Ab sofort verfügbar
Zwar etwas später als angekündigt, aber nun ist der auf der Superbooth 25 vorgestellte Groove Synthesis 3rd Wave 8M verfügbar. Das Desktop-Modul des Multisynthese-Synthesizers ist mit nur acht Stimmen und weniger Bedienelemente als die beiden großen Varianten, aber alle anderen Features sind gleich und die Geräte sind untereinander Patch-kompatibel.
Mit der kleineren Variante des Synthesizers werden Interessenten angesprochen, die nicht mit einem so großen Budget ausgestattet sind, wie es für das Keyboard bzw. dessen Desktop-Version nötig ist.
Groove Synthesis 3rd Wave 8M – Desktop-Modul
Die Klangerzeugung des 3rd Wave 8M beherrscht nicht nur zwei Formen der Wavetable-Synthese, sondern kann auch virtuell-analoge Sounds und lineare FM erzeugen. Obendrein gehört Sampling zu seinem Repertoire.
Der Synthesizer arbeitet bi-timbral mit zwei voneinander unabhängigen Parts für Splits oder Layer. Er besitzt die gleichen analogen Filter und Ausgangsstufen wie die großen Modelle. In Sachen Soundqualität und Klangerzeugung wurden keine Kompromisse gemacht. Er verfügt über drei Oszillatoren und ein analoges Filter pro Stimme sowie die gleiche analoge „Output Stage“ wie die großen Modelle. Daher können Patches unter den Modellen ohne Einschränkungen ausgetauscht werden.
Zum Ausgleich der reduzierten Bedienoberfläche mit weniger Reglern und Tastern verfüg der 8M über ein größeres Display, das über sechs korrespondierende Encoder gesteuert wird. Für die wichtigsten Funktionen der Oszillatoren, Filter und Hüllkurven gibt es eigene Regler, die zwischen mehrfachen Elementen umgeschaltet werden können.
Das Desktop-Modul kann mithilfe von 19″-Rackohren, die zum Lieferumfang gehören, auch in ein Studiorack montiert werden.
Groove Synthesis 3rd Wave 8M ist ab sofort verfügbar und kostet 1.999,- Euro.
Unseren Testbericht sowie einen weiteren Praxistest zum 3rd Wave Keyboard könnt ihr unter diesen Links nachlesen.
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Eine begrüßenswerte Idee! Heutzutage wird oftmals nur der Grundklang in die DAW geknallt und digital verfeinert bzw. gemischt. Ich mache das zum Beispiel überwiegend so. Wer den vollen Umfang möchte in Sachen Möglichkeiten, für den gibt’s ja nachwievor das 3rd Wave „Schwergewicht“. Wenn es soundtechnisch keine Abstriche gibt, warum auch nicht? Beim fertigen Song wird mit Garantie kein Mensch nachfragen, „welche“ Version hier Einzug fand. Bei knapp über 2k für ein Desktopsynthi ist es immer noch ein Synthesizer im oberen Bereich.
@Filterpad Ich finde die Idee günstigere Versionen anzubieten auch nicht schlecht aber…. Wir sind nicht mehr im Jahr 2010 als ein Virus TI Snow noch Sinn gemacht hat.
Nun kommen etliche und teils weit überlegene Plugins ins Spiel. Controller sind ebenfalls einen weiten Weg gegangen und werden immer besser.
Die Hardwarekäufer werden immer exklusiver und diejenigen, die dann eine hochpreisige abgespeckte Version kaufen, ist nochmals kleiner. Ehrlich gesagt sehe ich darin kein Geschäftsmodell, dazu müsste der Preis irgendwo bei 1000€ stehen.
Ich wollte ihn nicht zitieren, Uli Behringer wird bei einem erfolglosen Produkt nicht sofort pleite gehen. Es steckt nicht viel in den Geräten drin und alles ist hochintegriert. Zur Not wird es abgeschrieben und landet auf dem Müll.
Nur so ein Gedanke….
@Kazimoto 3rd Wave macht auch 2025 Sinn, aber sowas von. Zwischen den da oben und der Virus ist ein großer klanglicher Unterschied. Eine Virus klingt halt wie eine Virus, eine Nord wie eine Nord usw.. Auch Digital Synths können einen unverwechselbaren Charakter haben und dafür müssen wir gar nicht in die oberen Preisregionen schauen. Beispielsweise ist der Unterschied zwischen der Blofeld und dem gleichnamigen Plugin, immens. Das Plugin klingt glattgebügelt und viel zu sauber, es lässt die Blofeld nur ansatzweise erahnen und ersetzt mir somit nicht die Hardware, das ich übrigens seit 17 Jahren besitze.
Coole Sache, das wirklich interessante Konzept zum halben Preis verfügbar zu machen. Ja, es sind dann preislich immer noch mehr als drei Behringer Wave, aber mit klanglich erheblich stärkerem Potenzial.
btw: Den Ami zu erleben, der das Teil in der Booth präsentiert hat, war den Besuch allemal wert :-)
@SynthNerd Stimmt! Den Behringer Wave gibt es ja auch noch. Ok, hier wäre ein Vergleich sehr interessant in sachen Funktionalität und Klang. Der Preis sollte sich selbst beim hier vorgestellten 3rd Wave 8M spürbar machen. Sollte der Unterschied minimal sein, respekt an Uli.
@Filterpad Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte: Der Unterschied ist nicht minimal 🙂
Der b-wave ist ein ppg klon und will auch nicht mehr sein als das.
Der 3rd wave kann viel mehr.
Ob der kleine 3rd wave ein Renner wird, muss man abwarten.
Da kann ich Kazimotos Argument durchaus nachvollziehen.
