JX-8P Klone im Vergleich
TAL-J-8X vs Roland JX-08: Plug-in oder Hardware – welcher klingt besser? Dieser Frage werden wir in diesem Vergleichstest nachgehen und neben dem Klang vor allem auch auf den Workflow schauen. Sind Plug-ins bezüglich der Bedienbarkeit tatsächlich so schlecht wie ihr Ruf? Welche Vor- und Nachteile haben Hardware und Plug-ins? Hier erfährst du es.
Worum geht es? Vergleich zwischen dem TAL Software TAL-J-8X Plug-in und dem Roland JX-08 Desktop-Synthesizer, mit Fokus auf Klang, Features und Workflow.
- Workflow: Der TAL-J-8X lässt sich deutlich intuitiver und schneller bedienen als der JX-08.
- Features: Der JX-08 bietet mehr Stimmen, Multitimbralität, Step-Sequencer und eine sehr umfangreiche Effektsektion.
- Sound: Beide klingen überzeugend JX-8P-nah; der JX-08 wirkt durch Effekte moderner, ohne Effekte sind sie ähnlich, aber nicht identisch.
- Praxis: Hardware punktet für Performance und Anschlüsse (z. B. Mix-In, USB-Audio), das Editieren am Gerät kann aber nerven.
- Fazit: Für Studio und Bedienbarkeit gewinnt für den Autor klar der TAL-J-8X, der JX-08 gefällt klanglich, fällt aber haptisch ab. Preislich gewinnt die Software gegen die Hardware.
Inhaltsverzeichnis
Was ist der TAL-J-8X?
Mit dem TAL Software TAL-J-8X stellt die bekannte Software-Schmiede dem Roland Jupiter-8 endlich den ebenso beliebten Roland JX-8P als digitale Plug-in-Rekreation an die Seite.
Roland JX-8P
Der Roland JX-8P ist sicherlich gemeinsam mit dem Roland JX-3P hinsichtlich seiner Bedienstruktur „digitalste“ Synthesizer der analogen Roland-Synthesizer der 1980er-Jahre. Roland hat dem Roland JX-8P damals einen Programmer zur Seite gestellt, mit dem die fehlenden Bedienelemente ergänzt werden konnten. So richtiges Analog-Feeling wollte dennoch nicht aufkommen. Klanglich jedoch gehört der Roland JX-8P zu den wirklich hervorragenden Roland Synthesizern und hat es auf viele große Hits der Ära geschafft, unter anderem auf das bis heute unsterbliche „The Final Countdown“ der Band Europe.
Authentische Reproduktion des Originals
Mit dem TAL Software TAL-J-8X bekommt man für wenig Geld eine authentische Reproduktion des analogen Hardware-Originals, die aber auf den ersten Blick gar nicht wie ein Roland JX-8P wirkt, denn hier hat der Entwickler eine Bedienoberfläche geschaffen, wie man sie sich vom Roland JX-8P gewünscht hätte: Fader, Regler, Schalter wie bei einem analogen Synthesizer laden zum Schrauben an Sounds und Experimentieren ein.
Polyphonie
Anders als das Hardware-Original ist der TAL-J-8X bei Bedarf bis zu 12-stimmig spielbar. Der Roland JX-8P war hingegen nur 6-stimmig. Wer es gerne authentisch mag, kann die Stimmenzahl aber auch auf sechs Stimmen reduzieren.
Features
Wie das Original ist der TAL-J-8X mit zwei DCO1 ausgestattet, zwei Hüllkurven, einem LFO, einer VCF-Sektion mit Highpass- und Lowpass-Filter (letzteres mit Resonanz), einem LFO, einem VCA sowie einigen Modulationsmöglichkeiten. Als Voice-Modes gibt es Poly I, Unison I, Solo I, Poly II, Unison II und Solo II. Der berühmte zweistufige Chorus ist ebenso enthalten wie ein Arpeggiator. Über ein Aftertouch-fähiges Keyboard lassen sich Vibrato, Filter und Lautstärke steuern – wie beim Vintage-Synthesizer.
Ein Feature, das die Vintage-Hardware nicht besitzt, ist die Effektsektion mit EQ, Delay und Reverb. Die Effekte werten den Klang stark auf.
Besonders praktisch ist es, dass das TAL-J-8X Synthesizer-Plug-in nicht nur datenkompatibel zur Hardware ist (SysEx-Files lassen sich laden), sondern auch den Roland JX-8P Vintage-Synthesizer steuern kann – wer also nicht den Vintage Programmer von Roland für den JX-8P besitzt, kann auch die TAL-J-8X Software nutzen. Sehr gut.
Presets
Neben extra für den TAL-J-8X Software-Synthesizer programmierten Presets, die regen Gebrauch der Effekte machen, gibt es auch die originalen Patches der Vintage-Hardware als Zugabe. Wertet man diese mit den integrierten Effekten oder denen aus der DAW auf, entflieht man gleich in den 1980er-Jahre Synthesizer-Himmel.
