Nicht einfach ein neues Gain Pedal
Mit dem Strymon Fairfax Preamp stellt der US-Hersteller den ersten Vertreter der neuen puristischen „Series A“-Reihe vor. Das Pedal versteht sich weniger als klassischer Verzerrer, sondern vielmehr als vollständig miniaturisierter Verstärker, der in Pedalform den Charakter eines kleinen, röhrenähnlichen Amp-Frontends liefert.
Der Strymon Fairfax Preamp
Der Fairfax Preamp ist das erste Pedal der von Strymon neu ins Leben gerufenen „Series A“. Diese bietet eine Plattform für Strymon Pedale mit reiner Analogtechnik ohne MIDI, USB oder digitale Signalverarbeitung. Wir dürfen also gespannt sein, was uns aus dieser neuen Serie in Zukunft noch erwarten wird.
Klanglich präsentiert sich der Fairfax als Amp-artiger Drive, der mit absolut natürlichem Spielverhalten überzeugen will und laut Strymon sowohl vor allen möglichen Verstärkertypen als auch vor Amp Modelern glänzt. Vom leichtem Push über cremige Sättigung bis hin zu reichen Gain Sounds ist alles möglich. Dafür orientiert sich das Design am Garnet Amplifiers Herzog Tube Drive, welcher bereits 1965 für Randy Bachman konzipiert wurde.
Auf der Oberseite geht es erst mal simpel zu. Mit Level, Drive und Sag verfügt der Fairfax Preamp über die wichtigsten Parameter. Während Level und Drive die Ausgangslautstärke und die Stärke der Sättigung festlegen, greift der variable Sag-Regler in das simulierte Verhalten der „Stromversorgung“ ein. Niedrige Werte sorgen für dezente Kompression, hohe Einstellungen führen zu wilden, fast fuzzartigen Gating-Sounds. Ein Bright-Schalter beeinflusst zudem die Höhen und kann bei dunkel klingenden Gitarren nachhelfen.
Im Inneren finden sich ein komplett analog nachgebildeter Röhren-Preamp, ein Class-A-Power-Amp sowie ein maßgeschneiderter Schaltkreis, der die entscheidenden Sättigungseigenschaften eines Ausgangstransformators nachahmt. Ein galvanisch isoliertes Netzteil erhöht die Betriebsspannung intern von 9V auf satte 40V, wodurch der Fairfax Preamp hohe Dynamik und Headroom erhält. Ein interner Jumper erlaubt zudem die Wahl, ob das Pedal nach dem Einschalten automatisch aktiviert sein soll. Anschlussseitig bleibt es eben so simpel wie auf der Oberseite. Die stirnseitig angebrachten umfassen Input- und Outputbuchsen in Mono, sowie den 9V-DC Anschluss.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Preis und Verfügbarkeit
Der Strymon Fairfax Preamp ist in ca. einer Woche bei Thomann lieferbar und kostet 229,- Euro.
































Ich habe mir jetzt das ganze Video angehört.
Einzige Frage, die ich habe:
Was gaben die sich eigentlich dabei gedacht?
@RockRentner Wohl wahr.
„Class A Poweramp“ (aber es ist ein Preamp, und da ist Class A wirklich vor allem eins: einfach), und Preamp aber im Video hat gefühlt jeder nen Preamp dahinter. Ich weiß jetzt nicht was das Ding liefert, was ein Metalzone nicht kann, aber umgekehrt viel.
(Und ja, das alte Ding hat auch ne Class-A-Ausgangsstufe 😂).
Andererseits, was haben sie sich gedacht: „vielleicht funktionierts?“
@RockRentner Ich spiele dir mal vor was ich grade mache ist als Produktdemonstration nicht zu gebrauchen. 🤷🏻♂️😁
@plumperquatsch @beide AHUs: Ich bin trotzdem mal auf einen Test gespannt.
Das Teil klingt im Kopfhörer schon recht warm.
Nur habe ich leider nur abgefahrene fuzzige Töne gehört.
Die Frage ist also: kann das Ding auch leicht angezerrt bis Clean?
Aber vielleicht ist es dafür garnicht gebaut.
Und dann wären wir wieder bei meiner Ausgangsfrage oben😉.