Drive á la Hendrix meets Jack White
Neues von T-Rex. Die dänische Pedal-Schmiede releast mit dem T-Rex Fuzztopia ein neues Hybrid-Pedal aus Fuzz und Distortion, welches an Hendrix meets Jack White angelehnt ist. Sehr interessant, wie wir finden!
Das T-Rex Fuzztopia
Dass T-Rex sehr gute Drive Pedale bauen kann, ist ja nun wirklich kein Geheimnis. Mit dem Fuzztopia wollte T-Rex etwas neue Wege gehen, und verbindet nun Retro Fuzz-Sounds mit warmer Distortion in einem Doppelpedal. Ziel war es, nicht einfach den nächsten Vintage-Clone zu bauen, sondern ein Pedal zu entwickeln, das das Originalgefühl der alten Germanium-Fuzzes beibehält und gleichzeitig Raum zum Experimentieren lässt. Laut T-Rex reicht die Bandbreite von „heftigem Gewitter“ bis „cremigster Distortion“, ohne dass die Grundcharakteristik verloren geht.
FuzzTopia besteht aus zwei komplett unabhängigen Sektionen: einer Germanium Fuzz- und einer Distortion-Engine. Beide sind jeweils mit denselben Reglern ausgestattet, bestehend aus Fuzz/Distortion, Tone, Blend und Volume.
Besonders spannend ist hier der Blend-Regler, ein neues Feature in einem Fuzz-Pedal. Damit lässt sich das cleane Signal mit dem verzerrten mischen. Diese dynamische Kontrolle macht das Pedal sowohl für klassische Sounds als auch für moderne, experimentelle Texturen spannend.
Dazu kommen zwei Fußschalter, die die Sektionen unabhängig voneinander aktivieren. Auf der Rückseite befindet sich ein Toggle-Switch, mit dem man beide Effekte koppeln oder getrennt betreiben kann.
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Preis und Verfügbarkeit
Das in Dänemark handgefertigte Pedal ihr für 149,- Euro bei Thomann. Es sollte in einer Woche lieferbar sein.

































„Besonders spannend ist hier der Blend-Regler, ein neues Feature in einem Fuzz-Pedal.“
Nunja, neu ist daran absolut gar nichts, sondern längst üblich bei Bass-Fuzz-Pedalen, da die meisten Fuzzes tiefe Frequenze vermatschen, wenn nicht sogar „fressen“.
Ich denke, der Hersteller hat dabei genau an diese Zielgruppe gedacht. Für Gitarristen ist ein Cleanblend nur eingeschränkt sinnvoll.
Ein gutes Feature bei diesem Konzept wäre übrigens ein Umschalter gewesen, um das Overdrive bei Bedarf vor bzw nach das Fuzz zu schalten.