Bedienung
Wer schon einmal an einem Hardware Roland JX-8P ohne Programmer versucht hat, einen Sound zu erstellen, wird wissen: Spaß macht das nicht. Ganz anders beim TAL-J-8X Synthesizer Plug-in: Die Bedienoberfläche ist nahezu selbsterklärend und innerhalb kürzester Zeit sind erste eigene Sounds erstellt. Da man alle Bedienelemente per MIDI steuern kann, ist auch das Nutzen eines MIDI-Controllers kein Problem. Der TAL-J-8X Software-Synthesizer gehört für mich in Bezug auf die Bedienbarkeit zu einem der besten Plug-ins am Markt.
Zielgruppe
Die Zielgruppe bei Software ist klar: In-the-box-Produzenten, die gerne ihre komplette Produktion innerhalb der DAW belassen und mit möglichst wenigen externen Klangerzeugern oder Effekten auskommen möchten. Auf diese Weise ist jederzeit ein Total-Recall der Produktion möglich. Musikproduktion wird erschwinglich und es lassen sich mit geringem finanziellen Aufwand und ohne großen Platzbedarf selbst anspruchsvolle Produktionen umsetzen. Die TAL-J-8X Software gibt es zum Taschengeldpreis.
Roland JX-08 Desktop-Synthesizer
Vor einigen Jahren hat Roland damit begonnen, kleine Hardware-Desktop-Versionen der eigenen analogen und digitalen Synthesizer-Geschichte herauszubringen. Dazu nutzt Roland die eigene Modeling-Technologie ACB.
Aus analog wird digital
Die ersten Roland Boutique Synthesizer setzten auf ACB. ACB steht für Analog Circuit Behavior und beschreibt ein mathematisches Modell der alten analogen Schaltkreise, bei dem zuvor jedes Bauteil vermessen wurde. Auf diese Weise sollen sich die alten analogen Schaltungen sehr originalgetreu digital abbilden lassen. Jüngst steht diese Technologie mit dem EX-Upgrade sogar den Besitzern der Roland Fantom Workstation zur Verfügung.
Aufgrund der erforderlichen Rechenleistung ließen sich zu Beginn mit ACB nur wenige Stimmen der Original-Hardware abbilden. Neuere Boutique Modelle setzen deshalb auf ABM (Analog Behaviour Modeling). So auch beim Roland JX-08 Desktop-Synthesizer. Im Internet wird darüber diskutiert, ob ACB „analoger“ klingt als ABM. Einige bevorzugen die höhere Stimmenzahl, andere den als besser empfundenen Klang der ACB Synths.
Features
Die Roland JX-08 Hardware sieht auf den ersten Blick so gar nicht nach einem Roland JX-8P aus. Das hat vor allem mit den vielen Bedienelementen wie Reglern und Fadern zu tun, die das Vintage-Original nicht besitzt. Hier müsste man eher einen Blick auf den Programmer Roland PG-800 werfen. In der Tat hat sich Roland vom Design des PG-800 inspirieren lassen und dabei auch gleich die Schwachpunkte übernommen: die viel zu kurzen Fader-Wege. Leider hat Roland zusätzlich noch weitere Schwachpunkte eingebaut, nämlich doppelt belegte Hüllkurven-Fader. Statt zwei Hüllkurven-Sektionen wie beim Roland PG-800 gibt es nur eine Sektion mit Schaltern für Envelope 1 und Envelope 2. So zeigen die Hüllkurven-Fader der ADSR-Hüllkurve eigentlich nie wirklich das, was man gerade hört. Schade.
Kleiner als beim Vintage PG-800 sind auch die Schalter für die Fußlagen und die Schwingungsformen ausgefallen, ebenso die Gehäusebedruckungen. Je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel sieht man nichts.
Ansonsten ist die Klangerzeugung identisch zum Roland JX-8P. Stark erweitert wurde die Effektsektion, denn hier ist neben den beiden typischen Chorus-Einstellungen auch ein breiteres Effektangebot enthalten, für das man allerdings in die Untiefen des Gerätes eintauchen muss:
- Chorus: 3 (Juno-106, CE-1, SDD-320)
- Delay: 4 (Time Controlled Delay, 2 Tap Pan Delay, Mod Delay, Reverse Delay)
- Overdrive (Tube Screamer)
- Fuzz
- Drive
- Bit Crusher
- Lofi Comp
- Phaser: 2 (Script 90, M Stage Phaser)
- Filter
- Pitch Shifter: 2 (Pitch Shifter, 2V Pitch Shifter)
Jeder Effekt ist noch umfangreich parametrisiert, sodass er sich in fast allen Belangen dem persönlichen Geschmack oder den klanglichen Erfordernissen anpassen lässt. Aber Spaß macht das nicht, denn der Roland JX-08 Hardware-Synthesizer besitzt nur ein winziges Display mit sieben Segmenten und vier Zeichen.
Erwähnenswert ist außerdem, dass der Roland JX-08 multitimbral ist und zwei Sounds als Split- oder Layer-Sounds abspielen kann.
