon einen Vorsprung.
      Nun wird´s eng…ach was, ich bin ein alter ULS-Liebhaber, meine Empfehlung also für das AKG.

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    Joghurt  AHU

    Da blass ich doch ins gleiche Horn: Armin, deine Test sind wirklich klasse!

    Und weil ja jetzt der Wünsche- und Geschenkemonat losgegangen ist: Ich würde mich über eine Richtmikrofon-Vergleichstest freuen. Gerne auch beginnend bei der Oberklasse.

    • Profilbild
      Armin Bauer  RED

      Auch dir danke für´s Lob.

      War aber nicht so gedacht, dass ich mir hier nur Bauchpinseln abholen will, Kritik ist ebenso gern genommen.

      Richtmikro-Vergleichstest wäre interessant, ist aber schon etwas speziell, mal sehen.
      Einen Kandidaten für dich habe ich aber schon besprochen:

      http://www.....icrophone/

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        Joghurt  AHU

        Wegen dieses Test bin ich überhaupt darauf gekommen, nach einem Vergleiichstest zu fragen. Zur dpa noch was nettes von Schoeps, Sennheiser, dann noch ne Neumann-Keule dazu, da muss doch ein Testerherz hüpfen vor Freude.

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    MidiDino  AHU

    Herzlichen Dank für diese ‚Maloche‘, ich werde fast taub, beim Durchhören, wegen der unterschiedlichen Details, die zu vergleichen sind … Ich kann es nur bestätigien, ein Mikro muss zum jeweiligen Instrument, zur jeweiligen Stimme und zur Musik passen. Ein Studio, das eine Auswahl eng hält, kann damit auch mal auf die Nase fallen.
    Bei so vielen Beispielen musste ich mich für einen Durchlauf beschränken: auf H1-near. Und was mir besonders auffiel: wenn die weiblich Stimme in diesen Beispielen in die Höhe drängt, wird sie in manchen Beispielen zugleich gedeckter, mit dem Sontronics bleibt die Stimme hingegen offener … Die Höhen, du hattest sie im Text erwähnt. Das getestete AKG ist in diesem Kontext für meinen Geschmack bereits zu höhenlastig, mit zuviel Schärfe im Klang …

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    Armin Bauer  RED

    Vielen Dank euch Allen, dass ihr hier zeigt, dass die Mühe nicht umsonst war.
    Das bestärkt mich darin, auch weiterhin entsprechend tätig zu werden.
    Übrigens werden in Kürze alle Soundbeispiele als unkomprimierte waf-Files zum Download bereit stehen. Pro Folge gibt es eine zip-Datei.
    Viel Spass damit!

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      FloH

      Deine Tests sind übrigens wirklich toll – da möchte ich mich auch den anderen, die das schon angemerkt haben anschießen.

  9. Profilbild
    FloH

    Das XLS ist wahrscheinlich das gutmütigste und universellste Großmembranmikro das mir bisher untergekommen ist. Es klingt an sich völlig unspektakulär, hat aber den Vorteil, dass es sich unglaublich gut EQen lässt und das ohne mit S-Lauten Probleme zu machen. Auch bei großzügigen Höhenanhebungen ist nur selten ein De-Esser notwendig. Das XLS ist wie eine Fotokamera die RAW Fotos macht … ein JPG einer anderen Kamera sieht zwar auf den ersten Blick meist knackiger und fertig aus, macht aber in der Nachbearbeitung auch schnell Probleme. Beim XLS kann man nach der Aufnahme den Klang noch in jede beliebige Richtung formen – auch sehr direkte moderne Vocals sind damit möglich. Das XLII dagegen ist eigentlich kein 414er sondern ein gedoptes C4000 … aber bitte nicht weitersagen sonst bekomme ich Schwierigkeiten ;-).

  10. Profilbild
    BlackSun

    Ich habe deine Testreihe auch sehr gerne gelesen.
    Fühl dich gelobt für deine Mühe.

    Als Drummer und Tontechniker (aus Leidenschaft) bin ich sehr an einem Overhead-Mikrofon-Vergleichstest interessiert. Geht da was?
    Ähnlich wie diese Serie in 2-3 Folgen unterteilt (Low-Budget, Mid… High?)…

    Mein 1. Mic als OH war ein Shure PG81, nu soll es ein Sennheiser MK4 werden (Stereopaar)… oder vielleicht doch die traumhaften Neumänner TLM 103??? *Sabber* — Gibt es noch weitere Leute, die daran Interesse hätten?

