Zwischen Modular-Gear, Vintage-Synths und Festivalstimmung
Die Superbooth 26 ist vorbei und die AMAZONA-Redaktion ist mit vielen neuen Eindrücken wieder in den Redaktionsalltag gestartet. Auch AMAZONA-Autor TobyFB war wieder auf der Superbooth unterwegs, hat viele Fotos gemacht und lässt das Event noch einmal auf kurzweilige Art und Weise Revue passieren.
Inhaltsverzeichnis
Superbooth 26: Rückblick
BAU – Business As Usual, Superbooth
Zwischen Terminen an der südlichen Weinstraße und München passt immer noch eine Superbooth, wenn auch in komprimierter Form und mit Messerundgängen der Marke „flinke Hufe“. Hürde Nummer 1 ist die Deutsche Bahn. Und die diversen Herausforderungen, die Reisen mit dem ICE mit sich bringen. Spoiler: Der ICE von Mannheim nach Berlin hatte anfängliche 35 Minuten Verspätung. Diese reduzierten sich im Laufe der Anreise auf 15 Minuten. Strategisch clever ist die Wahl des richtigen Hotels. Einige „Feierbiester“ hätten die Sperrstunde ruhig mitbringen können. Allerdings seien ihnen ein Späti mit Bayrisch Hell und laue Nächte an der Spree gegönnt. Solange die Qualität der Berichterstattung von der Superbooth nicht leidet. Und wie das so ist: Man trifft sich immer zweimal im Leben.
Der erste Nachmittag auf der Superbooth beginnt schon mal gut mit Meet-and-Greets der AMAZONA-Kollegen und diverser „Promis“. Und so kann man es nicht anders sagen: mit einem Paukenschlag. InMusic übernimmt NI. Raschelte es vorab, hatte man ab 10:00 Uhr die Meldung offiziell.
Was allerdings in diesem Zusammenhang nicht stimmig ist: Alle Marken der InMusic Group, u. a. Moog und Akai, waren nicht auf der Superbooth anwesend. Allerdings „feierte“ Roland sein Comeback auf der Superbooth 26, die auch eine Jubiläumsveranstaltung ist. Insofern markiert sie auch einen Neuanfang, da Herr Schneider den Staffelstab zwischenzeitlich weitergegeben hat.
Tasten und Synthesizer
Erster Eindruck am Freitagnachmittag: gefühlt weniger Aussteller (Anmerkung der Redaktion: In der Tat sind es laut Veranstalter 330 Aussteller und damit die größte Anzahl in der Geschichte der Superbooth) und gefühlt mehr Besucher. Ebenso ein positiver Eindruck: Man hat das Feedback zum Catering angenommen und angepasst. Klar kann man die Schlange am Kaffeestand von Effi Biest nicht vermeiden. Aber hier lohnt sich das Anstehen. Legendär sind auch die Damen von der Garderobe: „Kiek ma, dein Rollkoffer haste aber nich schön jepackt“. Antwort: „Ja, musste im Hotel im Foyer strippen und umpacken. Zimmer nich fertig, dit is Berlin“.
Das erste Feedback bestätigte sich: Die großen Hersteller hatten keine exklusiven Neuigkeiten. Beziehungsweise gab es mehr oder minder Ankündigungen über neues Gear im weiteren Jahresverlauf. Spannend, aber auch irrwitzig war KORG mit einem notdürftig verhüllten Synth, bei dem jeder einen Blick unter die Hülle werfen wollte. Allerdings war hier auch nicht viel herauszubekommen. Man hüllte sich bei KORG in nebulöse Ankündigungen.
Nach einem ersten Rundgang ein zweiter Eindruck: Studio – da lohnt sich ein Auge drauf. Also erst einmal ab ins Bungalow-Dorf zu Roland, Doepfer und Co. Bei Doepfer trägt der Generationswechsel mittlerweile auch Früchte. Roland hatte das Firmware-Update der TR-1000 am Start und zeigte LYDIA Project Phase 2. Dabei handelt es sich um eine neue Version ihres experimentellen AI-Neural-Sampling-Pedal-Konzepts. Es handelt sich um einen Prototyp. Wir werden das Projekt begleiten und hoffen, dass hier demnächst fertige Produkte zum Test folgen.
