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Superbooth 18: Sequential Prophet X, Synth & Sampleplayer

1. Mai 2018

Der neue Prophet trägt ein X

So schnell kann es gehen: Heute Morgen noch gemutmaßt – und nun per Fluxgenerator in der Redaktion eingetroffen:

Sequential Prophet-X

Zusammenfassung:

Der neue Sequential Prophet X verfügt über 8 Stereo-Stimmen (oder 16 Mono-Stimmen). Jede Stimme kann auf zwei Sample-Instruments plus zwei digitale Oszillatoren zugreifen. Für die Nachbearbeitung stehen echte Analog-Filter bereit. Sampeln kann der Sequential Prophet X aber nicht, weshalb wir ihm das Attribut „Sampler“ im Titel auch wieder entzogen haben.

Sample-Engine

Als Basis für die Sample-Abteilung stehen intern 150 GB an Sample-Fundus zur Verfügung. Pro Stimme kann die Sample-Engine auf jeweils 2 Stereo-Sample-Instruments zugreifen, im Stack-Modus sogar auf 4. Die Samples, bestehend aus klassischen Naturinstrumenten, aber auch unzähligen elektronischen Instrumenten, können umfangreich nachbearbeitet und manipuliert werden. Jedes Sample kann darüber hinaus auf ein eigenes High- oder Low-Pass Filter zugreifen. Diese sind wahrscheinlich digital ausgelegt, da die weiter unten beschriebenen Analogfilter nur als Low-Pass-Filter beschrieben werden.

Synth Engine

Die beiden Digital-Oszillatoren pro Stimme lassen sich mit klassischen Schwingungsformen füttern oder mit einer Supersaw. Dank einer Waveshaping-Funktion können diese aber noch umfangreich adaptiert werden. Zusätzlich sind pro Stimme 4 synchronisierbare LFOs vorhanden und eine Matrix mit 16 Slots, in denen Dutzende von Modulationsquellen und Modulationsziele verknüpft werden können.

Stereo-Filter

Die integrierten resonanzfähigen Analogfilter werden als „Based on Vintage Design“ angepriesen und sind mit einer Flankensteilheit von 24 dB ausgelegt. Es stehen tatsächlich bei achtstimmiger Polyphonie je ein Analogfilter für den rechten und eines für den linken Kanal zur Verfügung. An dieser Stelle kann man schließlich auf Monobetrieb umschalten und erhält dann die oben erwähnte 16-stimmige Polyphonie.

Poly-Step-Sequencer

Der polyphone Step-Sequencer erlaubt 64 Schritte und bis zu 6 Noten pro Schritt. Für jeden Layer kann im Stack-Mode eine eigene Sequenz programmiert werden. Wie üblich lässt sich das Ganze per MIDI synchronisieren. Zusätzlich gibt es den von DSI gewohnten Arpeggiator.

2 Stereo-Effekte per Layer

Und auch das ist ein alter Bekannter. Das zweifach ausgelegte Effekt-Board erzeugt diverse Reverbs, zwei verschiedene Delays (Standard und sowie ein analoges BBD-Delay), hinzukommen Chorus, Phaser, Flanger und sonstige Brot und Butter Kost. Schön: Jeder Layer kann seine eigenen zwei Multieffekte besitzen.

Sonstiges

Die drei „scharfen“ OLED-Displays sollten noch erwähnt werden, die USB-Schnittstelle und der integrierte Spannungswandler.

Und was macht sich breit?

Genau: Enttäuschung. Enttäuschung darüber, dass das Ding im Grunde ein Sample-Player ist und kein Sampler für den kreativen Einsatz eigener Sample-Kreationen. Ab Dezember 2018 soll aber zumindest der Import eigener Samples per USB funktionieren.

Aber wollen wir mal nicht zu viel meckern. Gut, das Ding kann nicht selbst sampeln, aber lassen wir uns mal überraschen, was die Sounddesigner so an exzellenten Klängen in die Kiste gepackt haben. Ich befürchte nur fast, dass man hier vor allem die Bühnenfraktion und die roten Nords im Fokus hat. Nichts gegen ein tolles Rhodes, aber als Stagepiano ist das Ding dann auch wieder zu klein. OK – ich halte jetzt meinen Mund ;-)

Sequential Prophet X on YouTube

Und die ersten YT-Videos sind ebenfalls erschienen:

Forum
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    falconi  RED

    Da ja heutzutage kaum noch jemand mit einem Sampler „sampeln“ möchte (zumindest keine Pianos oder komplexe Instrumenten-Libraries), handelt es sich bei den meisten Keyboards und Workstations eher um „Sample-Player“ oder „(S)RAMpler“. Ein kleines Unternehmen wie DSI muss sich also nur für das richtige „Drittformat“ entscheiden, und schon ist Thema „Content“ weitgehend vom Tisch.