Der Roland JX-08 Desktop-Synthesizer ist mit einem polyphonen Step-Sequencer, einem Arpeggiator und einem USB Audio/MIDI-Interface (USB-C) ausgestattet. Er hat einen externen Clock-Eingang, einen Mix-Eingang und Stereo-Ausgänge. Das Metallgehäuse macht einen guten Eindruck und die Verarbeitung ist tadellos. Interessant ist der integrierte Minilautsprecher sowie der mögliche Batteriebetrieb.
Presets
Der Roland JX-08 Hardware-Synthesizer ist mit vier Gruppen mit jeweils acht Bänken und diese wiederum mit acht Presets bestückt, die überschrieben werden können. Die Presets sind gut programmiert und zeigen, was mit dem Synthesizer möglich ist. Da allerdings anders als beim TAL-J-8X der Musiker nicht sehen kann, wie das Preset erstellt wurde (die Regler bewegen sich selbstverständlich nicht von allein), haben sie als Anschauungsmaterial nur geringen Wert. Preset-Namen wie beim TAL Software TAL-J-8X gibt es hier nicht. Das Display zeigt lediglich die Gruppe mit den Buchstaben A-D und als Ziffern die acht Bänke sowie die darin enthaltenen acht Presets an. Das ist vielleicht etwas viel „Retro“. Die Eingabe geschieht entweder über die „Tastenreihe“ oder über den Value-Regler.
Vergleichstest Roland JX-08 und TAL Software TAL-J-8X
Feature-Vergleich
Zunächst einmal punktet im direkten Feature-Vergleich die Roland Hardware. Der Roland JX-08 besitzt nicht nur mehr Stimmen (20 Stimmen vs. 12 Stimmen), sondern auch eine deutlich umfangreicher ausgestattete und editierbare Effektsektion und einen Step-Sequencer. Durch die Multitimbralität gelingen außerdem Split- und Layer-Sounds, was mit dem TAL-J-8X nur über den DAW-Umweg und das Laden einer zweiten Instanz möglich ist.Der TAL Software TAL-J-8X hat die Nase bei der Preset-Verwaltung vorne, außerdem beim SysEx-Export und -Import, was gerade das Zusammenspiel mit einem Vintage Roland JX-8P begünstigt. Beim Roland JX-08 ist hingegen kein Datenaustausch mit dem Vintage-Original möglich. Zwar senden alle Regler MIDI-Controller-Daten, aber SysEx-Daten werden nicht gesendet oder empfangen.
Sound-Vergleich
Hier scheiden sich vermutlich die Geister. Für mein persönliches Empfinden ist der TAL Software TAL-J-8X klanglich sehr nahe am Original. Doch auch der Roland JX-08 erinnert sofort an den Sound des Roland JX-8P, klingt durch die vielen integrierten Effekte aber doch moderner. Erinnert man sich noch einmal daran, dass wir auf den berühmten Hits der 1980er-Jahre nie die Vintage-Hardware pur hören, sondern immer in Verbindung mit mehreren Studioeffekten, muss das also kein Nachteil sein.
Ohne Effekte klingen der Roland JX-08 und der TAL-J-8X nicht identisch, aber sehr ähnlich.
Sounds lassen sich nicht übertragen, aber nachbauen. Schwieriger wird es, werden Features genutzt, die es beim jeweils anderen Kollegen nicht gibt. Beim Roland JX-08 fehlen bei den Modes Poly II, Unison II und Solo II. Beim TAL-J-8X müssen wir hingegen auf die umfangreichen Effekte verzichten.
Chorus 1 und Chorus 2 klingen bei beiden Kandidaten gut, aber nicht identisch.
Gleiches gilt für die Sawtooth-Schwingungsform, das Tiefpassfilter sowie die Resonanz.
Beim Roland JX-08 fällt außerdem beim Umschalten der DCO-Range auf, dass es beim Schalten von 16′ auf 8′ einen plötzlichen Sprung gibt. Nach Absicht klingt das nicht.
Das Hochpassfilter klingt ebenfalls anders.
Die jeweiligen Unterschiede lassen sich aber größtenteils ausgleichen. Ich habe einige Sounds versucht von der Software auf die Hardware zu übertragen und umgekehrt. Das größte Problem ist dabei, dass die Hardware-Regler und die Software-Regler unterschiedlich reagieren. Auch das erschwert eine 1:1-Kopie nur anhand der Reglerpositionen.
Die Klangbeispiele zeigen zunächst den Versuch einer 1:1-Übertragung durch identische Einstellungen. Die Klangunterschiede zeigen deutlich, dass dieser Versuch nicht von Erfolg gekrönt war. Ihr hört zunächst immer den TAL-J-8X, dann den Roland JX-08.
Besser funktioniert hat das Nachbauen eines Klangs nach Gehör. Die hörbaren Unterschiede kommen durch die verschiedenen Spielmodi zustande (der TAL-J-8X besitzt mehr und insbesondere durch Poly II und Unisono II gibt es deutliche Klangunterschiede) außerdem durch den unterschiedlich klingenden Chorus und das unterschiedlich agierende Highpass-Filter. Der Hall klingt beim Hardware-Klon dichter als bei der Software, das könnte man jedoch leicht in der DAW mit einem Plug-in ausgleichen. Die Original-Hardware hatte keinen Hall.