  11. Profilbild
    Armin Bauer  RED

    Hi BlackSun,

    OH-Mikros wären sicher interessant, werde ich der Redaktion mal vorschlagen.
    Ich weiss nicht, was für ein Set und welche Musikrichtung du spielst, Großmembraner sind gut für „Jazzabnahme“ geeignet, 2x OH, 1x Kick. Ansonsten würde ich eher zu Kleinmembranern greifen.
    Wenn das Budget vorhanden ist, hör dir doch mal die DPA 2011C an, haben mich sehr beeindruckt.

    http://www.....mikrofone/

    Gruß
    Armin

    • Profilbild
      BlackSun

      Aktuell nehme ich mein Set mit 9 Mikrofonen ab:

      2x OH, 1x Kick (24″), 2x Snare (Top/Bottom), 4x Toms (16″, 14″, 12″, 10″)

      OH = Shure PG81,
      Kick = Shure Beta 91A,
      Snare, Top = Shure SM57; Bot = Shure Beta 98 H/C,
      Toms = Shure PG56

      Ich stelle fest, nur Shure-Mics… frag mich bitte nicht warum… :D

      Ich spiele Fusion (also nen Mix aus Rock, Funk, Jazz) und hab z.B. meine Toms so „groß wie möglich“ gestimmt…. Damit meine ich, dass sie sehr viel Sustain haben (Ich liebe [!!!] den Sound von Danny Carey)… Wehe jemand kommt mir mit Gaffa oder Moongel zu nahe…. ^^

      Die OHs haben ich auf XY ausgerichtet (wie soll ich das besser beschreiben???). Demnächst will ich noch ORTF probieren, da ich eh mit InEar spiele. Mein Monitormix stelle ich mir selbst mit einem Behringer X32 Compact zusammen.

      • Profilbild
        Armin Bauer  RED

        Hmm, da würde ich zumindest überlegen auch die Tom-Miks zu ersetzen, ich kann der PG-Serie gar nichts abgewinnen.
        Ich verwende da oft Audio-Technica ATM35 (die alte Version des ATM350), wenn es dynamisch sein soll mag ich die Audix D2 sehr gern.

  12. Profilbild
    CarstenSonicMusic

    Hi,
    eure Tests machen wirklich Spass und sind informativ. Deshalb von mir heute mal ein großes Lob! Ich empfehle eure Artikel immer an die Schüler meiner Tontechiker-Ausbildung weiter und von dort kommen auch stets positive Resonanzen. Danke und weiter so!
    Gruß
    Carsten

  13. Profilbild
    BA6  

    Danke für den Test mit den vielen Klangbeispielen. Man hört durchaus Unterschiede, wobei die Unterschiede bei der Männerstimme deutlicher als bei der Frauenstimme sind.
    Insgesamt gewinne ich den Eindruck, dass es relativ egal ist, welches Mikrofon man verwendet. Für entscheidend halte ich, was der Mensch vor dem Mikrofon macht und was der andere Mensch hinter dem Mikrofon macht. Deshalb sollte das Mikro eher neutral sein, um ggf. das Material noch gut bearbeiten zu können.

    • Profilbild
      Armin Bauer  RED

      Schön, dass hier immer noch rein geschaut wird!
      Ganz egal, welches Mikro man verwendet, ist es natürlich nicht, man sollte sich immer das Beste leisten, was man bezahlen kann. Was der Schallaufzeichner nicht akkurat abbildet ist leider verloren.
      Ein recht neutrales Exemplar macht oft Sinn, wenn eben nur 1 Mikro verfügbar ist. Die klangformenden Teile passen, wenn
      a) ein Künstler das optimale Werkzeug für seinen Einsatzzweck kauft
      b) das Budget da ist, sich breiter aufzustellen. Macht schon Spass, da etwas Auswahl zu haben.

  14. Profilbild
    Klaus Joter  

    Hallo Amin,
    sehr schöner Test. Kompliment!
    Ich möchte Dir nur beipflichten und Dich ermuntern, auch klassische Sänger für die Hörbeispiele zu verwenden. Zum einen gehen mir dieses Klischee-Soul-Geträller entsetzlich auf den Geist. Zum zweiten ist es nun einmal Fakt, dass klassisch-studierte Sänger/innen eine ganz andere Dimension an Stimmkontrolle beherrschen und dabei mit ihren Registern und Zwischenregistern spielen können und das auch jedes Mal fast exakt reproduzieren können, so dass man eine größere und vergleichbarere Auswahl an Demos erhält. Und zum dritten soll es ja auch Klassiker – wie mich – geben, die Aufnahmen machen – zumindest habe ich das gerüchteweise gehört …..

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