    Was man heute wohl eher von einem „Samplerkeyboard“ erwartet, sind Performance-, Looper-, Effekt- und DJ-Features usw. – aber damit kennt man sich ja bei DSI spätestens seit der Kooperation mit Pioneer schon ein wenig aus. Vielleicht fließt sogar etwas Software-KnowHow in Richtung DSI…

    Bin jedenfalls gespannt.

    • Profilbild
      micromoog  AHU

      Dann heiße ich ab heute „Kaum“, weil ich sample noch selbst, sogar am Sampler.
      Fazit: „Kaum“, der Rede wert!

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        AMAZONA Archiv

        Wir sind Vintage! :) Mein Gott, das macht uns unbezahlbar. :D

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    Emmbot  AHU

    Schade das man nicht mehr von den Instrumenten an Parametern sieht außer im mixer.

    Das Interesse ist geweckt mal schauen das uns da erwartet.

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    psv-ddv  AHU

    „Sequential X“ also mindestens XXX. Ein Schelm, wer Anzügliches dabei denkt.

    Ansonsten gibt es Bilder vom kompletten Gerät im Netz, Fazit:
    Designed by Betriebswirtschaftslehre.

  4. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Auf einen richtigen Keyboard (oder Rack) Sampler habe ich ja schon lange gewartet. @falconi: ich sample immer noch selbst (zumindest solange ich noch passende Disketten auftreiben kann), oft von DVDs oder YT, aber auch Geräusche per Micro. Auf den „X“ bin ich jedenfalls sehr neugierig…

    • Profilbild
      falconi  RED

      Aber „sampelst“ und schneidest Du im Hardware-Sampler? Oder machst Du das alles mit dem Computer, und lädst es nachher rüber? „Hardware-sampelnde Musiker“ habe ich seit vielleicht zwanzig Jahren nur noch auf der Bühne oder DJ-Kanzel gesehen, aber nicht mehr im Studio.

      Vielleicht kannst Du Dein Diskettenlaufwerk gegen ein FLASH-Drive tauschen…dann musst Du nicht mehr Samstag auf dem Kirchenflohmarkt von pensionierten Oberstudienräten eingeregnete Disketten kaufen…

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        Son of MooG  AHU

        Ich habe einen Mirage und einen S-01; bei beiden wird alles am Gerät bewerkstelligt. Dabei erstelle ich aber nur noch selten Multi-Samples mit dem Mirage; das ist mir mittlerweile doch zu mühsam geworden. Meist werden Samples noch intensiv nachbearbeitet; analoge Filter und velocity-steuerbare Envelopes bieten ausreichende Möglichkeiten.

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    Tolayon  

    Genau das, was im Grunde genommen noch gefehlt hat …
    Allerdings dürften die Ansprüche an einen hybriden Sampler heute um einiges höher sein als bei seinen historischen Vorbildern. Allein schon die Kombination aus zwei Sample-Layern mit zwei wahrscheinlich echt analogen Oszillatoren geht in die richtige Richtung und erinnert von der Struktur her an ein älteres hybrides Modell von Dave Smith (auf den Namen komme ich im Moment leider nicht ums Verrecken, aber der Synth war maximal vierfach polyphon mit je vier gemischten Oszillatoren).

    Was ich mir persönlich von einem aktuellen Hybrid-Sampler oder Keyboard-Sampler generell wünschen würde, wären Echtzeit-Regler für Sample-Start, -Länge und Geschwindigkeit (letztere natürlich unabhängig von der Tonhöhe). Also im Grunde genommen ähnlich wie beim Roland V-Synth, in dessen Revier der neue Prophet je nach aktueller Ausstattung ganz ordentlich wildern könnte.

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        Tolayon  

        Nein, schon etwas moderner – es war der (Poly-Evolver, ist mir gerade wieder eingefallen ;)

        Mit seiner Struktur kommt er dem neuen Prophet X tatsächlich noch am nächsten, vorausgesetzt, dessen beiden Oszillatoren sind wirklich analog (aber selbst VA wäre kein Beinbruch, das würde dann wieder mehr Assoziationen mit dem V-Synth aufkommen lassen).