Dennoch würde man vermutlich im Produktionskontext oder innerhalb einer Band die Unterschiede kaum noch wahrnehmen, wenn man die Sounds nicht „back to back“ hört.
Hardware oder Software?
Was lässt sich besser und intuitiver bedienen?
Ich sage es nur ungern: Der TAL-J-8X Software Synthesizer ist hinsichtlich der Bedienoberfläche und der Haptik dem Roland JX-08 haushoch überlegen – und auch einem Vintage-Original mit Programmer. Die logisch aufgebaute und sehr aufgeräumte Bedienoberfläche macht das Erstellen von Sounds zum Kinderspiel. Wer möchte, nutzt einen universellen MIDI-Controller und mappt die einzelnen Bedienelemente darauf. Zwingend erforderlich ist das aber nicht.
Beim Roland JX-08 nervt schon das Zusammenfassen von Envelope 1 und 2 auf identische Regler. Oft habe ich versehentlich die falsche Hüllkurve bearbeitet. Auch das „Wühlen“ in den Systemuntiefen, das Editieren von Effekten und die vielen Miniaturschalter, deren Position man immer erst auf den zweiten oder dritten Blick erkennt, machen das Schrauben an eigenen Sounds nicht gerade zum Vergnügen.
Ich habe den Roland JX-08 außerdem mit dem MOMO JX-08 MIDI-Editor ausprobiert, allerdings macht auch damit das Editieren nicht wirklich Spaß und der Editor spricht mich auch optisch nicht wirklich an. Es kommt oft zu Parametersprüngen und am Ende stellte sich mir die Frage, ob dann nicht doch gleich ein Plug-in die bessere Wahl wäre?
And the winner is …
Ich hatte mich schon länger für den Roland JX-08 interessiert. Bei einem kurzen Check in einem Musikhaus konnte er mich klanglich überzeugen, aber schon damals fiel es mir schwer, eigene Sounds schnell zu erstellen. Aus diesem Grund wollte ich ihn schon länger einem Intensivtest unterziehen. Das Erscheinen des TAL Software TAL-J-8X Software-Synthesizers war somit die ideale Gelegenheit dazu. Leider haben sich die Erfahrungen aus dem vorangegangenen Erstkontakt bestätigt:
Klanglich gefällt er mir gut, aber Sounds zu schrauben macht keinen Spaß. Ganz anders hingegen beim TAL-J-8X. Ich könnte mich mit diesem Synthesizer den ganzen lieben Tag beschäftigen, hätte ich die Zeit dazu. Klang und Haptik überzeugen und mappt man einige wichtige Parameter auf einen MIDI-Controller, können Maus oder Trackpad auch mal Pause machen.
Für mich ist der TAL-J-8X der Gewinner dieses Vergleichstests. Preislich, klanglich und hinsichtlich der Bedienoberfläche spricht er mich deutlich mehr an als der Roland JX-08, der zwar klanglich zu überzeugen weiß, aber haptisch durchfällt. Wer ein Performance-Instrument sucht und live damit interagieren möchte, ist sicherlich mit dem Roland JX-08 als Hardware-Synthesizer besser beraten, es sei denn, man nutzt auch auf der Bühne einen MIDI-Controller mit dem TAL-J-8X und setzt ohnehin auf einen Computer als Schaltzentrale des Live-Setups. Gut sind auch der Mix-Eingang und auch das integrierte Audiointerface beim Roland JX-08. Der integrierte Lautsprecher ist jedoch eher ein Gimmick und aufgrund des hohen Gewichts schon ohne Batterien fällt er für mich auch als Rucksack-Instrument eher durch.
Im Studio hat der TAL-J-8X die Nase vorn. Auch Bühnenmusiker mit Laptop werden den TAL-J-8X lieben.





































Ich persönlich kann mit den Boutique-Geräten aka JX-08 und Konsorten von Roland nichts anfangen! Ich kann aber verstehen, dass hier eine Marktlücke entdeckt wurde, ähnlich wie Behringer sie eines Tages ausfüllte. Ich habe auch immer den Eindruck, dass Hardware, aufgenommen in der DAW, anders klingt als Software. Allerdings nicht unbedingt besser. Sei es drum: Ich würde mir ebenfalls am ehesten den TAL-J-8X zulegen. Was aber definitiv ein Renner wäre, ein Behringer nach Vorbild dessen. Jedenfalls ist der Roland JX-8P ein Synthesizer, mit typischen rolandischen Brot,-Buttersounds und er passt für vermutlich für jedes Genre. Die Pads sind besonders sahnig.
Nicht, dass es sonderlich wichtig wäre: der Roland JX-08 arbeitet nicht mit ACB (Analogue circuit behaviour) sondern mit ABM (Analog behaviour modelling). Die Emulation des Originals ist nicht so detailliert wie bei den älteren Boutique-Geräten, dafür ist die Polyphonie deutlich höher (20 gegenüber 4 bei ACB).
@Archivicious Spannend! Ist aber meines Wissens nach eh alles nach der neuen Roland ZEN-Technologie entsprungen. Daher kann ich mir auch die mehrfache Polyphonie gut vorstellen. Daher waren diese Geräte möglich, ob groß oder klein.
