Synthesizer Programmierung #2: Making Stage Piano Sounds

7. Oktober 2017

Stage Piano Sounds unter der Lupe

vintage theatre spot light on black curtain with smoke

Und darum geht es diesmal in unserer Serie Synthesizer Programmierung: Wenn Sie bei Live-Gigs dem Keyboarderkollegen zuhören, haben Sie wahrscheinlich immer wieder mal bemerkt, dass sich manche Piano-Sounds im Bandkontext unheimlich gut durchsetzen. Andere dagegen ganz schön untergehen.

Wie Sie an die wirklich kraftvollen Klavierklänge rankommen, das zeigt Ihnen dieser Workshop Synthesizer Programmierung:

Wie kommt’s? Ja, ein Klavier ist nicht gleich Klavier, jedes klingt anders. Vielleicht hat Sie ein Toningenieur am Mischpult schon mal dezent darauf hingewiesen, wenn er dabei war, Ihre Klavierparts in einem guten Licht erscheinen zu lassen. Ein Klavier klingt nämlich je nach Fabrikat und Modell nicht nur sehr eigen, sondern zeigt im Songkontext ein gelegentlich recht eigenwilliges Verhalten. Vor allem auf der Bühne, letztlich aber auch beim Studio-Recording. Da ist die Basslage hier mal viel zu heftig, in der oberen Mitte aber verliert sich diese Power, speziell in der Dynamik. Der Diskant wiederum ist zu prägnant. Was also tun, damit das Instrument den Song nicht stört, sondern vielmehr ihm dient?

An dieser Stelle kommt ein erfolgreich erprobter Rezeptkatalog ins Spiel. Wir sprechen dabei vor allem über Equalizer und Compressor, aber auch Klangparameter und weitere nützliche Effektgeräte und -einstellungen. Bevor hier jemand Schnappatmung kriegt, weil der unverfälschte, natürliche Pianoklang möglicherweise malträtiert wird: Ja, das wird er. Und zwar zum Vorteil aller Beteiligten.

Nun sind EQ und Compressor gerade in der Abmischung des Bandsounds regelmäßig Sachgebiet des Toningenieurs, der ganz im Sinne des Keyboarders und des gesamten Songwritings seinen Job macht. Aber verlassen Sie sich mal nicht drauf, dass der aus jedem ihm vorgelegten Klaviersample umgehend ein bühnentaugliches macht. Selbsthilfe ist also angesagt.

Schauen wir uns die Klavierkandidaten einmal an. In jeder Workstation sind welche, es gibt zahllose Sample-Librarys mit wieder anderen und seit einer Weile auch gemodelte wie etwa Pianoteq oder Roland SuperNatural. Die alle betrachten wir nun pauschal lediglich als Ausgangsmaterial und gehen der Einfachheit halber mal grundsätzlich davon aus, dass daran etwas zu schrauben ist, bevor man sie auf die Bühne lassen kann.

Das beginnt mit simplem Probespielen zunächst solo, einfach um zuerst dessen Klangcharakter zu erfassen. Und auf Tauglichkeit für Ihren Bedarf und Geschmack. Jedes Klavier und jeder Flügel hat einen eigenen Charakter, manchmal unterscheiden sich sogar Instrumente innerhalb derselben Modellserie, zumindest in Nuancen. Falls Sie noch keine Gelegenheit für so was hatten: Gehen Sie spaßeshalber beim nächsten Stadtbummel in einer Metropole in ein Klavierhaus und testen mehrere Instrumente auf die Schnelle an. Sie werden umgehend herausgefunden haben, dass ein Bösendorfer völlig anders klingt als ein Steinway, ein Kawai nicht viel mit einem Bechstein gemein hat.