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    justme  

    Immer wieder allergrößten Respekt, was Dave Smith auf die Beine gestellt hat und offensichtlich zum Glück immer so weiter macht !

    Ich hoffe nur nicht, daß er mit diesem neuen Hybriden schon im Ansatz den neuen Waldorf Quantum (den ich klanglich zwar bisher überhaupt nicht mag, aber natürlich als weitere tolle Innovation der sympathischen Marke Waldorf sehe…) ins Nirvana schickt. Denn den Prophet X wird man dann auch kurz nach der (wieder mal Paukenschlag-) Präsentation real erwerben können !

    Und das die beiden zusammen mit Modal´s 002 klare Konkurrenten (unabhängig etwaiger Features des einen oder anderen, alleine vom Gesamtkonzept her…) sind finde ich unzweifelhaft.

    Oh Mann, vielleicht muß ich doch zur Booth…

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    toneup  RED

    Ich glaube ja eher das 8dio auf content des gleichnamigen sample library produzenten hinweist als auf die anzahl der einzelausgänge ..ist aber auch nur eine vermutung..spannend in jedem fall wieviel onboard speicher vorhanden sein wird.

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      #n3rd4l3r7  AHU

      Bei 8DIO Sample Content ein Grund mehr ihn nicht zu kaufen. Diese Halsabschneider Firma unterstütze ich mit keinem Cent mehr.

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    dR dOOm

    Ist zwar Off-Topic, aber liest jemand die Artikel nochmal durch bevor sie gepostet werden?
    Will ja nicht pedantisch sein aber da sind echt viele Fehler drin.

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      Tyrell  RED 2

      Genau so wars: Text wurde heute Morgen umlektoriert ins Netz gestellt. Manchmal muss man sich entscheiden – schließlich ist Feiertag. Morgen News bringen oder heute umlektoriert ;-)

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      psv-ddv  AHU

      Ganz genau, das steht da. Da wird eine speziell komprimierte 8DIO Sample-Library installiert sein. Ich bezweifele, dass das Teil selber samplen kann. Wenn wir Glück haben, kann man über USB weitere 8DIO Samples nachladen. Also ein Konzept, ähnlich wie bei den Clavia Kisten.

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    falconi  RED

    16 Stimmen, PA397-basiert: Ein „REV2 mit Sampling“ also.
    16 Voicecards passen nicht in das Gehäuse, und es wäre darin sehr warm.
    Und teuer.

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        psv-ddv  AHU

        Würde Sinn machen.
        Zitat Wikipedia „MS1215 (Designed for Marion Systems, Pro Synth) relabeled as PA397 for DSI, originated as CEM3397 same core design as CEM3396 but with separate external signal (noise/sub/wavetable) input and VCA to mix stage and additional Pan VCA and L/R output stage.“

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          swissdoc  RED

          Ich tippe mal auf die Neuauflage des SSM 2044, also der SSI2144 von Sound Semiconductor. Wäre ein DSI 120 PA397 drinnen, so würde Dave das sicher als Curtis-Filter bezeichen, wie bei allen anderen seiner Synths. Diskret und selber designed wäre auch eine Option, aber bei 16 VCFs braucht man da schon eine Menge Platz. Mal abwarten…

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      Son of MooG  AHU

      Offensichtlich bin ich nicht der Einzige, der so denkt. Wenn es als Sampler bezeichnet wird, sollten auch eigene Samples damit machbar sein, inklusive Multi-Samples. Da sollte auch das Trimmen und Mapping am Gerät möglich sein (grade bei Wochenend-Sessions sample ich gerne meine Mit-Musiker), aber gegen komfortables Editing am Monitor habe ich auch nichts. Einige der alten Sampler von Roland hatten dafür ja sogar einen VGA-Anschluss (und einen seriellen Mouse-Port!?)…

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        psv-ddv  AHU

        Das sehe ich auch so. Es wäre mal wieder Zeit für einen echten hybriden Hardwaresampler (also mit analogen VCA/VCF). Sample Erstellung am Gerät ist ein Muss!
        Das Teil würde für mich aber auch nur dann wirklich Sinn machen, wenn es einen richtig ausgewachsenen Arbeitsspeicher und onboard Massenspeicher hat. Mel eben ein Spitfire Kontakt Instrument von der onboard SSD laden sollte kein Problem sein. Sonst kann ich auch einen vintage Sampler nehmen. Das sind die Basics.
        Darüber hinaus gibt es in einschlägigen Softwareanwendungen mittlerweile so viele geniale kreativ-Funktionen, die in einer Performance orientierten Hardware erst mal so richtig zum Leben erweckt werden könnten.

