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Superbooth 21: PWM Malevolent, semi-modularer Synthesizer

16. September 2021

Neuer Hersteller aus UK

pwm malevolent semi-modular synthesizer top

Der monophone, semi-modulare Synthesizer PWM Malevolent ist das erste Produkt des neuen britischen Herstellers. Entwickler Paul Whittington und das Team Future Sound Systems aus Bristol haben einen kompakten, voll-analogen Synthesizer geschaffen, der nur das erste Produkt von mehreren Projekten sein soll.

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Malevolent hat eine semi-modulare Struktur, d.h. er ist intern vorverdrahtet und kann ohne eine einzige Patch-Verbundung gespielt werden, es lassen sich aber auch interne und externe Elemente über 19 Eingänge (untere Reihe)und 19 Ausgänge (obere Reihe) auf dem Panel patchen, die so den Funktionsumfang des Synthesizers erweitern. Auf der Rückseite sind noch Ein- und Ausgang für einen analoge Clock vorhanden.
Malevolent verfügt über zwei VCOs mit FM und Shape Mod. Das anschließende 12 dB Sallen Key Multimode-Filter besitzt drei Ausgänge, um Tief-, Band- und Hochpass gleichzeitig abgreifen zu können. Es gibt zwei Hüllkurven und einen LFO, die ebenfalls analoge Schaltungen haben. Ein weiterer, digitaler LFO ist mit dem Bend-Joystick gekoppelt und kann für ein dosierbares Vibrato verwendet werden. Die Latch-Funktion des integrierte Arpeggiators lässt sich ebenfalls mit dem Joystick schnell steuern. Außerdem kann Velocity, zum Beispiel zur Filtermodulation, über eine Patch-Verbindung genutzt werden.

pwm malevolent synthesizer vco

PWM Malevolent kann wahlweise mit einem Netzteil oder über USB mit Strom versorgt werden. Der Synthesizer mit dem 32 Minitasten-Keyboard soll in Kürze verfügbar sein und wird UVP 579,99 Euro kosten.

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  • 579,99 Euro
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 Beats  Keys  Studio  Vintage
Forum
  1. Profilbild
    UAP

    Optisch find ich den „Malevolent“ schon mal Granate. SO dürfen analoge Synthesizer gerne aussehen! Das im Artikel eingebundene Video zum Firmenstart find ich zwar sehr informativ, aber ehrlich gesagt auch etwas suboptimal in Szene gesetzt. Dass da mit einem offensichtlich nicht einmal halbwegs fertigen Instrument, das offensichtlich noch nicht richtig funktioniert herumgeferzelt wird, erweckt bei der breiten Masse womöglich nicht eben den professionellsten Eindruck. Ansonsten sieht mir der „Malevolent“ danach aus, als wäre das (nicht zuletzt wegen der Patch-Möglichkeiten) einer netter, kleiner, (auch preislich) interessanter Synthesizer. Ob man damit heutzutage allerdings noch Begeisterungsstürme hervorruft (denn es ist ja nun nicht gerade der erste Synthesizer dieser Machart), das steht auf einem anderen Blatt.

  2. Profilbild
    Viertelnote  AHU

    ich denke MFB war da etwas schneller, schon vor Jahren hatten die eine ähnliche Zielgruppe.
    Ich sehe da jedenfalls große Ähnlichkeiten (Singnalfluss, Patchpunkte usw.)
    Ob der Malevolent erfolgreich wird, zeigt sich noch.

    bester Gruß

  3. Profilbild
    fanatic  AHU

    Minitasten……
    Gelesen, abgehakt und verworfen.
    Was soll das?

    Da interessiert es mich null wie das Teil klingt. Keine specs dieser Erde werden mir die Zornesfalten glätten wenn meine Gazellenhände über die “Tastatur“ schweben.

  4. Profilbild
    GiorgioMaserati  

    Aha, ein MS-20 mit grünem Streifen.
    Außerdem ist der Firmenname sehr unüberlegt gewählt. Googelt man „PWM Synthesizer“, erscheint natürlich etwas anderes als deren Homepage, wie man sich vorstellen kann.

  5. Profilbild
    Lewis  

    … und wieder einmal ein Synth mit selten sinnfreiem Namen … oder beißt der einen, wenn man zu schnell an den Reglern dreht?

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