@Archivicious Interessant, ich frage mich schon seit Jahren warum sie mit ACB nur 4 Stimmen hinbekommen.
Zu wenig CPU Power?
@MPC-User Genau das ist der Grund, warum ACB max. vierstimmig daherkommt …
@fitzgeraldo andererseits sind die ersten schon vor Ewigkeiten auf den Markt gekommen…
@Numitron Ja genau da waren 4 Stimmen ne Menge Holz😁
@MPC-User So wie es heißt, emuliert ACB die analogen Schaltkreise des Originals einfach sehr detailliert und ist entsprechend rechenintensiv.
Ich hatte weder jemals einen ACB-Synth noch das zugehörige Vintage-Original – kann das also nicht selbst virfizieren – aber die allgemeine Resonanz zur Qualität der Emulation ist ja überwiegend sehr positiv.
Ob es also zu wenig CPU-Power oder genau die richtige Stimmenzahl muss wohl jeder selbst für sich entscheiden. Ist halt eine Design- und Kostenentscheidung.
@Archivicious Vielen Dank für den Hinweis, ich habe es korrigiert. Der JU-03 hat ACB, der JU-08 ABM.
@Markus Galla Du meinst sicherlich JX-03 und JX-08 😅
@Archivicious Richtig, ist zu heiß heute. JX-03 und JX-08.
@Archivicious genau, deswegen würde ich mir diesen gerne zulegen, im Gegensatz zu den vierstimmen Kollegen. den se02 hätte ich auch gerne, leider vergriffen. ..
@Numitron Se-02?
Moment das ist doch der von Studio Electronics.
Hatte den auch mal kurz. Hat wirklich keinen Spaß gemacht mit den kleinen eng anliegenden Knöpfen.
Der Sound war ok
@MPC-User ja genau! 😃
Ok,.klingt wohl zu verlockend einen Studio Electronics für den Preis!
@Numitron Gibts gebraucht für +/- 300/350€, was günstig ist, ich zahtte weitaus mehr (auch gebraucht)
@Nikk Rhodes gute Idee! 👍
Beispiele für Sync und Cross Modulation fehlen komplett.
@8 Bit Fighter Stimmt, allerdings war es schon recht aufwändig, die Sounds für Hardware und Software bei den übrigen Bereichen irgendwie anzugleichen, dass ich mir das nicht auch noch ans Bein binden wollte. Das Editieren am Roland-Gerät macht keinen Spaß und da die Presets der Hardware die unzähligen Effekte nutzen, die der TAL nicht hat, hätte es auch keinen Sinn gemacht, einen Preset Sound mit Sync oder Cross Modulation zu nehmen und nachzubauen. Zumal man nicht sehen kann, wie die Regler stehen müssten, um dann zumindest ungefähr eine Position in der Software einzustellen, von der man dann aus weiterarbeiten kann.
Ich denke aber, dass der Tenor des Artikel auch so deutlich geworden ist.
Da kann man ja auch mal das kostenlose VST-Plugin „PG-8x“ erwähnen – klingt hervorragend, wirkt auf mich sehr „authentisch“ und kann sogar JX-8P-Originalsounds laden. Ich nutze das immer wieder gern.
@UAP Das habe ich noch nie ausprobiert.
@UAP Soll gut sein. Aber nicht auf dem Mac. Und schon gar nicht auf Macs mit Silicon …
@fitzgeraldo Dann hat sich der für mich erledigt, da ich nur noch Apple Silicon Macs habe. Schade.
Fehlt bei den Klangbeispielen nicht jeweils das Original? So kann man ja eigentlich nur hören, dass die beiden unterschiedlich klingen ;)
Rein aus der Erinnerung heraus könnte ich nicht wirklich sagen, was näher dran ist. Der Tal scheint aber eine wirklich gute Figur zu machen.
@Basicnoise Leider habe ich niemanden gefunden, der das Original besitzt. Dessen SysEx-Daten hätte aber nur der TAL laden können. Da man aber das Original nicht mehr neu kaufen kann, dafür aber die digitale Rekreation von Roland, habe ich damit verglichen. Ist ja schon interessant, ob es sich eher lohnt, eine aktuelle Software oder Hardware zu kaufen.
@Markus Galla Auf jeden Fall. Und klar, so ein Original hat man nicht eben herumliegen. Ich bin versucht, den Tal auszuprobieren, obwohl ich ganz sicher bin, dass ich keinen neuen Synth brauche. Zumindest keinen subtraktiven.
@Markus Galla der Franz kreimer hat sicher einen, oder?😂🤔
Vielen Dank für den coolen Testbericht. Auch wenn mich die kleinen Boutique-Synthesizer nicht ansprechen, überzeugt mich der ROLAND JX-08 klanglich mehr. Für meine Ohren kommt er dem Original deutlich näher. Der TAL-J-8X wirkt dagegen moderner und punktet vor allem mit seinem Preis. Sollte Roland eines Tages einen größeren JX-08 mit mehr Stimmen auf den Markt bringen, wäre das meine Kaufentscheidung. Aktuell bekommt keiner mein Geld. 😉 Natürlich ist das nur meine persönliche Einschätzung und spiegelt meinen Geschmack wider.
