Neues vollanaloges Series A Pedal
Mit dem Strymon Canoga kommt ein Pedal auf den Markt, welches Strymons vollanaloge Series A Linie erweitert. Beim Canoga handelt es sich um ein simpel aufgebautes Fuzz-Pedal das auf einer siliziumbasierten FuzzFace Schaltung beruht.
Das Strymon Canoga Vintage Silicon Fuzz
Strymon hat letztes Jahr mit dem Fairfax (das wir hier für euch getestet haben) eine neue Linie ins Leben gerufen – die Series A. Unter diesem Label baut Strymon, das sonst für seine digitalen Edel-Pedale bekannt ist, rein analoge Designs. Mit dem Strymon Canoga Vintage Silicon Fuzz bekommt die Series A nun Zuwachs.
Das Canoga hat eine interessante Geschichte. Gregg Stock, CEO von Strymon, hat eines Nachmittags vor 10 Jahren aus Spaß an der Freude ein paar Fuzz-Pedale zusammengeschustert. Nachdem sie seitdem ein eher trauriges Dasein im Regal fristeten, kam sieben Jahre später der Geistesblitz auf der Suche nach einem Fuzz als Partner für Strymons UltraViolet Vibe, und die Prototypen wurden wieder aus der Versenkung geholt. So wurde laut Strymon die Idee für die Series A Pedale geboren. Für mehr Infos kann ich dieses Video empfehlen:
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Als klassischer Fuzz-Effekt basiert das Strymon Canoga klanglich auf einer modifizierten Silizium-FuzzFace-Schaltung. Simplizität ist hier der Schlüssel. Bei voll aufgedrehten Reglern liefert das Pedal gesättigte Fuzz- oder klassische Distortion-Sounds. Reduziert man das Volume-Poti an der Gitarre, klart das Signal wunderbar auf.
So simpel wie das klangliche Konzept sind auch die Regler. Das Pedal verfügt nur über einen Regler für Drive und einen für Output. Die klangliche Vielfalt kommt eher von der Interaktion zwischen Gitarre und Pedal sowie Pedal und Amp. Idealerweise hängt das Strymon Canoga also, wie es Jimi Hendrix schon in den 60er Jahren pflegte, vor einem bereits gesättigten Amp für beste Ergebnisse.
Genauso sieht es auch vor dem Pedal aus. Ungepufferte vintage Fuzz Pedale mögen es, die Pickups der Gitarre zu „sehen“. Das heißt nichts weiter, als dass es für die Interaktion ideal ist, wenn keine weiteren Effekte zwischen der Gitarre und dem Fuzz platziert sind. Das Strymon Canoga geht also am besten ganz nach vorne in der Signalkette.
Die Beispielsounds des Canoga klingen absolut vielversprechend und machen Freude auf mehr. Wer sie hören möchte, sollte sich folgendes Video anschauen:
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Preis und Verfügbarkeit
Das Strymon Canoga ist preislich nicht so hoch angesetzt, wie man es von stark vermarkteten analogen Pedalen öfters mal kennt. Billig ist es dennoch nicht. Bei Thomann kostet es 229,- Euro.
