        Ja, die frühen Rolands der „S“ Serie hatten neben dem VGA Port einen seriellen Anschluss für eine Maus oder sogar ein Grafiktablett zum Wellenformen zeichnen. … und sie waren sogar bezahlbar!

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          swellkoerper  AHU

          Yep, ein Kontakt-kompatibler Hardwaresampler mit eigenen Audioeingängen wäre der Hammer, wird aber sicherWunschdenken bleiben. Höchstens als Controller-meets-Embedded-PC à la MPC X.
          Im Eurorack-Land tun sich mit der Zeit mehr und mehr brauchbare Alternativen auf. Der neue Rossum Assimil8or z.B. ist der absolute Hammer (kann ich selbst bestätigen), ergänzt mit ein paar polyphonen Modulen, die immer mehr in Mode kommen, kann man sich so ein veritables Hybrid-Sampling-System zusammenstellen, das sowohl in Livesituationen als auch als Sounddesign-Tool überzeugt.

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            psv-ddv  AHU

            Die Rossum Module finde ich auch voll auf die 12.
            Habe sie mir auf der Superbooth extra nochmal vom sympathischen Dave höchstselbst erklären lassen, obwohl ich sie eigentlich weitestgehend kannte :-)

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    Everpure  

    Das ist alles sehr interessant, aber kaum neu. Korg hat das hybride Konzept ja gerade mit dem Polylogue für eine größere Kundengruppe erschwinglich gemacht.
    Und wer liest, ist immer in Vorteil: Korg macht nämlich direkt weiter mit den Innovationen:
    http://cdm.....uperbooth/

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      swellkoerper  AHU

      Warum nicht, wenn der X ein Erfolg wird, sichert er DSI die Einkünfte, die es für die Entwicklung neuer Synthesizer braucht. Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass DSI mit der Schlagzahl von Clavia mithalten kann, die gefühlt jedes Jahr ihre Waves und Stages updaten. Scheinbar ist dieses Segment lukrativer als reine Synthese-Maschinen, der Markt scheint mir recht umkämpft und in Bewegung.

      • Profilbild
        psv-ddv  AHU

        Warum nicht?
        Weil Einige (ich zumindest) sich für den Preis sicher eher einen Sampler+Sampleplayer gewünscht hätten.
        Hey, aber vielleicht ist das Dingen ja trotzdem super.
        Es gibt ja immerhin auch sehr gute Rompler.

        Wir hoffen natürlich alle, dass es DSI finanziell gut geht. Vielleicht kommt ja doch noch irgendwann der große Wurf der 2000er Jahre.

  11. Profilbild
    Tyrell  RED 2

    Und gleich vorab – blos nciht meckern wegen Tippfehlern. Habe das Ding (kurz vor dem Abendessen), noch schnell übersetzt und ins Netz gehackt. Schätze der liebe Dirk bessert dann morgen meine Fehler aus :-)

  12. Profilbild
    phil_dr110  

    ‚The Prophet X also provides 50 gigabytes of internal storage for importing additional samples. ‚
    Zitat aus dem Presseinfo. Importieren eigener Samples sollte also gehen :)
    MFG!!!

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      Tyrell  RED 2

      Danke für die schnelle Aufklärung. Das hatte ich in der SChnelle wohl überlesen :-)

  13. Profilbild
    phil_dr110  

    Nochmal aus dem Presseinfo zitiert:
    Support for user-created sample content is planned for December, 2018.

    Bitte ändert dann mal Eure Minusbox dementsprechend. Danke!!!

    • Profilbild
      psv-ddv  AHU

      Bisher isses ein Rompler (eigentlich ja ein Rampler) da er an eine Library gebunden ist. Expansion Packs gab es bei Romplern früher auch schon.
      Was da noch an User-Sample-Support kommt ist erstmal nur ein Versprechen. Da muss man abwarten wie das genau aussieht. Die Frage ist, wieviel Speicher dann dafür zur Verfügung steht und ob sich dann nur umständlich Einzelsamples oder auch ganze Fremdlibraries in Drittformaten importieren lassen. Und In letzterem Falle würde das Teil vielleicht interessant werden. Dann wäre es immerhin ein erstzunehmender Sampleplayer.