@Round Robin er ist 20 stimmig!
wieviele brauchst du?😅
@Numitron Ich brauche Hardware 😄
@Round Robin ist ja Hardware.
versteh ich nicht 🤔
@Round Robin , für Roland war ACB quasi der erste Schritt zur ZEN Core Plattform. ABM nach ACB war ein notwendiger Schritt um auf allen Plattformen maximale Kompatibilität zu erreichen. Meine persönliche Einschätzung, nicht als Autor, die Boutique kommen an das Ende des Produktzyklus. Roland wird sich nach und nach auf die ZEN Core Plattform fokussieren und nur noch die ZEN Plugins und Plugouts pflegen. Die BCM Chips als Basis dieser Plattform, sind ja nun auch nicht mehr taufrisch. Ich hab aus der Boutique Reihe den JX-08, 2x JP-08 und den D-05 behalten, für den Rest an Roland Sounds reicht mir das System-8. Und der Urahn GAIA SH-01. Der JX-08 ist dem Original schon nach, mit 2-3 Tricks auf der Prozessierungsseite ist der Unterschied nicht wahrzunehmen. Ich mache das an den Sound Fat Fith, Soundtrack und Voices fest. Über den internen Chorus kann man streiten, da gabs in der Roland und Boss Geschichte wesentlich bessere. Die Fantoms mit JX-8 sind auch gut, allerdings würde ich da immer noch klassisch analog prozessieren, effektieren da ABM nicht ganz auf dem ACB erklingt.
@TobyB Ich habe auch einen Fantom mit dem ZEN-Core Plug-in und muss sagen, dass mir der Sound sehr gut gefällt.
@Markus Galla , mir auch. Was halt auch immer ins vergessen geht, die wenigsten haben daheim Racks voll mit Lexicon, Roland, AMS und ne Neve/SSL Konsole und/oder eine Bandmaschine daheim.
Als der JX-8P rauskam, fand ich den total uninteressant. Lausige Presets, die teilweise versuchten akustische Instrumente zu imitieren. FM konnte das deutlich besser, aber dieser Punkt interessierte mich eigentlich gar nicht. Das führte im Endeffekt dazu, dass dieser Synthesizer bei mir einfach unter „abgehakt“ geführt wurde. JX-10 dito. In dem Laden in dem ich damals arbeitete standen mehrere größtenteils unbeachtet rum. Vermutlich haben sie es nicht verdient.
@Tai , der JX-8P trägt ganze Alben der Popgeschichte. Was wäre Twin Peaks ohne Soundtrack(+MKS7 und D-550). The Final Countdown, Frankie and Frankie only, das ganze Liverpool Album würde ohne JX-8 in sich zusammenfallen. The Cure, Neneh Cherry. Rendevouz von JMJ ist voll mit Sounds von JX-8P. Depeche Mode, Music for the Masses ebenso. Ich glaub eher das der zwischen DX7 und D-50 unterging.
@TobyB Das glaube ich auch. Der DX7 und der D-50 hatten mehr Stimmen und entsprachen einfach mehr dem Zeitgeist. Insbesondere der D-50 mit seinen im Vergleich zu analogen Synthesizern und dem DX7 geradezu „realistisch“ klingenden Natur-Sounds zieht einfach mehr als ein JX-8P. Den JX-8P hört man aber wie die meisten analogen Synthesizer der Ära nie pur, sondern immer stark bearbeitet mit vielen Effekten, die meistens damals noch teurer waren als der Synth selbst. Wenn man dann heute ein Plug-in oder den Roland Boutique-Synth anschmeißt, ist man an den Sounds, die man von den von dir genannten Künstlern kennt, schon deutlich näher dran. Den Puristen stellt das vermutlich nicht zufrieden. Der will dann lieber den rohen Sound und seine alten Effektgeräte. Ist auch ok.
@TobyB moment! twin peaks war der jx10!
ok, 2 mal jx8p mehr oder weniger.
@Numitron , definitiv JX-8P, MKS-7,MKS-70, D550, E-MU II und an die Rhodes Klänge sind ein DX-7.
@TobyB interessant.
da gibt’s wohl Widersprüchliche Quellen.
aber ich glaube in einem Video hat badalamenti den jx10 gezeigt.
vielleicht hat er beide benutzt?
@Numitron , ich hab den Vorteil BBC gucken zu können, auf BBC Four gabs mal eine Doku, Sound of Cinema. In der Folge Pop goes the Soundtrack, zeigte Badalamenti wie er das Thema zu Twin Peaks am Rhodes Stage MK I entwickelte und später wie der Multitrack entstand. Die Basis war ein Rhodes I Riff. Aus dem Thema hat er zuerst A-14 Soundtrack die Pads gespielt. Dann die Melodie mit einem DX7, weil das Rhodes zu dicht klang im Mix und anschliessend kamen die Streicher aus dem MKS-70, dann die Gitarre aus dem E-MU II fertig. In den anderen Titeln kamen ein D-50, D-550 zusätzlich zum Einsatz. Andere werden vermutlich auch glauben das Moby heimlich Lauras Theme produziert hat. Tatsächlich hat der in GO einfach die komplette Eröffnung gesampelt. 😅😇
@TobyB interessant!