Wohingegen Waldorf am Stand unter anderem mit dem Protein aufwartete, hier bei amazona.de schon getestet. Sicher interessant für Musiker, die jenseits von Roland und Oberheim zu Hause sind. Definitiv ästhetisch ein Highlight und klanglich bei dem aufgerufenen Preis ein No-Brainer (Anmerkung der Redaktion: Schaut doch auch bei unserem Mai-Gewinnspiel vorbei, da gibt es gleich drei Waldorf Protein zu gewinnen).
Generell war zu beobachten, dass sich bei Effekten und Effektgeräten die Grenzen der klassischen Aufteilung hin zu mehr Instrument und Performance verschieben. Das ist absolut spannend.
Studio
Nicht weniger interessant war es in der Studioecke. Auch hier geht der Trend in Richtung Live und Performance. Das konnte man zum Beispiel bei Korg und anderen Herstellern sehen. Korg hat mit dem NTS-4 Mixer einen kleinen, kompakten Performance-Mixer vorgestellt. Allerdings sind Preis und einzelne technische Spezifikationen noch nicht ganz klar. Korg MW-12XR und Korg MW-8XR sind ebenfalls neue Mixer für Live und Content Creation. Die Funktionen sind schon einmal vielversprechend. Der Korg MW-12XR verfügt über einen internen SD-Recorder und USB-Anbindung zur Integration. Das hybride Mixer-Konzept von Korg wird somit um zwei neue Modelle erweitert.
Alles eine Frage des Budgets ist es in der High-End-Ecke, unter anderem mit SSL und Harrison Audio. Hier geht die Reise eindeutig in Richtung analoges Mixing mit Integration moderner digitaler Workflows wie Dante. Ob man Dante nun im Rahmen eines Homestudios integrieren möchte, sei dahingestellt. Aber 500er-Module mit Dante-Integration sind schon sehr gut mitgedacht. SSL und Harrison denken hier auch an kleinere Budgets. Die SSL-500er-Module sind neben dem SSL SiX und Big SiX definitiv eine Aufwertung für Audio. Den Platz für eine 48/72/96er Inline-Konsole nebst Stromanschluss muss man allerdings erst einmal haben.
Spannend war im Studio-Bereich auch, dass ADAT nicht stirbt. Hersteller nehmen sich weiter des Themas an und entwickeln es weiter. Sei es in Form von 500er-Modulen oder 19-Zoll-Racks. Im Nahbereich ist das immer noch eine sinnvolle Methode, um Effekte und Gear ins Setup zu bringen.
Vintage & Modular
Dieses Jahr fanden sich im Foyer – und wer aufmerksam hinschaute – ein Lexicon 224 und eine LARC.
Eine sichere Bank für Neuheiten ist immer modulares Equipment. Die Kleinhersteller übertreffen sich hier mit durchaus innovativen Ansätzen und Produkten. Ein Beispiel ist der Deskrover, der ohne Anstrengung die analoge und digitale Welt sowie Studio und Performance zusammenbringt. Seine Funktion: Stereo-Multiband-Overdrive. Der Trick: Es ist nicht einfach nur ein Overdrive. Verschiedene Typen von Röhre bis Diode und Bandsättigung können eingestellt werden. Das konnte man am Stand mit einer TR-909 wunderbar nachvollziehen.
Oder Instruo, mit Modulen und Systemen, bei denen die Grenzen zwischen Effekt und Instrument aufgehoben werden.
A Walk in the Park
Generell ist es auf der Superbooth empfehlenswert, auch einmal nach links und rechts abzuschweifen. Dann findet man kleine Schätzchen wie den Big Time Reverb von Chase Bliss. Dieser ist ein neu entwickelter hybrider Reverb im Stil der klassischen Achtzigerjahre-Reverbs. Allerdings in Form eines Pedals mit Automatisierung und Motorfadern, True Stereo I/O sowie pro Kanal einstellbarem Delay und Reverb.
Life is Live
Menschen auf der Superbooth
Nun geht man nicht nur wegen des Gears auf die Messe. Die Superbooth ist der Platz, um kollegiale Freundschaften zu pflegen, zu netzwerken oder einfach gemeinsam abzuhängen und nerdige Fachgespräche zu führen.