  14. Profilbild
    calvato  

    hallelujah!!! ein rompler, den man auch bedienen kann! so richtig mit knöpfen wie früher, nur eben in modern. und analogen filter, wie damals bei meinem DSS1. und vor allem keine 20 jahre alten roland-pippi-sounds (zumindest klingt es danach). den für 2 statt für 4 riesen, und ich müsste ihn mir leisten… leider über meinem budget.

  15. Profilbild
    fritz808  

    kommt tatsächlich auf die 150gb an die in der kiste stecken. ich sag mal so, auch wenn 149gb multi-hyper-geile-braucht-kein-mensch-orchester-klänge sind, wäre ja immer noch 1gb vorhanden für innovativen soundkram. 1gb!!! überlegt mal was in einem prophet 2000, einem dss1, einem emax und co damit alles möglich gewesen wäre. das wiederum in kombination mit den starken analogfiltern des prophet 6. wäre ja schon toll. und wenn man ab weihnachten seine eigenen samples hochladen kann – und bis dahin der preis auch sicher irgendwo bei 3.000€ liegt – ja dann … dann ist das doch eine super sache.

  16. Profilbild
    Soundreverend  

    Puh. Prophet X 4000 Euronen, Waldorf Quantum of Solace für 5000.- Sind bestimmt den Preis Wert aber leider nichts für mal eben kaufen… die 2600.- für den Prophet 12 waren schon hart an der Schmerzgrenze. Aber dann irgendwann gebraucht auf eBay, der Preisverfall ist ja (leider) doch noch recht hoch, auch wenn ich meiner besseren Hälfte meine Anschaffungen immer als „Wertanlage“ verkaufe :-)

    Aber auf jeden Fall ist der Prophet X spannend.

  17. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Klingt sehr gut, auch der Klang klingt gut. ;)
    Gut gemacht Dave. Immer wieder für Überraschungen gut.

  18. Profilbild
    Tolayon  

    Also die 150 GB Rom klingen schon mal echt heftig … Dabei können perfekte Natur-Imitate konzeptionsbedingt noch nicht einmal der Schwerpunkt dieses Instruments sein, aber offenbar will man diese als Ausgangsmaterial für die ganze Synthese haben.
    Oder geht der Großteil des Speichers für penibel gesampelte Vintage-Synths, B3-Orgeln und Mellotron drauf?

  19. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Hahaha…gut gelacht…. 4000 amerikanische Taler für ’nen Sampleplayer? Was soll diesen Preis rechtfertigen? Naja, mal gucken, ob da die große Nachfrage besteht.

  20. Profilbild
    Ashatur  AHU

    So ganz reiner Sampleplayer ist er ja nicht … Er fungiert auch als Hybridsynthesizer. Denn da steht ja unter der Sample engine eine Synth engine mit 2 Osc plus Waveshaping und Supersaw. Und wenn mann dann in Zukunft eigene Samples importieren kann da sollte man nicht meckern.. was mich da jetzt eher stören würde wären die 8 beziehungsweise 16 Stimmen Ja 4000 Mäuse sind nicht wenig da würde man sich an mancher Stelle etwas mehr wünschen… Aber wir kennne ja die Smithsche Schmiede was da herauskommt ist immer irgendwie Edel.

  21. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    ja dave smith is ein echt netter kerl und ja er baut gute synths, aber wenn ich mir die videos anschau…das erste was ich höre „with all these analog filters…“ ja dass gleiche hab ich beim pioneeer toraiz sp 16 schon gehört. am ende klang es doch sehr nach verkaufsmasche. vermutlich bilde ich mir das nur ein, da es sich um den netten typ von nebenan handelt, der den heiligen gral der synthwelt verkauft. es benötigt einen echten hands on test mit allen specs, damit wir wissen, womit wir es zu tun haben. superbooth wo bist du :D

  22. Profilbild
    arnimhandschlag  

    „Deep sampling is about sampling in depth“ – erstes YT video :D – echt jetzt? mal wieder was neues gelernt.
    Also ich finde dass er sich schon geil anhört und alles, und im prinzip wäre ein hardware-kontakt mal der shit aber immerhin hat er noch 2 dsp oszis an bord (im gegensatz zu den clavias und neuen roland jupiters). nur 4000 öcken sind einwenig hart – andererseits zahlts das volk bei moog und clavia, warum sollen dsi das nicht auch rausholen dürfen? nur für mich wirds dann eben keiner.

