Günstiges EQ-Plug-in als FabFilter Alternative?
Abseits der großen Plug-in-Hersteller gibt es allerhand kleinere Software-Schmieden, die regelmäßig neue Plug-ins entwickeln und bestehende mit Updates versehen. Oftmals auch für kleines oder gar kein Geld, wie unsere kürzlichen Artikel zu den besten kostenlosen Reverb- oder Distortion-Plug-ins zeigen.
TAL Software TAL-EQ
Das neue TAL Software TAL-EQ Plug-in ist intuitiv und übersichtlich aufgebaut. Im Fokus steht die grafische Darstellung eines Spektrum-Analyzers, über den EQ-Kurven per Maus eingefügt werden können. Alle Kurven können automatisiert und per A/B-Vergleich abgehört werden und auf Wunsch können Kurven im Handumdrehen auch auf eine dynamische Bearbeitung umgeschaltet werden, woraufhin weitere Parameter eine Feinjustierung erlauben. Auch eine Sidechain-Option gibt es beim TAL Software TAL-EQ.

Pro Band lässt sich beim TAL-EQ auch einstellen, ob eine Bearbeitung in Stereo, Mid-/Side-Bearbeitung oder nur links/rechts erfolgen soll.

Laut Hersteller hat man die Themen Latenz und Performance bei der Entwicklung des Plug-ins stark in den Vordergrund gestellt, so dass der TAL-EQ komplett latenzfrei arbeitet und auch schnelle dynamische Bearbeitungen kein Problem darstellen.
TAL Software TAL-EQ ist ab sofort zum Preis von 52,66 Euro (aktuell mit 25 % Rabatt) erhältlich und lässt sich in den Formaten VST, VST3, AU, CLAP und AAX unter Windows, macOS und Linux einsetzen.
Weitere Informationen dazu gibt es hier.
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Der ganz große Vorteil von TAL ist, dass die Sachen auch unter Linux laufen. So ein Linux-Musik-Rechner würde mich ja auch noch reizen.
Aufblähen? Das ist mathematisch/algorithmisch heutzutage keine große Herausforderung mehr.
Ich würde keinen EQ als Main EQ nutzen, der das nicht kann; gilt auch für dynamische Möglichkeiten zu entzerren und auch für die graphische Darstellung der Settings
Sieht cool und professionell aus.
Fragezeichen im Titel? Will der Autor uns etwas mitteilen oder fragen? Falls er so unsicher ist, wäre es nicht sinnvoller, sich vorerst in einem Forum, oder wenigstens bei AI zu erkundigen? Unklar.
@Urfin Juice Wie sagte Richard Feynman einmal so schön:
„I would rather have questions that can’t be answered than answers that can’t be questioned“.
🙂
@Urfin Juice Das ist eine Produktankündigung (daher auch in der Kategorie „News“). Noch wurde das PlugIn nicht getestet. Daher steht die Frage berechtigt im Raum.
Das Fragezeichen im Titel geht für mich schon in Ordnung. der Autor lässt es ja damit zur Diskussion oder freien Entscheidung offen, ob das für einen persönlich eine Alternative darstellt, oder nicht.
Fabfilter Plugins weiß ich sehr zu schätzen, sie sind präzise sehr übersichtlich, neutral und bieten viele Details, in die man sich einarbeiten kann.
Pro Band – das ist dann schon noch etwas anderes. MS ist ja an sich keine große Aufgabe R+L, R-L, M+S, M-S und am Ende noch durch zwei Teilen, also den Exponenten um 1 reduzieren, dass braucht kaum Rechenleistung. Zwei EQ Plugins laufen zu lassen, von denen eines MS und eines normales Stereo bearbeitet, wird da mehr Rechenleistung verschlingen und auch etwas unübersichtlich. Gerade ein EQ der nicht groß färbt ist ja ein Plugin, dass man häufig nutzt und das im Vergleich zu Stock-Plugins ja auch einen Mehrwert bieten muss. Und gerade bei dynamischen EQs wird es reizvoll Bänder im MS Modus zu betreiben.
Ich gehe mal auf die Frage in der Überschrift ein … ob das »TAL-EQ« eine Alternative zum »Pro-Q 4« sein könnte. Ich kenne das neue TAL-PlugIn nicht, aber die TALs haben sich bisher bei keinem ihrer PlugIns eine Blöße gegeben. Deswegen wird das TAL-EQ wunderbar einsetzbar sein. Und wer meine Kommentare hier auf Amazona ein wenig verfolgt, der weiß sowieso, dass ich großer-Fan von TAL-Software von (nur zur Erinnerung: der »TAL-Mod« ist mein Lieblingssynth).
Aber in diesem Fall … ich wage es kaum zu schreiben … aber ich würde mir vermutlich doch eher das »Pro-Q 4« kaufen. Nicht weil ich denke, dass es den besseren Sound hat. Auch nicht, weil es noch ein paar mehr Features als das TAL-EQ bietet (alle Pro-Qs im Projekt auf einen Blick, mehrere Oversampling-Typen, sehr viele Filter-Charakteristika mit Verzerrung, usw.). Nein, sondern schlichtweg, weil sie die ersten waren, die so eine Nutzeroberfläche gezimmert haben und diese auch noch sehr intuitiv nutzbar ist … und ich persönlich finde, dass man so etwas belohnen muss.
( … und das von einem inoffiziellen imaginären TAL-Endorser im Geiste )
EQ-plugins dieser Machart gibt es natürlich schon wie Sand am Meer, da ist die Konkurrenz gross, ob der TAL EQ sich da positionieren kann? Toneboosters EQ oder TDR Nova bieten ähnliche Features für weniger Geld.
Verfügbarkeit für Linux ist sicher seltener, aber halt auch kein riesiger Markt.