@SynthNerd Ich muss jetzt aus dem Gedächtnis zitieren aber der Virus Snow hat bei Einführung 900€ UVP gekostet, bei einzelnen Aktionen sogar viel weniger.
Waldorf hat beim Iridium Core die die Filter eingespart, das wurde hier nicht gemacht. Das alleine sollte aber keine 1000€ Wert sein. Beim Quantum wurde das Board, glaube ich, außer Haus in den USA hergestellt, mit selektierten Komponenten, also relativ aufwendig, vielleicht auch ein Grund warum der Quantum in dieser Form eingestampft wurde, Stichwort Zölle.
Ein positives Beispiel ist der alte Clavia Micro Modular, der war total runtergefahren und hatte nur ein paar Macros, war aber dennoch live-tauglich und hat damals noch schwache Ressourcen gespart.
Heute schlägt jedes alte iPad den 3rd Wave um Längen, deswegen ist das Gebotene noch unterirdischer.
Das gilt aber nicht nur für den 3rd Wave.
Große Hersteller wie Roland und Yamaha haben ähnliche „Probleme“ mit leistungsschwachen Geräten zu Preisen, die nur den Firmennamen und das Gehäuse Wert sind. Der Fantom ist gut aber langsam, Sample-Import und Patch-Verwaltung haben die selben Probleme wie vor 20 Jahren. Es werden Features eingebaut aber es kann nicht kohärent und wie aus einem Guß bedient werden. Der Yamaha Montage, nur noch auf Anfrage, der Korg Oasys/Kronos/Nautilus, gleiche Geschichte.
Teure Geräte müssen Sinn machen, darauf wollte ich hinaus.
@Kazimoto Da stimme ich dir in fast allen Punkten zu 🙂
Ob jedes alte iPad den 3rd Wave schlägt, kann ich nicht objektiv beurteilen. (habe weder das eine, noch den anderen)
Die glücklichen Besitzer des 3rd Wave scheinen das anders zu bewerten. Kann aber sein, dass es in 20…50 Jahren kaum noch Hardware-Synthies gibt. Schau mer ma… 😉
@SynthNerd Nachdem die ganzen Softwaresynthesizer Einzug gehalten haben war ja der Aufschrei dementsprechend groß. Von daher bin ich felsenfest davon überzeugt, dass es immer Hardwaresynthesizer geben wird. Alles wiederholt sich wieder: LPs werden wieder verkauft, Hardwaresynthesizer werden wieder gebaut, Schlaghosen sind wieder Trend und ich habe mir zu Ostern einen Wackeldackel gegönnt. Selbstverständlich wackelt dieser in der Karre.
@Filterpad logisch, dass der Dackel wackelt, wenn er über’m Subwoofer sitzt 😄
@SynthNerd Mein alter CD-Wechsler im Auto ist kaputt. 🙁
Aber ein Wackeldackel ist eine gute Idee. Sind die nicht schon verboten? Noch nicht von der StVO gecancelt? Wundert mich jetzt. 😁
Letztens einen mit einem (künstlichen) Skelett hintendran gesehen, erinnerte mich an einen Kollegen, der mit einem echten Schädel auf der Ablage rumgefahren ist. Woher? Keine Ahnung, der war Gruftie und die haben regelmäßig Party auf dem Friedhof gemacht…. Damals.
Die Polizei hat es dann irgendwann bemerkt und das Modell wurde durch ein Imitat ersetzt.
@Kazimoto Mein alter CD Wechsler im alten Auto auch kaputt.
Kassette funktioniert (noch).
@SynthNerd Hatte ich auch mal … mein Subwoofer war zu schwer … bei der Fahrt durch die Schlaglöcher der Bun’sre’blik schleifte die Karre hinten auf dem Chassis – weswegen dann des Wackeldackel’s leeres Hirngehäuse wackelte . . .
@Kazimoto Der Vergleich mit iPads ist naheliegend, hinkt aber bei genauer Betrachtung doch ein bisschen.
Apple gibt unfassbare Mengen Geld aus, um extrem leistungsfähige Prozessoren zu bauen, die sehr, sehr viel, sehr schnell können müssen. Und dann wird um diese Chips eben ein Gehäuse mit großem Bildschirm gebaut. Das wird bei Samsung, Huawei und anderen ähnlich sein.
Ich behaupte mal, dass selbst Branchen-„Riesen“ wie Korg und Roland da in ganz anderen (sprich: kleineren) Budgetsphären unterwegs sind. Von Nischenherstellern mal ganz zu schweigen. Das ist wahrscheinlich eher wie Papierdrachen gegen Rakete in der Stratosphäre.
Mit anderen Worten: bei diesen Instrumenten werden hochintegrierte Standard Systems on a Chip verwendet, die sicher vieles können, aber eben auch nicht unbedingt super spezialisiert sind. Ohne die genauen technischen Voraussetzungen zu kennen, nehme ich aber an, dass solche Plattformen nie auch nur annähernd an irgendwelche Tablets, Smartphones oder Laptops herankommen werden. Und dazu kommt der Aufwand, eine komplexe physische UI (Gehäuse, Knöpfe, Regler, Tasten) zu bauen, die nicht nur Sinn ergibt, sondern auch noch extrem stabil ist.
Kurz, der Fokus ist einfach ein anderer. Deshalb kann Ableton sein Note ja auch für 7€ verkaufen, während sie für Move (quasi das gleiche, aber eben mit dedizierter Hardware) 450€ haben wollen.
Sieht Chic aus, aber trotzdem auch so viel zu Teuer.
Mit dem großen Display und als 16-stimmige Version (mit entsprechender Preisanpassung) würde mir das Gerät sehr gut gefallen ! ;)