GR-MEGA in klein
Mit dem Tasty Chips GR-2 kommt der Nachfolger des GR-1, der aber dem GR-MEGA ähnlicher ist. Eine Kickstarter-Kampage wurde zur Finanzierung des Granular-Synthesizers begonnen. Auf der Superbooth 26 ist der niederländische Hersteller am Stand W260 anzutreffen.
Tasty Chips GR-2 – Granular-Synthesizer
Der GR-2 ist etwas kleiner als sein Vorgänger, besitzt jedoch ebenfalls den 7″-Touchscreen für die Bedienung. Anders als beim GR-1 wurden für bestimmte Parameter nur Drehregler, aber keine Fader verwendet. Die Firmware entspricht jedoch der des GR-MEGA.
Der GR-2 hat vier Layer und ist pro Layer bis zu 16-fach polyphon. Jede Stimme lässt sich wiederum in bis zu 128 Grains zerlegen, wobei insgesamt bis zu 4.000 Grains gleichzeitig erzeugt werden können.
Die Grains können in Mono oder Stereo sein, eine Länge zwischen 5 ms und 5 Sekunden haben und mit Pitch, Spray und Panning manipuliert werden. Es gibt eine Synchronisation mit Teilerfaktoren und Key Triggering.
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Für die geladenen Samples gibt es vier Modi: Granular, Sampler, Tape und Specral (nur 3-fach polyphon). Diese können via MIDI gespielt oder mit dem Play-Button als Drones permanent aktive sein.
Pro Stimme stehen vier Hüllkurven und ein Filter zur Bearbeitung zur Verfügung. Weiterhin gibt es vier LFOs, Macros, eine Mod-Matrix und Effekte zur Verfügung. Außerdem unterstützt GR-2 den MPE-Standard und alle Parameter können auch über 14 Bit CC (NRPN) gesteuert werden.
Tasty Chips GR-2 wird mit silbernem und schwarzem Gehäuse angeboten und kostet während der Funding-Kampagne 849,- Euro. Die Early-Bird-Angebote sind leider bereits vergriffen. Die Auslieferung wird voraussichtlich ab September 2026 erfolgen.























































Ich bin einfach nur froh, dass ich endlich meinen GR-1 losgeworden bin. Ist einfach nichts für Menschen, die intuitiv Musik machen möchten. Und letztlich ist es ja nur Software in einer schicken Metallkiste – was bei der neuen Version noch augenfälliger wird. Dafür schlicht zu teuer.
Ich möchte aber niemanden vom Kauf abhalten, der auf „menu diving“ steht.
@audiopit Sehr spannende und aufschlussreiche Information. Das ehrlichste Feedback kommt einfach von Nutzern, die monate damit gearbeitet haben. Genau dafür steht Amazona (btw. ich gehöre nicht zur Redaktion oder ähnliches). Es ist deshalb sehr interessant, weil Granularsampler als Hardware aktuell der heißgehandelte Shit auf dem Synthmarkt sind und viele überlegen sich, solch ein Gerät anzuschaffen. Apropos bin ich ebenfalls kein großer Freund von Geräten, die den Eindruck machen, als wäre es handelsübliche Software, eingepackt in einem Hardwarecase. Kann aber jeden verstehen der möglichst DAWless arbeiten möchte. Ich persönlich habe kein Problem mit Softwaresynthesizer – Ganz im Gegenteil! Vor 3 Tagen erst das Update zu komplete 26 gemacht. Nicht zuletzt wegen Absynth 6. Yippy yeahh!