WaveLab 13 ab sofort erhältlich!
Nachdem Steinberg die neue Version seines Audio-Editors bereits im Vorfeld der NAMM Show angekündigt hatte, allerdings ohne allzu viel zu verraten, hat das Unternehmen Steinberg WaveLab 13 nun auch final vorgestellt.
Steinberg WaveLab 13
Die neue Version von WaveLab bietet allerhand neue Features. Einen großen Fokus legten die Steinberg-Entwickler bei dieser Version auf das Mastering von Dolby Atmos. Dank Multicore-Rendering und verbesserten Bearbeitungsfunktionen für Stereo- und Immersive-Projekte soll Steinberg WaveLab 13 die Messlatte für diesen Bereich weiter nach oben setzen. Insgesamt gibt es 30 neue Funktionen.
Mastering für Dolby Atmos
Passend zum Wachstum und Fortschreiten von Dolby Atmos bietet WaveLab 13 einen neuen Workflow für Dolby-Atmos-Produktionen. So liefern die neu hinzugekommenen Workspaces Master Montage und Album Montage die richtigen Werkzeuge, um immersive Sound-Projekte unkompliziert umzusetzen.
Master Montage optimiert den Import wie auch das Editing von ADM-Dateien und ermöglicht Processing, Normalisierung und Re-Rendering bei komplettem Erhalt der räumlichen Informationen. Über den Immersive Plug-in Hub lassen sich Standard-VST-3-Plug-ins in bis zu 128 Audiokanäle einbinden, inklusive Bed-, Clip- und Track-Plug-ins.
Mit Album Montage ist es dagegen möglich, Arrangements aus mehreren ADM-Dateien zu einem einzigen zusammenhängenden Album-Master zu kompilieren. Clips können in verschiedenen Formaten angezeigt werden, von Stereo bis 9.1.6, wobei sich auch die Anzeige automatisch an den Dolby Atmos Renderer anpassen lässt.
Loudness- und TruePeak-Normalisierung gewährleisten die passenden Pegel über mehrere ADM-Dateien hinweg, mit Optionen zum Beibehalten oder Anpassen von Unterschieden zwischen diesen und Stereo-Master-Dateien. Kompatible ADM-Dateien lassen sich in Steinberg WaveLab 13 zu einem neuen File mit Crossfade-Unterstützung kombinieren. Zudem ist es möglich, mehrere ADM-Dateien beliebigen Typs zu einer einzigen Datei zusammenzuführen.
Darüber hinaus erlaubt eine mögliche Stereo-Referenzspur einen A/B-Vergleich sowie die Längenanpassung der ADM-Datei an ein Stereo-Master.
Plug-ins
Mit der aktualisierten MasterRig 2 Plug-in-Suite erhalten Nutzer ab sofort Zugriff auf Steinbergs neue Mastering-Technologie. Zu den Überarbeitungen/Verbesserungen zählen ein neues Design, eine vollständig skalierbare Benutzeroberfläche, Sidechain-Unterstützung und neue Module für EQ, Kompression, Limiting und Stereo-Imaging.
Weitere Unterstützung für Dolby-Atmos-Workflows bieten das MixerDelay, zur Abstimmung der Lautsprecherkanäle untereinander durch individuelle Anpassung der Verzögerungszeiten und der Bass Manager, über den sich die Verteilung der tiefen Frequenzen optimieren und somit die Klarheit und Konsistenz immersiver Mischungen verbessern lassen.
Der Multieffekt VocalChain wurde laut Steinberg speziell für die Bearbeitung von Gesang und Sprache entwickelt und vereint wesentliche Tools wie EQ, Kompressor und Halleffekt in einer Benutzeroberfläche.
UltraShaper kombiniert Kompression mit Transientenformung in einem einzigen Dynamikprozessor. Ab sofort lassen sich Plug-ins außerdem unmittelbar per Click-and-Drag aus einem Slot entfernen.
Arbeitsabläufe und Effizienz
Die vollständige Multi-Core-Unterstützung für Audio-Montage-Elemente ermöglicht in Steinberg WaveLab 13 nun die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Aufgaben, wodurch sich die Rendering-Zeiten verkürzen und der Workflow bei komplexen Projekten effizienter gestalten lässt.
Durch das Umschalten zu einem anderen Tab wird die Wiedergabe nahtlos an derselben Stelle wie im vorherigen Tab fortgesetzt. Dies erlaubt die schnelle und präzise Umsetzung eines umfassenden A/B-Vergleichs von Audiodateien und Clips. Clip-Audiosignale lassen sich direkt an Track-Plug-ins per Sidechain-Funktion routen. Weiterhin lässt sich jedes Signal individuell anpassen, was eine präzise Steuerung für Techniken wie Ducking und rhythmische Bearbeitungen ermöglicht.
Zu den zahlreichen Verbesserungen hinsichtlich der Verwendung und Verwaltung von Farben in der WaveLab-Benutzeroberfläche gehört die Möglichkeit, Farben einzelner Clips und Spuren anhand benutzerdefinierter Regeln automatisch zu managen. Alternativ ist auch die zufällige Zuordnung von Farben für sämtliche Spuren mit einem einzigen Befehl möglich. Neben einem optimierten Farbkontrast und deutlich mehr Klarheit bei der Darstellung ausgewählter Clips ist es zudem möglich, die Farbpalette durch Auswahl der Anzahl der Farbtöne und Helligkeitsstufen individuell anzupassen.
Preise
Steinberg WaveLab 13 ist ab sofort zum Preis von 499,- Euro (WaveLab 13) und 99,- Euro (WaveLab Elements 13) erhältlich. Updates und Upgrades sind exklusiv über den Steinberg Online Shop erhältlich.
Vom 28. Januar bis 4. Februar 2026 sind alle WaveLab-Updates von Vorgängerversionen mit einem Preisnachlass von 15 % rabattiert. Kunden, die seit dem 1. Januar 2026 WaveLab Pro 12, WaveLab Elements 12 oder eine frühere Version aktiviert haben, profitieren im Rahmen der Grace-Period von einem kostenfreien Upgrade auf die aktuellste Version.


























































