Ab sofort erhältlich
Es hat zwar etwas länger gedauert als angekündigt, aber nun ist der Modal Electronics Carbon8XModal Electronics Carbon8X erhältlich. Damit folgt der Hersteller konsequent seinem Serienkonzept, wie bei den Synthesizern Argon8 und Cobalt8, die ebenfalls in unterschiedlichen Tastatur-Varianten und Desktop-Version erhältlich sind.
Modal Electronics Carbon8X
Zur NAMM 2025 wurde bereits die Desktop-Version Carbon8M vorgestellt. Zur Superbooth 25 wurde die große Tastatur-Variante für Keyboarder gezeigt, denen die drei Oktaven des ursprünglichen Carbon8 zu wenig sind. Carbon8X verfügt über die TP9/S-Tastatur mit 61 Tasten von Fatar, die über Aftertouch verfügt.
Die Klangerzeugung des 8X ist mit den anderen Carbon8-Modellen identisch. Der 8-fach polyphone Synthesizer verfügt pro Stimme über zwei Oszillatoren (mit je 56 Cores), die 18 Algorithmen und 38 Wavetables besitzen. Die weitere Struktur ist üppig mit mehreren Filtertypen, Modulatoren und Effekten in Studioqualität sowie einem Sequencer und einem 32-Step-Arpeggiator ausgestattet. Die Klangerzeugung unterstützt MPE und kann über die ModalApp von einem Rechner oder einem Tablet aus editiert werden, wenn einem die Regler und das Display auf dem Panel nicht genügen.






















































Wegen den durchgehenden Konzepten seitens Modal, trotz widriger Umstände, merkt man schon gar nicht mehr das noch ein Synthesizer einer Serie fehlt! Selbstverständlich ist das positiv gemeint. Durch ihre, nennen es wir mal, „Fehlkalkulation“ sind die Geräte, besonders bei der Serie Carbon, preislich leider dezent nach oben gegangen. Dezent heißt aber auch das diese im Preis,-Leistungsverhältnis immer noch unschlagbar sind, bezüglich digitaler Synthesizer mit Metallgehäuse und Key-Volltastatur. Zuerst war ich Fan vom Argon8, dann vom Cobalt8 und heute würde ich mich vermutlich für den Carbon8 entscheiden, weil er etwas spezieller vom Klangbild ist. Der Cobalt gefällt mir vom Sound und auch von der Farbe her am besten. Aber Synthesizer mit diesem Klang sind allgegenwärtig und auch noch Metallicblau, das kann nur ein bzw. zwei Vorbilder haben: Genau! (Gemeint sind die blauen VA-Synthesizer der 90er von Roland und Yamaha). Nichtsdestotrotz macht Modal einen guten und zuverlässigen Job! Mir persönlich sind sie von der Bedienung her fast einen ticken „zu“ digital um ehrlich zu sein. Als Ergänzung im Setup aber bestimmt nachwievor eine sinnvolle Sache. Vielleicht bringt Modal 2026 einen heraus, den ich mir zulege. Die Chance wäre vorhanden. Aber bitte bei der X-Serie nicht den Platz so verschwenden. Mir ist vollkommen bewusst das dieser Platz für ein Tablet bestimmt ist. Aber wer macht das schon so im real life? Ich jedenfalls garantiert nicht!
@Filterpad Der Carbon8 ist eine riesige Spielwiese für Sound- und Syntheseforscher. Auch wenn Chris Stahl den Ausdruck „experimental“ nicht so gemeint hatte, wie ihn die Presse verstanden hat, lädt der Carbon8 extrem zum Experiementieren ein. Da kann der Cobalt8 beiweitem nicht mithalten. Auch der Argon8, den ich ebenfalls besitze und sehr mag, kommt synthesetechnisch nicht an den Carbon8 heran.
Jetzt ist auch dieses Trio vollständig. Ich finde es nur schade, dass nicht die gesamte Fläche für Knobs benutzt wurde. Novation hat mit Peak und Summit vorgemacht wie es geht. Mir könnte es eigentlich egal sein da ich den 37er Carbon8 besitze aber so vergrault man sich den Teil potenzieller Käufer, die schon bei einer Shift-Funktion von unerträglichem Menudiving sprechen.
Ich finde die Modals durch die Bank empfehlenswert. Ich selbst habe den Cobalt 8X und würde ihn nicht mehr hergeben wollen. Auf der Bühne wie im Studio schätze ich auch den freien Platz auf der Geräteoberfläche. Da passt z.B. ein Behringer Model D drauf oder zwei KORG Volcas oder ein Mousepad oder ein M-Live b.beat… oder, oder, oder… also, was ich da schon alles draufstehen hatte… ich find Platz auf’m Keyboard gut. 👍