Danke
anscheinend war Moby mit David Lynch befreundet.
@TobyB 👏 👏 👏
@Tai leider…..
und wegen dem ollen dx7 (sorry fans :-) gabs nur für extrakohle die fader oder potis…
bald hab ich beim alpha juno 2 einen controller ;-.)
immerhin gibts 3rd party controller.
@Tai Sollte @TobyB gehen, ich diskutiere selten mit mir selbst.
Da würde ich dir auch auf keinen Fall widersprechen. Solche Geräte leben davon, dass man sich mit ihnen auseinandersetzt, obwohl ihr erster Eindruck so Scheiße ist. Ich habe aber nicht gesagt, dass er das ist, sondern lediglich, dass er komplett abgeschifft ist gegen die modernen Synths der damaligen Zeit. Die meisten Presets waren miserabel. Allerdings würde ich gleichzeitig behaupten, dass die von dir genannten Titel mit irgendeiner anderen analog Schüssel genauso gegangen wären. Die waren halt einfach da und wurden eingesetzt, so wie massig andere Instrumente, die eigentlich keiner spielen wollte. Heutzutage sagt man: „Stichwort“ 303 z.B
ich hatte juno-X und klang okay aber junolike scratchy…verkauft
boutique juno-60 ACB-muß ich will sagen sehr nah drann ist.ausgleich und
auch der platzbedarf giebt so nichts weiter was sinnvoll wäre wegen ersatz …🙂
boutique jx8p so ich mir den noch anhören muß aber ich denke wird gleich sein…😀
aber cascade geht ja auch 2x boutique ergeben dann hat man 8 voices.(JU-60a) nur ist
das in technic nicht gut umgesetzen. aber facit: sehr gute emulation👍
Zu den Beispielen: Über Kopfhörer empfinde ich den JX08 „seidiger“, also irgendwie angenehm. Nachteil ist das Display , welches keinen Namen anzeigen kann (ok , hatte ich beim Casio CZ5000 auch nicht und es ging auch)
Das ist halt typisch Roland , den beim D05 werden Namen angezeigt.
Irgendwas ist immer.
Der orginal JX8p klingt auf jedem Fall sehr warm, hat aber nur 6 Stimmen, während der Super_JX10 12 Stimmen hat, wie der MKS.
Habe den JD08 , kleine Kiste, großerartiger Sound. Kann auch JD800 SYS fressen, gibst einige im Netz.
@Jedi preset patch -hearts of space-?
@Viertelnote Beim JD08 ist Werkspreset A51 Slow Bell Pad (zwischen A48 Harlequin und A52 Analog Brass),
während beim JD800 A51 hearts of space heißt. Habe aber eine JD800.sys, wo A51 hearts of space drauf ist. Gibt es frei im Netz :-)
@Jedi jd 800 habe ich leider nicht ist zu gros🙁
@Viertelnote Mein Traum.
Einer der schönsten Synth die je gebaut wurden
@MPC-User ja recht du hast.er ist der schönste gefolgen von jp 8000🙂
aber wir da auf dünnen eis sint. viele werden veto einreichen
und uns hauen.😀
@Viertelnote Ach was keine Sorge. Wir stehen bestimmt nicht alleine da.
Den JD 800 gibts aktuell sogar recht günstig gebraucht zu bekommen.
@MPC-User okay 1000,00$ für classic synthesizer ist das wohl so.
hm…so man desktop variante machen könnte.
aber so ist länge ja immer noch diesselbe.
boutique reicht da. ich hatte mich auch so nur in ein presetpatch
verliebt😍 hatte keyboarderin mich immer eingefangen. war schön wie sagt man grounding.
PS: boutique-wie ist da das programing?
es sieht schon wie lego aus. sensitive ist da denke ich schwer?
Ich benutzte den JX-08 sehr gerne life. 20 Stimmen sind einfach klasse, bei 2 gelayerten Sounds sind es immer noch 10 Stimmen.
Das Gerät braucht wenig Platz und ist robust gebaut.
Der Sound setzte sich im Mix sehr gut durch.
Die Effekte zu programmieren macht in der Tat keine Spass. Hier hilft nur das daneben liegende Manual. Die Software von Momo Müller berücksichtigt diesen Teil leider nicht.
Env1/2 mit 4 Fadern fand ich zunächst nachteilig, inzwischen geht das nach Gehör recht gut.
Ich werde den JX-08 behalten.
Also … der kleine JD08 sieht als Miniversion schon witzig aus. Kann man auch bedingt bedienen. Wenn nur das Display besser wäre. Und hat leider nicht die Karten Waves. Für Bildschirmgucker gibt es fürs kleine Geld den MomoEditor.
Zum Thema noch: Den Jx08 , der eigentlich ein jx10 mit Programmer ist , finde ich nicht so vielseitig…
Ich finde die Überschrift irreführend: es handelt sich bei beiden Synths um Emulationen also Software und nicht um Hardware.