Und genau so ist es mit all den Samples und Physical Models, die wir in den Keyboards und Librarys vorfinden. Mehr noch, sie sind oft bereits vorproduziert, d.h. sowohl vor der Samplerecording-Session als auch während deren Fertigproduktion hat jemand am Sound gedreht. Kurz gesagt, man bekommt was vorgesetzt und muss mit dem für die eigene Musik irgendwie zurechtkommen. Das Erste, was also zu tun ist: Analysieren Sie Ihre Klaviersounds, indem die verschiedenen Bereiche Bass, Mittellage, obere Mitte und Diskant genau ausgekundschaftet werden. Gibt’s da Stärken und Schwächen? Mit Sicherheit und zwar welche, die im Band- und Songkontext sowohl behilflich als auch störend sein werden. Daher sollten Sie das nicht nur zuhause im stillen Studiokämmerlein machen, sondern gut vorbereitet dann auch in der Bandprobe. Nehmen Sie einfach mehrere Preset-Varianten mit und probieren die mit der Band durch. Auch welche, die Sie, wie im Folgenden beschrieben, mit Zielrichtung Stage Sound gründlich überarbeitet haben.

Schreiten wir zur Tat und befassen uns zuerst mit der Dynamik. Was beim Bühneneinsatz am wenigsten benötigt wird, ist ein besonders großes Dynamikspektrum, außer wenn es vielleicht um reines Solopiano geht. Im Gegenteil, als Keyboarder ist man eher froh, wenn einzelne piano gespielte Noten nicht von irgendeinem anderen Instrument gerade übertönt werden. Also schränken wir die Dynamik erstmal ein. Im Grunde genügt meistens ein Spektrum von mp bis fff, d.h. es sind nur fünf Dynamikstufen notwendig und es ist nicht mal schlimm, wenn es sogar nur drei sind, denn: fff oder ff, um sich in den Vordergrund zu stellen, mf für Backing-Passagen und mp für softe Parts. Selbst wenn es hörbare Übergänge zwischen diesen Dynamikstufen gibt, beim Stagesound kann man das vernachlässigen, es ist alles aus etwas groberem Holz geschnitzt.

Sobald Sie diesen Teil zufriedenstellend erledigt haben, geht es ans Frequenzbild Ihres Pianos. Am besten spielen Sie einfach mal ein kurzes Stück in Ihren Audio Editor und schauen sich anschließen das Ergebnis im Spectrum Analyser an. Dort sehen Sie, mit welchen Amplituden Sie es in den verschiedenen Bereichen zu tun haben. Klaviere können durchaus etwas unausgewogen klingen, bei manchen knallt der Bassbereich extrem, dafür sind die Mitten schwach. Andere starten ab den oberen Mitten mit einer penetranten Überbrillanz, und der Bass klingt nach dünnem Blech. Oder die Decay-Phase ist irgendwie zu kurz. Ganz schlimmen Samplepianos fehlt alles, die sind dünn und fleischlos. Die legen Sie besser ganz weg, da nützen auch keine weiter unten gelisteten Hilfsmittel.

Das Meiste lässt sich nun mit entsprechenden Hilfsmitteln nivellieren, so dass es über die Tastatur hinweg ausgewogener wird und wir es im gleichen Aufwasch auf Stage Sound trimmen.

Wir nehmen folgende Effekte:

  • Parametric Equalizer
  • Graphic Equalizer
  • Compressor
  • Reverb

Nicht alle Sampleplayer-Engines bieten das komplette Besteck, nehmen Sie einfach das, was Ihnen zur Verfügung steht.

Nachdem Sie sich Ihr gesampeltes Klavier vorgeknöpft und die Bereiche identifiziert haben, an denen Nacharbeit angesagt ist, greifen Sie zum Parametric Equalizer. Mit dem packen Sie exakt an den Frequenzen an, wo es was zu tun gibt. Klingt es untenrum irgendwie zu mulmig, dann senken Sie mit dem EQ den Bereich zwischen 20 und 60 Hz ab. Dröhnt es im Bass, dann könnte der Problemsektor etwas darüber liegen, bis etwa 250 Hz. Haben Sie es in der Mittellage mit zuviel blechernem Klang zu tun, senken Sie den Bereich zwischen 500 Hz und 2 kHz ab. Fehlt es dem Klangcharakter insgesamt etwas an Präsenz und ist eine Idee zu undefiniert, dann setzen Sie irgendwo bei 4 kHz bis 6 kHz an, geringfügige Anhebungen sollten genügen. Braucht es einen ordentlichen Schub Brillanz, weil der Sound einfach zu matt ist, so schauen Sie sich Frequenzen ab 6 kHz bis etwa 16 kHz an. Am besten langen Sie fürs Erste ordentlich zu und übertreiben es, denn so finden Sie am besten heraus, welche Frequenzen tatsächlich bearbeitet werden müssen. Anschließend reduziert man diese Anhebungen auf ein erträgliches Maß und macht dasselbe im umgekehrten Fall.