    • Profilbild
      psv-ddv  AHU

      NordStage, Nord Wave und Jupiter 80, etc. haben auch schon DCOs mit Sample Playback kombiniert. Der einzige Unterschied sind hier die analogen Filter. Ansonsten sind die Konzepte nur leicht unterschiedlich gelagert. Also dass Dr. Smith hier die Brotsuppe neu erfunden hat, kann man nun wirklich nicht behaupten. Er steigt lediglich in eine bisher schon erfolgreiche Instrumentengattung ein. Der Rest ist geschicktes Marketing.

  23. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    So viel Geld in der heutigen Zeit für einen synthesizer ausgeben, da wird es wohl wenig Kunden geben die dazu bereit sind. Was will so ein teueres Instrument denn musikalisch ausrichten wenn ich es selbst nicht kann? Wird meine Musik dadurch wirklich besser? Und die Audienz steht mal wieder achselzückend da wenn man sagt dass der Flächenteppich vom 4000 Euro Keyboard stammt. Naja, und die Ehefrau weiß auch nicht was der Bolide gekostet hat sonst hängt der Haussegen schief. Achja Man kann ja ein paar Synthesizer verkaufen und so Geld sparen? 860€ für den system 8 bekommen für den man vor 2 Jahren noch 1480€ ausgegeben hat. Super, nee den geb ich nicht her. GAS ALARM. Ich steck in der Krise! Man hat es nicht leicht….

  24. Profilbild
    SimonChiChi  AHU

    4.000? Never!!! Überlegt mal, das dauert sicher nicht lange und Behringer kommt mit etwas ähnlichem auf den Markt für unter 1.000 – und das kann dann auch samplen und sieht wahrscheinlich auch noch aus wie ein Prophet 2000.

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        AMAZONA Archiv

        Ich wusste gar nicht dass musicstore in Singapur wohnt?!
        Ehrlich gesagt glaube ich dass Behringer eher im analogen Bereich bleibt. Dieser Sampler hier mit seinem analog filter finde ich höchst seltsam. Gibt es doch ni Kontakt mit dem man bereits alles abgedeckt ist , oder Omnisphere für 10% des Preises. OK da fehlt der analog Filter, aber jetzt mal ehrlich! Das kann es doch nicht gewesen sein?

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          arnimhandschlag  

          lassen wir behringer beiseite?
          in wiefern meinst du „gewesen sein“? er kann ja schon mehr als ein clavia, das heißt in dieses segment wird der sicher auch abzielen und wie man an den clavis sieht wird das zeug auch gekauft. kann mir nur schwer vorstellen dass diese wiederum nen hybrid synth brauchen…
          wir hier als klangsezierer sind damit natürlich großteils nicht zufrieden weil wir alles haarfein zerlegen können wollen und dsi hat das seither gut bedient. jetzt bauen sie eben mal was für neue Kunden. Genaugenommen frag ich mich bei so gut wie jedem synth der gerade raus kommt, wer das alles noch kauft… dämnächst platzt die blase ein zweites mal und dann gehen wieder reihenweise firmen insolvent. leider die kleinen, die großen werdens überleben.

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      AMAZONA Archiv

      Naja, es gibt aber auch noch einen Markt da draußen, dem Behringer einfach zu billig ist. :P

  25. Profilbild
    krawallo

    ein 16-stimmiger mono sample player für 4k us $ ??? wtf ???

    dave profit prophet smith typisch überteuertes amerikanisches endprodukt….hybridsampleplayer ? pffffff…..

    ich sample nicht mehr, aber meinen akai s1100 fand ich echt geil…..

  26. Profilbild
    Der_Brechreiz  

    Gut die Frage ob er den Piano kann wäre geklärt. Bin gespannt was der Samplerengine so drauf hat.Ob er Granular kann ??? Samplecrossfading ? Modulierbarer Samplestartpunkt ? Slicing ?
    Ich würde ihn auch gerne ohne Samples nehmen …
    Aber erstmal ein seeehr interessantes Produkt

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