Bloß weil der Roland in einem an das Original angelehntem Gehäuse steckt, macht ihn das nicht zu einem Hardware Synth.
Ich will damit keine unnötige Diskussion HW vs SW anstoßen, ich finde nur die Industrie verwischt teilweise die Grenzen dieser beiden Technologien.
IMHO sind der TAL und der Roland beides Code-generierte Synthies.
@harrymudd finde schon das es hardware ist🙂
aber hast du recht keine discussion. let’s play!🎹
@Viertelnote Im Prinzip hat er schon recht.
Aber ich mag lieber Software in Hardware gegossen zum drehen und drücken als das Maus geschubse in der DAW (ja es gibt Controller)
Jeder wie er mag.
@MPC-User peace😀
ja es giebt so ich meine keine trennlienie mehr.
HW+SW sollten händchenhalten ganz brav und gemeinsam
an das ziel kommen.und ist auch schön .eben auch discussion
analog vs. digital. aber ist ewiges windrad was sich so dreht.
mit softwaresynthesizer fang ich eben an arturia okay ist tip von hier
und sehr guter…ich laße mich da treiben.kann alles wunderschön sein.
@harrymudd Dann ist laut deiner Definition jeder digitale Synth seit dem DX7 Software…
@Markus Galla Streng genommen ja, wenn die Sounderzeugung in Bits und Bytes erfolgt und erst am Ende zu einem Analogsignal gewandelt wird. Wandlereigenschaften prägen dann sicherlich zusätzlich den Klang, aber der grundlegende Sound ist bei einem Plugin und bei einem Digisynth bei den selben Algorithmen gleich.
Anders als bei analogen Synths, wo die Klangerzeugung simuliert werden muss.
@harrymudd Ein analoger Synthesizer (Klon) bildet die Klangerzeugung von Vintage Synthesizern in Bauteilen nach, ein digitaler Synthesizer hat mehrere Möglichkeiten, den Klang nachzubilden. Das macht ihn deutlich flexibler, denn der Hersteller kann ihn updaten.
Man kann:
– einfach die Struktur der Klangerzeugung nachbauen
– die Schwingungsformen als Wavetable oder Samples abbilden
– man kann Baugruppen in ihrer Charakteristik simulieren
– man kann bis auf Bauteilebene (Kondensatoren, Widerstände, Transistoren usw.) simulieren
Der letzte Weg verspricht den besten Klang, ist aber sehr rechenintensiv.
Ein analoger Klon, der exakt wie das Vintage Original klingt, ist nur mit hohem Aufwand und Kosten nachzubauen, wenn überhaupt. Damalige Produktionsmethoden existieren nicht mehr, integrierte Schaltungen nur noch als Nachbau oder gar nicht. Baut man ihn in SMD und mit heutigen Mitteln nach, ist er genauso weit vom Original entfernt wir der Digitalsynth. Dieser könnte ganz im Gegenteil in der Detailtiefe der Simulation bei heutigen CPUs und DSPs sogar näher dran sein, wenn man die komplette Schaltung 1:1 digital nachbildet.
Und hier liegt doch bei den digitalen Synths und Plug-ins die Kunst, weshalb auch sie alle verschieden klingen. Von Einheitsbrei keine Spur. Ein Access Virus klingt ja auch nicht wie ein Nord Lead oder Juno-X. Es sind aber alles VA-Synths, die die Baugruppen analoger Synths unterschiedlich implementieren.
@Markus Galla Ich sehe gerade, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe. Ich habe Hardware mit Analog gleich gesetzt – sorry.
Was mich letzt endlich an der Überschrift irritiert hat diese Unterscheidung zwischen dem Plugin und dem Plugin im Gehäuse🙁
@Markus Galla „Ein analoger Klon, der exakt wie das Vintage Original klingt, ist nur mit hohem Aufwand und Kosten nachzubauen, wenn überhaupt. Damalige Produktionsmethoden existieren nicht mehr, integrierte Schaltungen nur noch als Nachbau oder gar nicht“
Um die Diskussion nicht weiter anzuheizen, es geht.
Siehe die DinSync RE-303
Eine Replika der TB-303 mit den exakt gleichen Bauteilen hergestellt und vom Klang her nicht vom Original zu unterscheiden.
@MPC-User hast du recht klingt sehr interesant.
nun wie sagt man assertion. ich meine eine ladenneue
tr 808 vs. B. RD 8 sehr sehr authentic wenn nicht gleich.
oder anders wie hat die tr 808 am ersten tag …
oder anders laßen wir B Rd alt sein 40jahre wie klingt das?🙂 ja ich weiß fahradkette…nur
ich finde es ist spannent
Bei mir steuert der JX08 den TAL. ich habe ihn nur deswegen gekauft. klanglich hat der JX08 keine Chance. Ich hatte den JX8P Jahrelang. der TAL bringt dieses Gefühl zurück, unglaublich. der Roland lässt mich ganz kalt. Die Midisteuerung des TAL mit dem JX08 ist aber nicht perfekt, man kann den Chorus nicht fernbedienen.