Haben Sie stattdessen einen Graphic Equalizer zur Hand, dann bedienen Sie sich, als Faustregel, mit Oktavschritten der jeweils nächstgelegenen Frequenz: Bässe kontrolliert man bei 63 Hz, Wärme um 125 Hz, Mulm bei 250 Hz, bei 500 Hz geht’s ums Trötige, 1 kHz macht Druck, bei 2 kHz wird’s knackig, 4 kHz sorgen für Schärfe, 8 kHz definiert den Ton und bei 16 kHz wird’s leichtfüßig bis luftig.

All das sind für die Bearbeitung der Klaviersamples grundsätzliche Näherungswerte, natürlich kommt es aufs Einzelne an, wo und wie intensiv Sie dran drehen müssen. Fürs Erste ist aber der EQ bereits das wichtigste Handwerkszeug, um Ihr Klavier optimal in den Song- und Bandkontext zu stellen. Trauen Sie sich im Falle auch, den Klang bei solo gespielt auf hässlich statt wunderwunderschön zu trimmen, falls er sich so am besten ins Songarrangement einfügt.

Natürlich ist das noch nicht alles, es gibt weiteren Handlungsbedarf und zunächst betrifft das Stereosamples. Was für sich selber zuhause schön klingt, in der Auftrittslocation muss das nicht so sein. Speziell Stereosamples haben bei Gigs gelegentlich den Nebeneffekt, den Sound etwas zu verwaschen, es klingt einfach nicht konsequent direkt. Falls es bei Ihrem Instrument die Möglichkeit gibt, das Signal in Mono wiederzugeben, dann tun Sie das. Andernfalls bleibt Ihnen die Option, die Pan-Regler der beiden Kanalzüge des Mischpultes in Mittelstellung zu bringen. Sind Sie einer von der Sorte, der es lieber selber in die Hand nimmt und sich das Klaviersample komplett auf eigenen Bedarf zurechtschnitzt, dann greifen Sie zur Stapelverarbeitung des Audio Editors und lassen dort die ganzen Stereosamples in einem Rutsch in Mono konvertieren. Nebenbei sparen Sie dann die Hälfte des benötigten Speicherplatzes.

Der nächste Kandidat heißt Compressor. Was auf den ersten Blick komisch klingt, Compressor für Klavier? ist bei genauem Hinhören das Beste, was einem passieren kann. Damit wird nämlich eine eventuell zu kurze Abklingphase verlängert, und auch die Blume, gleichzeitig der Anschlag konkreter. Komprimieren Sie das Signal um etwa 10 dB, das sollte genügen. Möchten Sie noch ein wenig zusätzliches Schimmern im Klang, dann routen Sie das komprimierte Signal durch einen EQ und heben 100 Hz um 5 dB an, anschließend schauen Sie noch bei 14 kHz nach und sind mit der Anhebung dabei nicht besonders zaghaft. Nicht ohne Grund haben manche Digital Pianos einen Compressor sogar im direkten Zugriff per Drehregler.

Compressor: Edles Modell mit Röhren

Nun zum Reverb. Was zuhause und im Proberaum ok ist, auf der Bühne ist Reverb nahezu unnötig. Sicherlich kommt es dabei auf die Location an, aber regelmäßig kommt es zu ganz natürlichen Reflexionen, künstliche braucht es da keine mehr. Zuviel Hall macht Klaviere diffus. Allerdings gibt es einen Trick, das Klavier mit einem Reverb-Parameter ein klein wenig präsenter zu machen: Pre-Delay. Wenn Sie die Nachklingzeit auf einen Wert deutlich unterhalb des natürlichen Hall im Saal einstellen, jedoch das Pre-Delay irgendwo zwischen 20 und 40 ms, dann erhalten Sie genau diesen gewünschten Effekt: Mehr Präsenz.