Die Dichte an Bloggern und YouTubern im Jahr 2026 wirkte noch einmal deutlich höher. Alex Ball war in der Vintage-Ausstellung zu treffen, während man Audiopilz entspannt bei den Klängen von Andrea Cichecki sah. Die Liste ließe sich problemlos fortsetzen. Allerdings, liebe Kollegen: Wir ziehen an einem Strang und es ist absolut uncool, sich während einer Performance zwischen Künstler und Publikum zu präsentieren. Toby zieht sich auch keine schusssichere Presseweste an. Ein AMAZONA-T-Shirt und ein freundliches Lächeln reichen dann auch für mehr Reichweite.
Das Musikprogramm 2026 stach – neben den Acts, die immer da sind, wie Dubsystem mit UK Drill, DnB, Jungle, Dub und allem, was basslastig ist – durch eine Ausgewogenheit auf extrem hohem Niveau hervor. Um drei Highlights herauszupicken: Monolake mit einem „ultra special 8bit“-Setup aus vier Commodore-CBM-8032-Computern. Martha Bahr alias Panicgirl performte ein Picknick-Set der anderen Art auf der Seebühne.

Panicgirl ready for Picknick (c) Martha Bahr
Aus einer ganz anderen Richtung kam Andrea Cichecki. Sie erschafft Synths, Sounds und Noise, die ebenso magisch wie modern sind. Das können wir schon ankündigen: Ein Interview ist im Kasten und wird in Kürze erscheinen.
Eher ein „privates“ Highlight war das Treffen mit Freya Arde. Sie erschuf im Instruo-Zelt mit einer Epiphone und dem anwesenden modularen FX-System Magie und zeigte, warum sie zu Recht eines der größten deutschen Talente im Filmmusikbereich ist. Zudem ist sie die erste Stipendiatin der Initiative Musik.
Die Initiative Musik hat ihre Residency im Rahmen der 76. Berlinale 2026 offiziell bekannt gegeben. Erste Stipendiatin ist die mehrfach ausgezeichnete Komponistin Freya Arde, bekannt für Musik zu Filmen wie Das fliegende Klassenzimmer und Das geheime Leben der Bäume sowie Riefenstahl von Andres Veiel und Produzentin Sandra Maischberger. Auch für den Coming-of-Age-Film Everyone’s Sorry Nowadays von Frederike Migom komponierte sie die Musik. Der Film feierte am 14. Februar 2026 seine Weltpremiere auf der Berlinale.
Ab 2027 startet die Initiative Musik gemeinsam mit der renommierten Villa Aurora in Los Angeles ein neues Filmmusik-Residenzprogramm. Musiker und Komponisten aus Deutschland können dort bei einem dreimonatigen Arbeitsaufenthalt neue Klangwelten für Film und Medien entwickeln. Die Villa Aurora, ehemaliges Exilhaus von Lion und Marta Feuchtwanger, ist seit 1995 ein kreativer Treffpunkt für Künstler aus aller Welt. Hier bleiben wir dran.
An dieser Stelle möchte ich mich auch noch bei Annika von Panda Lassow bedanken, die mehr oder minder geduldig als Fotomodell herhalten musste. Panda Lassow (bürgerlicher Name Annika Wetzko) ist eine der multitalentierten Musiker des Raumes Dresden und der Lausitz. Nachdem sie elf Jahre in Rotterdam gelebt und gewirkt hat, kehrte sie nun wieder an den Ort zurück, an dem alles vor 15 Jahren begann.
Sie ist DJ, Produzentin, Label-Mama von ANUS Records und LES CIDRES, Organisatorin der Beatmakers Union und Radiomacherin. Letzteres bis 2020 als Resident für insgesamt acht Jahre bei Red Light Radio in Amsterdam. Seit diesem Jahr wieder in Amsterdam mit „Endlich Wochenende“ bei Echobox sowie unregelmäßig in Rotterdam bei Operator. Auch hier bleiben wir dran.
