Vibes per Web
Zur Superbooth 25 wurde die Browser-basierte Software Mayer EMI VibesConnect vorgestellt. Mit dem Begriff Editor ist VibesConnect jedoch nur unzureichend umschrieben. Die ab sofort verfügbare, kostenlose Software, die für den Synthesizer MD850 Vibes entwickelt wurde, kann viel mehr, als nur Patches zu verwalten.
Mayer EMI VibesConnect
MD850 Vibes besitzt die gleiche leistungsstarke Engine wie das große Modell MD900. Er ist 24-fach polyphon, mit einem komplett in Stereo ausgelegten Signalweg, beherrscht VA-Synthese, Sample-Playback und Wavetables, verfügt über einen komplexen Sequencer und einen Clip Launcher und ist mit zahlreichen Effekten ausgestattet.
Für diese umfangreiche Ausstattung ist die Bedienung über den Touch-Screen und Encoder nicht jedermanns Sache. Hierfür wurde nun der Web-basierte Editor Vibes Connect entwickelt.
VibesConnect ist direkt über einen Internet-Browser zugänglich und wird wahlweise über ein Ethernet-Kabel oder WLAN mit dem MD850 Vibes verbunden. Es sind weder Downloads noch Installation oder Treiber notwendig, sodass mit jedem Rechner oder Tablet an jedem Ort darauf zugegriffen werden kann.
VibesConnect ermöglicht den Zugriff auf Sampling-Librarys und eigene Soundbibliotheken, die online stehen und per Drag&Drop importiert werden können. Auf diesen Weg lassen sich auch Dateien wie Performances, Samples, Wavetable und Patches mit anderen Vibes-Usern teilen.
Mit dem Clip Launcher lassen sich MIDI-Loops, Beats und Sequenzen schnell und einfach organisieren. Der Launcher startet individuelle Patterns oder in Szenen gruppierte Clips und spielt diese mit automatisierten Übergängen ab. Dafür lässt sich die Page im Browser, aber auch ein separater Launch Controller verwenden.
Fertige MIDI-Files können importiert und editiert werden. Mit dem Noten-Editor lassen sich im Stil eines DAW-Editors neue Sequenzen von Grund auf erstellen. Dabei gibt es eine Reihe von Hilfsfunktionen für eine übersichtliche Darstellung und die Automatisierung von Parametern. Externe MIDI-Geräte können dabei auf zwei zusätzlichen Spuren angesteuert werden.
Der Drum-Sequencer wurde für VibesConnect verbessert. Mit bis zu 64 Steps können Samples mit verschiedenen Funktionen wie Akzent, Delay, Ratcheting, Humanize- und Random programmiert werden.
Außerdem ist eine Mixer-Page in VibesConnect integriert, die für den kompletten Überblick und eine übersichtliche Performance Steuerung der vier Synth-Parts und der 14 Drum-Instrumente sorgt. Es lassen sich Volume, Panorama und FX-Sends für jeden Kanal einstellen, was auch via WiFi von einem Tablet aus möglich ist. Vibes Connect ermöglicht ebenso den Zugriff über einen weiteren Client, sodass neben dem Rechner auch von einem Tablet via Bluetooth auf den MD850 Vibes zugegriffen werden kann.
Unter diesem Link könnt ihr unseren Testbericht des Mayer EMI MD850 Vibes nachlesen.























































Also ich hab mir den Vibes angesehen in einer (ziemlich coolen) Live Performance von BORDERMACHINE) auch ausgiebig angehört. Letztlich fehlt mir aber der Habenwollen-Impuls. Auch in Anbetracht eines Virus TI2 der 16-Fach multitimbral war, alle Kanäle via USB streamen konnte und das schon, als er vor über 16 Jahren erschien und dann auch noch weniger kostete……
Nur mein Point of view
@HOLODECK Sven Ja, das Preis,-Leistungsverhältniss wird immer schlechter. Daher: Hardware ade, Software ok!