Falls Ihr Sampleplayer noch ein paar mehr Parameter bereitstellt, dann haben Sie weitere Chancen, sich die Klaviere für Stage Sound zu optimieren, schließlich möchten Sie ja für Ihren individuellen Klavierklang das möglichst beste Resultat erzielen. Was auch bedeutet, alle Möglichkeiten komplett auszureizen.

Stereo Perspective: Player und Audience. Damit kann das Stereobild per Knopfdruck von der Spielerposition auf Publikumsposition geändert werden und umgekehrt. Man nimmt also Einfluss auf die Darstellung des Klanges innerhalb der vorhandenen Akustikverhältnisse. Wodurch auch der Klangeindruck definiert wird. Für Live-Gigs ist ohnehin die Audience-Position empfehlenswert, sofern der Sound mit der PA in Stereo übertragen wird. In der Player-Position hört man die Basslage deutlich im linken Kanal, den Diskant im rechten. Bei Audience ist das nicht der Fall, das in Stereo aufgenommene Flügelsample klingt dann lediglich insgesamt räumlich. Die interne Panorama-Einstellung erlaubt bei Stereosamples die Verlagerung des Klanges auf die eher linke oder rechte Position, wobei es Einstellungen für die exakte Mittenposition gibt. Pianos in Stereo sind für Solo und Balladen geeignet, auch bei kleinen Besetzungen etwa im Trio.

Lid Position. Beim echten Flügel kann der Deckel angehoben werden, für mehr Klangfülle. Die Saitenschwingungen werden dadurch nämlich in den Raum entlassen und können sich physikalisch ungebremst entfalten. Bei einigen Workstations und Physical Models kann das Ausmaß der Deckelöffnung mit Lid Position definiert werden. Ein Wert 0 ist geschlossener Deckel und der Sound wird insgesamt recht dumpf und intim, auch bei maximalem Anschlag (fff). Der Maximalwert dagegen ist ganz geöffneter Deckel und der gesamte Klangeindruck wird lauter, voluminöser und brillanter. Alle Werte dazwischen dienen der Feinabstimmung für individuelle Songs und den Raum, wo die Darbietung stattfindet.

Release Time. Wird bei einem echten Flügel eine Taste nach dem Anschlagen wieder losgelassen, verstummt sie nicht unbedingt augenblicklich und abrupt. Es kommt auf die Dämpfung der Hämmer an, wie rasch das Verstummen des Tones passiert. Auch auf den Aufstellungsort des Instrumentes kommt es an, denn wenn etwa die Schwingung eines Tones vom Boden oder einer Wand reflektiert wird, kommt der Ton „zurück“. Das lässt sich bei der Sampleplayer oder PM-Engine individuell einstellen, das hat nicht nur was mit der Simulation realer Umstände zu tun, sondern auch mit persönlicher Vorliebe. Klicken Sie mal zur Sound Spotlight #1 Folge, da geht es sehr detailliert um genau diese Sache.

Piano-Sounds müssen sich beim Live-Gig durchsetzen

Velocity Intensity. Anstatt wie oben beschrieben an den V-Switch Samples zu hantieren, können Sie auch am Keyboard selbst die Anschlagsempfindlichkeit definieren. Wenn bei einem Klavier oder Flügel eine Taste mit ganz wenig Kraft angeschlagen wird, kommt es zu überhaupt keiner Tonwiedergabe. Der Hammer wird dabei nämlich derart sanft an der Saite ankommen, dass diese nicht in Schwingung versetzt wird. Umgekehrt ist es, wenn die Taste mit voller Wucht angeschlagen wird. Der Hammer knallt gegen die Saite und bringt die unmittelbar in maximal mögliche Schwingung. Es wird laut! Je nach Einstellung der Spielart eines Klaviers passiert das innerhalb eines gewissen Bereiches. D.h. minimale und maximale Anschlagskraft für ppp und fff wird definiert. Jeder Pianist mag es anders, und manchmal spielt es auch eine Rolle, ob es sich um eine Solo-Darbietung handelt oder man im Ensemble spielt. Beim Ensemble nämlich kann eine allzu hohe Range von ppp bis fff hinderlich sein, manche ppp gespielten Töne werden im Kontext bis zur Unhörbarkeit verschwinden. Mit Velocity Intensity lässt sich das also individuell justieren.

