Wellenförmige Akustik-Module von t.akustik
Die Akustik-Sparte vom Musikhaus Thomann stellt mit den t.akustik PET Parametric Absorbern neue Akustik-Module fürs Studio auf den Markt. Eine bessere Raumakustik möchte t.akustik hierbei mit einem modernen und schicken Design kombinieren.
t.akustik PET Parametric Absorber
Die neuen Module hat t.akustik für unterschiedliche Einsatzgebiete konzipiert. So sollen sie neben dem Einsatz im klassischen Homestudio auch für Proberäume, Heimkinos oder Podcast-Studios oder Content Creator geeignet sein. Aber auch in Büros und Callcentern können die Module für einen besseren bzw. angenehmeren Raumklang sorgen.
Erhältlich sind die Parametric Absorber in zwei verschiedenen Größen: 60 x 60 cm und 120 x 60 cm. Dazu gibt es sie in den zwei Farben Silbergrau und Anthrazit.
Direkt beim ersten Blick auf die Absorber wird die Besonderheit klar: Die t.akustik PET Parametric Absorber sind wellenförmig aufgebaut und können frei auf der schwarzen Trägerplatte montiert werden. Dadurch entstehen individuelle Muster, was optisch definitiv ein schöner Hingucker ist.
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Die Montage der Absorber ist denkbar einfach. Auf der Rückseite verfügen die Trägerplatten über einen L-Haken und können so ganz einfach an der Wand, aber auch an einer Decke befestigt werden.
Die Absorber bestehen aus schwer entflammbarem PET und erfüllen die Anforderungen der Baustoffklasse B-s1, d0 nach DIN EN 13501-1 bzw. B1 nach DIN 4102-1. Das Material ist zudem für den Einsatz in Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit geeignet.
Zwar gibt es noch keine Messungen bzw. Informationen zu dem Wirkungsgrad der neuen Absorber von t.akustik, aber immerhin sind die Basisdaten zum Material der Absorber verfügbar. Die Daten könnt ihr der folgenden Tabelle entnehmen:
Die t.akustik PET Parametric Absorber sind ab sofort bei Thomann erhältlich und kosten 169,- Euro (2x 60 x 60 cm Modul) bzw. 339,- Euro (2x 120 x 60 cm Modul).


































Hollaa! Diese gefallen mir wirklich sehr gut und sehen professionell aus, im Gegensatz zu meinen zwei süßen quadratischen Pyramidenschaumstoffen in Königsblau. ^^ Leider hindert mich der olle Wandschrank daran, aus dem Zimmer etwas studiotauglicheres zu machen. Aber was nicht ist kann kann ja noch werden. Den aufgerufenen Preis finde ich persönlich für eine Eigenmarke by Thom. relativ hoch! Aber Zubehör für Raumakustik ist generell nicht günstig, außer man bastelt es selber. Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass sich Bücherregale voll mit Büchern sehr gut eignen. Der benötigte Effekt kommt anscheinend erstaunlich nahe dran. Für Hobbyenthusiasten eine profitable Alternative. Ein paar Bilder und Vorhänge dazu, fertig ist das überdurchschnittliche Homestudio für lau. Bei mir ist es zumindest so und ja, es ist akustisch definitiv Luft nach oben. Aber katastrophal ist es gewiss nicht! Make the better Sound!
@Filterpad Alles ist besser als Noppenschaum / Pyramidenschaum, der immer so gehypt und in tausend Varianten angeboten wird, aber technisch einfach Unsinn ist. Ein Sofa und ein Bücheregal zur Absorbung und Streuung sind da tatsächlich wesentlich effektiver. Bei diesen neuen Teilen hier kann man nicht so recht erkennen, was das für eine Materialkonsistenz ist. Nur schweres UND poröses Material kann eine Absorbtion bewirken, während für einen Diffusor eine harte Oberfläche benötigt wird – beides zusammen ist also schwierig. Das Hauptproblem in mittelgroßen und größeren Räumen sind die Bassmoden die, wie man am Diagramm sieht, auch von diesen Dingern nicht gebändigt werden können.
@WOK Richtig, ein schweres Bücherregal ist super. Ich hatte vor dem Umbau meines Arbeitszimmers so eines an der Rückwand stehen. Der Klang war schön trocken und sogar in den wichtigsten Bereichen ohne nennenswerte Überbetonungen oder Einbrüche. Nur bei Raummoden hilft das auch nicht. Da muss man zu anderen Mitteln greifen.
@Markus Galla Wenn man die Bücher noch unterschiedlich tief in’s Regal stellt, ist es noch wirksamer.
@WOK Ok interessant. Ich bin tatsächlich davon ausgegangen, dass Pyramidenschaum wirkt. Die sichere Unwirksamkeit kenne ich lediglich vom berühmten Eierkarton. Dann bleibt der Pyramidenschaum wenigstens zur Deko, dann schaut es zumindest eher nach Studio aus. Bei den akustik PET Parametric Absorber vermute ich, dass es eine Art Filz ist. Entweder recyceltes Material oder typischer Wollfilz.
@Filterpad Noppenschaum absorbiert nur die Höhen und obersten Mitten – beides sind in Heimstudio oder Proberaum die geringsten Probleme.
Noppenschaum ist gleich in doppelter Hinsicht Unsinn:
– die Noppenstruktur soll an einen Diffusor erinnern – der wird aber für höhere Frequenzen benötigt und muss daher eine harte Oberfläche haben und nicht porös sein.
– durch die Noppen wird außerdem eine gewisse Materialdicke vorgetäuscht, die aber durch die Vertiefungen (mit denen der Hersteller die Hälfte des Materials spart) nicht gegeben ist. Daher können die tiefen Frequenzen damit auch nicht absorbiert werden.
Aber im Proberaum sind es gerade die Bässe und unteren Mitten, die für das Gedröhne und Rückkoplungen im Gesangsmikro sorgen – dagegen braucht es dickes, schweres Material (Bassfallen). Im Heimstudio wiederum möchte man es nicht einfach dumpf haben, sondern obere Mitten und Höhen sollen klar geortet werden können – dafür sind Diffusoren mit ungleichmäßiger Struktur nötig.
Daher findet man auch in so gut wie keinem professionellen Studio Noppenschaum.
@WOK Ok, sehr interessant und danke der Aufklärung. Raumakustik ist tatsächlich ein Thema, wo ich noch sehr unbedarft bin. Leider gibt es dazu auch im Verhältnis wenig Informationen im direkten Vergleich zu Technikgesülze über Audio-Effekte. Solche Videos von Kompressoren, Delay, EQ etc. kann ich kaum noch anschauen. – Hilft null (da jeder Mix anders ist und die Leute Ahnung von Technik haben, aber selten Ahnung von Musik)!