Ein "kleines" Stück von Giorgio III
Mit dem SynTesla MegaHertz gibt es nun die Möglichkeit, ein Stück des gewaltigen Modularsystems Giorgio III von Hans Zimmer in sein Studio zu holen. Allerdings gibt es dabei eine kleine Hürde (neben dem Preis): MegaHertz wird nur in Kleinstauflage gebaut werden.
SynTesla MegaHertz – 2-Voice Modularsystem
SynTesla hat sich mit dem Giorgio III-System, das speziell für die Welttour von Hans Zimmer gebaut wurde, medienwirksam in Szene gesetzt. Auf der Bühne ist das System ein Blickfang, aber gleichzeitig ein wichtiger Bestandteil für die Musik.
Es war klar, dass es sich zwar um ein Einzelstück handelt, aber die Entwicklungsarbeit auch für eine kommerzielle Produktlinie genutzt werden wird. MegaHertz macht dabei den Anfang. Für die kommenden zwei Jahre sind bereits die Systeme GigaHertz und TeraHertz angekündigt. Dem Namen nach werden diese größer als das nun vorgestellte System werden.
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MegaHertz ist ein fest vorkonfiguriertes Modularsystem im 5U-Format nach Moog. Es ist in einem Rahmen untergebracht, der drei Zeilen mit jeweils 14 MU-Einheiten Breite besitzt. Die Seitenteile sind dabei sehr aufwendig gestaltet, sodass das System nicht nur von vorn ein Hingucker ist.
Die Modulausstattung des SynTesla MegaHertz
Das System kann monophon oder mit zwei Stimmen gespielt werden. Die Module wurden in Zusammenarbeit mit Yves Usson entwickelt und die Systeme werden in Frankreich von Hand gefertigt. MegaHertz ist mit folgenden Modulen bestückt:
• 2 VCOs
• 1 Wavefolder
• 1 C.L.O. Mixer with constant Outputlevel
• 1 Diode Ladder Filter
• 1 6 to 24 dB Lowpass Filter
• 2 Dual Attenuators/Boosters
• 2 Dual VCAs
• 4 DADSR Envelope Generators
• 1 buffered Multiplier
• 1 Super-LFO + Xpander
• 1 Triple Logic Module
• 1 Quadruple Attenuator/Mixer
• 1 3-Band Resonator
• 1 4-2 Mixer
SynTesla MegaHertz wird in einer Auflage von nur 15 Stück gefertigt. Das System kostet 8.160,- Euro und es wird eine Anzahlung von 2.000,- Euro verlangt. Die Auslieferung wird voraussichtlich im Frühjahr 2026 erfolgen. Ob später weitere Einheiten produziert werden, ist ungewiss.

































Lieber Synthiegott bewahre mich vor dieser Werbung.
Und führe mich nicht in Versuchung 😀
Puh… Da fällt mir ein, ich habe noch 4 Eurorackmodule, die zusammengelötet gehören…. Dann brauch ich dieses gute Stück nicht mehr (anschauen).🤧🥴
@CDRowell immerhin.
das hier ist ja nach dem alten Moog 5u Standard und damit nicht kompatibel zu eurocrack..😎
@CDRowell ohne wavefolder und ohne resonator wäre das System recht konservativ …
Das Auge hört mit !
Optisch ne absolute Wucht, klanglich Standard Moog Kost den es auch zum Zehntel Preis im Kleinformat gibt.
Die bedeuteten VU Meter, die Zeitanzeigen der Hüllkurven, schon geniales Design.
Der Aufwand rechtfertigt sogar den Preis.
@Spectral Tune ja, das goldeneye😜
frei nach einer Les Paul Studio, auf den Klang kommt es an, ohne Firlefanz 😜
8000€? Ich hätte eher fünfstellig geschätzt, so geht das tatsächlich in Ordnung im Vergleich zu ähnlichen Systemen.
@ollo Absolut und so sehe ich das auch. Gegenbeispiel wäre der PPG 1002 Synthesizer. Ich hätte den Preis definitiv bei 20k angesetzt. Selbst das Moog Setup Modularsystem kostet 10k. Ein gebrauchter ARP 2600 inzwischen 20k. Es überrascht wirklich! Allein schon wegen der gefrästen Seitenteile die ja auch Arbeit kosten. Die Verführung zum kauf gleicht einer der Kirschpralinen, wenn sie vor einem liegen. 🍒
@Filterpad Genau das habe ich auch sofort gedacht: Im Vergleich zu diesem Boliden werden die 10K für die PPG-Neuauflage sogar NOCH etwas bizarrer. 🤪
@UAP Ja absolut. Der PPG hat somit schon a‘ G’schmäckle von Wucher wie der Württemberger so sagt. Selbst ein Moog, was immer als preisliche Speerspitze galt, wirkt auf einmal seriös. 😮 Vielleicht ist auch Behringer nicht ganz unschuldig bei dem Dilemma.