Damper Resonance. Wird beim Flügel das Haltepedal betätigt, dann wird die Saitendämpfung weggetan und zu den gespielten Tönen erklingen zusätzlich sämtliche nichtgespielten Töne als mitschwingende Resonanz. Mit Damper Resonance lässt sich das bei einiges Instrumenten sehr fein justieren und zwar von kaum hörbar bis überdeutlich.

Mechanical Noise. Wird beim Piano eine Taste angeschlagen, entsteht ein mechanisches Geräusch. Das gibt es bei einigen Instrumenten auch und zwar in Form von Samples. Besonders hörbar wird dieses Geräusch beim Taste loslassen. Auch hier kann man festlegen, wie deutlich die Mechanikgeräusche des Pianos rüberkommen sollen.

Beim Taste loslassen erzeugt ein Pianoton noch ein weiteres Geräusch: Eine Saitenresonanz. Dabei handelt es sich um ein Toncluster, das zwar recht subtil ist, aber dennoch hörbar. Je nach Instrument können Sie auch hier mit der Lautstärke regeln, wie intensiv Sie das haben möchten.

Master EQ. Damit wird nicht, wie oben beschrieben, der Klaviersound selber auf Vordermann gebracht. Stattdessen können Sie hier diesen Sound auf die Location abstimmen. Manche kleinen Clubs sind mit Teppichen und anderen Textilien ausgestattet, so dass hohe Frequenzen abgeschwächt werden. Und plötzlich klingt Ihr Klavier muffig. Oder Sie spielen in einem Saal, wo es viele blanke Glasscheiben und Steinboden gibt, was Ihnen alles vermulmen kann. Hier setzen Sie mit dem Master EQ an. Die betreffenden Frequenzbereiche sind weiter vorne ja gelistet.

Audio Tracks: Sie hören zuerst immer das ursprüngliche Piano, es gibt drei verschiedene. Und im Anschluss daran jeweils die bearbeitete Version. Es handelt sich um Anschauungsbeispiele, Ihre eigenen Resultate werden sicherlich davon abweichen. Das hier ist auch ein Mitmach-Workshop, denn wenn Sie eigene Erfahrungen mit Piano Sounds on Stage gemacht haben, teilen Sie das einfach in der Kommentarstrecke. Danke!

Klangbeispiele
Forum
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    costello  RED

    Ich bin meinem Piano-Sound noch nie mit den Spectrum Analyser zu Leibe gerückt ;-)
    In den 70er,80er- Jahren hatte ich ein Wurlitzer 200A, dessen Sound ich mit einem einfachen Boss-Chorus und 6-Band-Equalizer aufgemotzt habe. Das war vor allem in den Mitten immer schön präsent. Und seit einigen Jahren habe ich ein Kurzweil PC3X: Mit den einfachen Triple Strike-Pianos vermag man nun vielleicht nicht die Mondschein-Sonate in allen Schattierungen wiederzugeben – aber um live damit Rock’n’roll zu machen, ist es super und braucht in der Regel auch keinen großen support seitens des Mixers.

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      k.rausch  RED

      Ja, die Kurzweils haben den Trick raus mit Stage Klavieren. Nicht ohne Grund gibts bei denen auch einen Compressor direkt auf dem Panel. Das mit dem Spectrum Analyser war natürlich nur als optische Hilfe gedacht. Anderen Leuten genügt das eigene Ohr :)

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    SimonChiChi  

    Gibt es wirklich jemand, der sich so was noch selbst programmiert? NORD PIANO oder ähnliches zulegen, fertig, oder?

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      Organist007  

      auch bei nord u.ä. muss man LIVE oft daran schrauben.
      gerade die NORDS u.ä. haben ja (auch die electros !) einen guten EQ + Kompressor, der leistet gerade bei pianos wahre wunder.

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