High- und Lowlights
Für die Jubiläumsausgabe und angesichts dessen, dass die Superbooth meiner Meinung nach fast klinisch tot war, hatten wir 2026 eine (Super) Superbooth. Von mir eine klare Empfehlung auch für Neulinge: Nehmt euch die drei Tage Zeit und genießt Gear und Musik in Häppchen. Sehr gut war, dass man das gastronomische Konzept vor der Seebühne weiter entzerrt hat. Bei den Abend-Performances war es sonst oft sehr voll.
Was in diesem Jahr besonders gut gepasst hat, war der Livesound. Gut abgemischt, Bässe aus dem Keller, weitestgehend transparenter Wohlklang. Damit komme ich auch zum Abschluss. Lowlights gab es außer fehlenden Ausstellern nicht.
Vielen Dank für die SB26 und wir sehen uns im nächsten Jahr. Thanks for having us.
Video
Für diejenigen, die lieber bewegte Bilder mögen, sei auch noch einmal auf unseren Videorundgang bei YouTube hingewiesen.
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Diese Frage stellt sich jedes Jahr: Was waren die Highlights bei den Synthesizern? Eigentlich sollte jedes Teil ein Highlights sein! Aber ich denke besondere Aufmerksamkeit bekamen: Modal Element One, Non. Labs C25, Miltone 4Exp., TR-1000 und der GS Music Bree6 (der Name ist schon sehr bekloppt).
Unabhängig davon hat bei mir der C25 die meiste Aufmerksamkeit, da mir der C15 schon sehr zugesagt hat. Hoffentlich hat das Display eine vernünftige Scheibe bekommen! Ich war wieder nicht vor Ort! – Warum nur muss Berlin so weit entfernt sein? Danke an Amazona für die ganze Berichterstattung. Natürlich darf man auch andere wie den Sequencer Talk mit Mic und Dean nicht vergessen. Definitiv ist die SB ein Schlaraffenland für Gleichgesynthe und alles gute an Hr. Schneider, der, wie wir alle wissen, das Zepter weitergibt. An wen eigentlich? Weiß das jemand?
Gerade erst heute Morgen habe ich mich mit einen Blick auf das LineUp der »kleinen« Synthesizer von Korg (ModWave, WaveState, OpSix, Multi/Poly) gefragt, was es von Korg denn mal Neues gibt, Und siehe da: Nichts genaues weiß man nich‘, aber es gibt was Neues.
Und Andrea Cichecki: Meine heimliche Liebe (platonisch). Ich verfolge die Dame auf YouTube schon eine Weile und ich bin immer total begeistert, mit wie wenig Pathos sie an ihre Musik heran geht. Einfach mal machen, ohne dabei absolut ausgelatschte und platt getretene Pfade (»Berlin School«, gähn) erneut platt zu treten. Sehr erfrischend. 🧡
@Flowwater Glaub das neueste der Korgler ist der PS-3300. Jetzt auch tatsächlich beim Thomann gelistet, zum Verkauf. Kostet halt 13k und 27 bis 34 Wochen Lieferzeit. Aber mehr Vintage-Synthesizer geht kaum. War dieser nicht auf der SB zum anstesten? Ich weiß es nicht. Ein mega Teil für Freunde von Vintage-Synthesizern, aber in neu! Wahrlich ein Synthesizer wie aus dem Bilderbuch.
Der auf der SB vorgestellte Modal Element One ist ebenfalls ab sofort beim T. gelistet. 639€/9 bis 12 Wochen Lieferzeit aktuell. Mir persönlich fast „zu wenig“ Synthesizer bzw. Editiermöglichkeiten an der Oberfläche. Aber er klingt fantastisch!
@Filterpad Beim »PS-3300« langt mir persönlich die Emulation von Cherry Audio. Würde ich so viel Geld ausgeben wollen, dann stünde bei mir eher der GRP »A10« (oder auch »nur« der »A4«).
@Flowwater , das Musikprogramm war 2026 sehr ausgewogen und spanndend. Sei es nun Monolake mit seinen vier Commodore Computern, Panic Girl oder eben Andrea. Gear technisch haben alle die großen und kleinen was am Start. Wobei die Korgies, Roland, Aturia mehr oder minder in lautes Schweigen hüllen. Was ich beobachtet habe, der Trend geht zu Equipment für Live Performances und FX und Instrument gehen ineinander über.