@ollo das ist was fürs Zimmer von Hans.
oh wait… 😎
da würde ich mir lieber den roten geddy Lee minimoog kaufen. ist sogar schon etwas billiger geworden 😄
ich weiß nicht, ich find steampunk immer ein bisschen peinlich. da gefällt mir nüchternes design weit besser. Cwejman, ACL, wenns verspielt sein soll XAOC oder Instruo.
@Bave the Dutcher ja, erinnert mich etwas an billige pseudo „retro Stereoanlagen“ von No Name Herstellern aus braunem plastik das Holz sein soll. 🤣
@Numitron Für Yves Usson kann ich aber nichts anderes empfinden als die größte Hochachtung. Ich habe viele seiner Module, die er gratis im Netz dokumentiert hat (Yusynth googlen) nachgebaut und ein ganz schönes Monster da stehen. Bei problemen kann man im electro-music.com forum mit ihm schreiben und er hilft weiter. Unglaublich entspannter Typ. Außerdem hat er mit Arturia den analogtrend losgetreten mit dem Minibrute.
@Bave the Dutcher ja, hab 2 microbrutes mittlerweile 😀
@Numitron Die leute beschweren sich oft über den harschen sound, wenn man aber die fader des mixers nicht höher als hälfte zieht, kann. der mini auch ganz subtil umd schön klingen…. oft missverstandener sehr vielseitiger synth mit wavefolder und wave multiplier.
@Bave the Dutcher stimmt!
sehr underrated und endlich wieder erhältlich. zumindest für eine begrenzte Zeit. ich mag ja die brutale Seite sehr. gibt kaum Synths die so klingen ohne Effekte. 😄 übrigens auch von the prodigy immer wieder live benutzt. 🤘😎
Ich hole mir dann das VST beim nächsten „Black Friday“ für 15€ … und stelle zwei Jahre später fest, dass ich es nie benutzt habe.😉
@furanku Als VST würde ich sowas auch nicht nutzen 😀
Da reicht ja jedes Moogklone VST
Aber als Hardware macht das schon was her.
Allein wenn ich daran denke da beherzt an die Regler zu greifen, da wirken ja schon die Moogpotis filigran dagegen.
@Ashatur Mein Kommentar war natürlich auch nicht ernst gemeint … wobei: Ich besitze selber einen Minimoog, einen Prophet 10 (beides reissue) und einen OB-X8 und ein Rhodes Mk1 … und erwische mich trotzdem immer wieder, wenn es schnell gehen soll, ein VST zu verwenden und mir fest vorzunehmen, die Spur später durch das Original zu ersetzen, was ich dann aber selten wirklich tue. VSTs sind nun mal einfach schneller zu laden und mit dem Projekt abzuspeichern.
@furanku Grundsätzlich habe ich nichts gegen Plug in’s, sie sind im Grunde ein Segen für jeden der Musik machen möchte ohne gleich große Ausgaben zu haben oder für professionelle Musiker die unter Zeitdruck
stehen.
Aber selbst mit einem Controller macht mir das irgendwie keinen Spaß.
Da fehlt mir irgendwas. Aber für mich ist es auch einfach ein Hobby für das ich auch gerne investiere und da auch kein Minusgeschäft sehe da es mir ja Spaß bereitet.
@furanku macht ja keinen Spaß als VST 😜
@Numitron Tatsächlich habe ich noch nie einen vst Synthesizer in einer Produktion verwendet, analog only!😅
@Bave the Dutcher ausgezeichnet! 👍
finde ich gut!
15U ist schon reizvoll, wenn auch teurer. Nur mag ich das Design gar nicht. Da sind mir das Original von Moog, MoonModular und SynthWerk schon rein optisch schöner.
Hätte ich gerad das Geld über würde ich mir bei meinem GAS die Model 10 Variante von Synthwerk holen. liegt preislich im 7k noch leicht drunter, hat ein klassisches Design und ist eben halb so teuer wie Moogs Model 10 ;-)
@DasIch&DerEr 5U sonst wäre es etwas hoch mit 15U 😂
Optisch wow… dann hör ich mir das Video an und weiß , warum Modular nichts für mich ist…. :-)