MIDI-Support, neue Effekte & mehr
Für den Body Synths Metal Fetishist wurde die Firmware v2.0 veröffentlicht. Der Drum-Synthesizer erhält dadurch eine Reihe neuer Features. Das Wichtigste daran: Das Instrument kann nun direkt über MIDI gespielt werden.
Body Synths Metal Fetishist v2.0 – Firmware-Update
Auch auf der klanglichen Seite hat sich einiges verändert. Metal Fetishist erhält einen optionalen zweiten Oszillator, der über eine Oktavumschaltung verfügt. In der FX-Sektion stehen nun Phaser, Flanger und Chorus als alternative Effekte zur Verfügung und es gibt einen neue Dry/Wet-Regelung für den Distortion und die Effekte.
Für den Sequencer gibt es zusätzliche Einstellungen für die Länge, sodass ab jetzt auch ungerade Schrittanzahlen wie 3, 5 oder 7 möglich sind. Die Step-Modulation, die von dem internen Random-Sequencer erzeugt wird, wurde erweitert und kann nun auch Parameter wie Volume- und Pitch-Decay, Cutoff Amount und Rust/Corrosion bei den Effekten steuern.
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Das Firmware-Update v2.0 steht ab sofort auf der Support-Seite des Herstellers zum Download bereit.
Unseren Testbericht zum Metal Fetischist könnt ihr unter diesem Link nachlesen.
Ab hier die Meldung zur Chrome Edition
Letztes Jahr gab der Berliner Drum-Synthesizer sein Debüt auf der Superbooth. Dieses Jahr kommt die Body Synths Metal Fetishist Chrome Edition für diejenigen, die auf Gear im besonders blitzenden Outfit stehen. Funktional und technisch ist die Chrome Edition mit der Standard-Version identisch, aber das Gehäuse hebt sich optisch vom schwarzen Look des bisherigen Modells schon deutlich ab – und passt ja auch irgendwie besser zum Namen des Drum-Synthesizers. Die Sonderauflage ist auf 200 Stück limitiert. Die erste Charge von 100 Stück soll laut Hersteller in wenigen Wochen verfügbar sein. Eine Angabe zum Preis gibt es jedoch noch nicht.
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Der Drum/Percussion-Synthesizer Body Synths Metal Fetishist ist das erste Produkt der neuen, in Berlin ansässigen Firma. Im Moment arbeitet der Entwickler am finalen Prototypen.
Body Synths Metal Fetishist, Drum-Synthesizer
Metal Fetishist ist ein Drum/Percussion-Synthesizer mit einem Loop-fähigem Zufalls-Sequencer, der über Ein- und Ausgänge für CV, Trigger und Clock mit semi-modularen Synthesizern, analogen Sequencern und Eurorack-Modularsystemen verbunden werden kann. Auch eine MIDI-Clock kann über den Eingang verwendet werden. Dafür stehen Clock-Teiler bereit.
Die digitale Sound-Engine des Desktop-Gerätes ist auf die Erzeugung von harten Kicks, harschen Noise-Sounds, verzerrten Drones, digitalen Glitches und perkussiven Klängen für „mikrotonale“ Melodien ausgelegt. Es gibt einen Oszillator mit Saw und Square, einen Generator für White Noise, ein resonanzfähiges Multimodefilter, das als Hoch- oder Tiefpass genutzt werden kann, Decay-Hüllkurven für Pitch und Cutoff sowie eine digitale Distortion-Sektion mit Downsampling und Overdrive.
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Metal Fetishist verfügt über zwei Zufallsgeneratoren. Bei jedem Trigger-Step der Sequenz erzeugt die Random Step Mod-Sektion einen neuen Modulationswert, der die Tonhöhe, den Pegel des Noise Generators oder den Cutoff-Wert des Filters verändern kann. Die Stärke der Modulation lässt sich dabei manuell einstellen.
Mit einem einstellbaren Skipping-Wert wird auf Zufallsbasis für jeden nächsten Step entschieden, ob dieser Step gespielt wird oder nicht. Mit dem zentralen STEPS-Regler kann das Gerät auch komplett in den Zufallsmodus gebracht werden. Ansonsten lässt sich damit festlegen, ob die zuvor generierten Zufallsschritte in bestimmten Intervallen (2 bis 32) wiederholt werden.























































Ist ganz schön vielseitig. Hätte ich der kleinen Box gar nicht zugetraut. Schönes Ding!
@Atarikid Ja das stimmt. Ich habe das Gerät und muss sagen, dass ich mehr als ich dachte überrascht bin.
Ob ich „reine Berliner Schule“ Sequenzen oder Hard Core Noise Sequenzen haben möchte, alles ist möglich. Schon sehr erstaunlich, was diese kleine Firma da auf den Markt gebracht hat. Super und weiter so.