Ich war dieses Jahr das erste Mal auf der Superbooth. Der Eintrittspreis von 42,- Euro war ganz schön happig. Das Ticket für die Musikmesse Frankfurt hatte mich vor Jahren 35,- gekostet. Bei wesentlich mehr Ausstellern.
Man darf auch die Preise für die Anreise nicht vergessen, so dass ich mir überlegt habe, ob ich die 150,- Euro noch einmal ausgeben würde. Als ich am Bahnhof Berlin ankam, fand ich die S-Bahnstation Wuhlheide nicht auf der Verkehrsübersicht. Also ab zur Auskunft. Dort sagte man mir, ich soll die U5 nehmen. Relativ spät merkte ich, dass der Mitarbeiter der DB die S-Bahn Stationen Wuhlheide und Wuhletal verwechselt hatte. Kann passieren.
Ich habe die Messe besucht, weil ich die Klaviaturen von Clavia Nord Stage, Roland V Stage und Yamaha vergleichen wollte. Clavia hatte nur 3 Instrumente ausgestellt, die immer belegt waren, Roland fand ich gar nicht aber auf dem Yamaha Stand konnte ich die MODX Serie testen.
Fazit: Ich bin am Freitag angereist und die Stände waren voll. Meistens mußte ich mich mit einem Platz in der 2. Reihe zu Frieden geben. Einzig am Groove Synthesis Stand konnte ich mich voll austoben. Ich bekam dort praktisch eine Privat-Vorführung von dem Geschäftsführer. Als ich wieder nach Hause fahren wollte und auf dem Bahnsteig der S3 eine Fahrkarte kaufen wollte, stellte ich fest, dass der Münzschlitz des Automaten zugeschweißt war. Also am besten gleich bei der Ankunft eine Tageskarte kaufen.
@Spartakus schon teuer. wobei die Musikmesse gibt’s ja schon lange nicht mehr.
ich bin aber froh 2 Mal die Messe gesehen zu haben…
schon beeindruckend, Yamaha mit einer ganzen Halle (wie VW bei einer Automesse in wien) Chinafirmen die e Gitarren in ak47form anbieten und anderes :-)
2013 als ich das erste Mal dort war, kamen ja die volcas und der microbrute.
schon spannend! da hat es erst so langsam mit der analog Renaissance angefangen.
@Spartakus , die Eintrittspreise sind wie sie sind. Wenn man sich den S Bahn Verkehr in Berlin in Massen geben will und effektiv durch die Stadt kommen will, gibt es zwei Tipps. Wenn man mit dem ICE über Südkreuz kommt, dort aussteigen und mit der S46/47 nach Schöneweide und dort mit der Tram 60/67 bis FEZ und dann 5 Minuten durch den Park. Andere Option vom Hbf auch bis Schöneweide S9 und dann wieder die Tram. Spart den Weg durch den Wald und man kommt schneller weg. Generell würde ich mir entweder die BVG App laden und oder in Karten in iOS-iPhone sind auch die Nahverkehrsrouten hinterlegt. Ob das unter Android Google auch Weg/Zeit optimiert ist, weiss ich nicht.
Youtuber und Vlogger sind in der Regel Spätaufsteher. Würde ich auch, wenn ich mit einer 4 Manncrew 2 Kästen Augustiner bis morgens 04:00h vernichtet habe. Spricht jetzt nicht grade für englisches Bier.
Wenn man in Ruhe anfassen und testen will, morgens ist immer die beste Zeit. Ich würde allerdings doch alle drei Tage empfehlen oder sich auf das zu fokussieren, was einen interessiert
schöne zusammenfassung. kann mir mal jemand diesen satz hier erklären?
„Für die Jubiläumsausgabe und angesichts dessen, dass die Superbooth meiner Meinung nach fast klinisch tot war, hatten wir 2026 eine (Super) Superbooth.“
@FUJISOUND Da bin ich ebenfalls drüber gestolpert und wüsste auch gerne, wie man zu so einer Aussage kommt?!?
@tomeso , siehe Antwort.
@FUJISOUND , siehe Interview mit Andreas Schneider hier auf amazona.de vom 26.04.2026.
sehr schönes facit vielen dank dafür🙂
so auch ich meine dieses jahr war sehr reizvoll für alle so
etwas zu staunen. auch vielfalt an instrumenten habe ich
nicht erwartet. es tut sich noch sehr viel.
nächstes jahr werde ich termin frei halten🙂
versuche es.
preis ticket ja okay aber ich so denke muß man mal gesehen
oder hören. und kämpfen für besten eindruck:)
@Viertelnote , 😇. V on Chemitz kannst du gut via Leipzig und Südkreuz zur SB kommen, mit dem Deutschland Ticket geht das auch in 3 Stunden. Vielleicht noch mal in Leipzig umsteigen. S Bahn und Tram Berlin sind auch im Deutschland Ticket. Wenn man nur einen Tag vor Ort ist, Schwerpunkte setzen und früh anreisen. Ab Mittag wirds voll, da sollte man in der Zeltstadt sein. Bequeme Schuhe sind Pflicht. Ich bin am Freitag ab 14Uhr ca 14 Km gelaufen und am Samstag ca. 16 km. das sollte man nicht unterschätzen.
Name that Synth = Minimoog Voyager XL
@tob4545 👍
Hi Toby, schade dass wir uns dieses Jahr nicht über den Weg gelaufen sind…konnte dieses mal auch nur Donnerstag und Freitag den halben Tag vor Ort sein. Schön war’s, wie immer :)
@Jens Hecht , wir sehen uns nächstes Jahr. Ich habs auch nur ab Freitag Mittag bis Sonntag Abreise geschafft. Das ist mir persönlich zu stressig. Zumal du da draussen mangels Highspeed Internet fest/mobil nicht arbeiten kannst. Weder TMO oder VDE. Ich fand die diesjährige Ausgabe sehr gut. Musikalisch und bei den versteckten Neuheiten.
Ich war dieses Jahr zum ersten Mal dabei und nachdem was ich, zum Glück erst im Nachhinein, gehört habe, konnten wir uns da ja glücklich schätzen. Guter Sound allenthalben, leckeres Essen, gute Acts und und und. Also ich war begeistert und nächstes Jahr ist gesetzt.
@grundgedanke Was hast Du denn gehört? Ich bin in fast jedem Jahr dort und habe nie schlechte Erfahrungen gemacht.
@Mac Abre Na unter anderem in diesem Artikel, das die Superbooth bereits klinisch tot gewesen sei, irgendwoanders was von Kommerzialisierung, dann das „diesmal“ der Sound gut gewesen sei, daraus schließe ich das war er nicht immer. Wie gesagt, ich war zum ersten mal da und fand es super. Klasse Atmo. Freue mich jedenfalls schon auf nächstes Jahr.
@grundgedanke Ich habe keine Ahnung, woher die Empfingung des Autors („klinisch tot“) kommt. Seitdem ich regelmäßig zur SB gehe (ca. 10, 12 Jahre) gab es keine Anzeichen eines Ablebens. Auch das als Quelle angegebene Interview liefert keinen Rückschluss. Der Sound war so gut, wie er sein kann wenn er von kleinen Bühnen unter freiem Himmel kommt. So habe ich das immer empfunden. Bei Wind klingt alles blöd, bei ruhigem Wetter kommt der Schall dort an wo er ankommen soll. Die Atmo ist dort immer so angenehm. Keine Hektik, kein Durchquetschen, kein Stress. Draußen ist es sowieso noch lockerer. Nur bei den Zelten könnten mehr Sitzgelegenheiten angeboten werden, vor allem in dem kleinen Waldstück.
@Mac Abre , einfach hier nachlesen.
https://www.amazona.de/interview-andreas-schneider-superbooth/
Andreas:
Eigentlich waren wir 2020 finanziell erledigt, aber von Geld darf man sich nicht abhängig machen.
Wenn ich will, das etwas nicht in den Köpfen hängen bleibt, würde ich es genauso kommunizieren. 😁
@TobyB Das habe ich gelesen und im Kopf behalten. Vor dem Interview hast aber auch Du das gar nicht wissen können, da es, wie ebenfalls im Interview steht, bisher ein Geheimnis war.
@grundgedanke , siehe unten verlinktes Interview. 2020 war die SB finanziell am Ende. Synonym und Metaphorisch, klinisch tot.